Naja, schon krass, das Ganze.
Es bleibt wohl nur, dass man bei seinem bisherigen System bleibt und dann bei einem Defekt die kaputte Komponente austauscht, während viele bisher so eine Situation genutzt hätten, um dann ein Upgrade zu machen.
Wenn es dann der RAM (oder demnächst die Grafikkarte) ist, der defekt ist, wird es wohl recht teuer... Vielleicht muss dann sogar der ein oder andere von 64GB auf 32GB zurück, oder gar von 32 auf 16...
Andererseits sind hier schon öfter Komponenten sehr stark im Preis gestiegen (Grafikkarten) oder recht hoch eingestiegen (DDR5-RAM), trotzdem wurde gekauft. Zumal ich auch denke, dass sich beim RAM hier ein neues Niveau etabliert (vielleicht nicht ganz so krass wie im Moment). Wir kennen es ja von Grafikkarten schon länger, trotzdem wird gekauft.
Ich selbst habe vor einigen Wochen noch recht preisgünstig den Sprung auf AM5 vollzogen, habe aber den AM4-Rechner behalten, als Backup. Beide jedoch nur mit 32GB RAM...
Unterm Strich wird dieses Hobby halt teurer. Nur dass es sich auf nahezu alles Elektronische auswirken wird und dass viele (außerhalb der IT-Bubble) das noch gar nicht auf dem Schirm haben und von steigenden Preisen für Konsole, Handy, Tablet, Smart-TV, Staubsaugerroboter, Smart Home, Router, Autos, etc. kalt erwischt werden. Dazu noch steigende Strompreise (siehe USA). Ich halte das Ganze dann sogar für eine Gefahr für die ohnehin kränkelnde Konjunktur, da die Mehrheit der Leute dann Konsumverzicht üben werden (müssen).
Edit: "hier" in "dann" (fettgedruckt) geändert