- Registriert
- Aug. 2005
- Beiträge
- 7.010
Wobei Intelligenz ja auch total relativ ist.
Und die Frage ist ja auch, ob man dann die Intelligenz als solche erkennt. Dazu muss sie auf menschenähnlichem Niveau sein. Wenn der Unterschied zu groß ist, dann wird es schwierig. Ein Hund sieht in einem Menschen bestimmt kein intelligentes Wesen, von dem er lernen kann, sondern einen Leitwolf/-hund.
Edit: Hierzu eine in meinen Augen wirklich gute Sichtweise der Thematik (aus dem Buch der Schwarm):
@ FlauschigesPony
Wobei die Temperaturen, in denen Leben sogar hier auf der Erde herrscht, schon eine relativ große Spanne umfassen. Und jetzt ziehen wir die Schraube des Selektionsdrucks nochmal deutlich enger. Was dann herauskommt, kann man so nicht sage. Selbst die Wissenschaftler, die sich mit thermophilen/Hyperthermophilen Lebewesen beschäftigen, geben bei der maximalen Temperatur, bei der Leben herrschen kann, nur eine Schätzung ab.
Auch halten "Überdauerungsformen" wie Sporen und Pollen teilweise absurde Bedingungen aus.
Und die Frage ist ja auch, ob man dann die Intelligenz als solche erkennt. Dazu muss sie auf menschenähnlichem Niveau sein. Wenn der Unterschied zu groß ist, dann wird es schwierig. Ein Hund sieht in einem Menschen bestimmt kein intelligentes Wesen, von dem er lernen kann, sondern einen Leitwolf/-hund.
Edit: Hierzu eine in meinen Augen wirklich gute Sichtweise der Thematik (aus dem Buch der Schwarm):
Forschungen zufolge ist der Mensch ab einer gewissen Sub- bzw. Metastufe nicht mehr in der Lage, Intelligenz als solche zu erkennen. Als Intelligenz begreift er nur, was im Rahmen seines Verhaltens liegt. Jenseits dieses Rahmens, im Mikrokosmos etwa, würde er sie schlicht übersehen. Ebenso wird er in einer höheren Intelligenz, einem weit überlegenen Geist, bloßes Chaos erblicken, weil er dessen komplexe Sinnschlüsse nicht entwirren vermag. Entscheidungen einer solchen Intelligenz blieben ihm unverständlich, da ihr Parameter zugrunde liegen, die seine intellektuelle Verarbeitungskapazität übersteigen. Auch ein Hund sieht in einem Menschen nur die Macht, der er sich unterordnet, nicht den Geist. Menschliches Verhalten mutet ihm sinnlos an, weil wir auf Grundlagen von Überlegungen handeln, die seine Wahrnehmung überfordern. Wiederum werden wir Gott, falls es ihn gibt, nicht als Intelligenz wahrnehmen können, weil sein Denken auf einer Gesamtheit von Überlegungen fußen dürfte, deren Komplexität sich uns bei weitem entzieht. Als Folge ist Gott chaotisch in unseren Augen und mithin kaum der Richtige, um die ortsansässige Fußballmannschaft gewinnen zu lassen oder Kriege zu vereiteln. Ein solches Wesen läge jenseits der äußerstmöglichen Grenze menschlicher Verständnisfähigkeit. Woraus sich zwingend die Frage ableitet, ob das Metawesen Gott seinerseits überhaupt in der Lage ist, uns auf unserer Substufe als Intelligenz wahrzunehmen. Vielleicht sind wir ja nur ein Experiment in einer Petrischale...
@ FlauschigesPony
Wobei die Temperaturen, in denen Leben sogar hier auf der Erde herrscht, schon eine relativ große Spanne umfassen. Und jetzt ziehen wir die Schraube des Selektionsdrucks nochmal deutlich enger. Was dann herauskommt, kann man so nicht sage. Selbst die Wissenschaftler, die sich mit thermophilen/Hyperthermophilen Lebewesen beschäftigen, geben bei der maximalen Temperatur, bei der Leben herrschen kann, nur eine Schätzung ab.
Auch halten "Überdauerungsformen" wie Sporen und Pollen teilweise absurde Bedingungen aus.
Zuletzt bearbeitet: