Sigma 17-50 mm EX DC OS HSM mit Fokusproblemen?

Nachdem ich nun alles Seiten gelesen habe mein Senf dazu. Erstens bin ich nur "Andenkenfotograf" also ich mache Bilder für meine eigene Erinnerung. Dazu immer häufiger mit dem Handy weil es dafür reicht. ABER... ich habe 2 Nikon Modelle. Eine 5100 und eine 7100 und 2 Sigma Objektive. Ein 17-70 und das 2,8/105 Macro. Ich teste die Objektive mit einem Siemensstern und natürlichen Szenarien. Zuerst die Randabdunklungen an einer einfarbigen Rauputzwand. Kamera auf Stativ, 5 mtr. Abstand und bei gleicher Beleuchtung eine Blendenreihe um zu sehen bei welcher Blende die geringste Randabdunklung ist. Dann eine Ziegelsteinwand. Hier kann man sehr gut Kissen und Tonnenverzeichnung erkennen. Außerdem sieht man sehr gut bei einer Blendenreiche die Randunschärfe. Dritter Test ist bei mir eine Fokusunterschied Automatisch und Handfokus an der Ziegelsteinwand. Das sind aber alles Test an einem 2D Objekt ohne Tiefe. Und ich muß sagen, außer dem Sigma 2,8 / 105 Macro hat mich bisher kein Objektiv an den Nikons überzeugen können. Allerdings habe ich noch kein "ART" Objektiv testen können weil die mir einfach zu teuer sind und ich mit Fotos auch kein Geld verdienen muß. Ist eben nur Hobby und deshalb nur Zeitvertreib. Und nun der absolute Objektivtest. Astrofotografie! Bei den Punktlichquellen seigen sich alle Objektivfehler gnadenlos. Im Forum "astrotreff.de" gibt es sehr schone Beispiele und Diskussionen um das geeigneteste Objektiv für den Zweck. Ich selbst habe da gar keine Zeit und Lust mir stundenlang die kalte Nacht um die Ohren zu schlagen obwohl ich auch 2 Teleskope besitze und dort auch Mitglied bin. Habe mich mehr auf Sonnenfotografie (Flecken) spezialisiert und manchmal Mond. Die gezeigten Fotos in diesem Beitrag hier gehen bei mir alle als scharf durch was aber auch am Monitor schlechter zu beurteilen ist als wenn man das Original sieht. Fazit: Ich bewundere kreative Fotos weil mir einfach selber diese Kreativität fehlt. Das Spiel mit Licht und Formen ist eben die ganz große Fotokunst für mich. Neuerdings wieder in Schwarz/Weiß.
 
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adius schrieb:
Ich teste die Objektive mit einem Siemensstern und natürlichen Szenarien. Zuerst die Randabdunklungen an einer einfarbigen Rauputzwand. Kamera auf Stativ, 5 mtr. Abstand und bei gleicher Beleuchtung eine Blendenreihe um zu sehen bei welcher Blende die geringste Randabdunklung ist. Dann eine Ziegelsteinwand. Hier kann man sehr gut Kissen und Tonnenverzeichnung erkennen. Außerdem sieht man sehr gut bei einer Blendenreiche die Randunschärfe.

So interessehalber, was genau bringt dir das?
 
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M.Ing schrieb:
So interessehalber, was genau bringt dir das?
So stelle ich die Abbildungsqualität eines Objektivs fest. Ist doch irgendwie logisch. Bei den üblichen Tagesfotos kann man außer bei Weitwinkelfotos doch kaum sehen ob ein Objektiv Kissen oder Tonnenverzerrungen macht. Beim Siemensstern sieht man auch schon wie die Auflösung in den Ecken nachlässt. Wie gesagt, ich kenne kein Objektiv, zumindestens kein bezahlbares, was Fehlerfrei abbildet. Chromatische Aberration im Randbereich sind bei den Preiswerten immer vorhanden. Mit Photoshop 100% in die Ecken geschaut. Aber egal. Die Nikons liegen im Schrank weil mir das rumgeschleppe zu beschwerlich ist und für mich reicht das Handy inzwischen aus.
 
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adius schrieb:
So stelle ich die Abbildungsqualität eines Objektivs fest.

Ja, das ist so bissl die "Captain Obvious"-Antwort. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, warum man sich das als Privatperson antut, anstatt in der Zeit mit der Kamera rauszugehen und Fotos zu machen.

Was ich bei der Diskussion immer so lustig finde: Die Fotografen wünschen sich immer Objektive, die möglichst ohne Aberrationen, ohne Randabfall und mit perfekter Schärfe und perfektem Bokeh abbilden und das ganze bitte auf Kameras, die keinerlei Rauschen haben. Und die Leute im 3D-Rendering rendern auf ihre Bilder noch Vignettierung, Aberrationen, Rauschen, Blooming etc. hinein, damit die Bilder möglichst "realistisch" und nicht zu steril ausschauen.
 
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M.Ing schrieb:
Die Fotografen wünschen sich immer Objektive, die möglichst ohne Aberrationen, ohne Randabfall und mit perfekter Schärfe und perfektem Bokeh abbilden
Wäre schön, aber es gibt keines welchen nicht irgendein Nachteil hat. Das ist ja auch das Problem, das teilweise die eine Eigenschaft eine andere wieder beeinflusst. Was Du vergessen hast zu erwähnen ist noch Gewicht, Größe und Preis, ebenso ein Zoombereich von 1-90.000mm mit einem IS von ~50 Blendenstufen mit einem Mindestabstand von 1mm.
Eines was nicht perfekt aber recht gut ist kostet meist, weiches Bokeh bringt durch die Lichtstärke auf gern das Gewicht mit sich. Lichtsstarke WW bringen meist auch Koma an den Randbereichen mit sich usw.
Klar man kann nicht alles haben, nur muss ein Objektiv auch Spaß machen.
 
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adius schrieb:
Nachdem ich nun alles Seiten gelesen habe mein Senf dazu. Erstens bin ich nur "Andenkenfotograf" also ich mache Bilder für meine eigene Erinnerung. Dazu immer häufiger mit dem Handy weil es dafür reicht. ABER... ich habe 2 Nikon Modelle. Eine 5100 und eine 7100 und 2 Sigma Objektive. Ein 17-70 und das 2,8/105 Macro. Ich teste die Objektive mit einem Siemensstern und natürlichen Szenarien. Zuerst die Randabdunklungen an einer einfarbigen Rauputzwand. Kamera auf Stativ, 5 mtr. Abstand und bei gleicher Beleuchtung eine Blendenreihe um zu sehen bei welcher Blende die geringste Randabdunklung ist. Dann eine Ziegelsteinwand. Hier kann man sehr gut Kissen und Tonnenverzeichnung erkennen. Außerdem sieht man sehr gut bei einer Blendenreiche die Randunschärfe. Dritter Test ist bei mir eine Fokusunterschied Automatisch und Handfokus an der Ziegelsteinwand. Das sind aber alles Test an einem 2D Objekt ohne Tiefe. Und ich muß sagen, außer dem Sigma 2,8 / 105 Macro hat mich bisher kein Objektiv an den Nikons überzeugen können. Allerdings habe ich noch kein "ART" Objektiv testen können weil die mir einfach zu teuer sind und ich mit Fotos auch kein Geld verdienen muß. Ist eben nur Hobby und deshalb nur Zeitvertreib. Und nun der absolute Objektivtest. Astrofotografie! Bei den Punktlichquellen seigen sich alle Objektivfehler gnadenlos. Im Forum "astrotreff.de" gibt es sehr schone Beispiele und Diskussionen um das geeigneteste Objektiv für den Zweck. Ich selbst habe da gar keine Zeit und Lust mir stundenlang die kalte Nacht um die Ohren zu schlagen obwohl ich auch 2 Teleskope besitze und dort auch Mitglied bin. Habe mich mehr auf Sonnenfotografie (Flecken) spezialisiert und manchmal Mond. Die gezeigten Fotos in diesem Beitrag hier gehen bei mir alle als scharf durch was aber auch am Monitor schlechter zu beurteilen ist als wenn man das Original sieht. Fazit: Ich bewundere kreative Fotos weil mir einfach selber diese Kreativität fehlt. Das Spiel mit Licht und Formen ist eben die ganz große Fotokunst für mich. Neuerdings wieder in Schwarz/Weiß.
Interessant, zur Astrofotografie wollte ich mir das Tokina 11-16mm kaufen. Ich finde die D3300 performt aber in allen Belangen besser als eine EOS 2000D mit Kit-Objektiv beispielsweise. Auch in Sachen Autofokus. Würde mich mal interessieren, was du für Vergleichskameras hast, dass selbst die D7100 "so schlecht" ist.

Bei Interesse an "D3300 vs. EOS 2000D" kann ich auch gerne Beispielbilder hochladen.

Ich warte derweil noch immer auf die Reparatur. Leider auch nach expliziter Nachfrage (Bettelei) keine Kulanz und der Brutto-Betrag beträgt sogar 60 €. Ich finde es preislich aber fair, denn abgestimmt wird tatsächlich auf meiner Kamera. Ob sich das für eine D3300 - das sei mal dahingestellt. ;)

Im Dateianhang ein Auszug der Rechnung.

Gruß
 

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So hallo,

das Objektiv kam soeben "repariert" zurück. Es ist meines Erachtens nicht repariert. Obwohl die Reparatur der verstellten Kamera nach zu urteilen auch direkt an meinem Body durchgeführt wurde. Ich habe mal als attraktiven Testspot ein Zimmerthermometer genommen. Im Dateianhang jeweils zwei Bilder, eines Autofokus, das andere manuell fokussiert.

Im "Live-Modus" der Kamera (wie angehängt) gelang es nicht einmal, den Fokus richtig zu treffen. Egal welche Konfiguration. Alle Testbilder haben den Fokus nach hinten versetzt.
Im "Fokus über den Sucher" hat es hingegen teilweise funktioniert, aber auch ganz objektiv betrachtet in nur ca. 30 % der Fällen.

Gibt es einen technischen/mechanischen Unterschied zwischen den beiden Fokusvarianten?

Was würdet ihr machen?

Gruß
 

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Du würdest uns die Beurteilung erheblich leichter machen, wenn du ISO-100 verwendest!!!!!


Wie willst du denn kritische Schärfe bei so einem ISO-Wert beurteilen?
Wenn du kein Stativ hast, dann stell die Kamera doch auf einen Tisch, oder Stuhl und verwende den Zeitauslöser.
 
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Geh bitte mit der Kombi morgen Mittag vor die Tür (bei hoffentlich strahlenden Sonnenschein) und probiere Sie dort aus.
 
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Danke, hier mal Vergleichsbilder Nikkor vs. Sigma vom selben Objekt.

https://1drv.ms/u/s!Ah0uXS0-ZrK9i8JeKZm8N1syeRFIbA?e=BpBNkw

Schaut euch mal das "DSC_011.jpg" bei f2.8 an. Das ist perfekt scharf. Die meisten anderen jedoch nach wie vor nicht (meine Meinung).

Bei f5.6 ist jedoch jedes Foto auf Anhieb direkt komplett scharf.

Woran liegt das, dass f2.8 fast immer den Fokus also dementsprehend nicht korrekt trifft?

Gruß
 
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Du solltest mal die EXFIS in den Bildern lassen, f2,8 bei wie viel mm? Außerdem sieht man auch die Verschlusszeiten/ISO nicht. Übrigens, Fahrenheit ist auch mein Lieblings Parfüm :D
Man kann vor lauter testen auch schnell den Überblick für das wesentliche vergessen, nämlich raus gehn und Fotos machen...
 
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Ein Glas-Flakon ist dafür sehr ungeeignet. Zoom mal in den Flakon rein. Bei DSC_0001 bis 3 ist die Wand wunderbar scharf gestellt (so scharf es durch so ein Flakon geht). Bei den weiteren dann die Kiefer (?). Bei der 0011 hat die Kamera dann das "D" auf der Flasche erkannt und darauf fokussiert Bei 0017 ist die Schrift im Boden wunderbar.

Probier mal flächige, flache Objekte z.b. Schilder oder Häuserwände. Beachte, dass der AF-Sensor der Kamera nicht ganz deckungsgleich ist mit der Anzeige im Sucher.

@Blueline56 Die Exifs sind in den Bildern enthalten, werden nur in der One-Drive-Vorschau nicht angezeigt.
 
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@Blueline56 Guter Geschmack! :D
@baXus1 Ich habe in die OneDrive noch einmal die Raw-Dateien hochgeladen, da dürfte alles enthalten sein. Sind leider sehr groß (je nach eurer Internetverbindung).

Die Bilder im Ordner "Sigma f5.6" stammen direkt aus der Kamera, da müssten die Informationen enthalten sein.

Ihr könnt euch die weiteren Testfotos von einem Auto anschauen (Link selber wie oben). Dort wird meiner Meinung nach sehr deutlich, dass das Objektiv bei Blende 2.8 nahezu nicht zu gebrauchen ist. Vergleich: DSC_0025 mit DSC_0026.

https://1drv.ms/u/s!Ah0uXS0-ZrK9i8JeKZm8N1syeRFIbA?e=BpBNkw

Danke für eure Hilfe!

Gruß
 
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Ich hab mir die Autobilder nicht alle angeschaut, nur mal rein geklickt.
Dass Objektive etwas abgeblendet (in der Regel) schärfer sind ist bekannt. Ja man sieht den Unterschied zwischen 25 und 26, aber ob das ein Fokusproblem ist kann ich nicht bewerten.

Wenn du wirklich bewerten willst, ob das Objektiv an deiner Kamera einen Fokusfehler hat musst du dir einen richtigen Teststand bauen.

Stell die Kamera stabil ab, wenn du kein Stativ nimmt eine Tupperbox, eine Packung Nudeln oder sonst was, Hauptsache die Kamera steht. ISO auf 100, Selbstauslöser auf 2-5 Sekunden, Single Point Autofokus.

Dann legst du ein Maßband oder Meter auf den Tisch und zwar im 90° Winkel zum Sensor, sprich in Linie mit dem Objektiv von der Kamera weg.

Jetzt kannst du unter gleichen Bedingungen Fotos machen bei verschiedenen Blenden und auf verschiedene Abstände fokussiert (zb. 5, 10, 15, 20, 30 cm). Wenn du möchtest kannst du auch noch andere Anhaltspunkte da dran stellen (Mensch Ärger dich nicht Figuren oder Schach-Bauern oder sowas) Hauptsache die stehen auch direkt an deinen Messpunkten.
Anwenderfehler werden durch die stehende Kamera und die fixe Skala minimiert.

Wenn du Bilder hoch lädst, auch immer alle Angaben dazu bitte. Brennweite, Blende, ISO. Dein Schärfebereich hängt stark von der Brennweite ab. zb. bei 17mm 2.8 auf 1 Meter sind es 37cm. Bei 50mm 2.8 auf 1 Meter sind es nur 4 cm.

Für Lightroom (wenn du das hast) gibt es zusätzlich ein Plug-In mit dem du dir den Fokuspunkt anzeigen lassen kannst.
 
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Eine ganz einfache aber gute Methode sind kleine Batterien, die in einer Reihe nebeneinander und hintereinander gestellt und dann abwechselnd mit verschiedenen Fokusfeldern fotografiert werden, ist deutlich aussagekräftiger als ein Auto zu fotografieren. Alternativ einen richtigen Fokustest wie der von Traumflieger.de zb. gibt auch noch andere die recht gut sind. Aber wie schon mal von mir geschrieben, man kann vor lauter Testen auch Betriebsblind werden....
 
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Das Objektiv war in der Zwischenzeit ein zweites Mal bei Sigma. So kam es wieder. Meines Erachtens passt der Fokus nicht.
 

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https://www.google.de/search?source...+17-50+nikon+d3300&oq=sigma+17-50+nikon+d3300

Es gibt sehr viele Ergebnisse zu speziell dieser Kombination. Offensichtlich gibt es auch bei anderen Benutzern Probleme mit dem Fokus an einer D3300. Scheint eine Firmware-Inkompatibilität zu sein. "Screen freezing" hatte ich auch schon einmal, hab das aber nicht mit dem Objektiv assoziiert.

Naja, ich hab's mal bei Kleinanzeigen für einen guten Preis drin. Wer Interesse hat – würde es auch versenden und zurücknehmen, falls es an eurem Modell Probleme macht. Ich denke aber, nach zweifacher Justierung müsste es für andere Modelle in Ordnung sein.

Gruß
 
Tut mir leid das es auch nach dem zweiten Mal nicht passt für dich.

Google Suchergebnisse würde ich nicht als Indikator nehmen, da findest du zu jeder Kombi was.
Ein persönliche Frage: Hast du Objektive mit einer Blende 2.8 oder besser? Meist brauch man einige Zeit bis man sein Kamera-Handling an die geringere Schärfentiefe adaptiert hat.

Bei den Testbilder sind beim Live-View und beim Sucher Bild die Knospe links neben der Knospe auf die du manuell scharf gestellt hast konstant scharf, obwohl der Aufnahmewinkel geändert wurde. Das lässt sich auch erklären, da der AF-Sensor selbst größer ist, aber der Punkt im Sucher! Habe es dir mal verdeutlicht:

schwarz: AF-Punkt Anzeige im Sucher
rot: tatsächliche AF-Sensor Größe
Unbenannt-1.jpg


Gerade da die Schärfe bei beiden Fotos auf dem gleichen Punkt liegt, lässt darauf schließen, das die Kamera in dieser Knospe den größten Kontrast identifiziert hat und das Objektiv dies im Sucher-Bild genauso umgesetzt hat.

Hinweis: Beim LiveView spielt die Kalibrierung des Objektivs keine Rolle, da die Kamera solange hin und her fokusiert bis ihrer Meinung der Kontrast am größten ist. Ein objektivbedingter Fehlfokus kann nur im Sucherbetrieb, bei Nutzung des AF-Sensor vorkommen.
 
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Danke für deine fundierte Analyse, macht definitiv Sinn. Aber warum funktioniert das Nikkor-Objektiv in der Live-Ansicht dann gefühlt "bestens", wohingegen das Sigma gefühlt immer daneben liegt?
Hast du Objektive mit einer Blende 2.8 oder besser? Meist brauch man einige Zeit bis man sein Kamera-Handling an die geringere Schärfentiefe adaptiert hat.
Tatsächlich noch nicht. Ich habe bisher immer nur das Kit-Objektiv verwendet. Ist quasi mein erstes "anderes" Objektiv. :)

Ich habe bei beiden Fotos exakt in die Mitte fokussiert. Der Fokus ist aber trotzdem nach hinten versetzt.
Ergänzung ()

@baXus1

Im Dateianhang noch ein Foto über den Sucher fotografiert. Dieses - wie auch einige andere - sind ebenso komplett unscharf. Hast du eine Idee, woran das liegt?
 

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Das Foto ist nach der Justage bei Sigma gemacht worden?
 
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