Seagate One Touch Hub mit 4 TB - kein Zugriff mehr möglich

VanDamme69

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Seagate One Touch Hub (4 TB) wird als „Nicht initialisiert“ und „Nicht zugeordnet“ angezeigt

Guten Tag zusammen,

meine Seagate One Touch Hub HDD mit 4 TB war länger ohne Probleme in Betrieb und wurde dann plötzlich nur noch sporadisch erkannt und wird inzwischen im Windows-Explorer gar nicht mehr angezeigt. In der Datenträgerverwaltung erscheint sie weiterhin mit der korrekten Kapazität, allerdings als „Nicht initialisiert“ und „Nicht zugeordnet“. Mein Betriebssystem ist Windows 11 Pro.

Ich vermutete einen Wackelkontakt am eingebauten USB-Controller. Deshalb habe ich die HDD aus dem Gehäuse ausgebaut und an einen Sabrent-Adapter angeschlossen. Siehe Bild . Auch damit wird sie mit der korrekten Kapazität angezeigt, der Zustand in der Datenträgerverwaltung bleibt jedoch unverändert. Zehn andere HDDs funktionieren an diesem Adapter problemlos.

Den Originaladapter habe ich noch. Darüber bleibt die Verbindung stabil, solange die Festplatte nicht bewegt oder berührt wird. Die Datenübertragung war damit allerdings sehr langsam – auch mit einem anderen USB-3-Kabel und einem USB-3-Anschluss an der Rückseite des PCs.

Auf der Festplatte befinden sich überwiegend Filme, die mir nicht besonders wichtig sind. Ich habe sie jedoch auch zeitweise als Zwischenablage genutzt, als meine anderen Festplatten voll waren. Daher weiß ich nicht genau, welche weiteren Daten darauf liegen. Ein Backup habe ich leider nicht. Seit dem Ausfall habe ich nichts mehr auf die HDD kopiert oder geschrieben.

Einzelne Dateien lassen sich offenbar noch wiederherstellen. Mein Ziel wäre jedoch, möglichst die gesamte Partition wieder zugänglich zu machen, statt jede Datei einzeln zu retten.

Bisher habe ich „Disk Test“, AOMEI Partition Assistant und Disk Drill ohne Erfolg ausprobiert. AOMEI hat lediglich etwa 3 MB gefunden. Aktuell läuft eine Analyse mit Onetrack. Auch hier wurden eben die bereits erwähnten 3 mb gefunden. Ist das ein gutes Zeichen? Siehe Bild 5.
Alle bisherigen Analysen wurden über den Sabrent-Adapter durchgeführt.

Hat jemand eine Idee, wie ich vorgehen kann, um die vorhandene Partition und die darauf gespeicherten Daten wieder zugänglich zu machen?

Vielen Dank für eure Hilfe.
 

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Datenrettung meint immer das Daten also Dateien von Datenträgern gerettet werden.

In Deinem Fall eben die Dateien von der HDD auf einen anderen Datenträger bringen.

Ein Partitionen finden und auf dem Quelldatenträger wieder herzustellen kann zum endgültigen Verlust führen.

Greif Dir ein Tool was Dateien zusammenkratzt. Testdisk/PhotoRec, GetDataBack, R-Studio, DMDE usw.

Oft hilft auch per Live Linux den Datenträger zu mounten. Wenn das erfolgreich ist kann man Dateien weg kopieren.
 
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Versuche mal ein USB2-Kabel mit Micro-Anschluss.
Ich hatte mal eine 2,5" HDD, die über USB3 nicht mehr erkannt wurde. Mit einem USB2-Kabel ging es.
Das Kabel passt (für USB3 ist der kleine zweite Anschluss zuständig). Die HDD ist zwar nicht mehr so flott, aber das sollte in diesem Fall egal sein.
 
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VanDamme69 schrieb:
Hat jemand eine Idee, wie ich vorgehen kann, um die vorhandene Partition und die darauf gespeicherten Daten wieder zugänglich zu machen?
Kannst du die Platte nicht direkt via SATA-Kabel an einem PC anschließen?
Oder hast du keinen PC, nur ein Notebook?
 
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VanDamme69 schrieb:
eagate One Touch Hub (4 TB) wird als „Nicht initialisiert“ und „Nicht zugeordnet“ angezeigt
Ja, so was kann immer vorkommen - aus verschiedenen Gründen.
Deshalb sind ja Backups so wichtig.
VanDamme69 schrieb:
Ich vermutete einen Wackelkontakt am eingebauten USB-Controller.
Vermutungen helfen nicht weiter. Zumal Controller-Chips fest verlötet sind.
Anyway: Du hast ja das Gehäuse - vielleicht was voreilig - eh geöffnet - also weiter im Text.
VanDamme69 schrieb:
Auch damit wird sie mit der korrekten Kapazität angezeigt, der Zustand in der Datenträgerverwaltung bleibt jedoch unverändert. Zehn andere HDDs funktionieren an diesem Adapter problemlos.
Damit zeigt sich, dass Deine Aktion leider übereilt war.
Dafür haben wir aber im Sinne des Ausschlussverfahrens Erkenntnis gewonnen.

Du kannst natürlich eine Datenrettung versuchen.
Eine gute Software, die alle gängigen Dateisysteme beherrscht ist z. B. GetDataBack Pro.
00Julius schrieb:
Versuche mal ein USB2-Kabel mit Micro-Anschluss.
Ich hatte mal eine 2,5" HDD, die über USB3 nicht mehr erkannt wurde. Mit einem USB2-Kabel ging es.
Das Kabel passt (für USB3 ist der kleine zweite Anschluss zuständig). Die HDD ist zwar nicht mehr so flott, aber das sollte in diesem Fall egal sein.
Es werden ja div. HDDs über den Adapter erkannt.
In sofern können wir diesen Punkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen.
 
Vielen Dank für die Zahlreichen Tipps. Ich werde diese jetzt alle durchgehen in der Hoffnung noch etwas retten zu können.

@mchawk777:
Denkst du das es besser ist einzelne Dateien wiederherzustellen oder das es auch eine gute Chance gibt die Partition bzw. Partitionstabelle wieder an einem Stück herzustellen?
 
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Ersteres. @VanDamme69

Wenn die Dateien sicher sind kannst Du den Quelldatenträger neu initialisieren, prüfen und entscheiden ob Du dem Teil weiter vertrauen willst.
 
Zuletzt bearbeitet:
VanDamme69 schrieb:
einzelne Dateien wiederherzustellen oder das es auch eine gute Chance gibt die Partition bzw. Partitionstabelle wieder an einem Stück herzustellen?
So ganz verstehe ich nicht was da passiert ist.
Du schreibst, dass plötzlich die Platte nicht mehr initialisiert war, sie also keine Partitionstabelle mehr hatte. Das würde ja bedeuten, dass irgendwas diese Tabelle gekillt hat. Da es eine Disk mit 4 TB ist, kann ja nur der GPT-Partitionsstil (und kein MBR) in Frage kommen - bei GPT hat man am Ende des Datenträgers eine Kopie des GPT-Headers falls mal was mit dem Primary Header passiert ist. Ich würde da wohl mal unter Linux mit gdisk schauen was das Tool noch vom Backup-Header hält.
 
VanDamme69 schrieb:
Denkst du das es besser ist einzelne Dateien wiederherzustellen oder das es auch eine gute Chance gibt die Partition bzw. Partitionstabelle wieder an einem Stück herzustellen?
Wenn es eine HDD ist, ist mein Bauchgefühl bei "gute Chance".
Lege ich meine Hand dafür ins Feuer: Nö! Keinesfalls!

Nimm ein Backup-Tool und fertige erste mal ein Image vom kompletten Datenträger an. (Ein Sektor-für-Sektor-Backup sozusagen - heißt je nach Tool etwas abweichend.)

Eine Datenrettung versuchst Du dann von dieser Image-Datei.
Ein kostenfreies Toll wäre z. B. Hasleo.

Bezüglich der von mir getesteten Datenrettungsprogramm habe ich mir mal eine kleine Übersicht erstellt:

1791727563080.png

Die Preisangaben dürften kaum aktuell sein.
Nur so viel: Bevor ich Geld in Recuva stecken würde, würde ich mir lieber 3 Döner kaufen und die Daten vergessen. 😉
fischfilet schrieb:
Ich würde da wohl mal unter Linux mit gdisk schauen was das Tool noch vom Backup-Header hält.
Kann man vielleicht machen, wenn man die Daten, die rettbar sind, gerettet hat.
Bis dahin bitte nicht mit so was am betroffenen Datenträger rum experimentieren.
 
mchawk777 schrieb:
Kann man vielleicht machen, wenn man die Daten, die rettbar sind, gerettet hat.
Bis dahin bitte nicht mit so was am betroffenen Datenträger rum experimentieren.
Na klar doch. Ich hätte erwähnen sollen, dass gdisk erstmal nichts an den Tabellen verändert. Erst wenn man zum Schluss das Tool anweist, die Änderungen speichern. Bis dahin finden alle Operationen im Memory statt.
 
fischfilet schrieb:
Na klar doch. Ich hätte erwähnen sollen, dass gdisk erstmal nichts an den Tabellen verändert.
Wir hören dann vorn Dir bei Deinem ersten Faux pas ohne Backup.
Ist nur eine Frag der Zeit - nie eine Frager des "ob".
 
mchawk777 schrieb:
Wir hören dann vorn Dir bei Deinem ersten Faux pas ohne Backup.
Ich lass mir hier von dir nichts unterstellen. Die Rede war eindeutig von

"...mit gdisk schauen was das Tool noch vom Backup-Header hält."

Oder muss man dir erklären, was man i.A. unter schauen versteht? Kennst du das Tool gdisk überhaupt?
 
Abgesehen davon kann man eine HDD, mit vermutlich NTFS, ganz wunderbar schreibgeschuetzt einhaengen unter Linux. @mchawk777

Anyway. Deine olle Tabelle ist immer noch falsch an der letzten Position, R-Studio Home gab/gibt es nicht.

Und nun brauchen wir nur abwarten bis der TE sich wieder meldet.
 
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BFF schrieb:
Abgesehen davon kann man eine HDD, mit vermutlich NTFS, ganz wunderbar schreibgeschuetzt einhaengen unter Linux.
Ja, das geht 😁
Voraussetzung: Linux sieht die Partitionen auf der Platte. Und dafür ist widerum gdisk da. Startet man es, müsste es bei der Platte entweder keinerlei Tabellen sehen oder sinngemäß so etwas melden wie "GPT damaged"

Bei einer intakt partionierten Platte müsste sowas stehen:

Code:
# gdisk /dev/sda -l
GPT fdisk (gdisk) version 1.0.10

Partition table scan:
  MBR: protective
  BSD: not present
  APM: not present
  GPT: present
 
BFF schrieb:
Deine olle Tabelle ist immer noch falsch an der letzten Position, R-Studio Home gab/gibt es nicht.
Braucht in der Tat mal eine Überarbeitung.
Hatte es vielleicht damals um "R-Undelete Home" verwechselt. 🤔
 
Solange man keinerlei Backup hat ist der ALLERERSTE Schritt immer wenigstens einen Klon anzulegen, egal ob Software A,B,C schreibend, lesend oder streichelnd zugreift.
 
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TorenAltair schrieb:
ob Software A,B,C schreibend, lesend oder streichelnd zugreift.
Also kann man kein Backup machen. Weil für den Backupvorgang müsste man ja lesend drauf zugreifen und selbst das darf man laut deiner Aussage nicht. Die Aussage ist also ziemlich Knete, Lesezugriffe kann man immer machen. V.a. sowas wie gdisk -l ist völlig harmlos - das (kleine L) steht für (auf)list(en). 🤓
 
Recht hast Du @TorenAltair
Nur muss oder sollte das ein Jeder fuer sich entscheiden.

Waere es meine HDD mit dem Bestand an Daten den der TE beschreibt, wuerde ich keinen Klon ziehen sondern brachial die Daten runter kratzen. Waere es ein Datentraeger wo man von vornherein vermuten muss das mehr passiert ist als das der nur noch RAW aufschlaegt, ja ok. Dann ziehe ich einen Klon.

Restrisiko ist halt immer, das der Datentraeger waehrend des Runterkratzens oder des Klonens verstirbt.

@fischfilet
Lies nochmal ganz genau was ueber Dir geschrieben steht.

Frei uebersetzt: "Hast Du kein Backup der Daten, dann Klone/Image das Teil und arbeite mit den Kopien des Klones/Images".

Anyway.
Der TE hat soviele Hinweise wie er sein Problem loesen kann. Hauptsache er versucht nicht die Partitionierung auf dem Original wiederherzustellen.
 
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fischfilet schrieb:
Wenn der Controller oder die Oberfläche oder die Mechanik schon einen leichten Schuss haben, ist es sicherlich nicht "völlig harmlos". Jeder Zugriff, jede Sekunde Strom dran lässt die Uhr ticken

@BFF Ja, Du kannst das auch sehr gut einschätzen, weil Du Dich seit Jahrzehnten damit befasst. Für den normalen Anwender sollte man immer den Weg des geringsten Risikos gehen mMn.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
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BFF schrieb:
Lies nochmal ganz genau was ueber Dir geschrieben steht.

Frei uebersetzt: "Hast Du kein Backup der Daten, dann Klone/Image das Teil und arbeite mit den Kopien des Klones/Images".
Wörtlich steht dort aber etwas Anderes.
Ergänzung ()

TorenAltair schrieb:
...nicht "völlig harmlos". Jeder Zugriff, jede Sekunde Strom dran lässt die Uhr ticken
Dann ist das Erstellen einer Sektor-für-Sektor-Kopie nach deiner Argumentation ebenfalls nicht völlig harmlos.
 
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