Sind wir allein im Universum?

Sind wir alleine im Universum?

  • Ja

    Stimmen: 59 15,1%
  • Nein

    Stimmen: 332 84,9%

  • Umfrageteilnehmer
    391
  • Umfrage geschlossen .
Wobei Intelligenz ja auch total relativ ist.
Und die Frage ist ja auch, ob man dann die Intelligenz als solche erkennt. Dazu muss sie auf menschenähnlichem Niveau sein. Wenn der Unterschied zu groß ist, dann wird es schwierig. Ein Hund sieht in einem Menschen bestimmt kein intelligentes Wesen, von dem er lernen kann, sondern einen Leitwolf/-hund.

Edit: Hierzu eine in meinen Augen wirklich gute Sichtweise der Thematik (aus dem Buch der Schwarm):
Forschungen zufolge ist der Mensch ab einer gewissen Sub- bzw. Metastufe nicht mehr in der Lage, Intelligenz als solche zu erkennen. Als Intelligenz begreift er nur, was im Rahmen seines Verhaltens liegt. Jenseits dieses Rahmens, im Mikrokosmos etwa, würde er sie schlicht übersehen. Ebenso wird er in einer höheren Intelligenz, einem weit überlegenen Geist, bloßes Chaos erblicken, weil er dessen komplexe Sinnschlüsse nicht entwirren vermag. Entscheidungen einer solchen Intelligenz blieben ihm unverständlich, da ihr Parameter zugrunde liegen, die seine intellektuelle Verarbeitungskapazität übersteigen. Auch ein Hund sieht in einem Menschen nur die Macht, der er sich unterordnet, nicht den Geist. Menschliches Verhalten mutet ihm sinnlos an, weil wir auf Grundlagen von Überlegungen handeln, die seine Wahrnehmung überfordern. Wiederum werden wir Gott, falls es ihn gibt, nicht als Intelligenz wahrnehmen können, weil sein Denken auf einer Gesamtheit von Überlegungen fußen dürfte, deren Komplexität sich uns bei weitem entzieht. Als Folge ist Gott chaotisch in unseren Augen und mithin kaum der Richtige, um die ortsansässige Fußballmannschaft gewinnen zu lassen oder Kriege zu vereiteln. Ein solches Wesen läge jenseits der äußerstmöglichen Grenze menschlicher Verständnisfähigkeit. Woraus sich zwingend die Frage ableitet, ob das Metawesen Gott seinerseits überhaupt in der Lage ist, uns auf unserer Substufe als Intelligenz wahrzunehmen. Vielleicht sind wir ja nur ein Experiment in einer Petrischale...


@ FlauschigesPony

Wobei die Temperaturen, in denen Leben sogar hier auf der Erde herrscht, schon eine relativ große Spanne umfassen. Und jetzt ziehen wir die Schraube des Selektionsdrucks nochmal deutlich enger. Was dann herauskommt, kann man so nicht sage. Selbst die Wissenschaftler, die sich mit thermophilen/Hyperthermophilen Lebewesen beschäftigen, geben bei der maximalen Temperatur, bei der Leben herrschen kann, nur eine Schätzung ab.
Auch halten "Überdauerungsformen" wie Sporen und Pollen teilweise absurde Bedingungen aus.
 
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FlauschigesPony schrieb:
Unser Wissen ist jedoch in Bereichen der Kinematik relativ vollständig; die Naturgesetze kann man nicht um gehen.

Ja zum zweiten, aber zum ersten: Woher genau sollen wir wissen, wie vollständig/unvollständig unser Wissen über etwas ist ? Letztenendes sind wir nur in der Lage, ein grobes Modell unseres Universums zu beschreiben mit Regeln, die "irgendwie" passen.

"Man lernt nie aus" gilt nicht umsonst und rückwirkend wird man immer sagen: Heute bin ich viel schlauer als damals. Problematisch ist dabei nur, wenn man "heute" immer glaubt, man wüsste bereits alles.

Das ist immer der Grundsatz der mich bei solchen Diskussionen stört. Ich bin ein sehr wissenschafts-interessierter Mensch und glaube an den Fortschritt, aber die Arroganz mit der Wissenschaft von sich selbst überzeugt ist, ist manchmal nicht zum aushalten.

Ich bin aus tiefstem Herzen Agnostiker, doch nicht nur auf religiöser Basis. Wissenschaft darf nicht davon ausgehen, alles zu wissen und nichts neues mehr erforschen zu können. Das ist nicht nur vermessen angesichts der Fülle an Dingen, die wir NICHT wissen, sondern behindert auch den Fortschritt als solches.

Wenn ich also von "Vorstellungskraft" rede, dann meine ich nicht damit, dass man sich etwas herbeifantasieren kann und ich weiß, dass wir wissenschaftlich immer nur davon ausgehen können, was wir derzeit zu wissen glauben. Eine andere Basis kann es nicht geben als die Grundlage der bekannten Gesetze.

Aber was ich meine ist, dass man nichts 100%ig ausschliessen kann, man kann nur gewisse Theorien, die sich bislang als sehr zuverlässig erwiesen haben (e=mc²), eine höhere Wahrscheinlichkeit einräumen als anderen. Aber als gottgegeben würde ich KEINE Theorie hinnehmen. Damit rufe ich eindeutig nicht zum spekulieren auf und bin mir der Wichtigkeit einer fundierten Basis durchaus bewusst, aber ich sage, dass wir unsere hochgelobte Wissenschaft nicht zu dogmatisch behandeln sollten. Schon gar nicht in einem Thread über Ausserirdische ;)
 
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@ Marius
Wenn man in der Bibel sucht, findet man sicher auch Anspielungen auf aktuelle wissenschaftliche Forschungen; wenn man die Genauigkeit der Fakten nicht sooo eng sieht. :o)

Als Tatsache dass wir vom Mars oder der Venus kommen spricht wohl dagegen, dass wir die sämtliche Evolution vom Einzeller bis zum Menschen nahezu lückenlos nachvollziehen können auf der Erde als Fossilien.

Gegen die Hochkultur spricht, dass es keinerlei Überbleibsel von Gebäuden gibt, welche ebenso wie die Fossilien den Zeitraum, überdauert hätten müssen. Gebäude sind allerdings unerlässlich für eine höhere Zivilisation.


Irgendwann wird man bei der Größe an eine Grenze ankommen; da es nur eine beschränkte Anzahl von Teilchen in einem Universum; wie weit es im kleinen weiter geht hat man wohl noch keine sinnvollen Informationen.

Zu verschränkten Quantenzuständen kann ich leider nichts sagen, da mein Wissen dafür nicht ausreicht, aber dazu kann man auch in der deutschen Wiki nachschlagen:
"Wenn auch nicht buchstabengetreu, so gehorcht die Verschränkung doch dem Geist der Relativitätstheorie. Zwar können verschränkte Systeme auch über große räumliche Entfernung miteinander wechselwirken, dabei kann aber keine Information übertragen werden, so dass die Kausalität nicht verletzt ist. "
Die Naturgesetze gelten nicht nur für die Alltagsphysik, sondern überall dort wo man ihre Gültigkeit experimentell überprüft hat. Ein extremer Vorteil dieser Relativitätstheorie ist nicht, dass es die ultimative Theorie ist, sondern eine Theorie mit Hilfe der sich viele Vorgänge vorausschauend berechnen lassen bzw liessen, wodurch sie sich selbst bestätigt hat.

Es ist zudem auch fraglich ob man überhaupt mit technischen Fortschritt die Schwerkraft beeinflussen kann, da zwischen allen Teilchen im Universum nur die Gravitation und nirgendwo die Antigravitation wirkt. Evtl kann men jedoch irgendwann solche Teilchen künstlich herstellen.

@ Klok

Nein ich bin mal so dreist und schreibe, dass man durch die chemischen Gesetze welche es hier im Universum vorherrschen aus den Beobachtungen bei uns in den Laboren folgt, dass es auf anderen Planeten kein anderes Leben ausser Kohlenstoffleben geben kann. Die Teilchenzahl im Universum kann man mit der Urknalltheorie in etwa abschätzen ebenfalls seine Größe, somit relativiert sich der negative Exponent wieder auf unmöglich.
An deinen Antibeispielen sieht man auch ebenfalls sehr gut was ich an der Gültigkeit der Theorien gemeint habe:
Für kürzere Strecken vereinfacht sich die Kugel zu einer Scheibe bzw Ebene. Dieses vereinfachte Modell verwendet man heutzutage immer noch um kleinere Wege und Flächen zu berechnen, da das Modell im Rahmen der Messgenaugkeit sehr gute Ergebnisse liefert. Es wäre hier sogar äusserst absurd die Kugelkoordinaten herauszukramen und zu versuchen die Fläche eines kleinen Privatgrundstücks als Kugelschale zu berechnen.
Ebenfalls kann man durch die Theorien Tatsachen ausschliessen, so zb dass wenn man sich auf der angenährten Ebene 5 Meter nach vorne bewegt, wieder am Ausgangsort steht.
Oder aus der Relativitätstheorie: Man braucht in einem Auto, das konstant 50 kmh fährt um eine Entfernung von 100 km zurückzulegen, laut der Newtonschen Kinematik nicht eine sondern zwei Stunden. Mit Hilfe des Wissens über Relativitätstheorie verändert sich die Zeit zwar etwas, jedoch nicht so stark, dass es wegem den Gültigkeitsbereichen die Zeit des Autos auf eine Stunde reduzieren würde.
Ähnlich verhält es sich mit der Chemie. Man kennt zwar noch nicht alle chemischen Reaktionen, jedoch da man weiss, dass Reaktionen nicht stattfinden, kann man davon ausgehen, dass es ein solches Leben nicht gibt.
Hast du eine Vorstellung wie viele Messreihen man in der Experimentalphysik macht um eine bestimmte Theorie zu bestätigen? Wieviele Öltröpfchen zum Beispiel der Herr Millikan gemessen hat um seine Elementarladung zu bestimmen? Es stimmt also wirklich nicht, dass man viel zu viel Theorie in der Wissenschaft macht, sondern gerade in der Physik ist es immer nötig eine Theorie sofern möglich experimentell zu überprüfen, bzw wenn die Experimente von der Wirklichkeit Abweichen eine alternative Theorie zu entwickeln.
In der Chemie geht meistens sogar gar nichts mehr ohne Experimente, da die Vorgänge dort wesentlich zu kompliziert sind um sie zu berechnen.

@ Nossi

Wie schon geschrieben, ergibt sich die Vollständigkeit daraus, dass die Theorien im Rahmen der Messgenauigkeit die richtigen Ergebnisse liefern. Deshalb sind zum Beispiel die Theorien der (relativen) Kinematik von 0 c bis 0.999...... c oft genug experimentell bestätigt worden, wodurch man ihre Falschheit in diesem Gültigkeitsbreich ausschliessen kann.
Hieraus folgt ebenfalls, dass eine der Relativitästheorie widersprechende alternative Theorie nur falsch sein kann, da sie dann auch den Experimenten widersprechen würde.
Evtl verlässt die Relativitätstheorie ja ihren Gültigkeitsbereich, wenn man sich noch näher an die Lichtgeschwindigeit annährt. In diesem Fall müsste wieder eine neue Theorie her um die Experimente zu begründen. Diese wird jedoch auf keinen Fall der alten Theorie widersprechen, sondern sie nur erweitern.
Die Wissenschaft geht auch nicht davon aus, bereits alles zu wissen. Eben deshalb finden doch immer noch Forschungen statt. Das einzige wovon sie ausgeht, ist dass etwas bewiesener Massen auf Grund von Naturgesetzen nicht sein kann; siehe oben.
Die Wissenschaft mag zwar manchen Leuten als arrogant vorkommen, wenn sie die vermeindlich revolutionären Theorien zb über Antigravitation nicht ernst nimmt. Jedoch ist man dann nicht selbst arrogant, wenn man glaubt ohne Studium, mehr Ahnung über ein Thema zu haben, als Leute, welche sich über Jahrzehnte mit der Materie befasst haben?
 
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was ich mit meinem text eigentlich meinte ist..
das unsere wissenschaft zwar recht zuverlässig sein mag (eben bedingt durch die tatsache, das wir mitlerweile ne menge ausschließen können), aber wir uns einfach zuviel rausnehmen. wir sehen uns als krone der schöpfung, als unfehlbar bis zum gegenbeweis und selbst dann glauben wir es oft nich.. das könnte man auch geschichtlich als ungesunde arroganz betrachten.
unsere wissenschaften basieren auf jahrtausende alten theorien. verglichen mit der forschung ausserhalb unseres erdballs steckt sie verglichen damit noch in den kinderschuhen.
und solange wir nicht die ersten schiffe bauen die in der lage sind unser system zu verlassen, sodass wirklich "vor ort" untersucht werden kann, wirste mich auch nur schwer vom gegenteil überzeugen können *g*

/edit:
das thema urknall is im prinzip das perfekte beispiel dafür was ich meine (lebensspanne von etwa 80 jahren, aber nehmen uns raus 13,7milliarden jahre zurückzublicken aufgrund der konstellationen?). wir brauchen konstante für unsere berechnungen. können aber nur schätzen, ergo ist alles potenziell mit einem möglichen fehler behaftet. wer sagt uns, das es wirklich einen urknall gab? die ausdehnung der uns bekannten galaxien? was wenn es keinen urknall in dem sinne gab, sondern was wenn sich alles im selben ausmaß wieder zusammenzieht über einen vergleichbar großen zeitraum? (auf die idee bin ich gekommen durch die entdeckung des schwarzen lochs in unserer nachbarschaft, sprich, die schwarzen löcher sammeln solange die energie um sich herum und ziehen es wieder zusammen bis sie die kritische masse erreichen und explodieren und die masse somit wieder verteilen? sprich eine quasi-ewige kettenreaktion)
 
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@ Pony

Es gibt doch mehr als genügend berühmte Beispiele in der Menschheitsgeschichte, in denen angeblich unumstößliche, tausendfach überprüfte Tatsachen sich als Irrtum herausstellen oder zumindest nicht als die ganze Wahrheit.

Sei es, weil wir uns nicht in den richtigen Grenzbereichen befinden, sei es weil uns eine bestimmte Erkenntnis fehlte um die Beobachtungen völlig korrekt zu verstehen, sei es weil uns bislang die richtigen Werkzeuge und Methoden fehlten. Manchmal muss halt nur mal jemand die richtige Idee haben, unkonventionell denken um einen Durchbruch zu erlangen und eine tausend mal überprüfte Wahrheit zu widerlegen, zu erweitern oder zu spezifizieren. Ganz zu schweigen von all den Erkenntnissen, die wir rein zufällig gewonnen haben, als "Nebenprodukt" anderer Forschungen (Penicillin!)

Das berühmteste Beispiel ist doch grade Newton, dessen Vorstellungen von Raum und Zeit 2 Jahrhunderte lang das Bild unserer Welt erklärte. Bis ein Typ namens Albert Einstein kam und alles über den Haufen warf.

Dogmen sind nie gut und ich kann es angesichts der Masse an Dingen die wir nicht verstehen und nicht erklären können, sowie anhand der Masse an Theorien, die sich im nachhinein als falsch herausgestellt haben die Wissenschaft nicht als "unfehlbar" aktzeptieren. Selbstkritisches Hinterfragen scheinbar bekannter Phänomene ist meiner Meinung nach genauso wichtig für Wissenschaft wie die reine Neugier, wie etwas funktioniert. Würden wir die Dinge nicht hinterfragen, dann würden wir wahrscheinlich heute tatsächlich noch glauben, die Erde wäre eine Scheibe. Und würden wir dies nicht hinterfragen würden wir wahrscheinlich heute noch glauben, die Erde wäre eine Kugel ;)
 
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@Klok
Die Wissenschaft sieht sich nicht unfehlbar bis zum Gegenbeweis, denn sie besagt sogar, dass man zu Theorien, welche man vielfach durch Experimente bestätigt hat kein Gegenbeweis möglich ist.
Theorien werden dadurch nicht falsch, dass sie alt werden. So wirst du wenn du feststellen willst ob ein größerer Körper (bei kleineren Körpern verlässt man wieder den Gültigkeitsbereich, da dann auch die Oberflächenspannung eine Rolle spielt) schwimmt immer noch das zweitausend Jahre alte Archimedische Prinzip verwenden; dieses Problem auf eine komplziertere Art und weise zu lösen ist unnötig und kann wenn sie der Theorie widerspricht nur falsch sein. Wieso also neue Theorien aufstellen, die sofern sie die alten Theorien widersprechen auf Grund der vielen bereits getätigten Beobachtungen nur mit Sicherheit falsch sein können?
Auf anderen Planten werden genau die selben physikalischen Gesetze herrschen wie auf der Erde, was willst du also da untersuchen?

Und zum Edit:
Wir brauchen Konstanten und Messwerte um in der Physik etwas zu berechnen; diese haben sofern sie nicht als exakt definiert worden sind (zB Lichtgeschwindigkeit und Elementarladung) alle einen Messfehler. Über die sogenannte Fehlerrechnung kann man dann wiederum bestimmen, wie stark sich die einzelnen Messfehler im Ergebnis bemerkbar machen; bzw bei Theorien oder Simulationen wie sie mit allen Startwerten im Bereich des Messfehlers möglich sind bzw ablaufen.
Den Urknall kann man nicht experimentell bestätigen, da man dafür ein zweites Universum braucht. Jedoch liefert hier die Relativitätstheorie interessante Hinweise:
So gibt es eine Rotverschiebung der Spektrallinien, dass sich der Raum ausdehnt. Da sich alles voneinander weg bewegt folgt daraus dass vor geraumer Zeit alles einmal alles zusammen gewesen sein muss, wenn man die Bewegung zurückverfolgt.
Hier bestätigt die Relativitätstheorie sich wieder selbst, da man sie so modifizieren kann, dass man mit ihrer Hilfe und mit Hilfe von ein paar Messwerten die Expansion des Raumes beschreiben kann, wodurch mal zeitlich relativ Nahe an den Urknall herankommt. Dann versagt sie jedoch und es sind keine weitere Aussagen mehr möglich.
Gleichzeitig bestätigt sie sich interessanter Weise ein weiteres mal selbst, da man aus ihr und den Berechnungen zum Urknall folgern kann, dass die Naturkonstanten und Energie bzw Masse in unserem Universum einen *relativ exakten* Wert haben müssen, da sonst das Universum sehr schnell expandiert oder wieder sehr schnell kollabiert wäre. Diese Werte, welche für die langsame Expansion des Universums verantwortlich sind, stimmen wiederum mit den beobachteten Messwerten überein, wodurch eine weitere Bestätigung dieser Theorie erfolgt.
Beim Ende des Universums gibt es noch keine übereinkunft in der Wissenschaft. Man ist also sich nicht sicher ob es Expandiert und den Kältetod stirbt oder sich wieder kontrahiert.

Kritische Masse bringst du hier komplett falsch in den Zusammenhang. Diese besagt, wieviel ein kugelförmiges Objekt aus einem spaltbarem radioaktiven Material mindestens wiegen muss um eine exponentielle Kettenreaktion hervorzurufen, wodurch nahezu sofort ein "großer" Anteil des Materials in der Kugel gespalten wird. Schwarze Löcher zerstrahlen wohl allerdings nur langsam durch die Hawkins Strahlung (Wurde die überhaupt bereits experimentell nachgewiesen? ich weiss es nicht) und explodieren nicht wenn sie zu schwer werden.

@ Nossi
Ich schreib noch was, bin nur langsam etwas müde ^^
 
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FlauschigesPony schrieb:
In Bezug auf

und meinem Vorposter:
Unser Wissen ist jedoch in Bereichen der Kinematik relativ vollständig; die Naturgesetze kann man nicht um gehen.

Seppuku schrieb:
@ FlauschigesPony

Die Naturgesetze sind auch nur Theorien, die der Mensch mit den ihm greifbaren Mitteln aufgestellt hat. Die Naturwissenschaften beziehen sich alle auf Wahrscheinlichkeiten.

Danke Seppuku, denn genau so ist es der Mensch stellt die Gesetze so auf, bzw. setzt sie so genau fest wie er es mit seiner Vorstellungskraft und seinem Verständnis interpretiert.
Was ist aber wenn, die von uns aufgestellten Gesetze fehlerhaft oder nur unvollständig sind ?
Unser Verstand und Wissensstand reicht nun mal nicht soweit um zu sagen, wir wissen wie das Universum bzw Multiversum (falls vorhanden) funktioniert.
Und gerade deswegen denke ich nicht das die Rasse Mensch bzw. der Planet Erde eine bloße Willkür der Natur ist.
 
FlauschigesPony schrieb:
Auf anderen Planten werden genau die selben physikalischen Gesetze herrschen wie auf der Erde, was willst du also da untersuchen?
das ding is, das die fragestellung hier lautet, sind wir allein? und wie schon lebensformen auf unserem planeten bewiesen haben, ist leben selbst unter wahnsinnigen umweltbedingungen zum teil möglich. da braucht man nur an den mariannengraben denken mit einem immensen druck und ohne lichteinfall.
oder kakerlaken die atomare strahlung auszuhalten schienen.. kleintier das körperteile abstoßen kann die nachwachsen usw.
wie willst du bei allein unserer irdischen artenvielfalt, da komplett ausschließen können, das sich woanders nicht etwas entwickeln haben könnte? egal ob die witterungsbedingungen besser oder schlechter sind als unsere hier.
wenn man den "fehler" begeht, unsere gegebenheiten auf das gesamte universum(!) zu übertragen, ist eine katastrophe beim ersten verlassen des systems nahezu vorprogrammiert a la robinsons im weltall oder alien.

Kritische Masse bringst du hier komplett falsch in den Zusammenhang. Diese besagt, wieviel ein kugelförmiges Objekt aus einem spaltbarem radioaktiven Material mindestens wiegen muss um eine exponentielle Kettenreaktion hervorzurufen, wodurch nahezu sofort ein "großer" Anteil des Materials in der Kugel gespalten wird. Schwarze Löcher zerstrahlen wohl allerdings nur langsam durch die Hawkins Strahlung (Wurde die überhaupt bereits experimentell nachgewiesen? ich weiss es nicht) und explodieren nicht wenn sie zu schwer werden.

find ich lustig, wie du diese aussage belegen willst? du sprichst von einer strahlung die noch nichma nachgewiesen wurde und erklärst damit das verhalten von schwarzen löchern, das noch nichtmal wirklich näher untersucht bzw beobachtet werden konnte o_0
sehr schöne lektüre am morgen, aber mir persönlich ein bisschen zu steif und sehr vage.
 
@ Nossi:
Welche mehrmals experimentell überprüften Tatsachen wurden denn in der Menschheitsgeschichte widerlegt? Nenn mir doch mal welche. Es wurde lediglich von den damaligen "Wissenschaftlern" bzw Gelehrten ofteinmal nicht berücksichtigt, dass die Theorien, welche aus den Experimenten folgten, nur einen beschränkten Gültigkeitsbereich haben (Siehe Erde und Scheibe bzw Erde und Sonne). Neue Theorien jedoch, welche die alten Theorien erweitern, widersprachen den gemachten Experimenten bzw Theorien nie, sondern schränkten sie höchstenfalls ihren Gültigkeitsbereich ein.
So auch das von dir genanntes Beispiel die Newtonsche Kinematik: Mit Hilfe derer kann man die Bewegungen bis 0.1 c sehr gut erklären, jedoch erst danach ergeben sich Abweichungen. Somit traten die ersten Abweichungen meines Wissens wissenschaftsgeschichtlich auf als ein Herr Michelson mit Hilfe eines Licht-interferometers die Bewegung der Erde gegenüber einer absoluten Nullgeschwindigeit, also den Ätherwind bestimmen wollte. Das Ergebnis dieses Experiments war jedoch jedesmal, dass es keinen Äterwind gab, wodurch eine neue Theorie von Nöten war, welche von Einstein entwickelt worden ist. Diese Theorie widerspricht auch nicht der Newtonschen Kinematik, sie schränkt lediglich den Wirkungsbereich dieser ein, bzw geht sogar für genügend kleine Geschwindigkeiten in die Newtonsche Kinematik über.

@DJ_West

Unvollständig ja, fehlerhaft nein; mittlerweile schon oft Genug begründet.

@Klok
Genau dies habe ich bereits mehrfach versucht durch chemische Gegebenheiten zu erklären, welche auf anderen Planeten auch nicht anders sind als auf der Erde. Auf anderen Planeten sind die physikalischen Gegebenheiten anders, jedoch die chemischen Eigenschaften der Elemente ändern sich nicht, weshalb man die Bedingungen für Leben nicht beliebig weit fächern kann.

Zu den schwarzen Löchern:
Ich hab in diesem Satz bezüglich der Hawkings Strahlung extra "wohl" verwendet was in meiner Sprache einem "vielleicht" gleich kommt.
Schwarze Löcher explodieren wohl aus zwei Gründen nicht: Man hat eine Explosion eines Schwarzen Loches noch nie beobachtet, welche sofern sie stattfinden würde ein unglaublich energiereiches Ereignis, was man beobachten bemerken müsste, ähnlich wie Supernovas.
Gleichzeitig erklärt es sich auch durch die bereits oftmals bestätigten Theorien: Bei einem schwarzen Loch fallen sämtliche Bewegungsgleichungen der relativistischen Kinematik auf einen einzigen "mathematischen" Punkt zusammen; die Gravitation ist dort ebenfalls so stark, dass sie die sich voneinander abstossende Kraft der Materie verhindert und diese auf einen Punkt reduziert wird. Da die Gravitationskraft durch einen zusätzlichen Massegewinn stärker zunimmt als die abstossende Kraft der Materie, wird das schwarze Loch, egal wie schwer es wird nicht explodieren.

Belegen kann man das ganze durch Formeln, nur dafür muss man mehrere Jahre Physik studiert haben, um diese auch nur im Ansatz zu verstehen. Jedoch glaube ich diesen Wissenschaftlern und was ich von ihnen gelesen habe mehr, als diversen Forenbenutzern, welche hier gerade sehr vage und ohne Fakten spekulieren.
 
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@ FlauschigesPony

Wie ich schon geschrieben habe, geht es nur um Wahrscheinlichkeiten. Wenn man einen starken Selektionsdruck ansetzt und unendlich viel Zeit gibt, dann erscheint sogar das, was man vorher auf Grund der zu geringen Wahrscheinlichkeit als unmöglich abgetan hat, plötzlich als durchaus möglich.
Und da man immer wieder sogar auf der Erde auf Dinge gestoßen ist, die man vor einigen Jahren als unmöglich erachtet hat, wäre ich ich mit Aussagen über "unmögliche Dinge" sehr vorsichtig.
Du sprichst außerdem bei der Gravitation von der Herstellung von Teilchen. Auch hier handelt es sich nur um eine Theorie. Noch hat man keine Ahnung, ob es gravitationskrafttragende Teilchen überhaupt gibt.

Edit:
Es wurde lediglich von den damaligen "Wissenschaftlern" bzw Gelehrten ofteinmal nicht berücksichtigt, dass die Theorien, welche aus den Experimenten folgten, nur einen beschränkten Gültigkeitsbereich haben
Und du willst jetzt sagen, dass alle aktuellen Erkenntnisse den Anspruch haben, über den beschränkten Gültigkeitsbereich erhaben zu sein? Finde ich schon sehr vermessen. Vor allem wenn man überlegt, was man alles nicht beweisen kann und was nur auf Theorien basiert.
 
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Hurra,

meine vor über 20 Jahren aufgestellte Theorie scheint nicht ganz falsch zu sein!:)

Superloch im All: Paralleluniversum entdeckt?

Denn ich behaupte, vor dem Urknall gab es ein riesengroßes Nichts und hinten links in der Ecke war ein Loch von der größe einer Erbse wo das Universum hereinhopste.
Da dem erbsengroßen Universum in dem Nichts langweilig war, kam es auf die Idee einfach zu Explodieren um das riesengroße Nichts aufzufüllen.

Alle Lebewesen, bis auf die von der Erde, die in den letzten ca. 14 Milliarden Jahren gelebt haben sind schon längst zu Staub zerfallen.
Man muß nur weit genug in Richtung Urknall zurückfliegen um Ihre Gräber zu sehen, immer unter der Voraussetzung das auch die ehemals bewohnten Planeten noch existieren.:D
Selbstverständlich reicht es nicht aus einfach nach hinten zu fliegen, man muß auch schnell genug sein damit sich die Uhr rückwärts dreht.
Sonst ist man plötzlich dort und ist keinen Schritt weiter oder zurück, denn fliegt man zu langsam dann ist man zu schnell?:o
Da sich das Universum angeblich immer noch ausdehnt gehe ich davon aus, es gibt noch genug Platz im riesengroßen Nichts für künftige neue Planeten und neues Leben.

Meine Begegnung mit den Überlebenden der Außerirdischen Raumpolizei im Jahre 1987 war zu kurz um mehr darüber zu sagen.
Durch den Maschinenschaden an ihrem Schiff hatten sie einen Rückstand von 300000 Jahren auf ihrem Kontrollflug, außerdem hatte das Landeteam nur Landgang bis zum nächsten Sonnensturm.
Es hatte gerade gereicht um eine Kiste Bier mitzunehmen sie wollten unbedingt den Kasten Porter haben, sie waren der Meinung weil es im All so dunkel ist muß auch dunkles Bier schmecken.:D
Aber weil ich sagte das da Pfand auf den Flaschen liegt haben sie mir versprochen, auf dem Rückflug das Leergut zurückzubringen.
Dann hätten sie auch mehr Zeit um alle meine Fragen zu beantworten.
Also, wenn sie in ca. 750000 Jahren auf dem Rückflug bei mir Kaffe trinken kommen berichte ich über alles was sie erzählen.;)

Aber mal ohne Quatsch, bei der möglicherweise unendlichen Anzahl von Planeten muß es irgendwo noch Leben geben.

Gruß, der LinuxTester
 
FlauschigesPony schrieb:
Schwarze Löcher explodieren wohl aus zwei Gründen nicht: Man hat eine Explosion eines Schwarzen Loches noch nie beobachtet, welche sofern sie stattfinden würde ein unglaublich energiereiches Ereignis, was man beobachten bemerken müsste, ähnlich wie Supernovas.

super begründung.. jetz denk nochmal nach wie lang das universum geschätzt existiert laut urknalltheorie und dann leg in diese skala die menschheit... das du da nicht selbst ins stocken gerätst beim schreiben ist mir rätselhaft.
du hast nichts handfestes in deiner aussage, was meine gedankengänge wirklich entkräften würde.
wenn man sich manche bilder aus dem all ansieht, wo's teilweise aussieht wie 2 kollidierte und zerfetzte galaxien, finde ich es irgendwie absurd, direkt ausschließen zu wollen das sowas nicht auch durch so eine explosion entstanden sein könnte. überleg doch einfach wie alt allein unsere galaxie geschätzt ist. wir wissen noch nichtmal ob im zentrum unserer nicht vielleicht doch ein schwarzes loch sitzt, geschweige denn ob wir in unserer allein sind.
ich will dich damit nicht persönlich angreifen, oder dein angelerntes wissen in frage stellen, aber die aussagen mit einer solchen "sturheit" als unumstößlich hinzustellen, grenzt fast ignoranz.
 
@ Pony
Das ist doch genau was ich sage:
Letztenendes läuft es immer auf "nach heutigem Wissen" hinaus.
Doch woher willst du festlegen, dass die Wissenschaftler heute jeden Grenzwert und jedes Szenario mit ihren Experimenten abgedeckt haben ? Das ist doch der Punkt, über den wir uns streiten: Jede Generation von Wissenschaftlern führt ihre Experimente in ihrem Umfeld durch mit dem Wissen und Methoden ihrer Generation. Dies galt für Einstein genauso wie für Newton oder Galilei. Für Newton bestand einfach nicht die Notwendigkeit, Extremwerte im Kosmos zu berechnen (noch dazu hatte er keine Ahnung, das irgendwelche Quarks, Teilchen und der Ereignishorizont von Schwarzen Löchern mal Probleme aufwerfen würden).

Von dem her gelten auch heutige Theorien immer nur "unter Vorbehalt". Und mehr als das habe ich nie gesagt.
Zumindest ich rede die ganze Zeit ganz allgemein von der Frage, welchen Anspruch wir an unsere Wissenschaft haben. Ich hab ja nie davon gesprochen, dass ich an Lebewesen auf Cl2-Basis oder dergleichen glaube ;)

Ich zitiere nochmal aus meinem ersten Beitrag in diesem Thread:
Die Wissenschaft KANN natürlich nur von dem ausgehen was wir wissen, denn alles was darüber hinaus geht ist Spekulation. Deswegen müssen wir den aktuellen Stand der Wissenschaft erstmal als gegeben hinnehmen, um überhaupt auf einer Basis miteinander sprechen zu können. [...] Von dem her kann man von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus wohl nicht davon ausgehen, dass es Lebewesen gibt, die sich von den hier heimischen Wesen elementar im Aufbau unterscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind wir allein im Universum?

Klipp und Klar: NEIN.
völlig egal ob wir das lebewesen erkennen oder nicht, ob unser verstand zu blöd ist, oder nicht.

wieso sollte jemand ein so unglaublich riesiges universum zusammenbasteln und nur uns dort reinwerfen? wär ja schön dämlich. selbst wenn wir nur im reagenzglas (für uns ein gigantisches bomber-reagenzglas!) herumdümpeln würden.... wär doch doof, oder - ein gescheitertes experiment? also müssten alle, die davon überzeugt sind, dass wir die einzigen lebewesen in der gesamten galaxie sind, gleichzeitig glauben, dass gott relativ... dumm ist. und auch noch fehlbar. oder gar nicht existent. was aber eine weitere frage aufwirft: wer hat diese gefährlichen chemikalien denn dann ins reagenzglas geschüttet? der debile hannes von der nachtschicht? ist der debile hannes unser gott?
wohl kaum. kein dämlicher kerl arbeitet in einer chemiefabrik. also kann gott kein debiler hannes sein, und dadurch wiederum nicht dämlich, denn nur schlaue kerle arbeiten in einer chemiefabrik, die galaxien in reagenzgläsern herstellen. und ich spreche jetzt nicht von den "der saß in der ersten reihe grundschule - scheiss streber" kerlen! sondern so richtige megabrains, die mal locker mehr als eine milchstraße aus dem ärmel zaubern.
also klartext: Unser Gott ist Doc Megabrain mit der Lizenz zum schütteln UND rühren. Und für den lebt man nicht nur 2mal.

qed
 
Zuletzt bearbeitet:
http://science.orf.at/science/news/156331
Interessante Geschichte der Venus!

... es wird ja auch an genommen, daß das Leben oder zumindest die Bausteine des Lebens NICHT auf der Erde entstanden, sondern durch Meteoriteneinschlag auf der Erde landeten.


Zu möglichen Hochkulturen vor Millionen Jahren:
Wir finden nicht einmal mehr viel von Städten die 10.000 Jahre alt sind, oft nichtmal Orte die ein paar 100 Jahre alt sind... Burgruinen z.B. die erst seit wenigen 100 Jahren Ruinen sind!
Da ist nicht mehr viel übrig.
Von 100erten-1000enden Häusern um die Burgen ist gar nichts mehr vorhanden.

Zu Deutungen alter Schriften: Vieleicht solle man so maches 1:1 nehmen und nicht als Phantasie abtun... Himmelfahrt/Sintflut/Königsreihen der Inder mit phantastischen Lebensspannen usw.

Hab wohl zuviel Däniken gelesen! :)
 
hm, ich würde die überlieferungen auch nicht so ohne weiteres abtun. die sindflut könnte beispielsweise durch die kontinentale verschiebung gekommen sein, oder eben durch n einschlag, oder oder oder.. gibt ja auch laut aussagen von sogenannten "experten" in den schriften der sumerer hinweise darauf.
 
Eine bekannte Theorie für den Ursprung der Sintflut findet ist die folgende:

Nach langjährigen Forschungen entwickelten 1997 die US-amerikanischen Marinegeologen Walter Pitman und William Ryan die Theorie, die Sintflut gehe auf einen Wassereinbruch in das Schwarze Meer zurück. Nach ihrer Ansicht hat dieser stattgefunden, als nach dem Ende der letzten Eiszeit durch das Abschmelzen der Gletscher alle Meeresspiegel weltweit anstiegen und damit sich auch der des Mittelmeers hob und etwa im 7. Jahrtausend v. Chr. das Niveau des Bosporus erreichte. Innerhalb kurzer Zeit hat sich so der Wasserspiegel in der Senke um mehr als 100 Meter erhöht. Mark Siddall von der Universität Bern entwickelte ein virtuelles physikalisches Modell des Grabens am Bosporus und des Schwarzen Meeres. Auf dieser Basis konnte er alle Überschwemmungsszenarien simulieren:
Als der Schwarzmeer-Damm gebrochen war, strömte das Wasser durch den Bosporus, erreichte das Schwarzmeer-Becken in einem gigantischen Crash, und stromabwärts von dieser Crash-Zone muss ein eindrucksvoller Jet-Stream entstanden sein, ein schneller Wasserstrahl, der entlang der Küstenlinie verlief und dort einen tiefen Graben in den Boden gepflügt haben muss.
William Ryan überprüfte mit Echoloten den Boden des Schwarzen Meeres. Die Auswertungen zeigten, dass der Graben sich genau dort befindet, wo Siddall ihn vorhergesagt hatte. Neue Bohrkernproben wurden von Yossi Mart von der Universität Haifa untersucht: Aus den Untersuchungen können wir ableiten, dass der Übergang vom See zum Meer sehr abrupt war. Der Muschelfund bestätigt damit die Theorie des plötzlichen Meerwasser-Einfalls, der mit der zehnfachen Wucht der Niagarafälle zu Tal stürzte.[13]
Die neuesten Erkenntnisse widerlegen dadurch ältere Theorien, wie z.B. von Teofilo Abrajano vom Rensselaer Polytechnic Institute im US-Bundesstaat New York, der mit seinen Untersuchungen aus dem Jahr 2002 die Ansicht vertrat, dass Süßwasser aus dem Schwarzen Meer erst in das Marmarameer und danach in das Mittelmeer geflossen sei.[14] Jüngere Forschungen stellen die These von Pitman & Ryan in Frage.[15]

Zwar nur wieder von Wiki kopiert, jedoch gibt es auch diverse Dokumentationen zu dem Thema, die u.a. auf Phoenix ausgestrahlt werden. Frag mich jetzt nur nicht nach dem Titel :P
 
Nein wir sind definitiv nicht allein.

Ich meine das Weltall ist unendlich groß und wir sollen die einzigen sein ?

Es gibt eigentlich kein interessanteres und wichtigeres Thema.

Alles was hier auf dem Planeten passiert ist ja schön und gut, aber da draußen da befindet sich so unendlich viel was wir uns garnicht vorstellen können. Ich meine Star Wars ist Fiktion, aber wer weiß, ich bin mir sicher irgendwo da draußen reisen andere durch die Galaxien, nur zu uns will halt keiner :) weil wir soweit weg sind und auch hier alleine in der Milchstraße.
 
Da ich als 12- 14jähriger ein absoluter Astronomiefan war und ich auch heute noch immer fasziniert zu einem klaren Sternenhimmel aufblicke, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir nicht allein einer Evolution entsprungen sind.

Die für uns unvorstellbare, unendliche Größe des Universums, birgt millionen Geheimnisse, die noch unerforscht sind und uns noch viele Jahrtausende beschäftigen werden.

Leider werden wir aufgrund der überdimensionierten Entfernungen niemals fremde Lebewesen oder ähnliches zu Gesicht bekommen.
Die Menschheit wird es meiner Meinung nach nicht schaffen, Strecken über mehrere Lichtjahre zurückzulegen, dafür ist unsere Technologie noch in der Steinzeit. Leider.
 
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