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News Spieleentwicklung: KI hätte Destiny 2 gerettet, denkt Epic-CEO

KI ist im Grundsatz ja erst einmal nichts schlimmes, es kommt da eben darauf an wie man sie einsetzt.
Bei KI hat man ja als erstes irgendwelche Slop-Bilder und Videos im Sinn, aber es gibt auch Möglichkeiten, wie man KI gut einsetzen kann, ohne das man einen gewissen Qualitätsstandard bricht. Einige Projekte werden wohl erst durch KI überhaupt möglich in der Umsetzung, weil sonst die Mittel für Künstler und Entwickler eh nicht da währen.

ABER: Wie so oft wird der Kapitalismus dafür sorgen, dass KI eher dafür genutzt wird, immer mehr einzusparen. So werden Entwickler und Kreative durch KI eher ersetzt, statt ergänzt. Dann sinkt die Qualität der Spiele, die CEOs wundern sich, wieso die bösen Spieler dann ihre Spiele nicht kaufen und auch noch schlecht bewerten und MSN lernt daraus nicht, sondern bringt den nächsten Einheitsbrei mit noch einmal reduzierten Entwicklungskosten. Ähnliches Verhalten ist auch ohne KI schon eindeutig, aber trotzdem benötigt man noch einiges an Leute mehr, für die Umsetzung. Mit KI kann man aber noch mehr einsparen. Und am Ende am Falschen Ende gespart.

Dann liegt die Hoffnung wieder in Indie-Entwicklern, die Spieleprojekte mit einer gewissen Leidenschaft umsetzen. KI kann hier helfend unter die Arme greifen, um Projekte zu verwirklichen. Wenn eine gewisse Leidenschaft vorhanden ist, wird man dann KI auch nicht für Slop verwenden, sondern der eigene Anspruch wird zum zusätzlichen Filter. Unterstützen statt ersetzen.
 
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basix schrieb:
niemand beschwert sich über das. KI geht jetzt nochmals über das hinaus. KI richtig
Ähhhh... DOCH! Bereits bei Oblivion, 2006, gab es massiv Kritik an den Dungeons, weil sie eben mit low effort mit so einem Tool hingeschludert wurden. Falsches Tool für den falschen Zweck.
Der Begriff Slop passt dort perfekt.
 
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Syntax_41 schrieb:
Ob jetzt eine Textur, z. B. von einem Felsen, von einem Menschen oder einer KI gemacht wurde … Wayne?
Und wenns eine Textur für einen Menschen ist? Oder eine Animation? Oder das Model eines wichtigen Items? An irgendeinem Punkt braucht es aus meiner Sicht schon jemanden, der seine künstlerische Vorstellung einbringt und durchzieht und das geht bei KI immer noch bis zu einem bestimmten Punkt.

Miuwa schrieb:
Wobei ich persönlich ehrlich gesagt keinen Unterschied sehe, ob ich mir jetzt Code oder ein Bild generieren lasse.
Code hat eine Funktion. Es gibt schönen und weniger schönen Code, aber sofern das Ergebnis stimmt, hat der Code grundsätzlich seine Funktion erfüllt.
Ein Bild hat (abseits von speziellen Dingen wie Piktogrammen) erstmal primär keine praktische Funktion, sondern soll irgendeine Emotion, einen Gedanken oder ein Gefühl beim Betrachter hervorrufen. Ein guter Künstler wählt dazu Farben, Texturen, Komposition etc. aus. Er hat aber auch Grenzen seiner eigenen Fähigkeiten, macht ggf. Fehler und bringt bewusst oder unbewusst seine eigene Lebenserfahrung mit in das Werk ein. Das sind alles Dinge, die bei der Nutzung von KI nur noch oberflächlich möglich sind.

Das mag jeder anders sehen, aber ich sehe für mich keinen Wert in kreativen Werken einer KI. So gar keinen.
 
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EL-Xatrix schrieb:
ja, aber wenn man egal wo ki nutzt gibts auch wieder leute die der meinung sind das hätte doch auch ein mensch machen können...
du weißt schon typischer fall von wie mans macht, macht mans verkehrt...
ki nicht angeben gibt geschrei, ki angeben gibt geschrei, ohne ki arbeiten wird wohl zu teuer...mit ki weiß ich nicht ob man da echt zuviel sparen kann, wenn man dann zur kontrolle doch wieder teure menschen braucht und ki kosten auch nicht billig sind...

aber war halt auch nicht abzusehn vei dem ganzen live service games das man da halt kontinuierlich kontent produzieren und liefern muss und das das bissel mehr sein sollte wie heute ne rüstung in blau und nächste woche die selbe in rot...und das sowas dann halt irgendwie auch was kostet

Ja, so ist es leider. Ich finde es schwachsinnig, wenn man KI angeben muss. Sowas sollte der Markt anhand der Qualität entscheiden, nicht ein Filter.
Ergänzung ()

Conqi schrieb:
Ein guter Künstler wählt dazu Farben, Texturen, Komposition etc. aus. Er hat aber auch Grenzen seiner eigenen Fähigkeiten, macht ggf. Fehler und bringt bewusst oder unbewusst seine eigene Lebenserfahrung mit in das Werk ein. Das sind alles Dinge, die bei der Nutzung von KI nur noch oberflächlich möglich sind.

Nein, der Künstler sagt ja der KI im Prompt, wie er was haben will. Er spart sich lediglich das aufwändige Selbererstellen.
 
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Syntax_41 schrieb:
Mit KI kann man doch auch kreativ sein in der Entwicklung.
Oder erst selbst die Möglichkeit haben etwas zu entwickeln..

Dem einen fehlt Kreativität dem anderen Coding Erfahrung.
 
Conqi schrieb:
Und wenns eine Textur für einen Menschen ist? Oder eine Animation? Oder das Model eines wichtigen Items? An irgendeinem Punkt braucht es aus meiner Sicht schon jemanden, der seine künstlerische Vorstellung einbringt und durchzieht und das geht bei KI immer noch bis zu einem bestimmten Punkt.

Wer sagt denn der KI, was sie machen soll? Richtig, der Künstler davor. Eine KI ist nur ein Werkzeug...
 
Epic CEO ist aber auch nicht der hellste, von daher irrelevant.
 
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Conqi schrieb:
An irgendeinem Punkt braucht es aus meiner Sicht schon jemanden, der seine künstlerische Vorstellung einbringt und durchzieht und das geht bei KI immer noch bis zu einem bestimmten Punkt.

Wie oft hast du schon in der Richtung KI genutzt?

Klingt etwa so nahe Null.

Ich habe Copilot schon genutzt um pen an paper Szenarios zu erstellen und habe von ihm passende thematische Floorplans bekommen mit Beschriftung..

Zum Floorplan auch Ansichten von mehreren Seiten..
 
Zuletzt bearbeitet:
Syntax_41 schrieb:
Nein, der Künstler sagt ja der KI im Prompt, wie er was haben will.
Der nächste Thread in dem du diesen Schwachsinn reinkübelst...
 
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Ach deswegen ist die Unreal Engine mittlerweile so ein Murx weil Epic die mit KI entwickelt.
Jetzt wird mir so einiges klar was bei Epic schief läuft!
Aber bei dem CEO auch kein Wunder mehr.
 
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xxMuahdibxx schrieb:
Oder erst selbst die Möglichkeit haben etwas zu entwickeln..

Dem einen fehlt Kreativität dem anderen Coding Erfahrung.

Ja, das kommt auch noch dazu. Wobei ich denke, vielen Menschen fehlt es nicht an Kreativität, sondern nur an der Möglichkeit, die eigene Vorstellung umzusetzen, und das kann man gut mit KI ausgleichen.
 
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hätte hätte Fahrradkette
Ist doch überall so. Man muss nur einen weile warten und schon tauchen Leute auf die sagen: Hätte man das so und so gemacht hätte das funktioniert.
 
Syntax_41 schrieb:
@Vigilant Am Ende zählt doch das Ergebnis. Es ist unerheblich, wie es erstellt wurde.
Ob jetzt eine Textur, z. B. von einem Felsen, von einem Menschen oder einer KI gemacht wurde … Wayne?

überhaupt nicht wayne wenn man sich die aktuelle US Rechtsprechung anschaut
KI generierte Inhalte sind wie das Bild von dem Affen der sich Fotografiert

Die können nicht Urheberrechtlich geschützt werden
Das mag bei einer Textur wenig ins Gewicht fallen aber was ist wenn das spiel zu sagen wir 51% aus KI generierten Inhalten besteht


Dann wird das plötzlich von der Auswertung für die Verwertung Relevant
 
Naja, er ist halt ein Geschäftsmann. Ich wüsste eh nicht, was KI bei Marken wie bspw. Call of Duty noch kaputt machen könnte. Das war schon kreativ bankrott und primitivster Slop noch bevor der Begriff populär wurde.

Bei den meisten Spielen, die einen (Rest von) künstlerischen Anspruch bewahren wollen, kann KI meines Erachtens bestenfalls für alle nicht-kreativen Aufgaben benutzt werden. KI ist nicht kreativ, nicht wirklich. Das merkt der halbwegs kritische Konsument schnell und lehnt es weiterhin ab.
 
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Syntax_41 schrieb:
Ja, das kommt auch noch dazu. Wobei ich denke, vielen Menschen fehlt es nicht an Kreativität, sondern nur an der Möglichkeit, die eigene Vorstellung umzusetzen, und das kann man gut mit KI ausgleichen.
Neben der KI gibt es ja noch weitere Erfolgsfaktoren, die noch immer bei den Menschen liegen, egal ob mit oder ohne KI.

Wenn die Mitarbeitenden schlecht sind (oder ihr Potenzial nicht entfalten können), oder Management-Ebenen schlechte Entscheidungen treffen, oder vielleicht sogar beides vorliegt, hilft am Ende auch eine KI als Werkzeug nicht, gute Produkte zu entwickeln.
 
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DeusExMachina schrieb:
überhaupt nicht wayne wenn man sich die aktuelle US Rechtsprechung anschaut
KI generierte Inhalte sind wie das Bild von dem Affen der sich Fotografiert

Die können nicht Urheberrechtlich geschützt werden
Das mag bei einer Textur wenig ins Gewicht fallen aber was ist wenn das spiel zu sagen wir 51% aus KI generierten Inhalten besteht


Dann wird das plötzlich von der Auswertung für die Verwertung Relevant


Nein, es kommt auf die Schöpfungshöhe an. Wenn die KI was zu 100 % selbst erstellt, kann man darauf kein Urheberrecht geltend machen.

Z. B. bei einem Song

Wenn man den Text selbst schreibt, den Beat selbst produziert, aber den Gesang über KI macht, hat man trotzdem das Urheberrecht am Song.

KI in der Spielentwicklung soll ja als Werkzeug dienen, nicht alles komplett alleine erstellen.
 
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Ach Tim, dein Beitrag zum Gaming ist eine marktbeherrschende Engine, die durchaus etwas mehr liebe vertragen könnte und eine einzige Fortnite-Cashcow die das Unternehmen am Leben hält. Oder auch nicht mehr? https://www.epicgames.com/site/news/todays-layoffs
Gabe, Bungie und viele Spieler:innen könnten auf deine KI Ratschläge nach Management versagen verzichten. Danke.

Edit: er hat dieses Jahr mehr Leute entlassen als bei bungie arbeiten, wieso hat er nicht KI genutzt um das zu verhindern? Oder geht es etwa nur um den shareholder value? ;)
 
TIm Sweeney ist ja auch eine Labertasche vor dem Herren. Der denkt auch noch, dass die KI seine Libido wieder erweckt, nachdem er bei seiner Frau so schlecht perfomt...

Nicht jede News ist es wert, erzählt zu werden. Bungie und die miserable Führung des Studios haben sich seit Jahren Ihr eigenes Grab geschaufelt. Da ist weder Sony noch Activision dran Schuld.
 
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Vigilant schrieb:
Neben der KI gibt es ja noch weitere Erfolgsfaktoren, die noch immer bei den Menschen liegen, egal ob mit oder ohne KI.

Wenn die Mitarbeitenden schlecht sind (oder ihr Potenzial nicht entfalten können), oder Management-Ebenen schlechte Entscheidungen treffen, oder vielleicht sogar beides vorliegt, hilft am Ende auch eine KI als Werkzeug nicht, gute Produkte zu entwickeln.

Ja, natürlich gebe ich dir voll Recht, aber das ist ja dann kein KI-Problem.

Das meinte ich mit Kuratieren.
 
In einer Branche, die von Kreativität lebt und deren Kunden tendenziell noch negativ auf den Einsatz der LLMs reagieren, haben die Aussagen Brandpotential.
Nun, weil manche Leute offenbar nur schwarz/weiß kennen:
KI kann wirklich viel "helfen", aber nichts lösen.
Es kann bei Fehlersuche, beim Erstellen von Content der ähnlich bisherigem ist (oder Dialogen etc), beim Testing usw usf viel helfen, Zeit und Geld ersparen.
Es kann natürlich nicht kreativ sein.
ABER.
Welches AAA Spiel der letzten Jahre war kreativ? Mir kommt vor es sind fast alle großen Games ein "Remix" von bisher bestehendem (ausnahmen gibts natürlich schon).
Weder Destiny, noch ein GTA, COD, BF oder Assassins Creed wird abgesehen von den ersten Teilen einen Kreativitätspreis gewinnen
 
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