SQL-Server für Praxis

Veeam hat einen sehr guten Ruf bei Backup und ist komplett kostenlos in der Version Endpoint Backup, man kann dort aber keine exclusions und sowas setzen, ansonsten ist auch die Standard Serversicherung durchaus OK in so kleinen Umgebungen. Ich denke die Software ist weniger entscheidend, wichtig ist, dass die Sicherung regelmäßig kontrolliert wird und auch mal ein Test Restore durchgeführt wird. Solange sichergestellt wird, dass alles wieder zurückgespielt werden kann, ist die Software nebensächlich

Welche Software ist denn nicht W2016 kompatibel? Ich dachte du verwendest nur die eine und wenn die kompatibel ist, reicht das doch? Dem SQL Server ist es egal, was für ein OS darunter ist und damit wärst du wesentlich moderner aufgestellt. Die meisten haben einfach keine Lust sich in was neues einzuarbeiten, war auch damals bei 2008 so und später bei 2012 ebenso.
 
@blubbs: Ist eine Zahnarztpraxis, keine Radiologie. Hier tummeln sich eben die Halbwissenden.

Geplant war "Backup Assist", kannte ich bis dato nicht. Kostet 375.
Veam habe ich auch daheim im Einsatz, komplett Backup war eh das Ziel.
Das Systemhaus plant, einen Citrix Xen Server aufzusetzen, darauf dann 2012R2, und parallel dazu ein paar VMs für Fernzugriff...
Kann nicht beurteilen wie sinnvoll das ist. Wieso nicht Zugriff per Remote Desktop, wenn ausnahmsweise Mal jemand von extern drauf muss...

Sind 2 verschiedene Praxissoftwares, ein Röntgen Programm und Befundungssoftware. Die meisten Hersteller updaten ihre Programme selten, und mit neuer Software wird selten getestet. Dann wird eben behauptet, es liefe nicht.

Edit: zum Server habe ich ja schon viel Hilfe bekommen, was meint ihr zu Clients?

Edit: ist halt auch die Frage, welches professionelle Systemhaus mir nur so einen Server hinstellt für von mir aus 10.000, das lohnt ja kaum. Es muss halt auch jemand die "Drecksarbeit" der Installation und Konfig machen für die ich keine Zeit habe.

Edit: Avira Endpoint Security wurde mit angeboten für alle Clients, dazu eine Sophos Firewall SG115 plus Network und Web Protection für nochmal 5500. Was haltet ihr davon? Überhaupt nötig? Oder nur Aufwand in der Konfiguration und kein ausreichender Schutz?
 
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xamoel schrieb:
@blubbs: Ist eine Zahnarztpraxis, keine Radiologie. Hier tummeln sich eben die Halbwissenden.

Dann sollte man das als Fragesteller auch erwähnen. Bisher las ich nur von einer radiologischen Umgebung. Ändert aber auch meine grundsätzliche Meinung zum Thema nicht. Da holt man sich ein Systemhaus ins Haus und lässt als Zahnarzt seine Finger davon.
 
Steht schon auf den ersten Seiten. Wenn du weitergelesen hättest würdest du sehen, dass die Angebote von einem Systemhaus sind.
 
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Und wofür dann hier die Fragen an die Halbwissenden? Wie auch immer. In solchen Fällen halte ich das Aufsuchen von Hilfe in einem Forum für grob fahrlässig. Du wirst ja auch nicht Deine Heizungsanlage in der Praxis selber warten. Oder, oder, oder.

Laut erstem Posting reden wir hier von einer Praxis mit mindestens 30 Mitarbeitern.
 
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Leseverständnis ist wohl nicht deine Stärke. Ich sagte, im Bereich der Zahnarzt-Systemhäuser tummeln sich viele Halbwissende.
Daher habe ich ja die Konfig hier gepostet, um einmal eine Meinung von Profis zu bekommen.

Und siehe da, Stunrise hat auf den ersten Blick gesehen, dass z.B. das RAM nicht zum Board passt.
 
Wo du gerade den RAM ansprichst, in den Vertrag gehört natürlich auch hinnein, dass das Systemhaus Monitoring betreibt. Alle Fehler die Laufwerke, Ram, Betriebssystem, Software, Backup etc. ausspucken muss vom Systemhaus beobachtet werden inkl. sich daraus ableitenden Maßnahmen. (Beispiel Ram, wenn der regelmäßig Speicherfehler loggt muss dieser getauscht werden)
 
Habe ich die auch drauf angesprochen, haben 3 Levels an Service Verträgen, beginnend bei 100 bis 360 pro Monat. Erst bei 360 pro Monat sind leihgeräte inklusive. Eine Wiederherstellung NBD ist kein Teil eines der Pakete, nur die Versicherung, sich dann besonders schnell darum zu kümmern...
Was meinst du zu Avira, Sophos und Clients?
 
Ein Backup muss in den Vertrag und ein Backup ohne getesteten Wiederherstellungspfad ist im Zweifelsfall Datenmüll und eben kein Backup. Genauso beim Monitorring des Ganzen, wenn man das Backup braucht und an der Stelle feststellt, dass das Backup die letzten 3 Monate immer bei einigen Dateien gescheitert ist, ist man im Zweifelsfall halt richtig übel dran.
Anflug: IT-Dienstleister im Gesundheitswesen der das liefert...

Was das IT-Sicherheitsschlangenöl angeht. Es verbieten sich alle Lösungen, die sich herausnehmen Samples in deren "Cloud" hochzuladen (also alle mir bekannten). Das geht vom Datenschutz her einfach überhaupt nicht. Das sich Microsoft und die div. "Sicherheitslösungen" vorbehalten diese Funktionen bei Updates (ungefragt) zu reaktivieren bedeutet eigentlich, dass man den Kram gar nicht einsetzen kann. Genauso sollte rein rechtlich die Praxis einen Datenschutzbeauftragten haben. Wenn dieser Mensch etwas von seinem Job versteht so hockt diese Person in einer dunklen Ecke und brabbelt irgendwas von Karteikarten und Apokalypse.
Ansonsten macht die Installation von "Sicherheitslösungen" keine Sicherheit aus. Sicherheit ist ein Prozess und muss gelebt werden. Mitarbeiter die jeden USB Stick bei 1 einstöpseln (egal ob gefunden oder vom Patienten), alle Emailanhänge öffnen, etc. bekommen jede Softwarelösung klein. Genauso wie der Chef, der unbedingt Adminrechte braucht.
Entsprechend müssen die Mitarbeiter dauerhaft sensibilisiert werden (eine Schulung hält im besten Fall 2 Wochen vor) und die Umsetzung muss genauso passen. Ohne Schulung und gescheite Umsetzung bringt die reine Installation der Software so viel wie ein Sticker auf den Kisten der besagt "Cybergeprüft"
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Danke, da redest du mir aus der Seele. Was nützt die beste Firewall und AV, wenn der Azubi irgendeinen Anhang öffnet und es dann Locky ist.
 
Azubis wie die meisten Angestellte sollten normalerweise derart wenig Rechte auf den Kisten haben, dass da kaum Schaden entstehen kann. Das Problem sind die Leute die Adminrechte wollen und aufgrund ihrer Position auch bekommen.

Schlimmer sind solche Späße wie zu simple Passwörter, Passwörter die aufgeschrieben werden und am Monitor kleben, Verzicht auf 2-Faktor Authentifizierung, Kisten in der zugänglichen Rezeption aus denen sich nie ausgeloggt wird wenn die Angestellten nicht mehr davor sitzen, Fernwartungsports die offen und maximal Unsicher im Netz hängen* ...


*Teamviewer mit zufälligem 6-stelligem Nummerncode als Zugangspasswort, oder "password_$Postleitzahl" und so eingestellt, dass sich jeder immer drauf verbinden darf. Gibt da durchaus Softwarebuden, die installieren das ungefragt bei der Installieren des eigentlichen Programms. Inkl. "lustiger" Diskussionen mit dem Support, wenn man als böser Admin diese Konfiguration "etwas" verbessert -.-
 
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Finde das Thema echt Interessant, und möchte nur mal ein Bsp. anhand meiner Firma geben.

Wir sind ein Archiv mit Digitalisierung, bei uns ist das Thema Datenbanken (Lagerverwaltung), IOPS (Digitalisierung), Ausfallsicherheit und Backup ein großes Thema.

Wir betreiben 4 Physische Server in 2 Serverräumen, die Arbeitsserver sind alle VMs. 2 Server sind ein Xen Cluster, fällt einer aus macht der andere nahtlos weiter, evtl. "ruckelt" es mal kurz. Auf dem 3. Server sind nicht ganz so kritische VMs, wo wir auch mal einen Tag ohne auskommen würden. Der 4. Server ist ein Backupsystem das im 2. Serverraum in einem anderen Brandabschnitt steht wo auch die Bandsicherung durchgeführt wird.

zusätzlich halten wir neben den Tagesbackups auf Band auch noch 5Tage auf dem Storage vor sodas wir sofort Dateien wiederherstellen können. Die VMs werden alle noch zusätzlich auf Band gesichert.

Dazu haben wir ca. 30 Clients die mittels Veeam Endpoint täglich komplett gesichert werden (aktuell können wir jeden Client an dem Tag wo er lief bis 02/2017 wiederherstellen. Auch können wir die Clients untereinander tauschen falls ein Kritischer (Buchhaltung) mal hobs geht und innerhalb einer halben stunde wieder lauffähig bekommen. USB-Ports und CD-Laufwerke sind generell gesperrt.

Alle Server haben eine USV und selbst die Datenschränke haben eine, sodass bei Stromausfall Netzwerkoperationen sauber beendet werden können.

Wir haben noch nie einen großen Ausfall der Hardware gehabt, mal 1-2 HDDs im Jahr das wars.

Und was hat uns der ganze Spaß gekostet? ca. 150.000€ alles HP und mit Garantie bis 2023. Da eh alles geleast ist relativiert sich auch die hohe Summe in meinen Augen, außerdem ist unser Systemhaus was das angeht sehr kompetent.
 
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Guter Preis, wie heißt euer Systemhaus?

Aber du musst auch sagen, ihr seid eine Firma, die damit euer Geld verdient. Bei mir ist das Mittel zum Zweck, und nicht mein Kerngeschäft.
 
Hast ne PN

Was heist Mittel zum Zweck, wir haben auch Krankenhäuser, Gemeinschaftspraxen und selbst. Ärzte als Kunden (D weit). Ohne gehts leider auch nicht mehr. Ich denk mal wen Dir einer ne Gesuindheitskarte hinhält wärst du ohne EDV auch ziemlich aufgeschmissen ;).

Auch hat es ja einen enormen Zeitgewinn wenn du Röntgenbilder gleich Digital erhälst and die Patientenakte knüpfen und über all abrufen kannst.

Mal abgesehen vom Platz wir haben auch mehrere Paletten voll mit Röntgenbildern, sau Schwer und die Entsorgung ist auch ein Spass :s.
 
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