Server zusammenstellen

GrumpyDude

Lt. Commander
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Hallo,

gesucht sind Komponenten für einen Server, wird als Webserver verwendet. Auslastung ist nicht so extrem. Soll aber sehr stabil werden und perfekte Linux Treiber Unterstützung.

Hab genau 2500€ zur verfügung.(die 2500 können gerne komplett ausgegeben werden)

Muss ein Xeon sein, oder würde ein Core i5 auch ausreichen?
Was haltet ihr von dieser Kombo?

Diese Kombo basiert auf meiner Erfahrung im Bau von "normalen" Rechnern:

Intel Core i5-2500K, 4x 3.30GHz, boxed (BX80623I52500K) ab €198,95
Intel DP67BG bulk, P67 (dual PC3-10667U DDR3) (BLKDP67BG) ab €154,50
Corsair Vengeance DIMM Kit 16GB PC3-12800U CL9-9-9-24
4x Raid5 Western Digital Caviar Black 2000GB, SATA II (WD2001FASS) ab €135,36
Systemplatte: Intel X25-M G2 Postville 120GB, 2.5", SATA II, retail (SSDSA2MH120G2K5) ab €191,90
Noctua NH-D14 (Sockel 775/1155/1156/1366/AMD/AM2/AM2+/AM3) ab €65,21


Wie ihr seht, sind das mehr oder weniger Komponenten für den privaten Markt, aber ich denke selbst so ein Server hat genug Power(und auch die Stabilität) für die erforderlichen Aufgaben. (Wie bereits gesagt wird der Webserver nicht so krass beansprucht werden, will aber trotzdem mit genügend Reserven bauen für Zukunft)


Vielleicht könnt ihr mir einfach sagen, wie ihr die Zusammenstellung findet?
Bei Sachen wie Netzteil oder sonstige Kühlung werde ich auf beste Komponenten achten.
Gehäuse wird ein normales ATX, am besten Big/Mini Tower, kein Rack.

Dann noch paar Fragen:

Wie wichtig ist ECC Arbeitsspeicher?
Was haltet ihr von Xeon Prozessoren? Extra überteuert, damit man die als "Server" verkaufen kann?
Stichwort Server Mainboards -> die haben ja einen anderen Aufbau, meistens sogar mit 2 Sockeln. Lohnen sich 2x quadcore Xeons?

Beste Grüße, und danke schonmal für eure Vorschläge


hier eine "genauere" Anforderungsanalyse.



M-X schrieb:
Da gibt es erstmal ein paar fragen.

Wo wird das System eingesetzt zu hause? Firma RZ? Beruflich oder Privat?
Welche Ansprüche werden an die Verfügbarkeit gestellt? Sind 1-2 tage downtime ok? Dann sollten auch Desktop Komponenten reichen.
Welche Anwendungen werden und sollen eingesetzte werden? Nur Webserver oder auch andere Dinge?

Egal was, ein HW RAID Controller sollte aufjedenfall drinnen sein ohne ist fast ein nogo.

SSD Halte ich für unnötige sollen nicht extrem Datenbank intensive Anwendungen verwendet werden die von der schnellen Zugriffszeit profitieren.

Sorry M-X, hab irgendwie den Beitrag halb übersehen.

Danke nochmal dass du dir Zeit nimmst.

Wo wird das System eingesetzt zu hause? Firma RZ? Beruflich oder Privat?

Also der Rechner wird in Afrika eingesetzt werden in einem Forschungsprojekt. (daher der knappe Rahmen, der aber voll ausgeschöpft werden kann)
Es wird als Webserver im Intra/Internet fungieren.

Derzeit simuliere ich den Anspruch an diesen Server "nur", deshalb kann ich keine richtige Anforderungsanalyse machen.

Auf dem Server sollen hauptsächlich Dokumente gespeichert werden, im PDF Format durchschnittliche Größe 200-500 Kilobyte. Aber sehr viele von diesen Dokumenten, die werden dann in einem selbst entwickeltem Web Programm an die Clients weitergegeben. Die Clients greifen teilweise mit bis zu 50 Leuten auf einmal auf den Server, aber das wird eher selten der Fall sein.

Es kann aber sein dass das PRojekt boomt und es plötzlich viel mehr Clients werden... Bis wir nochmal nach Afrika reisen und die Kapazität erhöhen können, soll er solche Spitzen noch aushalten können.

Downtime... ist ne Frage, wenn es darum geht kann man auch direkt einen USV kaufen, da die wohl eher Stromausfälle haben als der Ausfall eines sehr guten Servers, aber trotzdem so hoch wie Möglich die Stabilität.

Am besten langlebige Festplatten die ein 24/7 Betrieb mindestens für 2 Jahre garantieren können.

PS:

Wichtig ist auch ein eventueller Virenscanner, falls Dokumente im Zip Format hochgeladen werden (sollen). Welchen würdet ihr mir empfehlen?
 
Zuletzt bearbeitet:
das budget ist sehr schmal für einen server. zudem solltest du serverboards und servercpus sowie ecc-speicher verwenden. ssd braucht ein server nicht, denn er hat genug ram. system ist immer raid 1, daten i.d.r. raid 5, 6 oder 10. festplatten i.d.r. sas und 24/7. fang bei deiner kalkulation mit einem kleinen opteron mit 6 kernen an und 32 gb ram. nen ordentlichen raidcontroller nicht vergessen.


Wie wichtig ist ECC Arbeitsspeicher?
daran führt kein weg vorbei

Was haltet ihr von Xeon Prozessoren? Extra überteuert, damit man die als "Server" verkaufen kann?
die richtige software vorausgesetzt, haben die xeons jahrelang kein lang gesehen gegen die opterons. nun sind sie minimal schneller, bei gleichem preis deutlich langsamer. die 12 kerne kommen halt im gegensatz zu spielen komplett an und skalieren prima.

Stichwort Server Mainboards -> die haben ja einen anderen Aufbau, meistens sogar mit 2 Sockeln. Lohnen sich 2x quadcore Xeons?
bei deinem budget unbezahlbar. evtl reichts für 2 6-kern opteron.
 
Was ist das Einsatzgebiet? Ich weiß hier werden jetzt viele kommen die sagen "ZOMG!!! kauf 5k$ hardware von HP!!$$326" - aaaaber sofern das keine super kritischen Anwendungen sind die besondere Ausfallsicherheit o.Ä. erfordern kann man wirklich normale Desktop Komponenten nehmen, funktioniert ohne Probleme. Aber bei deinem Budget bietet es sich auch an Xeon Hardware zu kaufen.

Aber ganz davon abgesehen: Sandy Bridge ist für sowas absolutes NoGo zur Zeit. Lese mal die News auf der Startseite.

Deshalb zunächst die Frage: was genau soll an Anwendungen drauf laufen? Wie hoch ist die Last in etwa?
 
Zuletzt bearbeitet:
evtl versteht ihr unter nem server was anderes als ich, aber bei mir müssen die 365 tage im jahr laufen und verläßlich sein. was da oben vorgeschlagen wurde, ist diesbezüglich großer unsinn. die news sind voll von buggy sandy brigde meinboards, aber ihr wollt da 5 sata-geräte anschließen... ein ordentlicher raid-controller fehlt und die platten sind weder hot swap noch halten die auch nur ein halbes jahr im echtbetrieb durch. das ganze ist nix weiter als ein normaler pc.

habs mal kurz überschlagen. selbst mir günstigen opteron-cpus und sata statt sas platen kommt man ohne betriebssystem auf knapp 4000 €. bei hp kannst locker das doppelte rechnen, aber die stehen halt auch binnnen 6 h vor der tür wenn was ist. dein budget reicht jedenfalls nciht für einen server...
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Tip.

AMD Opteron 4176 HE, 6x 2.40GHz, Sockel-C32, boxed (OS4176OFU6DGOWOF) ab €339,55
ASUS KCMA-D8, AMD SR5650 (dual Sockel-C32, dual PC3-10667R reg ECC DDR3) (90-MSVD91-G0UAY00Z) ab €274,--
Kingston ValueRAM DIMM Kit 16GB PC3-8500R reg ECC CL7 (DDR3-1066) (KVR1066D3Q8R7SK2/16G) ab €238,17

für Daten:
2x Seagate Constellation ES 2000GB, SAS 6Gb/s (ST32000444SS) ab €220,26
(oder lieber 4x Seagate Constellation ES 1000GB, SAS 6Gb/s (ST31000424SS) ab €135,98 ?)

Adaptec RAID 2405 bulk, PCIe x8 (2260200-R) ab €174,87

Insgesamt wären das dann ca. 1400€.

PS: Der Rechner braucht kein Support, ich weiß hört sich komisch an, ist aber so. Nachdem er einmal gebaut wurde, muss er so lange wie möglich laufen, von sich aus. Ich würde gerne mehrere Hundert euro extra für Service bezahlen, aber das geht einfach nicht, nicht das Geld ist das Problem sondern was anderes...

PPS: @tm0975: auf 4000€?? Zeig mal bitte das System...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre mein Vorschlag...



Ist natürlich ein "Spar-Server", da auf AM3-Basis (aber mehr geht mit 2,5k nun echt net), aber zumindest - bis auf NT und ODD - keine Consumer-Komponenten.
 
für einen webserver braucht man doch nicht diesen ganzen kram ! lol was geht denn hier ab ?!

1 kern cpu / 2 GB DDR3 Arbeitsspeicher / mind. 100 GB festplatte ( je nach bedarf ...hier sind keine limits gesetzt )

da drauf packst du linux und freust dich drauf ! brauchst nicht so viel geld rauszuschmeissen. so ne kombo ist eher für extreme anforderung gedacht -> mehrere Gameserver + voiceserver+ vpn server und und und


( mein kommentar gilt ,wenn ich dich richtig verstanden habe -> webserver = storage für homepage u.s.w. und nicht Gameserver , Voiceserver etc. )
 
Es geht bei Non-Consumer-/Server-Hardware ja auch nicht bloß um Leistung, sondern auch um Zuverlässigkeit. Einen Aufbau aus Consumer-Hardware halte ich auch für fahrlässig.
 
ich kann verstehen, wenn manche nicht genau wissen was gefragt ist. Webserver ist ein schwammiger Begriff... Der Webserver von Computerbase wird sicherlich keine 2 GB Ram haben.

Ich kann die Anforderung an den Server zumindestens so beschreiben:

Von der Leistung her packt es mein Core 2 Quad 9650 (8 GB) im Dauerbetrieb.

Ein Core 2 Duo 6600 (2x 3Ghz) mit 4 GB Ram gerät aber schon ins Schwitzen.

Beidesmal aber mit SSD getestet(!)

Ich habe ihn(den 9650 Quad) gerade in Verwendung und seit 2 Wochen absolut keine Geschwindigkeits oder Stabilitätsprobleme.

Als Unix ist Debian Woody drauf.

Ich würde trotzdem etwas schnelleres (mit Blick in die Zukunft) und stabileres bekommen. (auch wenn mein Rechner noch nie abgestürzt ist, will ich höhere Sicherheit durch ECC und Raid Spiegelung etc)
Ergänzung ()

Spike2 schrieb:
Das wäre mein Vorschlag...



Ist natürlich ein "Spar-Server", da auf AM3-Basis (aber mehr geht mit 2,5k nun echt net), aber zumindest - bis auf NT und ODD - keine Consumer-Komponenten.

Danke... was sind das jeweils für Festplatten?

Die 73 GB ist System nehme ich mal an?
Irgendwie machts doch Sinn was unser Vorredner geschrieben hat (ohne dir Nahe treten zu wollen), eine schnelle Systemplatte ist natürlich wichtig, aber doch nicht essentiel bei sehr viel Ram?

PS: Das Gehäuse ist ein Klasse Tip!
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn dein derzeitiger rechner es schon packt, warum baust du dann nichts ähnliches nach? Bzw schöpfst die 2500€ aus und verzichtest einfach auf die fette grafikkarte ^^

wenns Opteron sein soll, würde ich was in http://geizhals.at/eu/?cat=WL-136628 empfehlen!
 
@tx: Jo, kommt halt immer drauf an, aber im Prinzip kannst Du die auch weglassen. Die beiden 73er sind SAS-Platten, die man dann halt im RAID1 für's System nehmen könnte, die 4x 2TB sind SATA-Datenhalden für RAID5 :) Kannst ja auch HDD-mäßig dementsprechend anders / kleiner dimensionieren...
 
Da gibt es erstmal ein paar fragen.

Wo wird das System eingesetzt zu hause? Firma RZ? Beruflich oder Privat?
Welche Ansprüche werden an die Verfügbarkeit gestellt? Sind 1-2 tage downtime ok? Dann sollten auch Desktop Komponenten reichen.
Welche Anwendungen werden und sollen eingesetzte werden? Nur Webserver oder auch andere Dinge?

Egal was, ein HW RAID Controller sollte aufjedenfall drinnen sein ohne ist fast ein nogo.

SSD Halte ich für unnötige sollen nicht extrem Datenbank intensive Anwendungen verwendet werden die von der schnellen Zugriffszeit profitieren.
 
Wenn du mit nem 9650 Quad gut klar kommst, brauchst du nicht unbedingt eine echt Server CPU.
 
Ja danke der 9650 packt das ja, aber da der Server gerade nicht mit 100% Auslastung läuft, kann sehr gut sein, dass er auch irgendwann auch schwachbürstig wird.

Wie gesagt, so riesig wird er nicht (und wenn das Projekt riesig wird, dann kann man ja mit entsprechendem Kapital nochmal aufrüsten).

Der Rechner wird schon in einer professionellen Umgebung eingesetzt, das heißt so viel Stabilität wie es nur geht mit dem Preis.

Als System habe ich an Debian gedacht, irgendwelche Einwände?

Also so wie ich verstehe, sollten es zumindestens SAS Festplatten sein mit einem extra Raid Controller. [check]

Was für ein Gehäuse und Kühlüngssystem würdet ihr mir empfehlen?

Ich dachte da an ein Noctua Tower Kühler mit einem sehr sehr guten Lüfter (besonders leise muss er nicht sein).
 
was macht denn die kiste mal ganz konkret?
und wieso setzt du woody ein (dezent veraltet...., außerdem is es kein unix sondern ein linux...)
irgendwie habsch das gefühl, das es hier eher ums geld verbrennen geht, als um sinvolle beratung.

entweder der server muss laufen oder nich.
ein "brauch keinen service" und "sollte möglichst lange laufen" geht einfach nicht zusammen...
 
M-X schrieb:
Da gibt es erstmal ein paar fragen.

Wo wird das System eingesetzt zu hause? Firma RZ? Beruflich oder Privat?
Welche Ansprüche werden an die Verfügbarkeit gestellt? Sind 1-2 tage downtime ok? Dann sollten auch Desktop Komponenten reichen.
Welche Anwendungen werden und sollen eingesetzte werden? Nur Webserver oder auch andere Dinge?

Egal was, ein HW RAID Controller sollte aufjedenfall drinnen sein ohne ist fast ein nogo.

SSD Halte ich für unnötige sollen nicht extrem Datenbank intensive Anwendungen verwendet werden die von der schnellen Zugriffszeit profitieren.

Sorry M-X, hab irgendwie den Beitrag halb übersehen.

Danke nochmal dass du dir Zeit nimmst.

Wo wird das System eingesetzt zu hause? Firma RZ? Beruflich oder Privat?

Also der Rechner wird in Afrika eingesetzt werden in einem Forschungsprojekt. (daher der knappe Rahmen, der aber voll ausgeschöpft werden kann)
Es wird als Webserver im Intra/Internet fungieren.

Derzeit simuliere ich den Anspruch an diesen Server "nur", deshalb kann ich keine richtige Anforderungsanalyse machen.

Auf dem Server sollen hauptsächlich Dokumente gespeichert werden, im PDF Format durchschnittliche Größe 200-500 Kilobyte. Aber sehr viele von diesen Dokumenten, die werden dann in einem selbst entwickeltem Web Programm an die Clients weitergegeben. Die Clients greifen teilweise mit bis zu 50 Leuten auf einmal auf den Server, aber das wird eher selten der Fall sein.

Es kann aber sein dass das PRojekt boomt und es plötzlich viel mehr Clients werden... Bis wir nochmal nach Afrika reisen und die Kapazität erhöhen können, soll er solche Spitzen noch aushalten können.

Downtime... ist ne Frage, wenn es darum geht kann man auch direkt einen USV kaufen, da die wohl eher Stromausfälle haben als der Ausfall eines sehr guten Servers, aber trotzdem so hoch wie Möglich die Stabilität.

Am besten langlebige Festplatten die ein 24/7 Betrieb mindestens für 2 Jahre garantieren können.

PS:

Wichtig ist auch ein eventueller Virenscanner, falls Dokumente im Zip Format hochgeladen werden (sollen). Welchen würdet ihr mir empfehlen?
Ergänzung ()

easteregg schrieb:
was macht denn die kiste mal ganz konkret?
und wieso setzt du woody ein (dezent veraltet...., außerdem is es kein unix sondern ein linux...)

Was spricht genau gegen Debian? Veraltet kann ich irgendwie nicht nachvollziehen... man kriegt nicht wie bei Ubuntu alles gleich mitinstalliert, aber man kann es ja nachinstallieren.
 
Als Gehäuse kann man sehr gut das Sharkoon Rebel 12 Economy nehmen, da passen von Haus aus bereits 18 Laufwerke rein - was man aber noch erweitern kann. Bei dem Preis bleibt dann schön viel Geld für einen soliden Ausbau übrig.

Bevor ich aber ins Detail gehe, wüsste ich gerne, wie groß das Datenvolumen anzusetzen ist, um das es geht. Habe hierzu noch nichts gelesen, oder habe ich was überlesen? Im Weiteren, ob ins Budget auch eine Datensicherung passen muss - oder ob das extra geht.
 
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