lowrider20 schrieb:
@MelbarKasom
Interessant, daß du (Semi)Profis mit höchstqualitativem Equipment gleich stellst. Eigentlich aind das aber die, die ihr Werkzeug beherrschen und damit umgehen können. Und gerade die wechseln relativ selten, da sie ja ihr Werkzeug kennen und damit umzugehen gelernt haben. Und die Ergebnisse sprechen dann auch für sich.
Das mache nicht ich, sondern das ist halt einfach so. Es hat einen Grund warum Du am Fußballfeldrand nur Menschen siehst mit den teuersten Bodies, gepaart mit Objektiven die oftmals fünfstellig kosten und am Ende sind es die einzigen Bilder, die Du zu sehen bekommen wirst, wenn du dir ne olle Tageszeitung kaufst, oder einen Artikel im Web zu dem Spiel aufrufst. Du wirst schlicht kein Bild aus einem Smartphone, egal wie teuer, bekommen. Dass diese Menschen, diese Kameras auch zu bedienen wissen, versteht sich von selbst.
Und wenn eine Agentur dich anfragt für ein Modelshoot und am Ende soll das Model 40m groß auf einer Hochhausseite landen, dann gibt es klare vorgaben in puncto Megapixel und es wird automatisch von dir erwartet, dass du mit einem objektiv shootest, dass auch scharf genug ist, diese MP zu Papier/Leinwand/Banner zu bringen. Das sind schlicht vorhaben, die aus der Druckindustrie kommen und die kannst du nur mit entrpechendem Equipment füllen.
Das alles soll wiederum nicht heissen, dass teilweise die kreativsten, aussagekräftigsten, jemals geschossenen Fotos der Geschichte all das nicht haben, sondern nur, dass sich dieses Fotosegment dadurch auszeichnet, die größtmögliche Flexibilität durch die Wechselobjektive (passend zum Job) realisieren zu können und damit in fast allen Bereichen, die bestmögliche angeforderte Qualität der Auftragsseite erfüllen kannst. Dass in diesem Kamerasegment diesese Kameras ebenso von Laien und interessierten Amateueren bedient werden, hab ich weder ausgeschlossen, noch finde ich es schlimm. Es geht bei der Definition des Segments aber nicht darum wer die Kameras bedient, sondern zu was die Kameras unter bestmöglichen Umständen in der Lage sind zu erreichen und das ist eben Profiqualität bzw. semi-profi. Jeder wirklich gute Fotograf dem man eine Einwegkamera in die Hand drückt, wird in einem shootout mit einem total Laien am Ende des Tages ansprechendere Bilder abliefern, selbst wenn der Laie eine Profikamera in die Hand bekommt und gesagt wird, das hier ist der Auslöser. Das ist aber nicht der Punkt der Kamerasegmente definiert.