• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Spieleentwicklung: KI hätte Destiny 2 gerettet, denkt Epic-CEO

Wow. Tim Sweeney hat wieder eine Meinung.
 
Der Einsatz von KI hätte den Epic-Gamestore bestimmt auch besser gemacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tevur und Shio
Gab's da nicht neulich die Erkenntnis, das man zwar mit KI ganz schnell ganz viel Code erstellen kann, aber die Zeitersparnis dafür drauf geht, die Fehler in Code wieder auszubügeln und im Schnitt kein Vorteil durch KI übrig bleibt?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zensored und Deinorius
KI mag schneller sein, aber ob sie automatisch auch günstiger und gleichzeitig das gleiche (oder gar besseres) Niveau hat, ist fraglich (allerdings nicht auszuschließ). Besonders wenn es um ganz neue Ideen geht glaube ich, dass es noch nicht so viele Möglichkeiten bietet. Bisher hat man ja "nur" schon in irgendeiner Art existierende Dinge mit der KI erstellt. Ich bin nicht so naive, zu glauben, dass KI irgendwann wieder verschwindet, trotzdem ist sie nicht die Lösung für alles und höhere Effizienz ist ebenfalls fraglich. Wäre nicht das erste mal, dass ma glaubt die KI schafft das alles schon und man Leute gekündigt hat, nur um festzustellen, dass Menschen doch (noch) wichtig sind.
 
Ich kann es kaum erwarten wenn KI endlich deutsche Vertonungen günstig ermöglicht, oder wenn komplexe Geschichten selbst weiter kreiert werdem, das mag noch einige Jahre dauern aber KI wird Gaming komplett verändern
 
Syntax_41 schrieb:
Nein, der Künstler sagt ja der KI im Prompt, wie er was haben will. Er spart sich lediglich das aufwändige Selbererstellen.
Und die KI entscheidet dann bei vielen kleinen Details selbstständig was sie macht. Du wirst ja wohl nicht leugnen können, dass man über ein KI-erstelltes Machwerk nicht die gleiche Kontrolle hat wie über etwas, das man komplett selbst erschaffen hat.

Syntax_41 schrieb:
Wer sagt denn der KI, was sie machen soll? Richtig, der Künstler davor. Eine KI ist nur ein Werkzeug...
Wenn ich eine Aufgabe outsource, gebe ich auch Vorgaben mit. Ich bin dann aber nicht mehr der Künstler. Oder wenn ich mir einen Ghost Writer anheuere, um ein Buch zu schreiben, gebe ich Input und Korrekturen, aber bin nicht der Autor. Auf der gleichen Stufe ist KI für mich.

Du kannst von mir aus hundert Varianten durchiterieren, aber ich sehe irgendwas prompten nicht als Schaffensprozess im gleichen Sinne an.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd, Ironbutt und Shio
Conqi schrieb:
Und die KI entscheidet dann bei vielen kleinen Details selbstständig was sie macht. Du wirst ja wohl nicht leugnen können, dass man über ein KI-erstelltes Machwerk nicht die gleiche Kontrolle hat wie über etwas, das man komplett selbst erschaffen hat.

Kommt auf die Komplexität deines Prompts an. Du kannst noch so jedes kleine Detail selbst bestimmen. Wie gesagt, es ist nur ein Werkzeug, das selbst entscheiden kann, aber auch die Möglichkeit hat, alles zu bestimmen.
Ergänzung ()

Conqi schrieb:
Wenn ich eine Aufgabe outsource, gebe ich auch Vorgaben mit. Ich bin dann aber nicht mehr der Künstler. Oder wenn ich mir einen Ghost Writer anheuere, um ein Buch zu schreiben, gebe ich Input und Korrekturen, aber bin nicht der Autor. Auf der gleichen Stufe ist KI für mich.

Du kannst von mir aus hundert Varianten durchiterieren, aber ich sehe irgendwas prompten nicht als Schaffensprozess im gleichen Sinne an.

Du gibst bei Photoshop etc. auch nur einen Befehl über die Maus an den Computer, der das dann umsetzt.
Ergänzung ()

SavageSkull schrieb:
Gab's da nicht neulich die Erkenntnis, das man zwar mit KI ganz schnell ganz viel Code erstellen kann, aber die Zeitersparnis dafür drauf geht, die Fehler in Code wieder auszubügeln und im Schnitt kein Vorteil durch KI übrig bleibt?

Nö, das hast du falsch in Erinnerung. Es kostet zwar Zeit, Fehler auszubügeln, aber man ist noch immer schneller.
 
stefan92x schrieb:
Und in diesem Sinne kann KI heute schon jeden Entwickler schneller machen. Wer sich dem verschließt, der lebt tatsächlich in der Vergangenheit.
Aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse raten insbesondere Entwickler Juniors/Anfängern/Einsteigern ab KI zu nutzn.
https://dl.acm.org/doi/10.1145/3632620.3671116

SavageSkull schrieb:
Gab's da nicht neulich die Erkenntnis, das man zwar mit KI ganz schnell ganz viel Code erstellen kann, aber die Zeitersparnis dafür drauf geht, die Fehler in Code wieder auszubügeln und im Schnitt kein Vorteil durch KI übrig bleibt?
in einer Studie war von 19% langsameren Entwicklern die Rede.
https://arstechnica.com/ai/2025/07/...source-software-developers-19-percent-slower/
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: BAR86
Conqi schrieb:
Code hat eine Funktion. Es gibt schönen und weniger schönen Code, aber sofern das Ergebnis stimmt, hat der Code grundsätzlich seine Funktion erfüllt.
Ein Bild hat (abseits von speziellen Dingen wie Piktogrammen) erstmal primär keine praktische Funktion, sondern soll irgendeine Emotion, einen Gedanken oder ein Gefühl beim Betrachter hervorrufen.
Damit hat das Bild doch auch eine Funktion. Der Code, der bei Destiny die Bewegung der Figur steuert hat IMHO eine genauso praktische oder weniger praktische Funktion, wie die Bodentextur im Level oder das Polygonmodell der Gegner.
 
SubiEJ20 schrieb:
Vom Spieleentwickler zum Geier geworden.
Tatsächlich ernüchternd, dass ausgerechnet einer der alten Hasen, den kreativen Prozess nur als Kostenfaktor darstellt. Man kann immer nur hoffen, dass die tatsächlich Kreativen ihren Hut nehmen und erfolgreich etwas eigenes auf die Beine stellen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zensored
Conqi schrieb:
Code hat eine Funktion. Es gibt schönen und weniger schönen Code, aber sofern das Ergebnis stimmt, hat der Code grundsätzlich seine Funktion erfüllt.
Ist damit etwaige Optimierung bzw. die grundsätzliche Effizienz der Ausführung inkludiert?
 
Sweeny rührt ja in letzter Zeit häufig die Werbetrommel für KI. Da kann man schon erahnen, was bei der Unreal 6 die großen Neuerungen sein werden.
 
SavageSkull schrieb:
Gab's da nicht neulich die Erkenntnis, das man zwar mit KI ganz schnell ganz viel Code erstellen kann, aber die Zeitersparnis dafür drauf geht, die Fehler in Code wieder auszubügeln und im Schnitt kein Vorteil durch KI übrig bleibt?
Weiß nicht, auf welche Studie du dich da beziehst, aber mir sind zumindest keine bekannt, aus denen man tatsächlich irgendwelche allgemeingültigen Schlüsse ziehen kann.

Zum einen ist ja immer die Frage welches Modell, welches Tool(-chain/Infrastruktur) und in welchem Kontext sie verwendet werden.
Zum anderen ist das Problem bei der Einführung eines komplexen neuen Werkzeugs ja auch immer erstmal, dass die Leute erstmal Aalernen müsssen damit umzugehen.

Die große Produktivitätsrevolution scheint mir (in der Breite) jedenfalls noch nicht ausgebrochen zu sein, weil selbst Firmen wie MS oder Google meines Wissens jetzt nicht plötzlich viel Bessere SW oder ständig neue features raus hauen.
 
Oshibeats schrieb:
Ich kann es kaum erwarten wenn KI endlich deutsche Vertonungen günstig ermöglicht, oder wenn komplexe Geschichten selbst weiter kreiert werdem, das mag noch einige Jahre dauern aber KI wird Gaming komplett verändern

Noch besser: Ingame mit NPCs in Echtzeit reden, die dann auf dein Gesprochenes reagieren.
 
syfsyn schrieb:
äh nein
Wenn die kosten für server zu hoch werden hat man schlicht das falsche Modell gewählt.
Der Fehler war das spiel in den gamepass zu holen und die addons nicht zu verkaufen.
Das Spiel war nur zeitweise im Gamepass, das ist aber schon seit Jahren nicht mehr der Fall.
syfsyn schrieb:
mmo tragen sich nur als abo Modell die alternative wäre die serverfiles zu geben und selbst zu hosten.
Der Umstand, dass auch heute noch MMOs laufen, bei denen Kaufangebote rein optional sind, widerspricht dir.
syfsyn schrieb:
Und nur noch addons zu verkaufen.
Man selbst nur die basis der aktuellen addons zu hosten.
generell ist die idee ein mmo shooter zu halten dumm.
Wie lange lief Destiny 2? Offenbar war der Revenue-Strom ziemlich lange ziemlich gesund. "Zu teuer" könnte problemlos auch eine Beurteilung sein, die exklusiv von Sony stammt, und "zu wenig Überschuss erzielend" bedeutet, ohne dass es aber operative Verluste gibt (die Bilanzen sind mir hier jetzt nicht bekannt, ich spekuliere nur).
Andernfalls hat sich Bungie im Laufe der Zeit eventuell auch einfach zu stark aufgeblasen, um sich noch zu tragen? Das wäre dann von der Idee eines MMO-Shooters aber erstmal unabhängig.
syfsyn schrieb:
Das kann funktionieren ist aber strikt davon abhängig wie teuer die Wartung ist
Das trifft auch absolut jedes Spiel zu, das von seinen Online-Services lebt - inklusive solcher, die ein Abo-Modell verwenden (was heute kaum noch eines tut).
syfsyn schrieb:
Ohne den gamepass hätte die marke überlebt.
Dir ist bewusst, wie GP funktioniert? Drittentwickler (was Bungie nach 2007 stets war) erhalten von Microsoft eine Kompensation ihrer entgangenen Gewinne für jeden Download über die GP-Plattform. Deshalb ist es für Dritte, insbesondere unabhängige Studios, häufig ein Vorteil, über GP veröffentlichen zu können, da man so die eigene Reichweite erhöht. Von Monetarisierungsoptionen über den Verkauf von Addons oder ähnlichem schließt eine GP-Präsenz den Entwickler dabei nicht aus.

Aber selbst davon abgesehen: Wie lange ist das Hauptspiel Destiny 2 doch schon sehr lange F2P? Und ich bezweifle, dass jemals alle Addons, die ja den wesentlichen kostenpflichtigen Anteil ausmachen, Teil des GP-Angebotes waren.

Syntax_41 schrieb:
Noch besser: Ingame mit NPCs in Echtzeit reden, die dann auf dein Gesprochenes reagieren.
Das wäre mir persönlich tatsächlich zu immersionsbrechend :D
 
Die Aussage ist doch nichts weiter als Marketing für die UE6, bei der direkt integrierte KI-Tools zufällig eine der zentralen Neuerungen sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd und [F]L4SH
Syntax_41 schrieb:
Nein, es kommt auf die Schöpfungshöhe an. Wenn die KI was zu 100 % selbst erstellt, kann man darauf kein Urheberrecht geltend machen.

Schöpfungshöhe gibt es im US Recht nicht ich sprach von aktueller US Rechtssprechung.

Und kein Controller entscheidet sich pro KI wenn er später befürchten muss das ihnen Einnahmen entgehen.

Siehe die Drehbuchautoren Verträge am Anfang wollten dir Autoren das ihre Werke nicht fürs Training missbraucht werden.
Dann gab es ein paar Urteile Disney hat KI generierte Inhalte entfernt und jetzt steht in den Verträgen das die Autoren KI nur benutzen dürfen wenn das Studio vorher zugestimmt hat.
 
Lieber Max Doll

Du solltest deine Artikel als Kolumne oder Meinungsbeiträge kennzeichnen

Den:
Generische Slop-Service-Shooter lösen dann generische Live-Service-Shooter ab

So ein Wording hat in einem seriösen Newsartikel nichts zu suchen.

Daher solltest du deinen Output dementsprechend als Kolumne kennzeichen. Ansonsten ist das ganz schlechter Journalismus.

Das ich dir inhaltlich zustimme, tut hier nichts zur Sache.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vigilant, Syntax_41 und BAR86
DeusExMachina schrieb:
Schöpfungshöhe gibt es im US Recht nicht ich sprach von aktueller US Rechtssprechung.

Und kein Controller entscheidet sich pro KI wenn er später befürchten muss das ihnen Einnahmen entgehen.

Siehe die Drehbuchautoren Verträge am Anfang wollten dir Autoren das ihre Werke nicht fürs Training missbraucht werden.
Dann gab es ein paar Urteile Disney hat KI generierte Inhalte entfernt und jetzt steht in den Verträgen das die Autoren KI nur benutzen dürfen wenn das Studio vorher zugestimmt hat.
Dass „Schöpfungshöhe“ nicht der US-Begriff ist, geschenkt. Dann nennen wir es eben Human Authorship, Original Expression oder Modicum of Creativity. Am Punkt ändert das nichts.

Im US-Recht ist nicht entscheidend, ob KI irgendwie beteiligt war, sondern ob ein Mensch noch ausreichend kreative Kontrolle hatte. Wenn die KI komplett alleine etwas erzeugt, wird es schwierig. Wenn aber Mensch Konzept, Auswahl, Layout, Bearbeitung, Code etc. liefert, kann das Gesamtwerk trotzdem geschützt sein.

Die WGA-Regeln und Studio-Vorgaben zeigen deshalb kein pauschales KI-Verbot, sondern Absicherung: Wer hat was gemacht, wem gehören die Rechte, wer bekommt Credits. Also eher Rechtekette und Risikomanagement als „KI drin, Copyright tot“. Rechtsabteilungen sind halt beruflich misstrauisch, Überraschung.
 
Zurück
Oben