News Speicherpreise im Check: RAM-Preise nach 3 Monaten mehr als verdreifacht

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wagga schrieb:
2x 2x8 GB Kingston Value DDR3-1600 RAM (Kosten 300 Euro 2014/2015).

Ende 2013 war es noch etwas günstiger:

RAM_12_2013.gif
 
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Kann mir kaum Vorstellen, dass nachhaltig so viel Speicher gezogen wird. Aber da kann ich auch völlig falsch liegen.
Wie hatte das Altmann nochmal geschätzt? War es Faktor 10 oder 100x mehr Investitionen nötig um das AI rennen zu gewinnen? Das läuft noch eine Weile so weiter, es sei denn es geht allen Beteiligten Vorzeitig die Puste aus …
 
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Uff, das ist heftig. Hatte mit dem Gedanken gespielt mir im kommenden Jahr einen neuen Desktop PC fürs 4KGaming zusammenzustellen. Ich glaube in dieser Situation darf mein guter alter Laptop aber einfach weiterhin seinen Dienst verrichten. Auf Mittel/Niedrig bekommt der schon auch noch das meiste hin. Passt schon. Flaschenhals im Alltag ist eh eher Zeit als Hardware. :rolleyes:
 
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Orkneey schrieb:
Bei den Preisen lohnt es sich, in der EU/Deutschland zu Produzieren.
Nein. Bis die Fabriken stehen und produzieren ist ein Jahrzehnt locker um. Bis dahin hat der Markt 5* geändert.
 
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Nighteye schrieb:
Du hast dich geoutet. Du bist kein Star Citizen Spieler wie ich :D
Mein 5800X3D und meine 48GB Ram sind da am Brennen.
Anhang anzeigen 1685706
Läuft das Game in einer RAM-Disk 😄
Okay scheint wohl Ausnahmen zu geben, die ich bisher noch nicht erleben durfte.
 
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Alter, bin ich froh dass ich meinem PC schon 2020 64gb gegönnt habe.
Ist zwar noch DDR4, aber in dem Fall: haben ist besser als nicht haben.
Werd die Plattform noch die nächsten 4-5 Jahre zu Ende nutzen, hoffentlich entspannt sich die Lage bis dann.

Hm, ob ich wohl meinen 5900x noch gegen einen 5950x tauschen sollte? 🤔
 
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Vieles ist doch da nur Abzocke mit der KI Ausrede um einfach mal die Gewinnmarge drastisch nach oben zu steigern.
 
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wagga schrieb:
Am PC verbraucht es mit 96 GB RAM ca. 14-16 GB wenn nur das Spiel und Windows läuft.
Es ging bei meinem Beispiel ja eher um Grafikkarten-/Videospeicher und wenn 16GB maximal eingeplant werden, heisst es nicht im Umkehrschluss, dass es nicht auch noch vernünftig mit 8GB läuft (das System/Spiel nimmt sich eben meist, was maximal von den Entwicklern vordefiniert ist, also wenn nur 8GB da sind, dann können natürlich keine knapp 16GB verplant werden, aber von 96GB RAM werden natürlich nur der maximal vom Entwickler veranschlagte Speicher für das Spiel eingeplant).

Es ist also ein Unterschied, ob ein Spiel (Grafikkarten-)Speicher verbraucht oder allokiert/einplant und sonst hätte Valve bei der Steam Würfelkonsole sicherlich auch nicht auf 8GB Videospeicher für 2026+ gesetzt.

So gesehen können die Spielentwickler, die meinen überall mit 32GB Grafikkartenspeicher herumaasen zu müssen, erst einmnal einpacken, weil es dafür auch wegen der Speicherkrise keinen Markt gibt, egal wie sehr diese Entwickler sich das in Hardwareinterviews wünschen oder glauben brauchen zu müssen (weil diese zu faul oder dekadent sind, ordentlich auf vorhandene Ressourcen zu optimieren).

Was RAM angeht, gehe ich da auch mit JaysTwoCents mit, dass für Gaming mittelfristig mehr als 32GB RAM unsinnig sind (die paar Leute, die Microsoft Flugsimulatoren spielen und dadurch mit mehr als 32 GB RAM bessere Lauffähigkeit erreichen sind die seltene Ausnahme von der Regel und meistens liegt alles was darüber an Speicher hinaus geht im Gaming brach).

 
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motorazrv3 schrieb:
Aber spätestens da hättest du deine Gedanken zur Gewinnmaximierung aufgreifen können/sollen.
Nein. Dass die Hardwarepreise immer mal schwanken ist ja nichts neues, vorallem beim RAM. Das eine wird mal teurer, das andere billiger. Interessiert mich nicht wenn RAM um 30-50% teurer geworden wären, ist halt so. Aber wir reden hier mittlerweile von 300% und ein Ende ist nicht in Sicht. Das hat keiner geahnt denn wenn dem so wäre, hätten sich vorher genug Leute damit eingedeckt als der RAM einem noch "hinterhergeworfen" wurde quasi.
 
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@Alphanerd
Die Firmen müssen ja erstmal in Vorkasse gehen, es gibt auch Bereiche der öffentlichen Versorgung wo es so gesehen keine Kunden gibt. (Forschung und Lehre, da kann man sich auch nicht so einfach mehr Geld besorgen)
 
Hakubaku schrieb:
Alles, damit Thomas (Name geändert) nicht mehr selber denken muss
Ich hab so den Verdacht, daß die Leute genau dahin erzogen werden sollen. Bloß nicht mehr selber denken, der Computer spuckt eh die unwiderlegbare Wahrheit aus...🙄
 
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Chismon schrieb:
Was RAM angeht, gehe ich da auch mit JaysTwoCents mit, dass für Gaming mittelfristig mehr als 32GB RAM unsinnig sind
Die Hardware-Hersteller befeuern gern die Legende, "Gaming" hätte irgendwas mit hohen Systemanforderungen zu tun.
 
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Ich hab mir gestern zähneknirschend 64GB DDR5 Speicher für 689€ gekauft bevor er noch teurer wird und ich dann noch tiefer in die Tasche greifen muss wenn das Upgrade ansteht (=> 9950X3D2, falls er gut ist).
 
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SANDTIGER schrieb:
Gut dann krieg ich die Riegel geschenkt , Danke :heilig:

Diese Riegel schonmal garnicht , denn die gibt es mit den Timings so nicht mehr. :p

Tolle Speicher und absolut stabil.
1765794104345.png
 
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Viele betrachten immer nur die RAM Preise als solches und überlegen dann, dass ja auch Handys und sowas teurer werden könnte. Doch die Auswirkungen sind viel größer; Heute braucht jedes Unternehmen, jeder Dienstleistung, jedes Geschäft irgendwo IT. RAM ist ein elementares Bauteil der IT. Wenn die Preise über längeren Zeitraum so hoch bleiben, wird das bei den Investitionen in die Millionen gehen. Das zahlen dann wir; überall ein bisschen. Am Ende haben wir also alle diesen RAM Wahnsinn mit bezahlt. Ich denke als erstes merken wir es bei den IT Lastigen Unternehmen, mit großen Rechenzentren. Spotify abo, Netflix, Handyverträge usw.. Und so aussagen wie "Nachfrage Regelt" greift hier leider auch nicht denn die Unternehmen kaufen es, weil sie es müssen und geben die Kosten ja eh weiter. Der Privatmann mit seiner Gamingkiste ist unrelevant.
 
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Zum ehrlichen Teil der Geschichte gehört aber auch, dass RAM die letzten Jahre "stinkbillig" war. Ich habe z.B. im Mai 2018 für 16GB G.Skill RipJaws V schwarz DDR4-3200 über 160 € bezahlt. Auch heute kann man mit 16 GB RAM noch sehr gut leben - aktuell nutze ich z.B. nur 8,9 GB von 32 GB. Warum ich überhaupt 32GB im Rechner habe, steht im ersten Satz..
 
Fujiyama schrieb:
@Alphanerd
Die Firmen müssen ja erstmal in Vorkasse gehen, es gibt auch Bereiche der öffentlichen Versorgung wo es so gesehen keine Kunden gibt
Ich stehe gerade am Schlauch und weiß nicht, worauf du dich beziehst.
Ergänzung ()

codengine schrieb:
Ich hab mir gestern zähneknirschend 64GB DDR5 Speicher für 689€ gekauft bevor er noch teurer wird und ich dann noch tiefer in die Tasche greifen muss wenn das Upgrade ansteht (=> 9950X3D2, falls er gut ist).
Wofür haben denn die 32 nicht gereicht und warum solltest du mit einem 9950x3d2 mehr brauchen?

Und warum hast du die vorher nicht gebraucht? Für mich klingt das nach fomo.
 
Ich denke die allgemeine Panik und Scapling haben das ganze Thema für Consumer Speicher exorbitant beschleunigt-> Alle hören das Speicher teurer wird, es wird viel mehr gekauft / fürs Scalping gehortet.

Klar die DRAM Speicher Hersteller hätten die Produktionskapazitäten schon zum Beginn des AI Booms ausbauen sollen, riskieren aber wenn der AI Hype abflacht Überproduktionen und einen Preisverfall. Auf der anderen Seite wird die Sorge die lukrativen AI Deals dann irgendwann nicht mehr abdecken zu können realer. Ich hab mal irgendwann von 2-3 Jahren Time-to-Market für ne DRAM Fab gelesen. Gut möglich das wir hier gerade erst am Anfang sind und das Preisniveau sowohl für Consumer als auch HPC/AI Großabnehmer noch viel extremer ansteigen und die Zweifel an der Finanzierbarkeit von AI weiter vorantreibt.
Das Thema könntest natürlich 1:1 auf den Energiesektor anwenden wo bis Dato auch kein Gegensteuern zu erkennen ist.
Es erinnert alles zu sehr an das Reh das vor den Scheinwerfern des herannahenden Autos in Schockstarre stehen bleibt.

//Edit: Wenn man versucht dem ganzen etwas positives Abzugewinnen könnte das Abflachen der höheren Anfrage und das erhöhte Produktionsvolumen langfristig auch eine Kostensenkung mit sich bringen. Zumal die Fertigung ja auch nicht stehen bleibt sprich die Produktionseffizienz weiter steigen wird.
 
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