Sind wir allein im Universum?

Sind wir alleine im Universum?

  • Ja

    Stimmen: 59 15,1%
  • Nein

    Stimmen: 332 84,9%

  • Umfrageteilnehmer
    391
  • Umfrage geschlossen .
Relict schrieb:
ich glaube nicht, dass das Universum bei jedem "Durchgang" (Ausdehnung/ Zusammenfalll) jedesmal exakt gleich agiert inkl. seiner Materiekonstellationen. Deren Entstehung ist wohl eher der Chaostheorie zuzuordnen. :)

Naja und die Frage was VOR dem ersten Urknall irgendwann war, darüber wetteifern Wissenschaftler und Philosophen. Um diese Frage zu beantworten müssten wir wohl erstmal "Das Nichts" erfassen können und definieren. :D

Wenn der Faktor Zeit aber unendlich sein sollte und es kein "VOR" gibt, dann müsste es ja, auch wenn man die Materiekonstellation jedesmal anders ist, so sein, dass die Konstellationen sich irgendwann wiederholen...wenn die Wiederholung unendlich oft stattfindet, also eine unendliche Schleife. Auch wenn die Anzahl der möglichen Konstellationen unvorstellbar hoch ist (so hoch dass es alle CPU's die es je geben wird, wahrscheinlich nicht errechnen könnten), müsste es mit dem Faktor der unendlichen Zeit, doch so sein, dass sich jede Konstellation irgendwann wiederholt. Oder spricht etwas eindeutig gegen die Unendlichkeit der Zeit?
 
@TnTDynamite
Ja das wäre durchaus möglich, nur halte ich es wie gesagt für sehr selten.
Deshalb:
Wenn der Faktor Zeit aber unendlich sein sollte und es kein "VOR" gibt,
Wenn es kein VOR gibt, gibt es auch kein NACH. Also ist Zeit in dem Sinne nicht unendlich und auch nicht ewig. Zeit nach unserem Verständnis ist eine von uns gemachte Größe. Die Astrophysik spricht von Raumzeit, das ist nicht das gleiche.
Doch wir können uns einfach keinen absoluten Stillstand vorstellen, ohne Zeit (und Raum) einfach Das Nichts. ;)

Und wer sagt denn, dass nach dem Zusammenfall des Universums unmittelbar gleich wieder ein Urknall stattfindet und alles von vorne losgeht? ^^ Wir wissen eigentlich noch nichts. Wir glauben nur zu wissen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
vielleicht ist unser so "unendlich großes universum" ja auch kein ergebnis eines "urknalls aus dem nichts", sondern bloss das glied einer kette von ereignissen, quasi wie bei der entstehung der verschiedenen galaxien in unserem universum nur in größerem maßstab.
ich geh sogar noch weiter und sage, das die vorstellung das universum müsse irgendwo zu ende sein und ausserhalb wäre nichts, lediglich darauf basiert, das unsere wissenschaft darauf basiert grunddaten haben zu müssen auf denen man aufbaut und diese menschen sich nicht vorstellen können das es möglich sein könnte, das soetwas existiert, was ihre formeln komplett über den haufen werfen könnte weil da keine punkte zum ansetzen da sind und sie erkennen würden das sie plötzlich vor dem großen nichts stehen - nämlich das ihr "wissen" am ende nichts wert war.
und um auf eine solche überlegung zu kommen muss man kein star trek gucken, aber es hilft ;) :D ernsthaft, weil es die fantasie anregt. und vieles was heutzutage technisch vorhanden ist, beruht einzig auf den visionen von solchen menschen. ich sage nur "jule verne".

PS: solche themen erinnern mich an den geschichtsunterricht, "die erde ist eine scheibe".. ;)
 
KL0k schrieb:
vielleicht ist unser so "unendlich großes universum" ja auch kein ergebnis eines "urknalls aus dem nichts", sondern bloss das glied einer kette von ereignissen, quasi wie bei der entstehung der verschiedenen galaxien in unserem universum nur in größerem maßstab.

Und was war davor? Wir können uns einfach nicht vorstellen, das es etwas ohne Anfang und Ende geben kann und auch nicht, dass sich etwas (zb. das Universum) worin ausbreiten kann, wo eigentlich drumherum nichts gibt, nichtmal einen leeren Raum (sonst gäbe es ja wiederum da aussenrum noch etwas). :)
So a la es muss doch mal irgendwo ein Ende haben und irgendwo auch begonnen haben/ enstanden sein. ^^
 
@KL0k
Die Jule heißt Jules. ;)

Zum Nichts.
Ist wie mit dem Bewusstsein bzw. Leben.
Was war vor, und was kommt danach? Unsere Zeit beginnt auch erst mit der Befruchtung und endet mit dem Tod. Ab dann kann man bewusst von Zeit reden. Vorher und nachher ist nichts. Es gibt kein VOR oder NACH. ;)
 
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Achtung, folgender Beitrag entspringt einem durch Überlastung zum Rauchen gebrachten Kopf. Für Leser die noch nicht volljährig sind, einen Herzschrittmacher tragen oder einfach ernsthaft weiterdenken/diskutieren möchten, empfiehlt sich, diesen Beitrag zu überspringen.

Also: Am Anfang was das Nichts. Dann erschuf Chuck Norris Gott. Dann wurde den beiden langweilig und Gott meinte "Es werde Licht". Chuck meinte "Ok, ich mach Licht, du erschaffst bis Anfang nächster Woche die Welt". Gesagt- Getan. Seit dem vertreibt sich Chuck Norris die Zeit damit, die Welt langsam und genüsslich wieder in seine Ursprungsatome zu zuerlegen und Gott schaut gespannt zu. Außerirdische gibt es, aber die verstecken sich zurecht vor Chuck Norris, solange er noch auf der Erde beschäftigt ist. Thread kann geschlossen werden...

:daumen:

Edit: (Bitte nicht nachfragen wo Chuck Norris herkam, das wäre Ketzerei)
 
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Ich wünschte ich hätte deine Warnung befolgt... :cool_alt::freak:
 
Am Anfang was das Nichts.
Die Einleitung fängt schon falsch an. Das Nichts war schon immer da und ist nicht aus dem Nichts entstanden. Denn wäre das Nichts aus dem Nichts entstanden, dann wäre das Nichts ein Etwas. kappitsche? :freak: :lol:
 
das universum breitet sich immer aus, man nimmt sogar an, dass das universum in einer 4ten dimension liegt. Kann man sich wie in einem Koordinatensystem vorstellen...
 
aber allein diese vorstellung der vierten dimension sprengt doch schon die vorstellungskraft abseits von mathe und physik sowie deren subkategorien.
 
eben, da wirds halt hypothetisch und sprengt die fantasie beim versuch sich das bildlich vorzustellen.
 
Relict schrieb:
Das Nichts war schon immer da und ist nicht aus dem Nichts entstanden.

Wobei immer auch eine Zeitkomponente ist, und Nichts kann nicht da sein...
Jau, jetzt wirds verrückt... :D
 
@ParaDee
Jupp. Aus Nichts kann nicht Etwas entstehen, genauso wie aus Etwas nicht das Nichts entstehen kann. Wenn aber ein Etwas aus/in einem Etwas entstanden ist, muss es einen Raum ausserhalb geben und somit auch Anfang und Ende. Denn das allererste Etwas muss ja irgend woraus entstanden sein und war nicht plötzlich aus dem Nichts da. :p
Somit beisst sich die Katze in den Schwanz und man dreht sich im Kreis. Bei solchen Fragen kommt man einfach nicht weiter.
Wir können uns wohl nicht trennen von unserem räumlichen und zeitlichen Denken.
 
Genau das ist das Problem. Das Nichts ist fälschlicherweise ein Etwas, was aber eben falsch ist. Es wäre also auch schon falsch zu sagen DAS NICHTS... undsoweiterundsofortundsoweiterundsof.... :freak:

Wenn ich nicht mehr antworte ist mein Kopf zerplatzt. :D
 
Unser Universum fällt nicht "wieder" in sich zusammen.

Es gibt kein Nichts. Es gibt immer phänomenale Teilchen, auch im Vakuum.
 
Wir reden ja nicht vom leeren Raum oder dem Vakuum, wir reden vom Nichts... ;)
 
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