News Skoda Epiq: Neues Elektro-Einstiegsmodell ab 25.900 Euro

Hovac schrieb:
Diese Verbrenner sind eine stark schrumpfende Minderheit. Der "normale" Verbrenner ist heute ein Mild-Hybrid, der Gefälle und leichtes bremsen eben nicht mehr verpuffen lässt, auch wenn es in der Gesamtrechnung lediglich gesetzlich erzwungener Schwachsinn bleibt.
Selbst wenn, absolut nicht zu vergleichen mit der Reku eines E-Autos.
Es spart 10-15% Sprit unter optimalen Bedingungen. Meine Erfahrung ist, dass es gar nichts spart.
Der Verbrennungsmotor hat ja eh schon nur einen Wirkungsgrad von 20%. D.h. das meiste verpufft beim Beschleunigen schon in Wärme.
 
craxity schrieb:
Die haben Erdwärmepumpen. Aber das ist nicht überall möglich.

Ist überall möglich. Nur Regulierungen machen das Ganze kaputt. Ich speise z. B. keinen Strom ins Netz ein, weil der Stromanbieter es abschalten kann. Ich speichere meinen Strom zwischen und nutze ihn bei Bedarf.

Vorteil ich bin komplett unabhängig. Selbst bei einem Stromausfall habe ich dank Starlink weiterhin Internet.
 
Syntax_41 schrieb:
Alles elektronik für nicht mehr als 10 Euro
Ich arbeite in der Branche und kann dir sagen, dass alleine die Stückliste einer dieser Steuergeräte auf Seiten der Zulieferer teurer ist (der Hersteller verkauft es dann an den Endkunden für Faktor 7). Mehr als 10 Assistenten (die unabhängig voneinander sind und nicht in einem Steuergerät zusammenfassbar sind), welche die EU mittlerweile verpflichtend für jeden Neuwagen vorschreibt, machen Autos mal locker 2k€ bis 3k€ teurer. Siehe dazu auch die exorbitanten Preissteigerungen der Dacia-Modelle in den letzten Jahren. Vor 10 Jahren gab es den Sandero ab 7k€, heute sind es knapp 13k€

Es wir echt Zeit, dass die M1E-Autos (analog zu den Kei-Cars in Japan) in der EU erscheinen, die weniger verpflichtende Helferlein haben dürfen, die man als Klein- und Kleinstwagenfahrer einfach nicht benötigt. Dann wären wieder Preise ab 10k€ möglich.
 
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Wie genau wird das eigentlich bemessen, dass SUV's mehr gekauft werden? Kann es nicht vielleicht auch so sein, dass gute kleine Autos oder Kombis viel Teurer sind als so nen SUV und die Leute genau darum notgedrungen so nen SUV kaufen müssen um überhaupt ein Auto zu haben? Und am Ende heißt es bei den verkäufern - Ja SUV's gehen weg wie warme Brötchen
 
Also ich finde das Design nicht schlecht, wenn man den mal gebraucht für unter 20K bekommt, wäre der sicherlich ne Überlegung wert. Ich habe sehr wenig Plan von E-Autos, kann man anhand des Artikels beurteilen, ob der Skoda ein gutes Auto im Vergleich wäre?
 
@AssassinWarlord
Gerade bei den kleineren kannst du die "normale" Basis meist gleich teuer oder sogar günstiger haben und die Leute kaufen trotzdem diese Crossover.

Das hier ist auch nur ein aufgepumpter id Polo.
 
Zwenki schrieb:
Nein, lies meinen Beitrag nochmal und du wirst es verstehen (oder auch nicht, mir aber auch egal siehe unten).

Damit ist eine sinnvolle Diskussion mit dir sinnlos (falls es dir möglich ist zu reflektieren: Wie kann passiver Fussgängerschutz und fast gleicher Arbeitslohn Elektronik sein? Wenn du die ganzen elektronischen Komponenten für 10€ herstellen kannst: mach ne Firma und und die Autohersteller rennen dir die Bude ein).

Mist doch wieder zu viel geschrieben.


Ich produziere nur Platinen, sprich eigentlich das, was darauf läuft. Die Gewinnmargen bei Automobilen als Zulieferer wären mir zu gering. Fußgängerschutz ist bei der Modellplanung mit einberechnet. Andere Sensoren wie z. B. Bremsautomatik usw. sind nur Sensoren, die in den Stückzahlen, wo bestellt werden, kaum etwas kosten.
 
Syntax_41 schrieb:
Ist überall möglich.
Nein, ich denke nicht. Je nach bodenaufbau kann es so riskant sein, dass es keiner machen will oder es nicht genehmigt wird. Bei uns ging es zum Besipiel nicht.
 
Klebezettelcity schrieb:
Witzig, dass ausgerechnet bei solchem einem Aspekt plötzlich das soziale Gewissen entdeckt wird, wo doch die Ladesäulen gänzlich ohne Mitarbeiter auskommen.
Also wenn ich bei Aral (Pulse) oder Shell (manchmal EnBW) tanke, dann nutze ich gerne die erweiterten Komfortfunktionen einer Tankstelle (Autowäsche, Wischwasser auffüllen, belegtes Brötchen etc.).
Es gibt also nicht wenige Ladesäulen, die mit normalen Tankstellen samt Personal harmonieren.
Und das ist auch gut so, denn ich möchte z.B. an einer Raststätte während des Ladens nicht 30 Minuten "nichtstun", sondern sinnvollen Tätigkeiten nachgehen (Kaffee trinken, hinreichend sauberes Klo aufsuchen, WLAN nutzen etc.).
 
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Syntax_41 schrieb:
Ich speise z. B. keinen Strom ins Netz ein, weil der Stromanbieter es abschalten kann. Ich speichere meinen Strom zwischen und nutze ihn bei Bedarf.
Dafür kriegst du keine Einspeisevergütung und eine Abschaltung ist sehr unwahrscheinlich, falls sie überhaupt technisch möglich wäre. Das hängt von der Größe deiner PV-Anlage ab.
Syntax_41 schrieb:
Vorteil ich bin komplett unabhängig. Selbst bei einem Stromausfall habe ich dank Starlink weiterhin Internet.
Du bist unabhängig bis dein Strom alle ist.
 
craxity schrieb:
Die haben Erdwärmepumpen. Aber das ist nicht überall möglich.
Möglich ist es immer, die Frage ist nur, was der Spaß kostet, wenn das Loch 300 Meter tief gebohrt werden muss, um zur übernächsten Wasserschicht zu kommen. :schluck:
 
donativo schrieb:
13,9 kWh/100km ist eine schöne Gutenachtgeschichte.
ist es möglich? ja. ist es mit dem epiq möglich? wer weiss :)

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Weyoun schrieb:
Ich arbeite in der Branche und kann dir sagen, dass alleine die Stückliste einer dieser Steuergeräte auf Seiten der Zulieferer teurer ist (der Hersteller verkauft es dann an den Endkunden für Faktor 7). Mehr als 10 Assistenten (die unabhängig voneinander sind und nicht in einem Steuergerät zusammenfassbar sind), welche die EU mittlerweile verpflichtend für jeden Neuwagen vorschreibt, machen Autos mal locker 2k€ bis 3k€ teurer. Siehe dazu auch die exorbitanten Preissteigerungen der Dacia-Modelle in den letzten Jahren. Vor 10 Jahren gab es den Sandero ab 7k€, heute sind es knapp 13k€

Es wir echt Zeit, dass die M1E-Autos (analog zu den Kei-Cars in Japan) in der EU erscheinen, die weniger verpflichtende Helferlein haben dürfen, die man als Klein- und Kleinstwagenfahrer einfach nicht benötigt. Dann wären wieder Preise ab 10k€ möglich.

Sagt man dir und ich produziere quasi Module, die viel mehr können als das und das über eine Kamera als einzigen "Sensor". Das Einzige, was benötigt wird, ist ein leistungsfähiger Prozessor.
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
Möglich ist es immer, die Frage ist nur, was der Spaß kostet, wenn das Loch 300 Meter tief gebohrt werden muss, um zur übernächsten Wasserschicht zu kommen. :schluck:
ca 50k
 
@Die wilde Inge

Würdes Du bitte wenigstens im Fließtext den Hersteller richtig schreiben? Ich schenke dir auch dieses S mit Hatschek: Š. (Alt+0138 in Windows)

Im Internet habe ich diese - den artikeldurchgehende Absurdität - sonst nur bei Autobild gesehen, entweder habt ihr den selben Pressetext genauso schlecht durch die KI geschoben, oder da hakt was bei eurem Copy&Paste.
 
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AssassinWarlord schrieb:
Wie genau wird das eigentlich bemessen, dass SUV's mehr gekauft werden? Kann es nicht vielleicht auch so sein, dass gute kleine Autos oder Kombis viel Teurer sind als so nen SUV und die Leute genau darum notgedrungen so nen SUV kaufen müssen um überhaupt ein Auto zu haben?
Teurer oder nicht vorhanden/nicht lieferbar, eventuell. Laut Kraftfahrtbundesamt dominierten im April '26 in der Kleinwagenklasse der Opel Corsa und der Mini. Dahinter Polo, Toyota Yaris und Audi A1. Signifikante BEV-Anteile haben der Mini, Citroen C3, Ford Puma Mini und Peugeot 208 – aber halt ohne nennenswerte Anteilen an den Neuzulassungen.
In der Kompaktklasse sind es mit großem Abstand der VW Golf, dann der Skoda Octavia, der ID3 und der 1er BMW. In der Klasse haben neben dem ID3 nur der Seat Born und mit Abstand der KIA EV4 nennenswerte BEV-Zulassungszahlen.
Muss man nicht auf die Goldwaage legen, dazu bräuchte es einen Blick in die übrigen Tabellen, denn das KBA veröffentlich die Segmentwerte nur monatsweise.
 
Syntax_41 schrieb:
Sagt man dir und ich produziere quasi Module, die viel mehr können als das und das über eine Kamera als einzigen "Sensor". Das Einzige, was benötigt wird, ist ein leistungsfähiger Prozessor.
Folgende Systeme sind von der EU mittlerweile vorgeschrieben:

Seit Juli 2024 verpflichtend: [1]
  • Intelligenter Geschwindigkeitsassistent (ISA): Erkennt Tempolimits und warnt bei Überschreitung optisch sowie akustisch.
  • Notbremsassistent: Reagiert automatisch auf stehende oder vorausfahrende Fahrzeuge.
  • Notfall-Spurhalteassistent: Warnt vor Verlassen der Spur und greift aktiv korrigierend ein.
  • Müdigkeits- und Aufmerksamkeitswarner: Erkennt nachlassende Konzentration.
  • Rückfahrassistent: Warnt beim Rückwärtsfahren vor Hindernissen oder Querverkehr.
  • Notbremslicht (Adaptiv): Warnblinken bei starker Gefahrenbremsung zur Vermeidung von Auffahrunfällen.
  • Event Data Recorder (Black Box): Speichert anonymisiert Fahrdaten kurz vor einem Unfall.
  • Schnittstelle für Alkolocks: Vorbereitung für den einfachen Einbau einer Alkohol-Wegfahrsperre. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8]
Seit Juli 2026 verpflichtend: [1]
  • Erweiterte Fußgänger- und Radfahrererkennung: Der Notbremsassistent muss auch ungeschützte Verkehrsteilnehmer erkennen und selbstständig abbremsen.
  • Verbesserter Kopfaufprallschutz: Vorgaben für eine fußgängerfreundlichere Front- und Motorhaubengestaltung. [1, 2]

Da braucht man in Summe mehr als eine Kamera und einen Prozessor. ;)
Alleine schon der Rückfahrassistent (erkennt Querverkehr!) sowie die erweiterte Fußgänger und Radfahrererkennung benötigt Radarsensoren hinten und vorne in Höhe der Stoßfänger. Der Spurhalteassistent benötigt zwingend einen Motor in der Lenkstange. Und der Kopfaufprallschutz bedeutet teure Motorhauben-Konstruktionen (u.a. Airbags). Das ganze ist in Summe richtig teuer und rechnet sich erst ab der Mittelklasse. Bei Klein- oder gar Kleinstwagen bleibt am Ende vom Tage keine Marge mehr übrig.
Syntax_41 schrieb:
Bei 50 bis 100 € pro gebohrtem Meter machen 300 m 15k€ bis 30 k€ zusätzlich aus (zzgl. der eigentlichen Wärmepumpe).
Ergänzung ()

craxity schrieb:
Nein. Dafür gibt es ja auch die Genehmigungsverfahren, wo das geprüft wird.
Ich sagte "möglich", nicht "erlaubt". :schluck:
Bei unser geologischen Lage wird es genehmigt, es hat aber bisher erst ein einziger Nachbar tatsachlich die 300 Meter bohren lassen. Die anderen nahmen die günstigere Luft-Wärmepumpe mit niedrigerem Wirkungsgrad.
 
dukee schrieb:
Ein standard Benziner schafft bis 600km mit vollem Tank. Egal ob Regen, Schnee oder Sonne. Getankt ist er in 2 min.

Das und mehr erwarte ich einfach von moderner neuer Technik. Alles darunter ist nicht akzeptabel.
Dazu wird er demnächst für 2,50€ pro Liter betankt während man mit dem E-Auto 5€ pro 100km bezahlt.
Die paar Kilometer die man mehr fährt und schneller auffüllt werden bald durch den Preis dafür komplett uninteressant.
 
RedPanda05 schrieb:
Das kannst du erwarten, aber spätestens 2045 wirst du dann wohl mehr als 5€ / Liter für deine Erwartung löhnen müssen.
Ich finde du bist noch sehr optimistisch. Die 5 Euro sehe ich bis 2030-2035.

@Topic

Ich freue mich, dass endlich immer mehr Fahrzeuge im unteren Preisbereich erscheinen. Da ist noch Luft nach unten.

Bei den derzeitigen und kommenden Energiepreisen ist für die meisten Personen, die eine PV besitzten, ein Elektrovehikel wirtschaftlich sinnvoll.

Ich befürchte zwar, dass ich nicht die Laufleistung von meinem Diesel erreichen werde, aber am Ende des Tages spart. man auch an Wartung, Ersatzteilen und Energiekosten.
 
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