Sondierungs- und Koalitionsgespräche Wahl 2021

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Idon schrieb:
Wir können doch auch sagen: Die Autoindustrie machen wir jetzt kaputt. Und die Kohleindustrie. Und die Atomkraft.
Es geht nicht ums verbieten oder kaputt machen, wir ändern Systeme die sich auf lange Sicht als nicht handlebar, machbar oder verantwortbar herrausgestellt haben.
Idon schrieb:
Also ideologisch Tempolimit und Ressourcenwechsel erzwingen. Das sind keine Zeichen der Zeit, das ist Politik.
Daran ist nichts ideologisch, es ist notwendig.
Idon schrieb:
Warum soll das also bei anderen Bereichen nicht auch funktionieren? Ach ja - weil das ja plötzlich die ganzen Spinner trifft, die so gerne grün wählen, aber tatsächlich auf die Umwelt scheißen. Die brauchen nämlich Blagen, um dann mit dem SUV zur Schule zu fahren.
Das ist jetzt ein sehr Vorurteil behaftetets polemisches Bild eines Grünenwählers. Klar, solche Leute gibt es. Genauso wie es ftp Wähler gibt die für wohltätige Zwecke spenden oder afd Wähler die mit ihrem syrischen Nachbarn im Fußballverein spielen und gerne Döner essen.
Idon schrieb:
ich habe auch keine Lust auf den Rest der sinnlosen grünen Gängelung in einem Staat, der bereits weit mehr umwelttechnisch angeht, als sehr viele andere Staaten dieses Planeten.
Aber trotzdem wird das nicht reichen... wie die politikeigenen wissenschaftlichen Berater ihnen ja immer wieder vorbeten. Also was sollen wir machen?
Sieh es mal nicht als Gängelung sonder vielmehr als den Versuch Dir und vielleicht deinen Kindern eine Zukunft zu bieten. Nicht nur aus umwelttechnischer- sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht.
 
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BridaX schrieb:
Ich finde da sollte man eher die Emissionen pro Kopf in den Fokus nehmen.
Das ist eben falsch. Entscheidend sind die globalen Emissionen. Danach ist die Maßnahmenreichweite entscheidend. So ist der Effekt größer, wenn China und Co ihre Emissionen um 5% senken, als Deutschland um 50%.
Was wir hier in D tun ist vollkommen irrelevant. Als idealistisches Vorbild taugen wir sicherlich nicht. Gerne Regelungen mit Augenmaß aber doch nicht dieser Wettkampf um die repressivste Verordnung ohne Folgeabschätzung.
 
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Buttkiss schrieb:
Es geht nicht ums verbieten oder kaputt machen, wir ändern Systeme die sich auf lange Sicht als nicht handlebar, machbar oder verantwortbar herrausgestellt haben.

Die Systeme haben sich eben gerade nicht als nicht verantwortbar oder machbar herausgestellt.

Buttkiss schrieb:
Daran ist nichts ideologisch, es ist notwendig.

Nein, es ist weder notwendig noch bringt es wirklich groß was.

Buttkiss schrieb:
Das ist jetzt ein sehr Vorurteil behaftetets polemisches Bild eines Grünenwählers. Klar, solche Leute gibt es. Genauso wie es ftp Wähler gibt die für wohltätige Zwecke spenden oder afd Wähler die mit ihrem syrischen Nachbarn im Fußballverein spielen und gerne Döner essen.

Ja, aber weder beeinträchtigt die Spende des FDPlers mein Leben, noch stört es mich, wenn jemand Döner essen geht oder Fußball spielt.

Die Grünen hingegen greifen meinen Lebensstil und mich direkt an. Und halten sich dann oft selbst nicht an das, was sie von anderen fordern.


Buttkiss schrieb:
Aber trotzdem wird das nicht reichen... wie die politikeigenen wissenschaftlichen Berater ihnen ja immer wieder vorbeten. Also was sollen wir machen?
Sieh es mal nicht als Gängelung sonder vielmehr als den Versuch Dir und vielleicht deinen Kindern eine Zukunft zu bieten. Nicht nur aus umwelttechnischer- sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht.

Ob meine Kinder eine Zukunft haben entscheidet sich umwelttechnisch ganz sicher nicht in Deutschland. Und die wirtschaftliche Zukunft meiner Familie ist abgesichert.
Aber wie geht es den 99% die weniger verdienen? Die können sich doch jetzt schon teilweise nicht die Butter aufs Brot leisten.
 
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Der Paule schrieb:
Weil Erstere wählen und Letzteres absolut nichts bewirkt.
Ja nun, dafür hätte ich gern mal konkrete Nachweise. Die Grünen haben damals (nach Gründung) schon ordentlich für Wirbel gesorgt, genauso wie Die Piraten und tun es noch. Auch die rechtspopulistische und in Teilen rechtsextreme AFD bewirkt politische und gesellschaftliche Veränderungen. Unabhängig von den jeweiligen Inhalten dieser Parteien ändert daran auch der Seehofer nix.
Ich sehe nicht, dass andere bereits existierende Parteien (wie Volt, Humanisten, etc.) oder neue Parteien nicht genauso für Impulse mit gesellschaftlicher Wirkung sorgen könnten.
Noch dazu kann trotzdem an der Wahl partizipiert werden und wenn eben nur der Stimmzettel durchgestrichen wird oder sonstwie ungültig gewählt wird.

In anderen Menschen sterben Menschen weil Demokratie-Feinde Wahlen mit Gewalt verhindern und hier, wo es die sichere Möglichkeiten gibt sich einzubringen, wird von Systemboykott erzählt. Diesen Luxus gäbe es ohne unser System überhaupt nicht.
Natürlich gibt es keine perfekte Welt, hat niemand jemals behauptet, außer in Diktaturen – ja, es ist immer Raum für Verbesserungen, diese sind aber nur möglich wenn aktive Beteiligung der Bevölkerung stattfindet.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Wieso soll das vielen Ostbürgern fehlen? Kann es sein das du die vielen Gastarbeiter die in der DDR lebten vergessen hast?
Und du hast wohl vergessen, wie "gut" die integriert waren. Oder was ist mit den ganzen Vietnamesen, Angolanern und Kubanern passiert? Schwangere durften sofort wieder abreisen, Wohnblocks waren abgeschottet und Kontakt mit Einheimischen unerwünscht bzw. genehmigungspflichtig.
Von Zusammenleben kann kaum die Rede sein.

Ich erzähle dir mal ein Beispiel.
Als ich 91 länger in Dresden war, fielen mir in Bahnhofsnähe oft Gruppen von Asiaten auf, vermutlich eben jene Vietnamesen, die offensichtlich keiner Tätigkeit nachgingen.
Als ich eines Tages Mal keinen Bock auf Broiler oder Hamburger vom frisch eröffneten Burger King Stand am Hbf hatte und Abwechslung vom Kantinenessen brauchte, bin ich in eines der neuen Vorzeigehotels der DDR auf der anderen Elbeseite gegangen, weil die ein chinesisches Restaurant hatten. Bedient wurde ich dann von einer hübschen Blondine mit stark sächsischen Akzent in einem Kimono (!). Und da fielen mir eben die vielen arbeitslosen Vietnamesen ein. Nächsten Tage im Büro habe ich dann die Kollegen aus Dresden Mal danach gefragt. Zunächst haben die mich angeschaut als hätte ich sie nicht mehr alle um mir dann gefühlte 180 Gründe zu nennen, warum man die nicht einstellen könnte. Als Wessie, für den es das selbstverständlichste der Welt ist/war, in einem asiatischen Restaurant von Asiaten bedient zu werden, war kein einziger Grund einleuchtend.

Nicht falsch verstehen, das ist kein Vorwurf, sondern einfach unterschiedliche Sozialisierung oder/und Realität in der Wahrnehmung von Ausländern als Mitbürger oder Arbeitskräften. In der DDR ist das von Staats wegen, ich nenne es mal, nicht gefördert worden und in der BRD hat es sich aus dem Alltag einfach so ergeben, bis sie völlig normale Einwohner waren, ob mit oder ohne deutschen Pass.
In den Folgejahren habe ich aber diese Ressentiments immer wieder gespürt und es gibt sie leider bis heute. Es ist nicht so, dass es im Westen keine Vorbehalte gäbe, die Ausgangssituation war aber eine andere.
Und in einer Stadt wie Frankfurt, wo mehr Menschen mit Migrationshintergrund (aller Einkommensschichten) leben als native Deutsche spielt das eh keine Rolle und das ist gut so!

Im Parteienspektrum der Ostländer kommen aber Parteien, die eindeutig "Pro Ausländer" (oder Pro-Umwelt) repräsentieren, nicht allzu gut weg. Womit wir wieder bei den Grünen und ihrem Gegenpol in der Hinsicht, der AfD, wären. Aber soziohistorisch eben nachvollziehbar.
 
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e-ding schrieb:
Was wir hier in D tun ist vollkommen irrelevant.
Eben nicht. Die EU ist z. B. bzgl CO2 Ausstoß die #3 der Welt, wir sind uns einig dass das relevant ist oder? Wie soll sich jetzt daran etwas verbessern wenn jedes einzelne EU Land sagt "aber wir für uns genommen sind ja nicht relevant".

Mit der Logik kann ich dann auch meinen Müll fröhlich in die Natur entsorgen - was spiele ich denn schon für eine Rolle...
 
Buttkiss schrieb:
klick
Die Studie eines Konglomerats internationaler Wissenschaftler veröffentlicht in einer der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften ist weniger seriös als die Aussage einer politischen Einrichtung? Witzbold....
ach und warum verlinkst du nicht gleich die Studie, ne dann doch lieber ne kurzfassung von der Frankfurter Allgemeinen

Es ist nicht meine Aufgabe die Studie zu suchen, da es deine Aussage war, das es darauf an kommt, welche Quellen man nutz und als Argument, bringst du den Artikel der Frankfurter Allgemeine

Witzbold....

im übrigen dein sogenanntes Konglomerat besteht aus 40 Wissenschaftlern , beim UN Umweltbericht sind 150 Wissenschaftler beteiligt, das nur mal so am Rande ^^


Buttkiss schrieb:
Aber mal ernsthaft, 6 Mio, 9 Mio, 12 Mio..... wir drehen uns im Kreis. Diskutieren wir weiter welche Zahlen wohl richtiger sind als andere oder tun wir was dagegen? Reden oder Machen?

wenn man was machen will, dann sollte man eher was gegen die Überbevölkerung tun und keine reine Symbolpolitik! Und schon garnicht reine Symbolpolitik in Deutschland oder meinetwegen Europa weit.. Denn es ist sehr vermessen zu glauben, wenn Deutschland den ersten Schritt geht, das dann der Rest der Welt schon folgen wird! Deutschland ist weltpolitisch total unbedeutend ( Rußland,Indien,China und die USA werden ganz bestimmt Deutschland bzw die EU als Vorbild nehmen ^^ ) , genauso ist Deutschland Einfluß auf das Weltklima total unbedeutend

bei 10 bis 11 Milliarden Menschen sind 6 Mio, 9 Mio, 12 Mio.. was?
bei 10 bis 11 Milliarden Menschen bringt Klimaschutz was? das der Mensch einen CO2 Fußabdruck von Null hat ist schlicht weg unmöglich! das bei 10 bis 11 Milliarden Menschen Klimaneutrale Industrie von statten geht ist unmöglich!

wie will man 10 bis 11 Milliarden Menschen ernähren ohne das es von Schäden von Böden und Abholzung geschieht ( über leer fischen rede ich noch gar nicht )? wie will man 10 bis 11 Milliarden Menschen dazu bringen, das sie kein Schindluder mit der Umwelt begehen?



aber es ist ja Mode die Probleme nicht beim Namen zu nennen, eher doktort man an Symptome rum , anstatt die Ursache zu bekämpfen ^^
 
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@mo schrieb:
Stellt sich aber doch die Frage, warum eine AfD so populär ist, die großen Teilen der Bewohner Deutschlands ihre Bürgerrechte streitig machen will, bestens mit fragwürdigen ausländischen Parteien und Politikern vernetzt ist und von Presse- und Meinungsfreiheit nicht allzu viel hält und Netzkampagnen für ein probates Mittel hält.
Ich ersetze jetzt mal einfach Bürgerrechte durch Grundrechte und die wurden seit 2020 von einer anderen Partei eingeschränkt.
Meine unbewiesene Vermutung zur Beanwortung des zweiten Teils der Frage: speziell die AfD-Wählerschaft aber sicher auch allgemein ein gewaltiger Teil im Osten fühlt sich dort durch die Belehrungen zurückgesetzt. Es ist ja nicht nur so, dass man die AfD nicht wählen dürfe. Gleiches gilt ja auch für die Linkspartei. In Thüringen hatte die CDU bis vor wenigen Jahren Wahlergebnisse, von denen Westdeutschland nur träumen konnte. Doch nach fast 30 Jahren verdient man in Thüringen immer noch mit am wenigsten und hat deutschlandweit die meisten Überstunden.
@mo schrieb:
Während der Westbürger z.B. schon jahrzehntelang mit Menschen mit Migrationshintergrund zusammen lebt, fehlte vielen Ostbürgern diese Erfahrung.
Es waren rein statistisch bedeutend mehr Menschen aus dem Osten im Westen als umgekehrt. Wie kommst du also auf das schmale Brett, es würde an Erfahrung mangeln? Ich bin einer von denen, die ziehmlich zeitig drüben waren und würde es zumindest cool finden, wenn ich mal meine eigene Sprache auf der Straße hören würde. Auf den sonderbaren Selbstdarstellungszwang verbunden mit bestimmten Automarken vor meinem Büro kann ich auch verzichten.
Summa summarum, vielleicht hat so mancher einfach keinen Bock solche Zustände auch noch im Osten wiederzufinden.
 
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@Buttkiss
Für dich als überzeugten Grünwähler mag das Tempolimit auf Autobahnen notwendig sein, objektiv betrachtet ist es das nicht.
Und bei den Grünen hört der Quatsch an der Stelle ja nicht auf, die wollen ja auch gleich noch Tempo 30 in den Städten und 70 oder 80 auf den Bundes-/Landstraßen.
Dieser Kreuzzug gegen das private Auto bzw. den Individualverkehr nervt nur noch.
 
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@mo schrieb:
Und früher galt rot-grün quasi als einzig möglich.

Spätestens mit Schröder ging doch der Ruf von der SPD bergab.

ModellbahnerTT schrieb:
Die schmaleren Spuren braucht es auch im Gebirge mit engen Kurvenradien. Japan käme auch nie auf die Idee zwei Eisenbahnspurweiten in einer Infrastruktur zu vereinen wie es Österreich und Deutschland machen.

Wo sind dann verschiedene Spurweiten in einem Netz? Solche Gleise, wo in der Mitte noch ein schmaleres Gleis ist, habe ich noch nicht gesehen.

ModellbahnerTT schrieb:
Mal die Stadt anschreiben ob es möglich ist die Mängel zu beheben. Bei uns gibt es so etwas.

Kundgetan habe ich das schon mal.

Aber unser SPD-Bürgermeister träumte schon von seinen Prestigebauten. Hier gibt es in der Innenstadt eine Stelle, wo er eine Fußgängerzone mit Ladenlokalen errichten wollte und ein großes 4-Sterne-Hotel mit 150 Betten. Quasi eine neue Innenstadt. Ich persönlich finde den Platz irgendwie zu wenig, zumal betreffende Fläche der sogenannte Zentralparkplatz ist und eine Kiesfläche, wo Aussteller immer ihre Wohnwagen abstellen, wenn Kirmes auf dem wiederum benachbarten Platz ist. Aber die bisherige Innenstadt ist auch nicht so sehr attraktiv, da wir in der Tat keine Fußgängerzone haben und dort viel Verkehr ist und irgendwie auch alle Buslinien da entlang fahren, da auch der Bushof in der Nähe ist. Aber beim Bau einer neuen Innenstadt sehe ich das Problem, dass dann anderswo es noch schlimmer mit Leerstand wird. In der Nähe wurde schon in den 90er-Jahren ein Gebäude mit Ladenlokalen und Fußgängerzone im Gebäudeinneren errichtet und das hat schon seit vielen Jahren extremen Leerstand, wo auch im Obergeschoss die Arbeitsagentur drin ist.

Aber hier werden seit ca. 20 Jahren auch massig Wohnungen gebaut, alles auf Mittelklasseniveau. Einzelhäuser, Doppelhäuser, Reihenhäuser, Mietshäuser mit mehreren Wohnungen pro Gebäude. Eindruck habe ich nicht so, dass da auch für Arbeitslose passende Wohnungen dabei sind, die den Anforderungen des Jobcenters entsprechen. Kann mich aber auch irren, bei den Mietshäusern.

Gymnasium, Realschule und Grundschule wurde auch neu gebaut in den letzten Jahren. Der ersten beiden Schulen waren aus den 50er- und 60er-Jahren und entsprechend alt. Da hat sich das gelohnt. Die Grundschule hatte Gebäude von ca. 1919 oder 1909 oder ähnlich. Eines davon wurde abgerissen, das andere wird für die Volkshochschule genutzt. bei den abgerissenen Schulen werden gerade wieder Mittelklassehäuser und -Mietshäuser errichtet.

Momentan entsteht auch direkt vor meiner Haustür ein großen Gebäude, ca. 100m lang und 4 Etagen. Da kommt dann das Jobcenter rein, vielleicht auch die Agentur, denn hätte das obige Gebäude noch mehr Leerstand.

Jo, ich schweife wieder ab! :rolleyes: Zurück zur Fahrradinfrastruktur.

Aber direkt vor meiner Haustür mal Radfahrer-frei-Schilder auf dem Gehweg in der Gegenrichtung klappt dann natürlich nicht. Und der Radweg auf der Straße ist nur mit der Fahrtrichtung. In der Straße mit den Geschäften, die zum Bushof geht, sind die Radwege eigentlich ok. Da muss man aber jedoch weit links fahren wegen sich öffenden Autotüren, weil Parkplätze daneben sind. Passiert aber selten. Nur wird dann gerne auf den Radwegen geparkt, so mit Warnblinker und so. Muss ich dann auf die Autofahrbahn und die Autos dann ausbremsen.

Hier ist noch harmlos, in Aachen ist es schlimmer. Die großen Ringstraßen mit viel zu schmalen Fahrradspuren, wo dann daneben wieder parkende Autos sind. Wundert mich nicht, dass da öfters mal Radfahrer totgefahren werden. An manchen Stellen stehen schon die weißen Gedenkfahrräder.

ModellbahnerTT schrieb:
Verbrenner sind nur leider besser als Stromer für die Umwelt.

Da hört man ja immer, dass Kinder in Afrika dann die Rohstoffe für Elektroautos abbauen müssen. Nachgeforscht habe ich aber jetzt nicht.
 
MrMorgan schrieb:
Die Autoindustrie wird höchstens systematisch durch Vorgaben der Regierung gegängelt.
Bist du der Ansicht, dass die Autoindustrie von sich aus was machen würde, wenn man keine Vorgaben macht.

Ansonsten ist dir aber schon klar, dass der Autolobbyismus in Deutschland perfekt funktioniert.


MrMorgan schrieb:
Dieses Versteifen auf die Elektromobilität... diese einfach nur dumme in den Markt pushen durch Sonderzahlungen und Reduzierung von Versteuerung von Hybrid-Dienstwägen (die 50km elektrisch fahren und danach 12l Sprit brauchen) - Geht doch auf keine Kuhhaut, ist doch einfach nur jämmerlich wie die Politik hier versucht mit biegen und brechen Änderungen einzuführen, die vlt. gar nicht die Lösung unserer Probleme sind (zumindest nicht in der Art und Weise).
Da gebe ich dir Recht!
Ein weiter so, geht aber halt auch nicht.
 
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Banger schrieb:
Spätestens mit Schröder ging doch der Ruf von der SPD bergab.
Ja das lag aber mehr an Schröder und der SPD als an den Grünen. Die haben sich ja berappelt und die SPD krebst mittlerweile weit hinter ihnen rum.
 
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Magellan schrieb:
Eben nicht. Die EU ist z. B. bzgl CO2 Ausstoß die #3 der Welt, wir sind uns einig dass das relevant ist oder?
Strohmann! Hier geht es um überzogene deutsche Regelungen. Haben denn alle EU Staaten identische Regelungen und Preisstrukturen? Wie sieht es mit der Energiepolitik innerhalb Europas aus? Alle identisch mit Deutschland? Sind wir denn innerhalb der EU auf einem Stand?

Es ist ja schön, dass du da nen Cluster bildest. Aber innerhalb der EU trifft man auf wenig Homogenität in den Maßnahmen, wohl aber in den Absichtserklärungen.

Vergleiche doch, nur so aus Spaß, die weltweite Zunahme von Emissionen zur Gesamtemission Deutschlands. Selbst wenn wir D zu 100% „runterfahren“ hätten wir ein Jahr gewonnen, und zwar nur ein mal.

Nochmal, wir sollten hier nicht die Hände in den Schoss legen aber viele geplante Einschränkungen sind schlicht unnötig und positive Effekte, im Vergleich zum Aufwand, nicht messbar.
 
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ModellbahnerTT schrieb:
Verbrenner sind nur leider besser als Stromer für die Umwelt.
Nö sind sie nicht, dieser Unfug wird von unzähligen seriösen Studien mehr als deutlich widerlegt. Wer seine Scheuklappen aber unbedingt tragen möchte hält eben an diesen Märchen fest.

Vor ein paar Jahren war der Punkt an dem die Sache pro Stromer kippt noch bei ~120.000km, mittlerweile sieht das vor allem dank stetig grünerem Strommix noch viel besser aus. Eine aktuelle Studie der TU Eindhoven z. B. zeigt dass mit heutigem Strommix ein Model 3 bereits nach 30.000km im Vorteil gegenüber einem entsprechenden Verbrenner ist.

Und die Entwicklung bleibt nicht stehen, der Strommix wird vorteilhafter, die Herstellung effizienter, die Batterien langlebiger und bestehen zu immer größeren Teilen aus recyceltem Material... Verbrenner hingegen sind bereits so optimiert dass sich da verhältnismäßig wenig tut.
 
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Idon schrieb:
Nein, es ist weder notwendig noch bringt es wirklich groß was.
hmm, Dir sind in den letzten Jahren wirklich keine Veränderungen an Deiner Umwelt aufgefallen?
Idon schrieb:
Die Grünen hingegen greifen meinen Lebensstil und mich direkt an. Und halten sich dann oft selbst nicht an das, was sie von anderen fordern.
Niemand greift Dich an, es will Dich niemand in ein Lager stecken. Wenn Dein privater Lebensstil Deiner Umwelt oder der anderer Menschen schadet dann sollte es keiner Grünen bedürfen das Du ihn änderst. Was glaubst Du eigentlich was passieren wird, falls mal irgendwann die Grünen an der Macht sein sollten? Das klingt bei vielen so als würden Umweltsünder Sonntags auf dem Maktplatz öffentlich ausgepeitscht werden. Die Partei plant mit grosser Wahrscheinlichkeit nach vier Jahren möglichst wiedergewählt zu werden. Und bitte nicht immer an Einzelpersonen aufhängen, dann wäre schließlich keine Partei mehr wählbar.
Idon schrieb:
Ob meine Kinder eine Zukunft haben entscheidet sich umwelttechnisch ganz sicher nicht in Deutschland. Und die wirtschaftliche Zukunft meiner Familie ist abgesichert.
Das freut mich für Dich. Wenn du aber anmerkst das die Grünen den Armen noch die Butter vom Brot nehmen wollen, was nicht der Fall ist und ich das mal unter populistischer Meinungsmache einordne, dann sollte Dir auch bewusst sein das die Maßnahmen der Erhaltung bzw. Wiederherstellung unseres Lebensraumes mit der Zeit kostentechnisch exponentiell ansteigen als jetzt anzufangen sie zu schützen. Mit dem Finger auf Andere zu zeigen war schon immer unfein und ist nichts weiter als ein Ignorieren der Eigenverantwortlichkeiten. Die Frage ob unser Land einen Anteil an diesem Fortschritt hat bestimmen wir. Die Umweltverschmutzung macht nun mal nicht an Ländergrenzen halt, deren Bekämpfung darf das auch nicht.
Klar, Du kannst Dich auch einfach hinstellen und sagen das geht mir alles sowas vom am A..... vorbei, hauptsache ich hab ein bequemes Leben, so lange es dauert. So denken Viele. Ich kann das halt nicht.
 
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ModellbahnerTT schrieb:
Verbrenner sind nur leider besser als Stromer für die Umwelt.
Dann hast du noch nie mit dem Rad an der Ampel neben einem Verbrenner auf Grün gewartet :-) Man bemerke die Doppeldeutigkeit. So pauschal lässt sich das nicht sagen. Die kritischen Rohstoffe wie Lithium oder Kobald gibt es tatsächlich auch in dritte Welt Staaten wo der Abbau Sklaverei ähnliche Zustände hat. Soweit ich weiss sind deutsche Autohersteller aber bereits auf Rohstoffe aus Australien umgestiegen, wo die Rohstoffe zwar teurer aber vermutlich zuverlässiger geliefert werden. Der Punkt ist das E-Autos bedeutend weniger Umweltschädlich hergestellt und betrieben werden können. Das wird aber noch ein paar Jahre dauern um die Prozesse zu optmieren, auch im Hinblick auf das Recycling. Ein Verbrenner bleibt ein Verbrenner, weg ist weg,
 
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SE. schrieb:
Bei den großen Parteien ist keine dabei mit der du eine Schnittmenge hast?

Doch aber die Schnittmengen sind bei kleineren Partein eben größer. Ich fände es generell gut wenn ich gleich einen Parteiflügel wählen könnte oder aber eben die Sperrklausel deutlich reduziert wird, sodass auch kleinere Parteien eine Chance haben einzuziehen (Vielleicht auf 2-3 % aber letztendlich ist jede Sperrklausel mMn schwer zu rechtfertigen)
 
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@mo schrieb:
Ja das lag aber mehr an Schröder und der SPD als an den Grünen.

Den Grünen habe ich das auch nicht unterstellt.

Vektorfeld schrieb:
Ich fände es generell gut wenn ich gleich einen Parteiflügel wählen könnte oder aber eben die Sperrklausel deutlich reduziert wird, sodass auch kleinere Parteien eine Chance haben einzuziehen

Interssante Idee, die Sperrklausel zu verringern. Aber das würde CDU, SPD, Grüne, Linke etc. vielleicht ins Fleisch schneiden, weil sie dann weniger Anteil im Parlament haben, weil dann jede kleine Partei mit 1% (angenommen, es wird auf 1% abgesenkt) dann auch ihre Sitze hat und die Opposition mehr Gewichtung bekommt. Dann kämen Piraten, Freie Wähler und Tierschutz-Partei rein, aber evl. auch tendenziell linksextreme und tendenziell rechtsextreme Kleinparteien und auch die islamische Partei AD käme rein. Schon alleine wegen wegen tendenziell rechtsextremen Kleinparteien finden Linke, Grüne, CDU und SPD dann die Absenkung der Sperrklausel vermutlich nicht mehr so geil.

Was die FDP und AfD von Absekung der Sperrklausel hält, weiß ich nicht. Das Wahlprogramm habe ich zur Hälfte (bisher habe ich keine kurze Variante gefunden und die lange hat rund 200 Seiten) und da erinnere ich mich nicht an die Sperrklausel, aber daran, dass sie die Parlamente drastisch verkleinern wollen.

Verkleinerung der Parlamente ist auch ein interessanter Punkt. Die sind ja von der Personenanzahl schon recht fett und es kostet dann auch massig Kohle.

hotzenplot schrieb:
wenn man was machen will, dann sollte man eher was gegen die Überbevölkerung tun und keine reine Symbolpolitik!

Und die Überbevölkerung muss vorallem in Afrika und Indien unterbunden werden. Da könnte signifikant mehr Wohlstand langfristig helfen, aber der ist dann auch wieder "umweltschädlich". Aber wenn nichts passiert, verdoppelt sich Afrika und die Lebensmittelknappheit etc. lässt das stagnieren. Da war aber diese 1-Kind-Politik in China dann aber eleganter, als Leute an Hunger sterben zu lassen.
 
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Buttkiss schrieb:
hmm, Dir sind in den letzten Jahren wirklich keine Veränderungen an Deiner Umwelt aufgefallen?

Nun, doch. Die Leute können wieder in den Flüssen schwimmen gehen. Die Luft ist besser geworden. Also alles in allem top. Aber wir sind nun mal an einem Punkt angelangt, an dem jeder weitere Zugewinn mit enormem Aufwand erkauft werden muss, während in anderen Ländern und Regionen mit weit weniger Aufwand weit mehr Zugewinn erreicht werden kann.


Buttkiss schrieb:
Niemand greift Dich an, es will Dich niemand in ein Lager stecken. Wenn Dein privater Lebensstil Deiner Umwelt oder der anderer Menschen schadet dann sollte es keiner Grünen bedürfen das Du ihn änderst. Was glaubst Du eigentlich was passieren wird, falls mal irgendwann die Grünen an der Macht sein sollten? Das klingt bei vielen so als würden Umweltsünder Sonntags auf dem Maktplatz öffentlich ausgepeitscht werden. Die Partei plant mit grosser Wahrscheinlichkeit nach vier Jahren möglichst wiedergewählt zu werden. Und bitte nicht immer an Einzelpersonen aufhängen, dann wäre schließlich keine Partei mehr wählbar.

Donald Trump war auch nur 4 Jahre an der Macht und hat dauerhaften Schaden angerichtet.


Buttkiss schrieb:
Das freut mich für Dich. Wenn du aber anmerkst das die Grünen den Armen noch die Butter vom Brot nehmen wollen, was nicht der Fall ist und ich das mal unter populistischer Meinungsmache einordne, dann sollte Dir auch bewusst sein das die Maßnahmen der Erhaltung bzw. Wiederherstellung unseres Lebensraumes mit der Zeit kostentechnisch exponentiell ansteigen als jetzt anzufangen sie zu schützen. Mit dem Finger auf Andere zu zeigen war schon immer unfein und ist nichts weiter als ein Ignorieren der Eigenverantwortlichkeiten. Die Frage ob unser Land einen Anteil an diesem Fortschritt hat bestimmen wir. Die Umweltverschmutzung macht nun mal nicht an Ländergrenzen halt, deren Bekämpfung darf das auch nicht.
Klar, Du kannst Dich auch einfach hinstellen und sagen das geht mir alles sowas vom am A..... vorbei, hauptsache ich hab ein bequemes Leben, so lange es dauert. So denken Viele. Ich kann das halt nicht.

Nein, das ist keine populistische Meinungsmache. Wenn der Spritpreis weiter steigt - glaubst du, die Leute mit niedrigen und mittleren Einkommen laufen dann zur Arbeit? Nö, die sparen an anderer Stelle.

Wer baut denn weiterhin Häuser? Egal was für Beschränkungen kommen? Sicher nicht die armen Menschen.

Und so weiter.
 
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Hallo

Magellan schrieb:
Eine aktuelle Studie der TU Eindhoven z. B. zeigt dass mit heutigem Strommix ein Model 3 bereits nach 30.000km im Vorteil gegenüber einem entsprechenden Verbrenner ist.
Wieviele Menschen können sich ein Model 3 leisten oder wollen die Grünen, wenn sie die Wahl gewinnen, jedem ein Model 3 schenken ?

Buttkiss schrieb:
Dann hast du noch nie mit dem Rad an der Ampel neben einem Verbrenner auf Grün gewartet :-)
Geht es beim Klimaschutz um ein globales besseres Klima oder nur um saubere Innenstädte in Deutschland bzw. Europa.
Ich befürchte das es nur um zweites geht und wir die Umweltverschmutzung nur in andere Länder/Gegenden verlagern.

Banger schrieb:
Und die Überbevölkerung muss vorallem in Afrika und Indien unterbunden werden.
Wie soll man das unterbinden, sollen wir denen das Kinder machen verbieten oder zwangsweise kastrieren/sterilisieren ?

Grüße Tomi
 
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