Sind wir allein im Universum?

Sind wir alleine im Universum?

  • Ja

    Stimmen: 59 15,1%
  • Nein

    Stimmen: 332 84,9%

  • Umfrageteilnehmer
    391
  • Umfrage geschlossen .
Auf der Erde gibt es auch Microorganismen, die unter "lebensfeindlichen" Bedingungen Leben. In sofern ist Stickstoff oder Schwefel nix außerirdisches...

Außerdem muss man ja nicht alles auf unser Dasein beschränken. Es kann ja irgendwo da draußen ein Leben oder eine Zivilisation existiert haben, die schon lange ich "Rauch" aufgegangen ist. Dabei muss sie sich ja nicht bis zum intelligenden Wesen entwickelt haben. Uns gibt es auch nicht ewig. Damit meine ich nicht die "Haltbarkeit" der Erde bzw. Sonne, sondern die Menschheit an sich. Was wissen wir, wie lange wir es schaffen. Ich glaube, an die Saurier kommen wir nicht ran...
 
DestroYa schrieb:
woher will man eigentlich wissen das unsere naturgesetze wirklich überall im universum gelten???? vllt gelten die nur auf unseren sonnensystem, und bei nem anderen siehts anders aus... aber ich denke schon das es noch irgendwo inteligentes leben gibt

Das Problem ist ein anderes. Dort wo unsere Naturgesetze nicht gelten, können wir auch nicht existieren. Klar, es sind alles nur Theorien, aber bisher konnte noch nichts diese widerlegen, denn sie bestätigen sich dummerweise immer wieder, egal wie mans dreht und wendet, nur Feinheiten optimieren sich. ^^
Einstein konnte übrigens seinen Traum, einer einheitlichen alleserklärenden Weltenformel bis zu seinem Lebensende nie verwirklichen.

Vielleicht sind wir ja wirklich zu primitiv und dumm dafür und werden es auch nie erfassen und begreifen. Das hiese aber gleichzeitig auch, dass wir in unserer Primitivität schlicht gefangen und verloren sind und nie daraus ausbrechen können. Wenn wir jetzt noch diese Erkenntnis uns annehmen und dadurch resignieren würden, wären wir bisher keinen Schritt vorangekommen und würden noch als Halbaffen in Erdlöchern hausen. ;)

Vielleicht ist die Wissenschaft ja tatsächlich auf einer völlig falschen Spur, einer Anreihung von Mißverständnissen und Halbwissen als Forschungsgrundlage. Und vllt. forscht sie auch irgendwann in eine Sackgasse, man weiß es nicht bzw. will es nicht wissen und schon garnicht glauben.
 
@Relict
Einstein war einmalig. Man sollte auch nichts überstürzen. Die wissenschaftliche Entwicklungskurve steigt immer schneller. Vor 50 Jahren konnte sich auch keiner vorstellen, dass mal mehrere Millionen Transistoren auf einen Chip passen werden. Wer weiß was in 10 Jahren entdeckt wird?! So richtige revolutionäre Entdeckungen gibts zur Zeit nicht. Ich wüsste nicht welche...

Vielleicht ist ja ein neuer "Einstein" schon geboren (oder hier im Board unterwegs?), der die alleserklärende Formel findet... ;)
 
Spartaner117 schrieb:
Schonmal was von einer Nackten Singularität gehört? Leider steht nicht so viel auf Wikipedia, aber es wird angenommen, dass dort >alle< Gesetze, die bei uns auf der Erde gelten, außer Kraft gesetzt sind.

feine sache die du da nennst xD die nachte singularität ist nur eine ausnahme genau wie ein schwarzes loch. von daher jacke wie hose. auf allen anderen planeten im univerum die nicht unter dem einfluss solcher sonderfälle stehen müsste es naturgesetzlich so zugehen wie auf der erde xD oder meinste dass der kohlenstoff im andromedarnebel 4 elektronenpaare hat ?:lol:
 
Wer sagt denn, dass dort die Gesetze außer Kraft gesetzt sind? Nur weil etwas physikalisch (zeitlich?) "unendliche" Dimensionen erreicht, muss es nicht unmöglich sein. Alles was wir nicht erklären können oder nicht in unser Erbsenhirn passt, muss immer abartig oder anders sein... In 100 Jahren wissen wir´s, wetten!!! ;)
 
@ParaDee
Da hast Du recht. Zur Zeit kranken wir an einer bahnbrechenden revolutionären Schlüsseltechnologie. Naja vielleicht gibts dann 2063 sowas wie einen Zefram Cochrane, der den Warp-Antrieb erfindet. :p

In diesem Zusammenhang fällt mir immer das berühmte Beispiel ein. Gib Kolumbus im 15. Jahrhundert ein Atom-UBoot und sage, er soll es 1:1 nachbauen. ;) Er würde nicht mal die Grundlagen begreifen, weil noch nicht mal alle Werkzeuge und Zusammenhänge erfunden und erforscht wurden. Er würde nicht mal herausfinden können, das auf dem viereckigen Ding Metall, was wir Chip nennen, Mio. Transistoren sind, er weiß ja nichtmal was Transistoren sind oder Strom, geschweige denn hat er ein Elektronenmikroskop usw. usf. ^^

Kann also durchaus auch noch paar Jahrhunderte dauern. Jede Menschheitsepoche dachte bisher, sie sei bereits auf dem wissenschaftlichen Höchststand angelangt und kann nichts mehr großartig anderes/ komplett neuartiges geben. Da reicht wohl einfach das menschl. Vorstellungsvermögen nicht aus. Wir sind nunmal Gewohnheitstier und denken in Schubladen und Erfahrungen.
 
Klar sind wir allein, keiner will was mit uns zu tun haben...
 
Um zu verstehen/wissen ob es noch andere Lebensformen im Universum gibt, muss man zuerst einaml verstehen wie unser Leben enstanden ist;)

Und da ist biblische Adam und Eva Theorie doch nicht so abwägig, nicht das wir Menschen aufeinmal da waren, sondern die Frage lautet: Wie entstand auf der Erde das Leben? Machte jemand *schnips* und es war Leben da oder entstand Leben einfach "so"?

Neuerste Forschungen gehen davon aus,
Spiegel Online schrieb:
dass sich das Leben in mineralischen "Brutzellen" aus Eisen und Schwefel entwickelt haben könnte, die sich zu Milliarden an den hydrothermalen Quellen der Urzeit aufgebläht hätten. Die Wände dieser winzigen Steinkammern sind chemisch so aktiv, dass sie Reaktionen katalytisch vorantreiben. Das Szenario birgt aber noch einen weiteren Vorteil.

"Die Zellen können die Reaktionsprodukte am Ort ihrer Entstehung zurückhalten", sagt William Martin. "So kommen wir zu den Konzentrationen von den Grundbausteinen des Lebens, die wir brauchen."

Irgendwann, so meinen die beiden Wissenschaftler, habe sich aus den angesammelten Biomolekülen eine erste eigenständige biologische Zelle gebildet und von der geliehenen Umwandung abgenabelt - hinaus in die leere Welt der Urmeere. Mittlerweile ist diese potenzielle Quelle des Lebens versiegt. Das Eisen, das zur Bildung der Steinzellen gebraucht wird, hat sich mit der Ausbreitung des Sauerstoffs in der Welt zu großen Teilen chemisch verändert, aus zweiwertigen Eisenionen wurden dreiwertige. Dass Eisen und Schwefel gut zusammenpassen, wenn es um die Katalyse von chemischen Reaktionen geht, zeigt heute der biologische Stoffwechsel.

Wenn wir Menschen es schaffen würden aus anorganischen Materialien Leben zu erschaffen, wäre das der Beweis, dass es außerirdisches Leben gibt. Zugeben die außerlichen Umstande sind äußerst extrem und unwarscheinlich, deshalb wird es sehr schwer sein Gott zu spielen:D

Quelle:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,484331,00.html
 
Ich sehe die Definition von Leben eh kritisch.

Leben Atome denn?

Kommt auf die Definition an (von Leben).


@Übermir: Klar, die Kirche würde diesen Beweiß garantiert akzeptieren. ;)

(Ganz zu schweigen von den Gläubigen.)

Eigentlich müsste sich auf grund des fortschreitenden wissens doch langsam herauskristallisieren, dass die Religion (zumindest im Westen) auf dem Rückmarsch ist, oder?

(Ich sag dazu: mir ist egal, was die Leute glauben.)
 
Zuletzt bearbeitet:
@mithraldur

sie könnten es/müssten es sogar, denn das ist wieder reine Auslegungssache:
Schau mal, wenn du die Adam und Eva Geschichte nicht so streng auslegts und nicht gleich sagst: "Gott hat den Menschen am so und so vielten Tag erschaffen" sondern sagst Gott hat nur nachgeholfen wäre es noch immer kein Beweis, dass es Gott nicht gibt.

Wie ich bereits sind gesagt ist die Warscheinlichkeit so geringt, dass das was im Spiegel Artikel eintrifft und wir es wiederholen können. Folgliche könnten Gläubige noch immer sagen: Gott hat uns erschaffen (wenn auch nur indirekt, da er nur bei den äußeren Umständen nachgeholfen hat)
 
Zuletzt bearbeitet:
... und warum hat Gott nicht gleich den Menschen erschaffen? Warum erst Einzeller, Quastenflosser, Saurier bla, bla, bla???

Auf die Größe des Universums verteilt und die endlos lange Zeit, muss es einfach nochmal zu solchen Idealbedingungen wie auf der Erde gekommen sein...
Ich GLAUBE zumindest daran! ;)
 
... und warum hat Gott nicht gleich den Menschen erschaffen? Warum erst Einzeller, Quastenflosser, Saurier bla, bla, bla???

Keine Ahnung, ich glaub ja sowieso nicht an Gott, sollte nur klar machen, dass es alles nur Auslegungssache ist und es jeder so interpretieren kann wie er will;)

Und das es so einen ähnlichen Planeten wie die Erde gibt, glaube ich auch. Außerdem glaube ich, dass sich dort das Leben ähnlich entwickelt haben muss und das dort unsere naturwissenschaftlichen Gesetze gelten.
 
@ParaDee
Ja im Suff kommen meist die besten Ideen. :D

@all
Wissenschaft und Religion/Glauben schliessen einander nicht zwangsläufig aus. Es ist sogar teilweise eine Trendwende unter Wissenschaftlern (auch hochrangigen) zu beobachten, die eben eine höhere Macht (Gott) in ihren Überlegungen und Forschungsarbeiten nicht prinzipiell ausschliessen, sondern ganz am Ende durchaus in Betracht ziehen.
Für mich als Atheisten sicherlich schwieriger nachvollziehbar, aber durchaus denkbar. Man sollte bekanntlich niemals nie sagen. Vielleicht kein schlechter Ansatz, als nur stur mit Scheuklappen einer Richtung zu folgen.
Das ging noch nie in der Menschheitsgeschichte gut: Die Erde ist eine Scheibe...
Es waren immer die Utopisten und Außenseiter, die was bewegt haben.
 
ohne mich jetzt auf vorangegangene beiträge zu beziehen, glaube ich nicht, dass wir allein im universum sind.

warum sollte die erde der einzige planet mit (mehr oder weniger) intelligentem leben sein?
man stelle sich vor, das universum ist groß ;)

es müssen ja nicht unbedingt schon ufos gelandet sein, doch wäre es doch durchaus denkbar, dass es irgendwo auch weitaus weiter entwickeltes leben gibt.
leben das auf (zwei oder mehr :D) beinen gehen kann, kommuniziert und auch schon in der lage ist, andere welten zu bereisen.

können wir ja auch, nur nicht so weit.

der mensch muss einfach mal in betracht ziehen dass er vielleicht nicht das einzig wahre ist.
bei manch einem fällt das natürlich schwer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, wir sind allein.

Ich glaube einfach an keinen Außerirdischen oder anderen Lebewesen.

Begründen kann ich das auch nix genau.
 
T&T schrieb:
@mithraldur

sie könnten es/müssten es sogar, denn das ist wieder reine Auslegungssache:
Schau mal, wenn du die Adam und Eva Geschichte nicht so streng auslegts und nicht gleich sagst: "Gott hat den Menschen am so und so vielten Tag erschaffen" sondern sagst Gott hat nur nachgeholfen wäre es noch immer kein Beweis, dass es Gott nicht gibt.nachgeholfen hat)

Mein Senf:

Die ganze Sache mit Bibel und Auslegungen ist mir eh suspekt. Man kann eine ganze Menge in allen möglichen Kram hineininterpretieren...
Will hier natürlich nicht behaupten, alle Interpretation seien Hirngespinste, aber viel ist nunmal... nuja. Irgendwie "zurechtgelegt" wirkt das.

Der Gottes(gegen)beweis ist meiner Ansicht nach Unsinn.

So à la: "Ich glaube an lila Aliens. Die leben auf einem Planeten den wir bisher nicht entdeckt haben. Beweis mir das Gegenteil."
(Ich weiß, das hinkt irgendwie, aber so ähnlich erklär ich mir das)
 
Die Frage ist für mich insofern irrelevant, als ich keinen Beweis für die eine oder die andere Begebenheit habe. :)

Ich kann nur soviel dazu sagen: Dass auf einem Planeten Leben entsteht ist (aus menschlicher Sicht) sehr, sehr unwahrscheinlich (könnte natürlich auch sein, dass die Umstände auf der Erde für externe Beobachter ziemlich unwirtlich wären). Aus menschlicher Sicht ist das Universum aber schier unendlich, daher ist die Wahrscheinlichkeit für extraterrestrisches Leben wieder relativ gut (das kann natürlich irgendwas sein, was auch immer man unter Leben verstehen kann). Ich werde mich aber nicht weiter mit so einer Frage belasten und nehme einfach hin, dass ich es eben nicht wissen kann.
 
@mithraldur
Wer sagt Dir denn, dass diese lila Aliens nicht für uns gottgleiche Wesen sind, die sogar ihre Gene auf unserem Planeten ausgesetz haben könnten? Vielleicht sind wir ja auch nur ein Experiment, villt sogar schon der x-te Versuch davon. :D
Im Prinzip ist sogar auch der Kreationismus nur eine von tausenden Theorien und Erklärungsversuchen. Der endgültige Beweis bzw. die Wahrheit ist von allen noch zu erbringen. Mit Halbwahrheiten um sich werfen oder aus Halbwissen irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen kann schließlich jeder.
Man sollte das alles nicht so sehr überbewerten.
 
Ich kann nur soviel dazu sagen: Dass auf einem Planeten Leben entsteht ist (aus menschlicher Sicht) sehr, sehr unwahrscheinlich (könnte natürlich auch sein, dass die Umstände auf der Erde für externe Beobachter ziemlich unwirtlich wären). Aus menschlicher Sicht ist das Universum aber schier unendlich, daher ist die Wahrscheinlichkeit für extraterrestrisches Leben wieder relativ gut (das kann natürlich irgendwas sein, was auch immer man unter Leben verstehen kann). Ich werde mich aber nicht weiter mit so einer Frage belasten und nehme einfach hin, dass ich es eben nicht wissen kann.

Das ist doch der Punkt!

Eben das wissen wir nicht!

Eine Wahrscheinlichkeit, wie oft so etwas wie Leben entsteht auf anderen Planeten, wissen wir nichtmal!

Wir haben nur einen Bezugspunkt, nämlich uns Menschen. Wie willst du da auch nur annähernd auf die Wahrscheinlichkeit von Leben auf anderen Planeten tippen?

Alles was wir wissen, ist: Leben kann entstehen. (Wir sind das Beispiel)

Wie wahrscheinlich das ist, wissen wir nicht.
 
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