News Skoda Epiq: Neues Elektro-Einstiegsmodell ab 25.900 Euro

Casillas schrieb:
Eine Horrorgeschichte ist meine Darstellung ja nun nicht.

Ist das Laden bei Edeka oder Lidl tatsächlich so günstig? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

Zur Klarstellung. Wenn mein Diesel durch ist, würde ich gerne auf E Umsteigen. Aber Stand heute werde ich auch dann keine eigene Lademöglichkeit besitzen und bei meiner letzten Recherche waren die Preise an öffentlichen Ladepunkten nicht so attraktiv.

Ja, 29 Cent pro kWh als AC Säule. Ich nehme aber meistens die EZE bei mir um die Ecke, kostet zwar fast 50 Cent ist aber bequemer. Alles über 50Cent (egal ob AC oder DC) unterstütze ich nicht.
 
craxity schrieb:
Dafür kriegst du keine Einspeisevergütung und eine Abschaltung ist sehr unwahrscheinlich, falls sie überhaupt technisch möglich wäre. Das hängt von der Größe deiner PV-Anlage ab.

Du bist unabhängig bis dein Strom alle ist.

Selbst im Winter produziere ich über Solar/Wind ausreichend Strom für 5 Personen. Mir wurde mehrmals seitens des Netzbetreibers die Anlage abgeschaltet wegen angeblicher Netzüberlastung. Meine Akkus waren da noch nicht mal gefüllt, bis ich alles gekündigt habe. Jetzt wird mein zu viel produzierter Strom in Wasserstoff umgewandelt, gespeichert und bei Bedarf zurückgewandelt (ist zwar irrsinnig viel Verlust, ist es mir aber wert) und seither erreicht nur noch 1 Kabel mein Grundstück und das ist Glasfaser (Wasser kommt durch einen Brunnen). Nur Abwasser ist noch angebunden. Ich kann quasi autark dort leben.
 
Nach 17 Seiten und etlichen anderen mir bekannten Threads über BEVs vorher kann man zusammenfassen.

Leute, die einen BEV fahren, sind meistens begeistert, empfehlen elektrisches fahren und würden nie wieder Verbrenner fahren.
Leute, die einen Verbrenner fahren (wollen) fahren alle 1000km am Stück und tanken in zwei Minuten und fahren dann nochmal 1000km bei einem Verbrauch von 4 Litern, außerdem lohnt es ich nicht für Laternenparker ein BEVs zu fahren.

Interessanterweise habe ich noch gar nicht gelesen: in BEVs verbrennt man und die Batterie ist so umweltschädlich, schlimmer als tausende Liter Benzin zu verbrennen.

Ich denke jeder der hier BEV fährt ist schonmal langfristig Verbrenner gefahren, aber die wenigsten/keiner der aktuell Verbrenner fährt ist jemals langfristig BEV gefahren. Worüber diskutieren wir eigentlich? Es gibt eine riesige Wissens- und Erfahrungslücke auf Seite der Verbrennerfahrer und diese 17 Seiten zeigen das deutlich.
 
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bra-tak schrieb:
Ein Standard Benziner hat sicherlich Vorteile. Aber nicht auf die Nachteile einzugehen ist populistisch.

  • wir machen uns politisch und wirtschaftlich von Ölfördernationen abhängig
  • sie sind laut(er)
  • Der Wirkungsgrad liegt irgendwo zwischen 20-30%
  • sie stoßen Schadstoffe in hohem Maße aus…
  • … und beeinflussen damit das Klima, die Umwelt
  • und die Gesundheit von Mensch und tier
  • sie sind wartungsintensiver, da mehr (bewegliche) Bauteile
Soweit ich mitbekommen habe, kann Deutschland aber auch keine Akkus ohne Importe herstellen. Die Abhängigkeit von Öl wird durch die Abhängigkeit von Material für Akkus ersetzt.

Bereits im Stadtverkehr mit 50 km/h sind die Reifenabrollgeräusche lauter als die Motorengeräusche. Daran werden Akkus also auch nichts ändern.

Wie viele Schadstoffe werden tatsächlich ausgestoßen bzw. was schadet der Umwelt mehr, wenn man die Produktion, den Betrieb und die Entsorgung von Autos mit Motoren oder Akkus (inkl. Ersatzakkus?) vergleicht? Bisher habe ich nur Vergleiche gehört, bei der das Auto bereits fertiggebaut war und keine Erwähnung der Folgekosten oder Umweltbelastung für Entsorgung, Recycling, etc.... also nur eine extrem eingeschränkte Sichtweise.
Das schreit nach "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!"

Und ob der Wirkungsgrad die meisten Menschen überhaupt etwas interessiert?
Es ist nur wichtig, wie viel man in Summe bezahlt und was man dafür bekommt.
Für mich als Laie sieht es so aus:
Benzin Autos sind günstiger im Einkauf, haben eine höhere Reichweite, die Reichweite bleibt auch in 10 Jahren noch dieselbe, fordern im Vergleich zum Laden einen winzigen Bruchteil meiner Lebenszeit beim Tanken, ich kann an jeder Tankstelle und immer auf meinem Fahrtweg tanken, ich habe beim Verkauf keine Sorge um veraltete Batterien, etc.

Und ein Freund hat gemeint, dass er für ca. 50 Cent pro kWh laden muss.
Mein Gebrauchtauto mit wenigen Kilometern hat mich 14.000 € gekostet. Wie viel müsste ich wohl für 50 Cent pro kWh laden, um alleine die 12.000 € Differenz Kaufpreis auszugleichen?
Wenn 50 Cent die nächsten >10 Jahre stabil bleiben, was wohl kaum der Fall sein wird, müsste ich laut Online-Rechner 13 Jahre fahren, um nur den höheren Kaufpreis auszugleichen.
Doch wird der Akku auch die 13 Jahre durchhalten bzw. was würde ein Ersatzakku kosten?

Und abgesehen von den Kosten: Wie viele Stunden Lebenszeit in 13 Jahren würde ich beim Laden mehr brauchen als beim Tanken? Ich habe nämlich keine Lademöglichkeit Zuhause (über Nacht) und müsste einen Umweg fahren, um Ladesäulen zu erreichen.

Für mich persönlich klingt der Besitz eines Elektroautos nach einer ideologischen Wahl, welche mehr Geld und Zeit kostet und dazu mehr Nachteile hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weyoun schrieb:
Es wir echt Zeit, dass die M1E-Autos (analog zu den Kei-Cars in Japan) in der EU erscheinen, die weniger verpflichtende Helferlein haben dürfen, die man als Klein- und Kleinstwagenfahrer einfach nicht benötigt. Dann wären wieder Preise ab 10k€ möglich.
Warum braucht ein Klein- oder Kleinstwagenfahrer weniger sicherheitstechnische Ausstattung? Auch wenn ich das Geldargument nachvollziehen kann, bauen wir so eine Mehrklassengesellschaft, was die Verkehrssicherheit angeht.
Zweite Sonja schrieb:
Soweit ich mitbekommen habe, kann Deutschland aber auch keine Akkus ohne Importe herstellen. Die Abhängigkeit von Öl wird durch die Abhängigkeit von Material für Akkus ersetzt.
Wieviel Akkus pro 100km benötigt man denn?
 
Jethro schrieb:
wenn ein Neukauf ansteht
Warum steht ein Neukauf an? Bei den aktuellen Preisen kann ich für den Preis eines Neuen meinen Verbrenner 25 Jahre weiterfahren.
 
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craxity schrieb:
Dafür kriegst du keine Einspeisevergütung und eine Abschaltung ist sehr unwahrscheinlich, falls sie überhaupt technisch möglich wäre.
Das ist meinem Verständnis nach grundsätzlich über die Smart-Meter bzw. intelligente Messeinrichtungen möglich, die nun überall verbaut werden. Für Haushalte mit >6.000 kWh Jahresverbrauch, PV-Anlage ab 7 kWp oder steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpe oder Wallbox sind sie verpflichtend. Damit kann dann auch die Einspeisung und der Bezug reguliert werden.
 
Was soll das ?
Das ist ne Riesen Karre,und das nur zum Einkaufen ?
Da finde ich die alte Mercedes A Klasse wesentlich praktischer,und jede Parklücke bedeutet ,man hat einen Parkplatz.
 
^Q^ schrieb:
Was ist für dich verschwendete Lebenszeit? Die 5min an der Tanke? Aber die 20min Zwangspause aller 350-450km ist dann keine Verschwendung?! Übrigens, eine normale Tanksäule schafft ca. nen Liter aller 2-3 Sekunden. Kannst dir ausrechnen wie lange es dauert selbst einen großen Tank zu füllen.

Nebenbei, ein Großteil der deutschen können sich weder ein Tesla leisten, noch besteht die Möglichkeit (aus Ermangelung an Eigentum) das Auto über Nacht an der heimischen Wallbox zu laden. Wäre es ohne jeden Zweifel wirtschaftlicher hierzulande ein E-Auto zu fahren, bräuchte es keine Kaufanreize oder Prämien, Steuererleichterungen etc.

E-mobilität ist toll, aber diese latent arrogante und unerhebliche Sichtweise einiger E-Fahrer auf das "Geschmeiß" was zu "doof" ist sich ein E-Auto zu kaufen, nervt doch gewaltig.


Ja welche Zwangspause Wenn ich nicht gerade mal ne weite Strecke fahren muss, muss ich nirgends laden, nur zuhause anstecken. Wenn ich die 2000 km bis in die Ukraine fahre mache ich eh alle 4 Std. Pause und übernachte in Polen, dann lade ich. Bin doch kein Freak, der 21 Std. durchfahren will und sich maximal 5 min Pause zum Tanken nimmt.

Natürlich können sie sich das nicht leisten. Geben ja lieber 15€ für 100 km aus und fahren jeden Scheiß mit dem Auto. Brauchen das neuste Handy, fettesten PC, Rauchen, Saufen usw.

Armut ist kein Einnahmeproblem, sondern Ausgabeproblem.
 
Myki schrieb:
Leute, die einen BEV fahren, sind meistens begeistert, empfehlen elektrisches fahren und würden nie wieder Verbrenner fahren.
Ich sehe eher Leute, für die ein BEV gut passt, die nicht verstehen, dass es für andere vielleicht nicht so gut passt.
 
Myki schrieb:
Ich denke jeder der hier BEV fährt ist schonmal langfristig Verbrenner gefahren, aber die wenigsten/keiner der aktuell Verbrenner fährt ist jemals langfristig BEV gefahren. Worüber diskutieren wir eigentlich? Es gibt eine riesige Wissens- und Erfahrungslücke auf Seite der Verbrennerfahrer und diese 17 Seiten zeigen das deutlich.
Wie an anderer Stelle bereits geschrieben: das liegt daran, dass die Leute meist schon einen Verbrenner haben, der unter Berücksichtigung all seiner Begleiterscheinungen gut für sie funktioniert, sodass es schlicht keinen Anreiz für einen Wechsel gibt.
 
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Weyoun schrieb:
Lang leben die "Diesel-Dieter-Mythen"...
Der Fabia IV mit 40 Liter Tank samt 1.5 TSI Motor hat einem Realverbrauch von 7.5 Litern und schafft somit rechnerisch gerade mal 533 km.
Dann picke ich keine grüne Kirsche, sondern eine rote: Der Rapid 1.2 TSI hat einen Realverbrauch von 6,1l/100km. Dank 55l-Tank sind so 900km möglich.
Und Fabias werden heute eher mit 1.0-3-Zylinder-Krücke (5,8l/100km -> 690km) anstatt eines 4-Zylinders gekauft. Und ich dachte, den 1.5 TSI gab es nur in der Sonderedition ("130" oder so).
 
Klebezettelcity schrieb:
Das ist meinem Verständnis nach grundsätzlich über die Smart-Meter bzw. intelligente Messeinrichtungen möglich, die nun überall verbaut werden. Für Haushalte mit >6.000 kWh Jahresverbrauch, PV-Anlage ab 7 kWp oder steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpe oder Wallbox sind sie verpflichtend. Damit kann dann auch die Einspeisung und der Bezug reguliert werden.


Ich produziere eine Menge Strom, sind knapp über 1 Hektar Solar, dazu noch Windkraft auf dem Dach. Frag mich jetzt nicht nach Details, wie genau das ablief mit der Abschaltung.

Nach einer kurzen Recherche hier sogar was Aktuelles gefunden.

Ergänzung ()

craxity schrieb:
Das ist auch ganz großer Schwachsinnn.

nur wenn man keine Ahnung hat.
 
end0fseven schrieb:
Also die 35 Kilowattstunden hätten die sich sparen können. Ich fahre hin und wieder einem eGolf mit der gleichen Batterie. Im Sommer erreicht man mit Mühe knapp die 200 Kilometer in einem gemischten Fahrverhalten. Da sind dann 15kwh/100 Kilometer auf dem Tacho. Ich bezweifle das dieser deutlich weniger hat, eher mehr durch die SUV Form.

Und wenn man dann noch einen Wert dazu nimmt von 100-10% hat man nochmals deutlich weniger als 200 Kilometer. Und für das ist die Kiste wie sie hier vorgestellt wird einfach zu teuer!
kommt drauf an würde ich meinen...

wenn man sich das z.b. als Zweitauto für die Pendelei holt, in der Familie wo beide Arbeiten und Auto brauchen...
ein Auto mit Reichweite (für Urlaub und co) ..
und der dann für den Partner fürs Pendeln..

z.B. 2x30km am Tag => 60km

wenns dann wie bei meinem Schwager oder meinem Schwiegervater ist: seit jahren Solar am Dach
sagen wir 1/3 kann Solar gedeckt werden (10cent/kwh, weil man den Strom der ins Auto kommt nicht ins Netz für Geld einspeisen kann)
und 2/3 vom Hausnetzstrom (33cent/kwh)

10 Jahre, 200 Arbeitstage im Jahr, 60km, 15kWh/100km Verbrauch ==> 18.000kWh ==> ~4.500 Euro

kleiner Verbrenner, gleiche Strecke, 5l/100km Benzin, 1,7 Euro pro Liter ==> 6000 Liter Sprit ==> ~10.000 Euro

sind 5000+ Euro gespart gegenüber nem Verbrenner..

da brauch ich nicht unbedingt nen größeren Akku..
bei vielen meiner Arbeitskollegen würde so ein Akku locker reichen

bei mir auch - ich hab aber nur 32km am Tag -> fahre deshalb mit dem FAhrrad und erspar mir so 1000sende Euro an Parkkosten sowie den ganzen Stauzirkus (hab ne 16km Autofreie Strecke, nur die letzten 400m mit (wenig befahrender) Straße
 
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Syntax_41 schrieb:
Ich produziere eine Menge Strom, sind knapp über 1 Hektar Solar, dazu noch Windkraft auf dem Dach. Frag mich jetzt nicht nach Details, wie genau das ablief mit der Abschaltung.
Nach der Wasserstoffnummer vorhin kann man mittlerweile annehmen, hierbei handelt es sich um G'schichten aus dem
1779300965626.png
 
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Klebezettelcity schrieb:
Wie an anderer Stelle bereits geschrieben: das liegt daran, dass die Leute meist schon einen Verbrenner haben, der unter Berücksichtigung all seiner Begleiterscheinungen gut für sie funktioniert, sodass es schlicht keinen Anreiz für einen Wechsel gibt.


Bis dann die gewohnten Einnahmen durch einen Jobverlust usw. wegfallen, dann sind die laufenden Kosten für einen Verbrenner höher.

Selbst wenn mein ganzes Geld weg wäre und ich von heute auf morgen auf dem Niveau von Bürgergeld kommen würde, wäre ich mobil.
 
Klebezettelcity schrieb:
Das ist meinem Verständnis nach grundsätzlich über die Smart-Meter bzw. intelligente Messeinrichtungen möglich, die nun überall verbaut werden.
Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die intelligente Messeinrichtung besteht aus dem Zähler und dem Smart-Meter-Gateway. Darüber kann der Verbrauch aus der Ferne ausgelesen werden und wird zeitlich aufgelöst ermittelt. Ich glaube in 15-Minuten-Abschnitten. Die Daten kann man sich dann online bei seinem Netzanbieter anschauen. Wir haben das letzten Monat bekommen und ich habe mich zufällig heute dafür angemeldet. Darüber kann aber nichts gesteuert werden.

Für die Steuerung braucht es noch eine sog. Steuerbox. Die braucht man bei Verbrauchern über 4,2kW und bei PV-Anlagen über 7kWp. Die Steuerboxen gibt es aber noch nicht. Der Monteur, der letzten Monat bei uns das Smart-Meter-Gateway eingebaut hat, meinte, dass die auch kurzfristig nicht kommen sollen. Diese Steuerbox kann dann aber auch nicht einfach den Strom abdrehen. Sie kann aber Signale empfangen, die per digitaler Schnittstelle oder Kontakte bzw. Relais an die Anlage weitergegeben werden. Die Anlage muss dann entsprechend reagieren und die betroffenen Verbraucher (z.B. Wärmepumpe, Wallbox, Klimaanlage) drosseln. Ebenso kann ein Signal zur Drosselung der Einspeiseleistung durch den Wehselrichter empfangen werden. Aber die Geräte müssen das Signal entsprechend umsetzen. Dafür sind die meisten auch schon vorbereitet. Es kann dir aber niemand einfach den Strom abdrehen. Haushaltsstrom wird überhaupt nicht gedrosselt. Die gedrosselten Geräte haben ein Budget von 4,2kW pro Gerät.
 
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