Bierliebhaber schrieb:
Die Welt von Cyberpunk war fantastisch. Optisch herausragend und mit spannenden Menschen und Geschichten vollgestopft. Das genaue Gegenteil vom Bethesda-Einerlei. Da gab es richtig was zu tun, etwas, was ich tun WOLLTE, weil mich die Figuren interessiert haben. Es hat mich in die Spielwelt reingezogen und nicht wieder losgelassen. Genau wie jetzt BG3, oder, um mal andere Genres zu nennen, Life is Strange, The Wolf Among Us oder auch Bioshock. Da hat für mich bisher kein Bethesda-Spiel funktioniert. Es gibt einfach keinen Grund für mich, warum ich das Spiel spielen sollte. Eine richtige Geschichte erlebe ich nicht, spannende Figuren treffe ich nicht, wenn es ums reine Gameplay geht bleibe ich bei anderen Genres, um mal bei RPGs zu bleiben spiele ich da tausendmal lieber A- oder CRPGs.
Ich musste gerade so hart lachen.
Wo war die Welt in Cyberpunk, vor allem die Städte, optisch herausragen und welche Geschichten?
98% der NPCs haben nichts zu sagen, haben keine Routine, machen absolut garnichts in Cyberpunk.
Die Städte sind zu 95% mit nicht begehbaren Gebäuden gepflastert, es liegt an jeder Ecke der gleiche generische Müll ( Ja, ich meine wirklich Abfall! ) rum und auch sonst gibt es wenig was im Kopf bleibt.
Die Hauptfiguren sind nett, aber das war es auch. Sobald man von der Main Story abweicht, sieht und merkt man, wie hart alles nur Fassade ist.
All das hat GERADE CDPR in Witcher 3 in JEDER Hinsicht so gut gemacht.
Was deine RPG Vorlieben angeht - dafür kann ja Bethesda nichts.
Die liefern schon immer RPGs als Sandbox ab, in denen eine relativ gute Story da ist, aber der Hintergrund und das Roleplay vom Spieler kommt - soll mögen es Bethesda Fans aber auch.
Starfield liefert aber alles in allem eine deutlich bessere Main Story ab als Skyrim.
Aber am Ende, ganz egal. Du vergleichst komplett verschiedene Genre miteinander und kommst zu dem Schluss, dass Sandbox RPG ala Bethesda eh nichts für dich sind.