Seagate One Touch Hub mit 4 TB - kein Zugriff mehr möglich

fischfilet schrieb:
ebenfalls nicht völlig harmlos
Korrekt. Nur, wenn das hinhaut, dann kann ich davon weitermachen. Wenn mir nachher beim Klonen 10% fehlen, weil ich zuvor erstmal "geguckt" habe, beiß ich mich in den Arsch.
Und bei kritischen Daten wie immer eben an den Profi.
 
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TorenAltair schrieb:
Wenn mir nachher beim Klonen 10% fehlen, weil ich zuvor erstmal "geguckt" habe, beiß ich mich in den Arsch.
Du weißt nicht wirklich was gdisk -l macht oder? 🤔
Und die defekten Sektoren ziehst du hier gerade auch nur aus dem Hut, bislang wissen wir davon noch nix, bloß dass die Platte nicht (mehr) initialisiert ist. Von daher wäre die sinnvollste allererste Aktion sich die SMART-Werte anzuschauen. Oder hab ich hier was übersehen und die wurden schon geliefert und es ist ersichtlich, dass die Platte schon etliche defekte Sektoren hat?
 
fischfilet schrieb:
Und die defekten Sektoren
Ich sagte nichts von defekten Sektoren. Ich sprach davon, dass irgendwas ganz die Biege machen KANN, man also annehmen MUSS, dass man nur ein begrenztes Zeitfenster hat und ich jede Sekunde davon nutzen MUSS. Wenn die Daten in die Kategorie fallen "dann sind sie halt weg", kann man andere Risikobewertungen machen.
 
Platte mit Strom versorgen, ein Livesystem booten, sich durch die Menüs klicken, Shell öffnen. Ich würde mal 90 Sekunden ansetzen. Und nein, der normale Anwender hat keine Erfahrung damit wie man das verkürzen kann.
 
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Ach doch. Irgendwie schon.

TorenAltair schrieb:
Solange man keinerlei Backup hat ist der ALLERERSTE Schritt immer wenigstens einen Klon anzulegen, egal ob Software A,B,C schreibend, lesend oder streichelnd zugreift.

BFF schrieb:
Hast Du kein Backup der Daten, dann Klone/Image das Teil und arbeite mit den Kopien des Klones/Images".

Beschreibt eigentlich ein und das Selbe. Und beiden ist es Wumpe wie der Datentraeger angefasst wird.

fischfilet schrieb:
Also kann man kein Backup machen. Weil für den Backupvorgang müsste man ja lesend drauf zugreifen und selbst das darf man laut deiner Aussage nicht.

Du kommst aber hoch damit das kein Klone/Image gemacht werden kann, weil zumindest lesend das Dingens angefasst wird.

fischfilet schrieb:
wie lange ein gdisk -l

Gewoehnlich nur wenige Sekunden.
Aber ich bin voll bei @TorenAltair das unter bestimmten Umstaenden es wirklich auf jede Sekunde ankommen kann um halbwegs Brauchbares noch zu finden.

Egal.
Ich bin gespannt was noch vom @VanDamme69 getippt wird.
 
BFF schrieb:
Gewoehnlich nur wenige Sekunden.
Aber ich bin voll bei @TorenAltair das unter bestimmten Umstaenden es wirklich auf jede Sekunde ankommen kann um halbwegs Brauchbares noch zu finden.
Lesend mit gdisk drauf zugreifen, nein auf keinen Fall, aber Komplettdump mit sowas wie dd/ddrescue geht klar...finde den Widerspruch ☺️
 
foofoobar schrieb:
Wer mit Windows sozialisiert wurde rechnet immer damit das Tools irgendwas verschlimmbessern.
Na klar.
Aber irgendwie ist schon absurd zu schreiben, dass ein kompletter Klon in Ordnung geht, aber ein kurzes Schauen (READONLY mit gdisk) was die Partitionstabellen sagen, nicht.
 
foofoobar schrieb:
Wer mit Windows sozialisiert wurde
Wie ist das, wenn man von cp/m kommt?
Mit einem Klon kann man IMMER weiterarbeiten. Mit einer Info gut auch, mit einer Info schlechte Werte nicht.
 
TorenAltair schrieb:
mit einer Info schlechte Werte nicht.
Die müsste man erstmal haben. Damit man weiß womit man überhaupt rechnen muss. Ich bleibe bei der Reihenfolge:
1. SMART-Werte begutachten.
2. Partitionsinfo mit gdisk -l, was in diesem Fall ja besonders Sinn macht bei der nicht mehr initialisierten Platte.
3. Falls Dateisystemreparaturen notwendig sind: entsprechende Dumps ziehen, ddrescue falls bei Schritt 1 defekte Sektoren ersichtlich sind.
 
Hallo zusammen, vielen Dank für die vielen weiteren Tipps.
Die haben mich fast erschlagen und ich musste erst mal alles analysieren.:)

Ich hatte zwischenzeitlich mit GetBack Data eine Analyse durchgeführt.
Das ergab das er über 20.000 Dateien erkannt hatte. Allerdings im Raw Format und da bin auch nicht sicher ob jede Datei funktioniert.
Diesen Zwischenstand der über 12 Stunden generiert wurde habe ich mir abgespeichert.

Des weiteren habe ich eine neue 4TB HDD in meinen Sabrent Adapter eingelegt und die "kranke" HDD in den original One Touch Controller zurückgesteckt.
Nun mache ich mit AOMEI Partition Assistent eine Sector by Secor Sicherung
Dieser Klonfortschritt liegt jetzt nach 3 Stunden bei 19%.

Wenn es jetzt eine erfolgreiche Sicherung gibt dann werde ich meinen PC mit einer Linux Software per USB Stick hochfahren und dort versuchen was mir vorher in diesem Forum an Tipps gegeben wurde.

Hauptziel ist immer noch die ganze Partition wiederherzustellen.
 

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Schonmal gut, dass die Platte keine defekten Sektoren hat. Zumindest zeigt Crystal keine an. 👍
 
VanDamme69 schrieb:
Hauptziel ist immer noch die ganze Partition wiederherzustellen.

Vergiss das, Du erhaelts noch nicht einmal korrekte Dateinamen.

Das haette ich eigentlich erwartet von dem Tool was Du da benutzt hast mit dem von Dir beschriebenen Zustand der HDD.
 
BFF schrieb:
Vergiss das, Du erhaelts noch nicht einmal korrekte Dateinamen.
Ist denn jetzt erklärt worden, was passiert ist? Eine Ursache muss das ja haben. Von allein verlieren die Platten ja nicht die Partitionstabelle(n). Oder war's mal wieder der Klassiker, Laufwerk ohne auszuwerfen einfach so augeschaltet bzw. abgesteckt? Und nicht NTFS sondern exFAT oder FAT32 als Dateisystem? 😖
 
Steht im Anfangspost. @fischfilet
Eine "Seagate One Touch Hub HDD mit 4 TB" wird mit exFAT ausgeliefert. Ob sich das geaendert hat?
 
BFF schrieb:
Steht im Anfangspost.
Aber nicht was da noch passiert ist. Dass du das mit exFAT also extra nochmal bestätigst, dürfte also die wahrscheinlichste Ursache diese sein: Platte abgesteckt ohne auszuwerfen, Dateisystem matsch und Partitionstabelle im Eimer.
 
VanDamme69 schrieb:
Den Originaladapter habe ich noch. Darüber bleibt die Verbindung stabil, solange die Festplatte nicht bewegt oder berührt wird.

Es liegt nahe, dass Du ein Kontaktproblem oder ein oder mehrere kalte Lötstellen im Bereich des Kontakts Deines Adapters mit Deiner Festplatte auf der Festplattenseite hast.

Das ist für mich ein Fall für ein Datenrettungslabor (z.B. Attingo, Kroll Ontrack, etc...) oder einen Handy-Repair-Shop, der auch ordentlich löten kann um NUR das Kontaktproblem zu beheben.
Mir fehlt die Erfahrung beurteilen zu können, ob man hier Isopropanal und Druckluft einsetzen könnte.

Der nächste Schritt, den wie immer hier keiner erwähnt hat, bestünde im Auslesen der SMART-Parameter mit Crystaldiskinfo und/oder smartmontools - lernen wie die Festplatte ihre eigene Gesundheit einschätzt!

Fällt die Entscheidung die Datenrettung selbst zu probieren, dann fängt der Prozess damit an, die Festplatte unter Linux mit ddrescue zu klonen, oder den Festplatteninhalt in eine Datei zu schreiben.
Die erste Variante erfordert eine Festplatte die genauso groß oder größer ist als Deine Festplatte.
Sagst Du ddrescue, er solle in eine Datei retten, würdest Du bei NTFS als Zieldateisystem noch mit mindestens 300 MB-Verwaltungswasserkopf rechnen müssen. Du bräuchtest also eine Festplatte, die mindestens 300 MB größer ist, das wird wahrscheinlich eine 6TB-Festplatte sein.
Unter Linux könntest Du allerdings auch mit dem LVM anstelle der Verwendung einer größeren Festplatte einer größeren Verbunddatenträger einrichten um den Inhalt Deiner Defektplatte in eine Datei sichern zu können.

Dann brauchst Du noch mal 4 TB freien Speicherplatz für Rettungsergebnisse.

Erst dann kannst Du den Ratschlägen anderer Foristen folgen. Der Zugriff auf einen Defektkandidaten mit zehn verschiedenen Rettungsprogrammen stellt eine potenziell lebensverkürzende Belastung dar.

Dein Wunsch nach einer "in situ"-Reparatur (vermutlich auch noch auf der eventuell defekten Festplatte?!) ist zwar berechtigt, in der Hoffnung, auf den Kauf weiterer Festplatten verzichten zu können.
Diese Vorgehensweise ist aber gefährlich und damit unprofessionell.
Ergänzung ()

mchawk777 schrieb:
Nimm ein Backup-Tool und fertige erste mal ein Image vom kompletten Datenträger an. (Ein Sektor-für-Sektor-Backup sozusagen - heißt je nach Tool etwas abweichend.)

Du hast es immer noch nicht verstanden. ddrescue und Konsorten handeln im Fehlerfall anders als irgendwelche Backup-Tools, die voraussetzen, dass die Backupquelle gesund ist.
Ergänzung ()

fischfilet schrieb:
Die müsste man erstmal haben. Damit man weiß womit man überhaupt rechnen muss. Ich bleibe bei der Reihenfolge:
1. SMART-Werte begutachten.
2. Partitionsinfo mit gdisk -l, was in diesem Fall ja besonders Sinn macht bei der nicht mehr initialisierten Platte.
3. Falls Dateisystemreparaturen notwendig sind: entsprechende Dumps ziehen, ddrescue falls bei Schritt 1 defekte Sektoren ersichtlich sind.

Nein, immer einen Dump ziehen, denn woran soll der "Reparierer" dann basteln? Am Original? Ohne Weg zurück?
Ergänzung ()

fischfilet schrieb:
So ganz verstehe ich nicht was da passiert ist.
Du schreibst, dass plötzlich die Platte nicht mehr initialisiert war, sie also keine Partitionstabelle mehr hatte. Das würde ja bedeuten, dass irgendwas diese Tabelle gekillt hat. Da es eine Disk mit 4 TB ist, kann ja nur der GPT-Partitionsstil (und kein MBR) in Frage kommen -

Nein. Aus Kompatibilitätsgründen gibt es genügend Festplatten mit physischen Sektoren, die 4096 Bytes groß sind und wo die Festplatten-Firmware an der Schnittstelle eine Sektorgröße von 512 Byte emuliert.

Bei externen Gehäusen finden sich wohl auch manchmal Adapter, die eine größere Sektorgröße als 512 Byte emulieren. Dann könnte die Festplatte auch mit einer Partitionstabelle im mbr-Stil komplett adressiert werden.

fischfilet schrieb:
bei GPT hat man am Ende des Datenträgers eine Kopie des GPT-Headers falls mal was mit dem Primary Header passiert ist. Ich würde da wohl mal unter Linux mit gdisk schauen was das Tool noch vom Backup-Header hält.

Linux ist die erste Wahl bei Erstellung eines Klons oder einer Kopie der Festplatte in eine Datei, weil Linux nicht so invasiv wie Windows vorgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
recu schrieb:
Der nächste Schritt, den wie immer hier keiner erwähnt hat, bestünde im Auslesen der SMART-Parameter mit Crystaldiskinfo und/oder smartmontools - lernen wie die Festplatte ihre eigene Gesundheit einschätzt!
Schon längst passiert, siehe Bild im Beitrag von 15:35.
recu schrieb:
Nein, immer einen Dump ziehen, denn woran soll der "Reparierer" dann basteln? Am Original? Ohne Weg zurück?

Bitte richtig lesen. Ich schrieb nirgends, dass er basteln, sondern bloß mal mit gdisk schauen soll, ob da noch Partitionstabellen erkannt werden, zumindest die im Backup Header der GPT.
Und selbst wenn man den Backup Header als Vorlage für den Primary Header nimmt und den damit rekonstruiert, das Schreiben zerstört keine Daten im Bereich der Partitionen/Dateisysteme. Denn die fangen erst ab Sektor 2048 ab. Der GPT-Header ist davor angesiedelt.
Und wie du unschwer erkennen kannst, fing er schon eigenmächtig mit dem Basteln an mit GetDataBack.

recu schrieb:
Nein. Aus Kompatibilitätsgründen
Für welche Kompatibilität? Für die Torfnasen mit einem 32-Bit-XP?
GPT beherrscht Windows schon lange, seit 2005 mit Windows Server 2003 und der 64-Bit-Version von XP.

recu schrieb:
gibt es genügend Festplatten mit physischen Sektoren, die 4096 Bytes groß sind und wo die Festplatten-Firmware an der Schnittstelle eine Sektorgröße von 512 Byte emuliert.
Alles bis Windows 7 benötigt eine 512-Byte-Emulation.
 
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