Speicherbedarf Windows 7 + Updates

Jony

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Hallo Forum, setzte gerade Windows 7 Professional auf einem Notebook auf. Während den Onlineupdates (um die 200 stk) blieb der Computer bei der Installation von einem Update stecken und ließ sich auch nicht mehr herunterfahren. Ich musste ihn abschalten (die Festplatte werkelte zu dem Zeitpunkt nicht mehr), aber inzwischen zeigt er an, dass alle Updates installiert sind. Muss ich mir wegen dem Abwürgen Sorgen machen? Wenn ich ihn jetzt noch einmal neu aufsetze sind "nur" 2 Tage (ja so lange braucht es) verloren, später wird der viel Aufwand größer.

Nun zum Speicherbedarf: Kurz nach der Installation waren das meines Wissens etwa 13 GB, mit SP1 um die 15 GB, dann kamen noch die Computertreiber drauf, womit ich bei etwa 17 GB landete. Jetzt nach dem Onlineupdate sind mehr als 45 GB von der Festplatte belegt und da ist die ganze HP-Software noch gar nicht mit drauf. Ist das normal? Mit Festplatte bereinigen wird es auch nicht viel besser. CCleaner könnte noch 6 GB Logdateien löschen, aber das Programm wurde ja kürzlich von Windows höchst persönlich kritisiert.

Alles im grünen Bereich oder ist etwas schiefgelaufen?

P.S. Fitx-it zeigt keine Fehler an.
 
Zuletzt bearbeitet:
45GB für Windows 7 allein finde ich jetzt nicht unbedingt so viel.

Mit der Systemdatenbereinigung lässt sich bei richtiger Auswahl auch noch einiges einsparen, Stichwort 'Windows Update bereinigen'.

Auch über den Downloadordner der Windows-Updates kann noch was an Kapazität eingespart werden.
Dazu in den Diensten Windows-Update beenden und vorübergehend deaktivieren.

Anschließend in C:\Windows\SoftwareDistribution\Download den Inhalt des Ordner - nicht den Ordner selber! - löschen.
Kann sein, dass dafür unter Extras - Ordneroptionen - Ansicht 'Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen' aktiviert werden muss.

Danach in den Diensten den Dienst Windows-Update wieder aktivieren und ggfs. starten.
 
Ja es ist normal.
Einerseits weil die .net assemblies erst nach der Installation kompiliert werden, andererseits wegen "DLL Hell":Damit DLL Hell nicht mehr auftritt, speichert Windows einfach alle DLLs die jemals auf dem System existierten ab, denn es könnte ja ein Programm genau die DLL von damals noch brauchen. Das nennt sich "Windows side by side". Die side by side Installationen im WinSXS Verzeichnis brauchen allerdings keinen Plattenplatz, es scheint nur so: das sind alles hard links.
 
Nicht viel? Mein alter Computer mit Windows XP Home braucht aktuell 18 GB und da ist alles inklusive, einschl. große Programme. Ist es wirklich notwendig, das Betriebssystem so aufzublähen? Das friss doch die ganze Hardwareperformance, die man sich vorher teuer erkauft. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass mit dem "neuen" Notebook alles wirklich viel schneller läuft.

P.S. Lese gerade side-by-side Installation. Na gut. Ich habe also X-Systeme drauf. Wie sieht das aus, wenn ich auf Windows 10 upgrade? 90 GB?
 
Alles in Ordnung. hatte heute Morgen genau das gleiche. Windows 7 neu installiert. Alles wunderbar. Rechner mega schnell und zack 221 Updates. Währenddessen der Rechner sau langsam und die Festplatte wurde immer voller. Bin mal gespannt ob sich das System heute Abend wieder beruhigt hat und wider so schnell ist wie vor den ganzen Updates :D
 
Windows 10 ist etwas sparsamer, meine Systempartition hat gerade mal 37 GB mit allen benötigten Programmen. Die Auslagerungsdatei liegt aber auf der 2. SSD, da kommen dann noch ein paar GB dazu.

Mit XP kannst du das nicht vergleichen, das stammt doch schon fast aus einem anderen Jahrtausend. :D

Und die Performance beeinflusst das auch nicht, es wird nur mehr Speicherplatz benötigt.
 
Also lohnt sich das kostenlose Upgrade auf Windows 10? Ich muss mich mal näher damit beschäftigen, auch wenn das ein anderes Thema ist. Irgendwo habe ich aber gelesen, dass man leicht zum alten Betriebssystem zurückkehren kann. Das sieht mir dann auch wieder wie side-by-side aus.

Wegen dem Abwürgen des Computers während einer steckengebliebenen Update-Installation muss ich mir keine Sorgen machen?
 
Meiner Meinung nach ja, zur Not kannst du wieder zurückkehren. Vorher jedoch nichtsdestotrotz ein Backup anfertigen.

Wegen dem Abwürgen des Computers während einer steckengebliebenen Update-Installation muss ich mir keine Sorgen machen?
Solange er wieder hochfährt, nein. Die "nervigen" Onlineupdates kann man sich auch sparen, wenn man sich ein Medium inkl. aller relevanter Updates anfertigt. Einen Beitrag dazu findest du auch in der aktuellen c´t oder hier: https://www.computerbase.de/forum/threads/windows-7-installationsmedium-inkl-sp1-und-aller-sicherheits-updates-erstellen.1446244/
 
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