News SilverStone: Netzteilserie Strider nun mit 80 Plus Platinum

TheK

Commander
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Ich hätte erwartet, dass sich die Hersteller mit steigendem Wirkungsgrad irgendwann mal fragen, warum der ATX-Stecker eigentlich modular sein sollte, oder ob das nicht zusätzliche Verluste (Übergangswiderstand) bedeutet… :evillol:
 
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FormatC

Gast
Man dient sich damit der Modding-Szene an, die lieber auf quietschebunte oder hässliche Flachbandkabel setzt. Ich habe im Archiv einige bunt gesleevte Kabel verschiedener Längen rumfliegen, die bei den meisten Netzteilen sogar passen. Nur nutzen würde ich so einen Rotz nie im Leben, das sind immer ungewollte Dreingaben bei Zusendungen :D

Seriöse Firmen wie be quiet! verzichten auf diesen Unfug und schießen das Hauptversorgungskabel von vornherein fest an, denn man braucht es ja eh. Eine Fehlerquelle weniger :)
 

skatefreaks

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Den einzigen Vorteil, den man vielleicht sehen kann, ist das leichtere Ausbauen fürs reinigen.
 

harridu

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Zumindest bei ITX Gehaeusen bietet der modulare ATX Stecker den Vorteil, dass man ein kurzes Kabel verbauen kann.
 

Thomas B.

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Fürs Sleeven ist ein vollmodulares NT auch sehr praktisch - man kann alle Kabel sleeven ohne das NT öffnen zu müssen.
 

TenDance

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550W Platin für 110€ UVP? Also am Markt vermutlich recht zügig bei nem Hunni?

Endlich!
Wird ja mal Zeit. Test bitte!
 

Miuwa

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Also ich finde vollmodulares Kabelmanagement aus zwei Gründen eine gute Idee:
- Leichterer Ein und Ausbau
- Der Hersteller könnte Kabel verschiedener länge anbieten (macht das jemand?)

Ich mag mich täuschen, aber ich vermute, der Übertragungswiederstand ist vernachlässigbar.
 

Morrich

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Thomas B.

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Was ist denn an Kabelmanagement so schlecht? Abgesehen von dem minimalen Effizienzverlust durch die zusätzlichen Stecker sehe ich da keinen Nachteil.
Dem Kunden ergeben sich so doch nur Vorteile, sei es nun beim Verlegen, Modden oder einfach nur bei der Optik.
Solange die Stecker verpolungssicher ausgelegt sind, kann man dem Kunden, der ja ohnehin auf Komponentenseite dazu in der Lage sein muss, einen Stecker ordnungsgemäß in die passende Buchse zu manövrieren, doch zutrauen, das auch auf Netzteilseite zu vollbringen? :D
 
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FormatC

Gast
Dir ist schon klar, dass dein ach so seriöses bequiet mit den "Power Zone" Geräten auch vollmodulare Produkte im Portfolio hat?
Lies exakt den Post, der über Deinem steht, bitte noch einmal. Das höherwertige DPP hat es nämlich nicht. Und ich schrieb nicht von einer Firma, sondern im Plural. Da hätte auch beispielsweise stehen können. Ich kenne kein Netzteil in Bereichen, wo es auf Sicherheit und Standfestigkeit ankommt, wo modulare Kabel zum Einsatz kämen. Ein paar moddende Gamer sind nun mal nicht der Nabel der Welt :)

Und der nächste, der jetzt mit Flachkabeln kommt, weiß nicht, wie weich so eine Kunststoffummantelung sein kann, wenn man es gerade nicht braucht ;)
 
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Morrich

Banned
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TenDance

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Was ist denn an Kabelmanagement so schlecht? Abgesehen von dem minimalen Effizienzverlust durch die zusätzlichen Stecker sehe ich da keinen Nachteil.
Zum einen eine zusätzliche Fehlerquelle. Gerade preiswerte KM-Platinen sind mehr oder weniger nur angelötet und nicht festgeschraubt, in Verbindung mit den billigen Plastiksteckern wird da gern mal viel Kraft aufgewandt, was die Lötstellen schwächt.
Hinzu kommt dass preiswerte Kontaktlösungen auch dafür sorgen können dass der Kontakt ungleichmäßig zustande kommt und der fließende Strom zuweilen in extrem kleinen Lichtbögen übertragen wird, was idR immer mit Materialerosion einhergeht.
Der höhere Übergangswiderstand ist übrigens nicht so "minimal" was die Effizienz anbelangt. Gerade bei Leistungsstarken Modellen können das gerne mal 1 - 2% Effizienz ausmachen. Das ist, Pi mal Daumen, der Unterschied zwischen Gold und Platin, muss also mit höherem Fertigungsaufwand ausgeglichen werden möchte man die Effizienz behalten. Was KM deutlich teurer macht als "nur" mal eben die Platine und die Stecker ranzulöten.

KM ist schön und gut, aber abgesehen von besonders kompakten Gehäusen und eventuellem Kabelmodding sehe ich persönlich keinen Vorteil darin.
Alle Netzteile mit KM welche ich bisher hatte - teilweise weil die Topmodelle des Herstellers meiner Wahl eben nur damit erhältlich waren - haben mir in der Praxis höchstens ein oder zwei Kabel eingespart, da ich mit mehreren Festplatten, Strom für Lüfter und ein OD etc ohnehin nahezu alle Kabel montieren musste.
Gerade Netzteile mit ~800W etc mit Kabelmanagement... wer 800W braucht, hat auch entsprechende Hardware verbaut. Er braucht die Kabel. Und wer die Kabel nicht sehen möchte, soll sie eben im Gehäuse passend verlegen. Gibt genügend Gehäuse mit Sichtfenster bei denen ein Bereich abgedeckt ist.
 
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