Soundkarte + Verstärker

rown

Ensign
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Nov. 2011
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Hallo,

leider ist mir meine Creative ZxR kaputtgegangen. Ich habe mir ein Paar Gedanken gemacht und überlegt, ob ich mir genau die gleiche Soundkarte holen soll oder lieber eine billigere, dafür aber noch einen kleinen Verstärker dazu.
Eine andere Überlegung war, gar eine Studiosoundkarte zu kaufen, leider habe ich bei sowas gar keine Ahnung auf was man achten sollte.

Eingesetzt wird die Soundkarte primär zum Musikhören, gelegentlich auch zum Spielen, was mir aber überhaupt nicht wichtig wäre. Kann auch gerne eine eine externe Soundkarte sein. Mein Budget würde bei maximal 300 Euro liegen.

Welche Kopfhöhrer ich benuten werde steht noch nicht wirklich fest, ich denke entweder die ATH-M50 oder die DT990.

Was wäre denn nun am besten? Ich hoffe ihr könnt mir helfen :)

Vielen Dank im Voraus,
mfg
 
Wieviel kannst du ingesamt ausgeben?
 
Oder einfach auf eine Soundkarte verzichten, von der Grafikkarte per HDMI in einen günstigen AV-Receiver, und guten Klang haben. ;)
 
Kopfhörer würde ich den beyerdynamic DT 880 Edition http://geizhals.at/de/beyerdynamic-dt-880-edition-481-793-a114301.html 204€ empfehlen.
Dazu eine Asus Xonar Essence STX http://geizhals.at/de/asus-xonar-essence-stx-a398398.html 153€.

Macht zusammen 357€.
Diese Kombination ist sehr zu empfehlen, vor allem da du primär Musik hören willst.

Eine semiprofessionelle "Studio"-Soundkarte kann man natürlich auch kaufen. Aber die haben in der Regel keinen Kopfhörer-Ausgang.

Gut... 57€ über dem Budget, dafür aber auch richtig gut!
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte keine 300 Scheine für eine Soundkarte ausgeben, welche nur im privaten HiFi-Bereich ihren Dienst verrichten soll (48 kHz Wandler reichen hier fast immer)!
Hier wird, ebenso wie im Kabelbereich, viel Schindluder betrieben.
Entweder dem Rat von Jesterfox folgen oder den Behringer UCA 222 kaufen, wenn ein Kopfhörerverstärker nicht benötigt wird: KLICK
Der Behringer DAC ist absolut neutral, rauscht nicht hörbar und braucht daher den Vergleich mit wesentlich teureren DACs nicht scheuen.

Gruß, Eisholz
 
Die Soundkarte kostet 150€, keine 300€. Und für den - wie du sagst - "privaten HiFi-Bereich" ist die Essence perfekt geeignet.

Den Behringer UCA 202 (Baugleich mit der 222) besitze ich selber.
Den benutz(t)e ich um meinen Laptop mit meiner PA zu verbinden und nach anfänglicher "Begeisterung" ob des günstigen Kaufpreises reift langsam in mir die Erkenntnis das das Ding doch ziemlich schlecht klingt.

Was "Studio"-Soundkarten angeht so besitzt ein Kollege von mir in seiner DAW eine M-Audio Delta 66, die ca. 150€ gekostet hat, und die klingt allererste Sahne! Hat aber wie die meisten Soundkarten dieser Art keinen Kopfhörer-Ausgang. (Braucht sie für den Einsatzzweck auch nicht, da der Kopfhörer-Ausgang eines Mischpultes benutzt wird.)


Edit: Ach so, habe es missverstanden. Er will bis 300€ nur für die Soundkarte ausgeben. Das wäre natürlich wirklich übertrieben!
 
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Ja, ja das menschliche Hirn bildet sich oftmals ganz schön viel ein.
Schon die Aussage "reift langsam in mir die Erkenntnis das das Ding doch ziemlich schlecht klingt" sagt einiges aus...
Wenn etwas schlecht klingt, höre ich das sofort, da muss in mir keine Erkenntnis reifen, schon gar nicht langsam.
Nur so nebenbei, im Behringer ist ein Marken-DAC verbaut (Burr-Brown PCM2902E).
Wenn dich das Englische nicht abschreckt, kannst du auch gerne folgenden Test durchlesen: KLICK
Das ist der Vorgänger der UCA222, ist technisch aber nahezu identisch.
Mach doch mal einen Blindtest mit der Soundkarte deines Kollegen und der UCA222.;).

Gruß, Eisholz
 
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Glaub mir, ich habe ein gutes Gehör. Und ich kenne den Unterschied zwischen gutem und schlechtem Klang sowohl zu Hause (HiFi) als auch auf der Bühne (PA).
Und mit schlecht meine ich nicht grottenschlecht gegen superklasse sondern minimale Unterschiede. Nicht nur im Klang sondern auch in der "Qualität", also Rauschpegel usw.

Das wäre jetzt übertrieben zu erwähnen aber der 202 (silber) ist nicht etwa der Vorgänger der 222 (rot) sondern der rote hat nur noch ein ziemlich unnützes Software-Paket dabei.

Das alles hilft rown aber nicht weiter!
Jeder hat halt seine Meinung und im besonderen bei so etwas subjektivem wie Musik/Klang usw. ist es nicht ratsam sein Empfinden/Hörvermögen über das von anderen zu stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

Ja, die 300€ waren als Gesamtbudget ohne Kopfhöhrer gemeint. Der 880er Beyer klang mir dann doch zu neutral (obwohl ich einen Shure 425 besitze) und einen Equalizer würde ich nur ungerne benutzen.

Ich fand die Idee mit einem AC-Reviever ziemlich interessant. Würde er denn klanglich besser als eine Xonar Essence STX sein, oder wäre das ungefähr gleich? Und könntet ihr ein paar Modelle empfehlen?

würd ich da eher auf einen USB-DAC + KHV gehen
Habe ich es richtig verstanden, dass man dein mit dem Onboardsound zurecht kommt? Und ist Usb Dac nicht das gleiche wie KHV?

viele Grüße
 
Nein. Ein USB DAC ist eine Soundkarte, halt mit dem Unterschied das sie rein für die Ausgabe ohne andere Extras ist (also z.B. Eingänge, ein Micro kommt dann an den OnBoard). Die gibt's mit und ohne zusätzlichem KHV.
 
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