News Skoda Epiq: Neues Elektro-Einstiegsmodell ab 25.900 Euro

craxity schrieb:
Der Tank von meinem Auto ist nur 60l groß und den fahre ich nie leer. Aber wenn das Tanken etwas länger dauert, weil 70l in den Tank müssen, kommt man doch umso weiter und muss umso seltener tanken. Mit 70l wäre ich deutlich über 1000km unterwegs. Da kann das Tanken auch ein zwei Minuten länger dauern.
Mit "Nachdrücken" habe ich die 66 Liter (real eher 69 Liter) in meinen damaligen Superb nie in unter 5 Minuten reinbekommen. Wenn man bereits beim ersten "Klick" aufhört zu tanken, passen oft noch um die drei Liter rein, manchmal sogar mehr, je nach Geometrie des Tanks. Das Tanken selber war aber nie das Problem, eher das Kassieren. Wenn dann noch einer Zigaretten kauft, der andere braucht noch einen Kaffee und eine Bockwurst, der nächste braucht zwingend Bier usw. Das Bezahlen dauerte auf meinen Pendlerfahrten immer ewig und am Sonntag gab es aufgrund von zu zahlenden Zuschlägen immer nur eine Fachkraft an der Kasse. Tschakka!
Ergänzung ()

craxity schrieb:
Wie lange brauchst du denn zum Zahlen? Du sagst "Die 6, mit Karte, Quittung brauche ich nicht. Danke" und hälst das Handy an das Lesegerät.
Das machte ich auch so, nachdem ich zehn Minuten brav in der Warteschlange stand. Die Quittung brauchte ich aber fürs Finanzamt, wobei die nur 5 Sekunden zu drucken dauerte.
 
Klebezettelcity schrieb:
Das könnte man als schönes Argument für für Hybridfahrzeuge sehen: Auf kurzer Strecke, bspw. im Stadtverkehr, wird die Batterie genutzt. Die 15,5 km kriegt man damit locker hin. Und wer mehr Reichweite oder Tempo braucht, nutzt den Verbrennermotor.
Nein, das ist nicht wirklich gut. Ich bin 2 Jahre lang Hybrid gefahren. Musste dauernd (fast täglich) den Akku neu laden, der wird nach den 2 Jahren Dauerbelastung sicher schon gut durchgenudelt gewesen sein. Bin zu 90% nur mit Akku gefahren und habe da immer den ganzen Verbrenner + Getriebe sinnlos durch die Gegend kutschiert. Und auf Langstrecke war der Akku dann irgendwann leer und von meinen 250 PS waren noch lahme 150 PS von dem Mini Verbrenner übrig - grausam.

craxity schrieb:
Italien ist auch nicht so weit weg.
Ach ja, die 750 km von Dir haben als "Argument" gegolten, die >800 km von mir sind dann aber nicht valide "weil Baum"?! 🤦‍♂️
 
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Syntax_41 schrieb:
Finde ich nicht, einen Wagen, der kaum kleiner ist als ein Kleinwagen, zu bezeichnen, wenn gerade mal 50 cm mehr schon ein SUV sind.
"Abmessungen: Moderne Kleinwagen besitzen meist eine Außenlänge zwischen ca. 3,70 Metern und 4,10 Metern. Sie sind damit deutlich kompakter als die Kompaktklasse, bieten aber mehr Platz als Kleinstwagen wie ein VW Up!."
Erster Treffer KI mit Verweis auf Wikipedia.

Das haut schon hin. Kompaktklasse war immer VW Golf und der ist 4,2 m lang. Damit muss alles drunter ein Kleinwagen sein. Mein Grandland zählt mit seinen 4,4 m auch zur Kompaktklasse und SUV.
 
Der Akku fasst je nach Modell zwischen 35 und 55 Kilowattstunden – ausreichend für ein Stadtauto, das nicht (ständig) auf der Langstrecke eingesetzt werden soll.

Also ein wenig mehr Differenzierung wäre hier schon angebracht. Auf dem Land sind 55kWh auch völlig ausreichend.
Wenn man mit Abzügen ca 350km Reichweite rechnet, ist das auch schon die Hälfte dessen, was ein Benziner mit 45l Tank schafft.
Ich hab nen kombinierten Arbeitsweg von ca 35km, selbst wenn es 50km wären, müsste ich halt einmal die Woche zuhause anstecken. Beim Benziner müsste ich alle 2 Wochen zur Tanke fahren.
 
Weyoun schrieb:
Wenn man bereits beim ersten "Klick" aufhört zu tanken, passen oft noch um die drei Liter rein, manchmal sogar mehr, je nach Geometrie des Tanks.
Davon wird AFAIK abgeraten, weil Kraftstoff in den Aktivkohlefilter kommen kann, wenn zu viel tankt. Das wird dann teuer. Ich mache das jedenfalls nicht mehr. Bei mir ging auch nicht mehr als ein Liter rein nach dem ersten "Klick".
 
Klebezettelcity schrieb:
Das ist nicht die Regel, das hängt vom jeweiligen Betreiber ab. Die Aussage ist für Berlin, welches der Mitforist erwähnt hat, sogar falsch, da die öffentlichen Säulen dort erst ab 22 Uhr gebührenbefreit sind.
Das hängt u.a. auch davon ab, wer die Säulen betreibt (die öffentlichen Stadtwerke oder private Betreiber). In ersterem Fall hat dann logischerweise jede Kommune seine eigene Regel.
 
Syntax_41 schrieb:
Quatsch, die paar Sensoren etc. verteuern das Auto nicht. Im Gegenteil, man müsste auf dem Band weniger umstellen …
Das ist leider kein Quatsch. Dir ganzen Sensoren für die Assistenten. Die Vorgaben für passiven Fussgängerschutz. Die vorhaben für E-Call und ganz besonders die Abgasreinigung.

Das macht günstige Autos (i.d.R) Kleinwagen teuer. Dann ist der Aufwand fürs „zusammenschrauben“ bei einem Up nicht viel geringer als bei einem Golf. Du spart also nur ein paar Rohstoffe.

Mit BEV wird es besser weil der Antriebstrang günstiger sein kann (bei kleinem Akku).

Mfg
 
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M@tze schrieb:
Ach so, Du haust einfach immer ab und zahlst nicht. Dann geht das natürlich in 2 Minuten.
Ich kann bei uns in der Region an fast allen Tankstellen per App zahlen, wenn das Auto steht wähle ich nur die Säule aus und tanke, gezahlt wird automatisch über ApplePay, sobald ich den Zapfhahn wieder einhänge.

Da wo es nicht geht kann ich meist trotzdem an einem terminal mit Karte zahlen, also in ner Schlange stehen musste ich seit Jahren nicht mehr.l
 
M@tze schrieb:
Ach ja, die 750 km von Dir haben als "Argument" gegolten, die >800 km von mir sind dann aber nicht valide "weil Baum"?! 🤦‍♂️
Die 750km waren ein Agument, weil ich nicht hätte laden können. Eine Fahrt nach Italien kann weniger als 1000km sein und man kann seine Pausen frei planen. Das ist weder mit Verbrenner noch mit BEV ein Problem. Für mich würde ein BEV nicht immer passen. Zumal ich häufig mit Anhänger unterwegs bin.
 
Taxxor schrieb:
Ich kann bei uns in der Region an fast allen Tankstellen per App zahlen
Geht bei uns nicht, aber trotzdem super wenn sich das mal als Standard etabliert.
 
@M@tze Ich war auch überrascht, dass es bei uns im ländlichen Raum sowas gibt, ich hätte nicht mal gedacht dass die Säulen schon Internet haben^^
Und es geht echt fix, nachdem ich in der App die Säule ausgewählt habe, dauert es keine 5 Sekunden und es macht klick und die entsprechende Säule ist frei.
 
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craxity schrieb:
Sowas gibt es bei uns nicht. Wer sich einen Kaffe holt, bezahlt den mit und kriegt den Kaffe, wenn er fertig ist. Zwischendurch können andere Kunden zahlen.
Viele Tankstellen haben heute einen inkludierten Supermarkt und bestimmte Artikel (Zigaretten, Alkohol, Backwaren, belegte Brötchen etc.) gibt es nur hinter der Theke. die kann der Kunde gar nicht in den Korb stecken.
craxity schrieb:
Das ist nicht realistisch. Genauso könnte ich sagen, es dauert schon 10 Minuten den passenden Ladetarif auszuwählen. Gibt ja verschiedene Tankkarten, Abos, Apps, QR-Codes, Ad-hoc-Tarife etc.
Wie man an der Ladesäule den "Tankvorgang" startet:
1) Landkarte an den RFID-Sensor halten => alles wir in wenigen Sekunden automatisch erkannt und man kann den Ladestecker mit dem Auto verbinden.
2) Ohne Ladekarte muss man die App auf dem Smartphone haben und dann ggf. die ID der Zapfsäule eintippen (kann schon mal eine gute Minute zusätzlich dauern, wenn man sich vertippt), um den Ladevorgang starten zu können.
3) Ganz ohne Ladekarte oder App muss man wie bei automatisierten Tankstellen zuvor die Giro- oder Kreditkarte an den Leser halten und dann geht das Laden auch recht schnell (wenn auch zu deutlich schlechteren Konditionen als wenn man die Ladekarte oder die App benutzt).

10 Minuten sind also völlig illusorisch.
 
Beim Aldi hier kann man für 29 Cent laden. Das ist dann schon fast wie Haustarif. Verwirrend ist nach wie vor, ob man ein Abo, eine Kredikarte, eine App oder EC-Karte braucht.
Ich lade aktuell immer zu Hause.
 
craxity schrieb:
Für mich würde ein BEV nicht immer passen. Zumal ich häufig mit Anhänger unterwegs bin.
Das ist doch auch völlig ok so, das muss ja auch jeder für sich entscheiden, ob das jetzt zu seinen Lebensumständen passt.

Trotzdem kann ich das "Dauerargument" "Ich fahre mit meinem Tank 1.000km und tanke in 2 Minuten und solange das nicht bei BEV geht, ist das keine sinnvolle Technik für mich" nicht mehr hören. Dann müsstet ihr auch alle noch mit einem Nokia unterwegs sein, da hat der Akku auch ewig und 3 Tage gehalten - im Vergleich zu aktuellen Smartphones. Es werden immer nur prominent die paar "Negativ"punkte beim BEV aufgezählt, während alles was positiv ist und beim Verbrenner negativ, einfach so ignoriert wird. 🤷‍♂️
 
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Weyoun schrieb:
Viele Tankstellen haben heute einen inkludierten Supermarkt und bestimmte Artikel (Zigaretten, Alkohol, Backwaren, belegte Brötchen etc.) gibt es nur hinter der Theke. die kann der Kunde gar nicht in den Korb stecken.
Wir haben eine ganze Raststation inkl. Hermes-Shop. Aber es klappt trotzdem relativ schnell. Nur als Hermes-Kunde muss man manchmal etwas warten :D

Weyoun schrieb:
10 Minuten sind also völlig illusorisch.
Die 10 Minuten waren ja auch als Übertreibung gedacht. Aber es gibt Ladesäulen da gibt es fünf verschiedene Tarife, die man erstmal vergleichen muss. Dieser Wildwuchs bei den Tarifen ist für mich auch eines Hauptprobleme beim öffentlichen Laden. Das gewöhnliche tanken erscheint mir da transparenter und unkomlizierter.
 
M@tze schrieb:
Es werden immer nur prominent die paar "Negativ"punkte beim BEV aufgezählt, während alles was positiv ist und beim Verbrenner negativ, einfach so ignoriert wird. 🤷‍♂️
Wärmepumpen sind ja auch für so gut wie niemanden geeignet, weil wir haben ja einmal alle 10 Jahre -20°C für 1-2 Tage und was macht ihr dann?^^
 
craxity schrieb:
Dieser Wildwuchs bei den Tarifen ist für mich auch eines Hauptprobleme beim öffentlichen Laden.
Es wirkt fast wie bei den Streaming Anbietern, wenn man überall laden können will oder zumindest nicht 90cent pro kWh zahlen will, braucht man künftig dann 4 verschiedene Abos.
Auf dem Land kann man zuhause laden, selbst ohne PV ist das noch sehr günstig, aber in der Stadt ist man ja gezwungen diese Säulen zu nutzen.
 
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M@tze schrieb:
Es werden immer nur prominent die paar "Negativ"punkte beim BEV aufgezählt, während alles was positiv ist und beim Verbrenner negativ, einfach so ignoriert wird. 🤷‍♂️
Die Erklärung ist so einfach wie einleuchtend: der Verbrenner ist in solchen Fällen bereits vorhanden. Und wenn es so ist, dass das Auto mit all seinen Begleiterscheinungen für einen persönlich gut funktioniert, gibt es schlicht keinen wirklichen Grund zum Wechsel.

Im Umkehrschluss ließe sich fragen, warum E-Autofahrer a) versuchen, Verbrennerfahrer auf Brechen und Biegen zu überzeugen versuchen, indem sie die für sie persönlichen Vorzüge herauskehren, die sich keineswegs verallgemeinern lassen oder b) für Verbrennerfahrer nur noch Häme und Spott übrig haben und in bester Edgelord-Manier zu solch hochkreativen Labeln wie "Diesel-Dieter" greifen, um andere herabzuwürdigen.
 
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