Sinnvoll Abitur abzuschließen?

Also an Chemie kann ja nun schon was dran sein, wenn der komplette Rechenweg gefordert ist muss der da auch hin (Formel umstellen zum Beispiel)

Mathe auch möglich bei uns gabs Lehrer die wollten den Bruchstrich auf Höhe des Gleichheitszeichens haben (gut das war im Physik LK).

Aber naja son Kindergartenkram gibts im Studium nicht mehr.

Religion abwählen und Philosophie nehmen ist eh viel lustiger ^^

Wenn du 15 Punkte in nur einem Fach hast wirds wohl kein 4,0 Schnitt, außerdem zählen die Abi Klausuren ne ganze Menge und die werden zumindestens in NRW zentral gestellt und bewertet (inkl. Zweitkorrektur)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber in vielen Fächern kommt es in der Oberstufe stark auf die Formulierungen an. Sagen wir mal so: Mit Ruhm hast du dich bezüglich der Grammatik hier nicht gerade bekleckert ;)
 
Mach auf jeden Fall das Abi! Schaden kann es nicht und die Zeit danach ist die ALLERGEILSTE! ;-)
 
@ DIJI2008
Psychologie hab ich nur dieses Schuljahr gehabt :D
 
Nunja

"Nicht alle Lehrer, es gibt auch welche wo ich durchweg meine 15 Punkte abstaube zum Beispiel bei meiner Psychologie-Lehrerin"

Das klang mehr nach Beispiel als Einzelfall.
 
Man mag argumentieren, dass ich vllt die falsche Grammatik in manchen Erklärungsaufgaben anwende, doch dem empfinde ich und meine Mitschüler nicht so.
Vllt. wars jetzt nur ein Tippfehler, aber gute Grammatik sieht anders aus.

Ich vermute, du solltest mal von deinem hohen Roß runter kommen. Ich kenne weder dich, noch deine Leistungen, aber es sind viele arrogante Spitzfindigkeiten in deinen paar Sätzen drin.

Eine Uni ist für gewöhnlich noch weit ...
  • anonymer
  • autoritärer
  • aufwändiger / schwerer / komplexer
  • schneller
... als die "schöne" alte Schulzeit.

Dein Abiturschnitt oder deine Note in einem "Sprachfach" hat absolut gar nichts damit zu tun, ob du ein derartiges Studium bestehen kannst, oder nicht. Es mag Parallelen geben, aber zwangsläufig ist das nicht determiniert.

Ich habe ehrlich gesagt nie verstanden, wie man bei mittlerem Fleiß und Begabung - die du dir jeweils attestierst - überhaupt bis in die Oberstufe kommt und dort dann solche Probleme bekommen kann. Mein Problem waren die Naturwissenschaften; ich hatte Ende der 10. Klasse ca. 13-14 Fächer. Zusammen mit einigen unbeliebten Fächern sowie den Naturwissenschaften war ich froh um jedes kritische Fach, dass keine 5 wurde. Aber in der 11. oder spätestens der 12. kann man doch so gut wie jegliches, schlechtes Fach aussortieren.

Wie kann es sein, dass man dann trotzdem noch einen Schnitt von 3,5 hat? Die Frage meine ich wirklich ernst, weil ich es nicht begreifen kann. ICH fand die Mittelstufe als Hürde viel komplexer.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
ja ;D war etwas schlecht formuliert. Also 15 sind es nur da.

Ich versuchs dann mit dem Durchziehen des Abiturs.
 
Also ich vermute mal dass du dich auch auf Sprachen im Abi spezialisiert hast oder?
Hast du in allen Fächern so nen Schnitt? Hab auch mal nen Lehrerwechsel gehabt und danach war ich ne Note besser aber ob das nur am Lehrer lag kann man nicht sagen.

Denke aber auch dass Naturwissenschaften einfach fairer sind. Das manche Lehrer mehr auf Formalismen achten kann natürlich passieren. Wenn nen anderer Lehrer da weniger abzieht kann das übrigens auch daran liegen dass der Lehrer das formale nicht versteht (da gibt es wirklich viele von!). Ich finde auch dass Mathelehrer viel zu wenig auf die Form achten. In Englisch darf wegen Rechtschreibfehlern abgezogen werden und in Mathe nicht.

Zurück zum Thema: Auf jeden Fall Abi fertig machen. Zur Studienwahl:
Wenn du mit Sprachen nen Job kriegen willst haste quasi nur die Wahl Lehrer zu werden (wenn überhaupt) Da haste hohe NC's drauf. Ne Kombi Sport/Sprache geht evtl noch (da könnte der Arbeitsmarkt besser sein)
hast aber auch nen hohen NC in der Regel. Dir muss auch bewusst sein, dass sprachliche nicht Lehramtsstudiengänge häufig probleme aufm Arbeitsmarkt haben.
 
Weil nicht jedes Abi so einfach wie in Rheinland Pfalz ist. Dort kann man zb nicht einfach alles abwählen was einem nicht gefällt.
 
@ Zwirbelkatz
"dem Anwenden der falschen Grammatik [...] empfinde ich nicht so"

Hab mich aus dem Grund gerade zu den Naturwissenschaften begeben. Physik, Chemie sind die zusätzlichen 4 stündigen Fächer bei mir.
 
@Visor
Es war Hessen - bekannt für sein hochwertiges Abitur ;)

Ich nehme mal an, dass man nicht nur in Hessen zwischen Musik/Kunst, Ethik/Religion, PhysikChemie/Bio, etc. hat wählen dürfen.

"dem Anwenden der falschen Grammatik [...] empfinde ich nicht so"
Entschuldige, aber das ist genauso sinnlos. Oder stehe ich auf dem Schlauch?
 
Abitur ist auf jeden Fall sinnvoll!
 
Ok sry :-). Ich konnte, aber die wenigsten schlechten Fächer aussortiern.
 
e-Laurin schrieb:
Du wirst nicht ohne Grund schlecht bewertet. Die Lehrer haben bei den Korrekturen je nach Fach und Thema einen mal großen, mal kleinen Spielraum bei der Bewertung, aber im allgemeinen muss sie nachvollziehbar und möglichst objektiv sein.
In Mathe hat der Lehrer quasi keinen Spielraum, die Rechnung ist richtig oder falsch.
In Deutsch ist der Spielraum je nach Thema groß (zB Interpretationen) oder klein (zB Grammatikregeln).

Glaub mir so habe ich früher auch immer gedacht. Dadurch, dass du den Schülern direkt die Schuld gibst und diese angeblich einfach nur meckern, schottest du dich der anderen Sichtweise gegenüber ziemlich ab.
Ich kann dir dummerweise aber auch nicht mehr sagen als dass es nicht so ist.
Man kann so ziemlich jeden Kram benoten, auch bei Mathe.
Lösungsweg, Rechnung, Skizze, Sauberkeit, für kleine Mängel zu viele Punkte abziehen (sodass sich diese Summieren), widersprüchliche Aufgabenstellungen ("Berechne wie im Unterricht...", und dann doch wieder ganz anders...)
Schon alleine dadurch, dass man den Lösungsweg festlegen kann, zählt ja nicht nur das Ergebnis und kann sich dann dementsprechend Türchen öffnen.
Was natürlich nicht heißen soll, dass jeder Lehrer so ist. Ich bin mir aber sicher, dass es so einige gibt, die den Beruf unter anderem gewählt haben, um mal die andere Seite der schon erlebten Situation zu kontrollieren. Ist halt pure Machtausübung der Beruf. Haben schon einige gesagt "Ich bin gerade deshalb Lehrer geworden, weil ich, sobald die Tür zu ist, machen kann, was ich will".
Wie gesagt, die meisten Lehrer sind eher nicht so, aber man wird dadurch, dass die sich kurzschließen, schnell in irgendeine Position reingedrückt und hat dann größtenteils verschissen. Wie man halt sagt, der erste Eindruck zählt.
 
@visor
Ich war im letzten Jahrgang, der keine Abiturprüfung in Mathematik brauchte. Ansonsten glaube(!) ich nicht, irgendwelche besonderen Vorzüge genoßen zu haben. Aber eine Gewichtung auf ein neusprachliches Abitur war damals jedenfalls gut möglich.


Wie dem auch sei: Abitur abschließen ist eine gute Sache.
 
Nö Brandenburg auch. Und es gibt in jedem Bundesland n zentrales Abitur...
Knie dich da rein, wenn du es halbwegs die Thematik verstehst, schafst du deine 3,5 sogar.
Abitur war für mich ökonomisches Minimalprinzip: mit möglichst wenig Aufwand (5min vor Tests lernen - 2 Tage vor Abiprüfungen) die beste Zensur rausholen -> befriedigend^^

Machs besser als ich - bin Negativbeispiel der Faulheit, das nur Informatik und Kunst cool fand, und Physik... und Mathe... Sport... Erdkunde :D

Du merkst, Schule war toll :D
 
Ich würde das abi auch auf jeden fall durchziehen...

Ich habe gerade erst vor einem tag meine Note bekommen. Dazu muss ich sagen das ich auch quasi nach einem optimalen "kosten/ nutzen-verhältnis" vorgegangen bin. Ich habe vor allen klausuren immer nur einen tag vorher gelernt. Im endeffekt habe ich jetzt ganz unten einen 2,4 stehen und das ist für mich vollkommen akzeptabel.

Versuch dich einfach nochmal deine eine jahr richtig reinzuhängen. Auch in den Abiturklausuren kannst du nochmal ordentlich was rausholen.
 
derlolomat schrieb:
Ich kann dir dummerweise aber auch nicht mehr sagen als dass es nicht so ist.
Man kann so ziemlich jeden Kram benoten, auch bei Mathe.(...).
Was benotet wird, sagt einem der Lehrer ja oder man kann auch mal nachfragen, wonach bewertet wird. Manche Lehrer wollen den kompletten Rechenweg inklusive aller Details, manche wollen davon nur die Hälfte haben, anderen ist nur das Ergebnis wichtig.

Und wenn man an ein Arschloch (sry) gerät, dann hat man beinah Pech gehabt. In der Schule kann man noch etwas dagegen unternehmen (Klausureinsicht + anschließende Aussprache usw.), später nicht mehr (Prof. beim Studium, Vorgesetzter auf der Arbeit, usw.). Und man hat immer irgendwo ein Arschloch dabei, dass einen auf die Palme bringt. Willkommen in der Realität.
 
Zwirbelkatz schrieb:
Zusammen mit einigen unbeliebten Fächern sowie den Naturwissenschaften war ich froh um jedes kritische Fach, dass keine 5 wurde. Aber in der 11. oder spätestens der 12. kann man doch so gut wie jegliches, schlechtes Fach aussortieren.


Ich musste alle Naturwissenschaften damals belegen. Lediglich konnte man sich entscheiden, ob man Kunst oder Musik abwählt und musste alles in die Wertung mithineinnehmen. Es ist in der Summe doch recht landesspezifisch.

derlolomat schrieb:
Ich kann dir dummerweise aber auch nicht mehr sagen als dass es nicht so ist.
Man kann so ziemlich jeden Kram benoten, auch bei Mathe.
Lösungsweg, Rechnung, Skizze, Sauberkeit, für kleine Mängel zu viele Punkte abziehen (sodass sich diese Summieren), widersprüchliche Aufgabenstellungen ("Berechne wie im Unterricht...", und dann doch wieder ganz anders...)
Schon alleine dadurch, dass man den Lösungsweg festlegen kann, zählt ja nicht nur das Ergebnis und kann sich dann dementsprechend Türchen öffnen.

Spätestens nach einer gewissen Zeit sollte man wissen, was der Lehrer mit der Aufgabenstellung meint. Immerhin muss man sich später im Studium auch an verschiedene Nomenklaturen gewöhnen. Gerade kocht da jeder Matheprof sein eigenen Süppchen.
Mit der Uneindeutigkeit der Aufgabenstellung zu argumentieren, geht meistens auch nicht, weil es z.B. durchaus zentrale Vorgaben gibt, was "Berechne..." heißt.
 
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