Soundkarte mit vernünftigen Treibern

Habe jetzt den alten Treiber aus dem Jahre 2013 installiert, und damit habe ich wenigstens das Problem mit dem Channel-Switching nicht mehr wenn ich Klangquellen unterbreche und fortsetze...

edith:
Zu früh gefreut, tritt auch damit auf *grmpf*
Ergänzung ()

In einem Jahr ziehe ich um und habe dann 3mal soviel Platz zur Verfügung, dann werde ich mir auch gute Boxen kaufen. Aber dann steh ich ja wieder vor dem gleichen Problem, eine Soundkarte muss her. Da führt kein Weg dran vorbei, oder?

Was ist denn so einigermassen professionell und ausgereift? Und sagt jetzt nicht Asus und Creative, dann kriege ich die Krise...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht wenn du dir einen AVR holst als Verstärker, den kannst du digital ansteuern, z.B. direkt per HDMI. Dann macht der AVR alles (und ein kleiner Teil die Grafikkarte... der Codec darauf ist aber von Realtek, deren Treiber sind mittlerweile eigentlich die besten)

Für Gaming und Mutlimedia landet man bei den beiden, vor allem wenns 5.1 oder mehr sein soll. Da ist der Markt leider ziemlich tot. Im professionellen Umfeld ist Stereo angesagt. Dann gibt's aber auch besseres, die Karten mit VIA Envy Chip z.B. von ESI (aber auch andere)

Was mir als Soundkarte noch einfällt wär die Creative Audigy FX. Die hat nen Realtek Chip und sollte als dedizierte Karte eigentlich nicht die Krankheiten der OnBoard Varianten haben (der Chip selber ist zwar nicht perfekt aber eigentlich ganz gut, aber die Störungen usw. auf den Boards versauen es) Mit etwas Glück hat Creative auch nix an den Treibern versaut ;-) Was sie klanglich schlussendlich wirklich kann, auch im Vergleich zu teuren Soundkarten oder den Fiios kann ich aber nicht sagen... würd sie aber ganz gern mal selber ausprobieren.
 
Einfach AVR mittels HDMI an Grafikkarte anschliessen und OnBoard Sound deaktivieren, that's it? Hat dann der AVR einen Soundchip integriert der wieder für die ganzen Umwandlungen etc. verantwortlich ist?
 
Das ist die digitale Welt.
Wenn du den Ton Digital via SPDIF oder HDMI überträgst, dann tut dein PC kaum etwas außer das Audio-Signal 1zu1 von der Quelle (DVD/Bluray/etc.) an die entsprechende Anlage zu senden (wie z.B. dem Z-5500 oder einem AVR), was ich ja bereits erklärt habe. Die Audiobe- und ver- arbeitung macht ganz allein die Anlage, nicht dein PC/Soundkarte.
Mit digitaler Übertragung brauchst du keine teure Soundkarte, denn das kann bereits dein Mainboard bzw. die Grafikkarte, da das Audiosignal nicht/kaum bearbeitet werden muss, da es einfach nur weiter geleitet wird (Aber nur beim digitalen Weg, analog ist wieder was anderes, was ich ja auch geschrieben habe, da rentiert sich dann eine Soundkarte).

D.h. steck deine Z-5500 digital an das Mainboard mit SPDIF und benutze den Fiio für deine Kopfhörer (Wenn du virtual Surround willst, dann Razer Surround benutzen, halte selbst von Razer nicht viel, aber die Software ist wirklich gut)

*Wenn dann die hinteren Lautsprecher der Z-5500 Anlage nicht funktionieren, dann kriegst du einfach kein 5.1 Signal aus deinem PC, da die Quelle das entweder nicht unterstützt (wie Youtube z.B.) oder aber deine Abspielsoftware falsch eingestellt ist. Aber das kannst du ja einfachst testen: Dolby Digital Samples (schau drauf, dass du 5.1 auswählst)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fidne die Razer Surr Software sogar deutlich besser, wobei ich nur noch mit Stereo zocke. Der Raumklang ist damit einfach deutlich natürlicher und hört sich auch besser an, auch wenn er nicht so fett ist, aber irgendwie ist der Fette Sound auch ein Nachteil für mich, er wirkt stark überlagert, grade bei Dolby Headphone ist das eckelhaft.
 
Hendoul schrieb:
Einfach AVR mittels HDMI an Grafikkarte anschliessen und OnBoard Sound deaktivieren, that's it?

Jepp, wobei du den OnBoard nicht mal deaktivieren musst, es reicht das Default-Gerät entsprechend zu setzen. Dann kannst du den OnBoard noch für ein Tischmicro nehmen und so zocken (hab mein Setup auch quasi auch so, wenn die Anlage nicht zu laut ist geht das, Push to Talk im Teamspeak aber trotzdem stark empfohlen ;-)

Die Soundeinheit auf der Grafikkarte ist dann nur noch dafür verantwortlich die Sounddaten vom Treiber entgegenzunehmen und per HDMI auszugeben, ist ne reine I/O Aufgabe ohne Bearbeitung. Den Rest erledigt der AVR (DSP-Effekte, Analogwandlung usw.). Prinzipiell kannst du auch deinen Kopfhörer am AVR betreiben, dann würd ich aber entsprechende Tests durchlesen welcher einen guten Kopfhörerausgang hat (ich glaub hauptsächlich Yamaha), da gibt's Unterschiede, mache koppeln nur ganz billig per Vorwiderstand von der Endstufe ab (was je nach Kopfhörer wegen der Impedanzen nicht ganz ideal ist).

Edit: Es gibt sogar AVRs die virtuelles Surround bieten (wird dann als silent Cinema oder ähnliches beworben)
 
JackA$$ schrieb:
D.h. steck deine Z-5500 digital an das Mainboard mit SPDIF und benutze den Fiio für deine Kopfhörer

*Wenn dann die hinteren Lautsprecher der Z-5500 Anlage nicht funktionieren, dann kriegst du einfach kein 5.1 Signal aus deinem PC, da die Quelle das entweder nicht unterstützt (wie Youtube z.B.) oder aber deine Abspielsoftware falsch eingestellt ist. Aber das kannst du ja einfachst testen: Dolby Digital Samples (schau drauf, dass du 5.1 auswählst)

Warum sollte ich das Z-5500 via SPDIF anschliessen anstatt analog?

@Jesterfox:
Danke :) Dann werde ich mich in einem Jahr damit beschäftigen einen AVR für den PC zu kaufen. Muss nur noch schauen, dass ich einen HDMI Ausgang freihabe dafür an der Grafikkarte.

Empfängt die Grafikkarte immer alle Audio-Daten? Das war nicht immer so, oder?
 
Die Grafikkarte taucht unter Windows als Soundkarte mit auf und muss entsprechend ausgewählt werden. Das ist so seit der ATI HD2k Serie (sinnvoll aber erst ab der 4k Serie) und bei NV etwa seit Fermi (4x0 Serie und ein paar einzelne Karten davor). Kurz zusammenfassen kann man es mit: jede DX11 fähige Grafikkarte kann es (auch wenn es eigentlich nichts mit DX11 zu tun hat, trifft aber vom Zeitpunkt her zusammen)

Das einzige was bei HDMI n bissl fummelig wird ist wenn man das Bild eigentlich nicht per HDMI durch den AVR schleifen will weil man den Monitor z.B. per Display Port anschließt (144Hz, Freesync, whatever...). Man muss nämlich trotzdem ein Bild mitschicken... ein erweiterter Desktop funktioniert, kann aber nervig sein wenn man die eine hälfte nicht sieht aber trotzdem da ist.
 
Weil, wenn digital vorhanden, das immer zu bevorzugen ist.
Das mit Audio über HDMI/Grafikkarte war nicht immer so. Unterstützt wird das von AMD aber der HD3000 Reihe und Nvidia ab der 9000er Reihe. *Jesterfox war schneller ;)
 
@JackA$$: die 9000 und 200er NVidias haben zwar HDMI mit Ton, schleifen aber nur den OnBoard-Sound durch. Dafür müssen sie intern mit einem Kabel mit dem Mainboard verbunden werden. Erst die Fermis (und glaub ein paar einzelne OEM Karten davor) hatten dann einen eigenen Soundchip. Der Nachteil ist, das SPDIF kein 5.1 Multichannel PCM kann (wobei das die alten ATI Karten trotz HDMI Soundchip auch noch nicht konnten, ging erst ab den 4000ern)
 
Das kann gut möglich sein, weiß nicht mehr genau ab welcher Serie es war, hatte aber selbst bei meinem HTPC damals viele Probleme.
Wenn ich das aber richtig sehe, dann sollte die GTX 770 vom TE-PC für Audio über HDMI locker aussreichen.
 
Jesterfox schrieb:
Das einzige was bei HDMI n bissl fummelig wird ist wenn man das Bild eigentlich nicht per HDMI durch den AVR schleifen will weil man den Monitor z.B. per Display Port anschließt (144Hz, Freesync, whatever...). Man muss nämlich trotzdem ein Bild mitschicken... ein erweiterter Desktop funktioniert, kann aber nervig sein wenn man die eine hälfte nicht sieht aber trotzdem da ist.

Ich habe einen Monitor via DVI und einen zweiten via DisplayPort an der Grafikkarte angeschlossen. Es ist glaube ich noch ein mini-HDMI Steckplatz frei. Du meinst nachher habe ich 3 Desktöpe ( :D ) ?
 
Jesterfox schrieb:
Ja, außer du nutzt den DVI Monitor danach am AVR (falls das von der Auflösung und Bildwiederholrate kompatibel genug ist, DVI an sich ist kompatibel zu HDMI)
Dann geht das Video-Signal mittels HDMI von der Grafikkarte zum AVR und von dort via DVI zum Monitor?

Wenn man einen dritten Desktop hat, kann man den nicht einfach deaktivieren in Windows?
 
So ein einfaches DVI auf HDMI Kabel reichen dafür. HDMI 1.x ist quasi das selbe wie DVI Single-Link nur mit anderem Stecker (wobei HDMI mit ARC und Ethernet noch zusätzliche Optionen haben könnte die hier aber uninteressant sind). Tonübertragung über DVI ist auch nur eine Protokollfrage und prinzipiell möglich (machen ja auch einige vor allem der älteren Grafikkarten wenn sie keinen HDMI Anschluss direkt haben)

Wenn man den 3. Bildschirm deaktiviert wird meistens auch der Ton deaktiviert... ist das einzig nervige an HDMI als Audio-Übertragung. Ansonsten hat es eigentlich nur Vorteile.
 
Zurück
Oben