Silent CAD-Rechner

Abe81

Rear Admiral
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Hallo,

mein Schwager benötigt ein neues System für CAD-Berechnungen - meistens in SolidWorks 2014.

Ich werde das System zusammenbauen.

Die Komponenten sollten möglichst bei einem Händler bestellbar sein (d.h. eher Mainstream-Lösungen, damit sie auch bei einem bestellbar sind) und innerhalb einer Woche lieferbar (ich will ihn in der nächsten Woche zusammenbauen und konfigurieren). Alles soll so Silent wie möglich sein. Der Rechner steht in einem Arbeitszimmer, in dem noch eine andere Person an einem Rechner arbeitet, der passiv läuft! Der neue Rechner muss nicht passiv sein, aber die Lüfter sollten vom Standort unterm Schreibtisch aus nicht hörbar sein.

Preisrahmen ist 500€ bis maximal 600€.

Dafür bereits vorhanden sind:
- SSD 128GB
- HDD 500GB
- DVD-Brenner
- Peripherie (2x DVI für die beiden Monitore werden benötigt!)

Benötigt werden also noch:
- Mainboard
- RAM: Mindestens 16GB
- CPU: Quad-Core wird von der Software empfohlen
- CPU-Kühler: Silenttauglich
- GPU
- NT: E9 400W hat sich aufgrund der ausgezeichneten Silent-Eigenschaften bewährt
- Gehäuse: Midi-Tower, möglichst mit USB oben oder in der Front weiter oben positioniert

Jetzt weiß ich nicht, was mehr bringt: ein AMD-APU-System mit schnellem RAM oder ein Intel-System evtl. sogar mit dezidierter NVIDIA-GPU wegen CUDA (bringt das was für die CAD-Software?).

Könnt ihr da Vorschläge hauptsächlich für die Kombination CPU+RAM+GPU machen? Ich kenne mich mit den CAD-Anforderungen nicht wirklich aus, außer dass mehr RAM was bringt.
 
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Hrmm. Budget ist viel zu mager für ein Profi-Gerät.
Darum nimm den idealen leisen "Office-PC", mindestens 8GB ram, stopf die größte (intel) CPU rein die noch ins Budget passt und runde das mit einem Towerkühler wie dem Scythe Mugen ab.
 
Also wenn Solid Works ähnlich wie CATIA funzt, dann brauchst einfach nur ne verdammt schnelle CPU.
Ich würde nen i5 mit K nehmen und denn auf min. 2 Kernen richtig hoch takten ~4500MHz.
16GB RAM sind Pflicht. Grafikkarte wird schwierig, ich verbaue da immer Quadro Karten und da sprengt ja eine schon den Preisrahmen...
 
Ja, das keine Quadro geht, ist mir bewusst. Aber bringt CUDA überhaupt was, ergo bringt eine dezidierte GPU was? Sonst würde ich es so ähnlich machen, wie KTelwood geschrieben hat: Beste Intel-CPU, die ins Budget passt. Vielleicht sogar ein i7? Die Anforderungen, die SolidWorks empfiehlt, sind nicht sonderlich aussagekräftig.

Und bringt schneller RAM was? Je größer die Modelle, die dargestellt und berechnet werden, desto mehr sollte doch die Software von der RAM-Geschwindigkeit profitieren, oder (kenne mich da nicht wirklich aus)?

Es ist auch nicht wirklich ein 'Profi-Gerät'. Berufschullehrer für Maschinenbau etc...
 
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Also wie gesagt, du brauchst eher Einzelkernperformance als viele Kerne oder HT. Ein i5 gescheit hochgetaktet bringt dir wahrscheinlich mehr und ist halt etwas günstiger. Bei Catia laufen meist max. 2 Kerne!

Probiert's dann halt erstmal ohne Grafikkarte, kannste ja immernoch eine dazu kaufen...
 
Das Ding ist, dass ich nur sehr selten vor Ort bin und der Nutzer selbst sich gar nicht mit PC-Hardware auskennt. Es wäre also schonmal gut zu wissen, ob eine dezidierte GPU etwas bringt, dann kann man das besser ins Budget einbeziehen. Es wäre ja nicht clever, jetzt die 600€ auszureizen, um dann nochmal für mehr Geld eine GPU zu kaufen.
 
Übertakten würde dem Silent-Gedanken aber evtl. entgegensprechen.
Wenn die Software mit einem "normalen" i5-4690 mit 3,9 GHz Turbotakt nicht richtig läuft, dann auf einem i5-4690K mit 4,5 GHz wahrscheinlich auch nicht...

Vorschlag:

1 x Intel Core i5-4690, 4x 3.50GHz, boxed
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24
1 x ASRock B85M Pro4
1 x Scythe Mugen 4
1 x Cooltek Antiphon schwarz, schallgedämmt
1 x be quiet! Straight Power E10 400W ATX 2.4

Informieren wegen CUDA und dann bei Bedarf GPU nachrüsten: http://geizhals.de/?cmp=1140063&cmp=1145866

Ein 300er L8 Pure Power reicht übrigens und ist kaum lauter als das E9/10...
 
Meiner bisherigen Recherche nach unterstützt SolidWorks nicht wirklich CUDA. Das ist aber nur ex negativo Erkenntnis, d.h. ich habe einfach nichts darüber gefunden, außer NVIDIA-Marketing-Websites, die natürlich ihre Quadro-Karten anpreisen.
 
Was spräche denn gegen nen flotten i3 + Quadro. Das sollte ins Budget passen und wenn so oder so nicht mehr als zwei Kerne gebraucht werden ist das evtl. eine Option?!
 
Ich kenne mich mit CAD nicht wirklich aus und dachte, hier tummeln sich ein paar Experten herum, die ein System in dem Budget empfehlen können.

Bisher habe ich nur diesen Foren-Thread gefunden: March 2014 - Suggested Computer Specs. Dort wird eine AMD FirePro V4900 verwendet, die vielleicht ja noch im Preisrahmen wäre.

Ich habe aber keine Ahnung, auf was man bei einer GPU für CAD achten muss (kommt vermutlich auch sehr stark darauf an, was man genau mit der Software macht).
 
Wie gesagt, wenn's nicht für's tägliche Geld-Verdienen gebraucht wird, dann kannst nen normalen i5 nehmen. Läuft auf jeden Fall alles....
 
Ja klar, laufen wird es, darüber mache ich mir nicht so viel Gedanken. Ich möchte nur das meiste aus dem Budget herausholen.
 
Dann nimm nen i5, erstmal 8GB RAM, H97-Brett, SSD und ne passive GTX750.
​So kann er auch mal was rendern o.ä.
 
ich habe die erfahrung gemacht, dass cad software meist wenig von der anzahl der kerne als viel mehr vom takt profitiert (catia läuft mit aktiviertem HT messbar langsamer als ohne). heutige einsteiger grafikkarten sollten kaum probleme haben ein anständiges cad flüssig darzustellen (habe catia auch mit onboard karten verwendet).

entweder eine amd apu mit hohem takt (zb. a10-6800k) oder intel cpu und eine kleine graka dazu... lieber etwas mehr ram (min. 16gb / verwende im büro 24gb@xeon w3350 und zuhause 32gb@fx-8350)
 
Vote for No. 2 aber bitte nimm ein Z97 Brett!
Crucial Ballistix Sports 1600er tun's fei auch...!
 
Weil das der aktuelle ist!
der Z77 unterstützt den 4th Gen gar nicht
 
Der Z77 ist Sockel 1155, das passt nicht.

Entweder i3 oder Xeon E3-1225v3/1226v3, aber keinen i5 (falls auf eine dGPU verzichtet wird). Die Xeon-iGPU hat im Gegensatz zur i5-iGPU zertifizierte Treiber.
 
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