Störgeräusche - opt. Kabel von Soundkarte zu HIFI-Anlage

miac schrieb:
Du siehst das viel zu grob. Du hältst dich hier an den "analogen" Begriff auf. Nochmal: Die Daten werden als Zahlen gespeichert. Die Enddaten sind aber die Daten des analogen Signals und nicht die irgendeines Codecs. Der Endtreiber schreibt diese Daten in den Chip.

Nein, du übersiehst da etwas entscheidendes: die Representation des analogen Signals in Form von Zahlenwerten hat einen ganz einfachen Namen: PCM - Puls-Code-Modulation

Von daher muss man da nix "analoges" Erzeugen um daraus PCM zu gewinnen... die Repräsentation des analogen Signals ist PCM. Und das ist es auch was der Audiochip dann direkt verarbeiten kann.
 
Nö, die heutigen Chips wandeln das um. Steht auch in den verlinkten Unterlagen.
 
Nö, steht da nicht. Wenn doch hätt ich gern ne genaue Seitenangabe. Auf Seite 2 und 10 Steht dass der Chip PCM verarbeitet. Auf Seite 41 gibt's nen Hinweis das der Chip auch mit non-PCM (ohne genauere Angabe was das dann ist) umgehen kann und auf Seite 56 steht tatsächlich was von Konvertierungsfunktionen für professionelle Audioformate. Wüsste aber nicht wieso das für den Consumer-Bereich und mp3 wichtig sein sollte...

Vor allem würde mich auch interessieren wie genau diese nicht-PCM representation der analogen Daten aussehen soll, gibt's da ne Format-Beschreibung dazu? Eine einfache zeitlich gesampelte Abtastung des Signals und Angabe des analogen Pegels als Zahl kanns ja nicht sein...
 
miac schrieb:
Na, darauf kann man ja aufbauen.
Beim transcodieren berechnest Du direkt aus einem Codec in ein anderes.
Beim Transcodieren wird decodiert und anschließend encodiert.

miac schrieb:
Hier jedoch mußt Du ein PCM Signal erzeugen. Dazu brauchst Du das komplett entkomprimierte, analoge Signal. Du erzeugst also im Speicher das komplette Signal und wandelst es in ein PCM Signal um. Das gibst Du dann aus.
Und wie erhalte ich ein PCM Signal? Durch schlichts Decodieren. Analogisiert kann und wird dort nichts.
 
Und woraus besteht PCM? genau: Samples... der einzige Unterschied ist das laut dem Intel Dokument der Chip die Samples in einem bestimmten Layout im Speicher erwartet, das ist aber simpelstes Bit-Shifting (und auch eine rein digitale Angelegenheit die ich absolut nichts mit dem Klang zu tun hat)

Les dir einfach mal durch was PCM ist, scheint dir nicht so ganz klar zu sein...
 
Zuletzt bearbeitet:
gintoki schrieb:
Beim Transcodieren wird decodiert und anschließend encodiert.

Eben genau das ist es nicht. Beim transcodieren wird direkt von einem Format in ein anderes Format umgerechnet, wenn möglich.

Dadurch ist das Verfahren sehr schnell und benötigt keine Zwischendatei. Das komplette dekodieren der Ausgangsdatei entfällt.

Die andere Frage habe ich bereits beantwortet.
Ergänzung ()

Jesterfox schrieb:
Und woraus besteht PCM? genau: Samples

Sampling:
https://de.wikipedia.org/wiki/Abtastung_(Signalverarbeitung)
 
miac schrieb:
Eben genau das ist es nicht. Beim transcodieren wird direkt von einem Format in ein anderes Format umgerechnet, wenn möglich.
Doch, genau das ist Transcodieren. Der einzige Fall in dem nicht decodiert wird ist beim Wechsel des Containers/-formats. Das nennt sich aber nicht Transcodieren, sondern Muxen/Muxing.

miac schrieb:
Dadurch ist das Verfahren sehr schnell und benötigt keine Zwischendatei.
Ohja, das x264 Preset Placebo ist beispielsweise unglaublich schnell!

miac schrieb:
Die andere Frage habe ich bereits beantwortet.
Dir ist schon bewusst, dass das eine rhetorische Frage war und ich die Antwort gleich dazugeschrieben habe?
Es wird schlicht nichts analogisiert.
 
gintoki schrieb:
Beim Transcodieren wird decodiert und anschließend encodiert.
https://www.qumu.com/blog/de/2014/03/05/whats-the-difference-between-encoding-and-transcoding/

Ohja, das x264 Preset Placebo ist beispielsweise unglaublich schnell!

Na, dann dekodiere das mal und encodiere es wieder, dann weißt Du, was Zeit bedeutet.

Analogisieren habe ich jetzt wirklich genug beschrieben. Die Daten liegen nicht als PCM vor, sondern als Wavedaten.

DA Wandler arbeiten mit Wave Daten, nur wenige mit PCM Daten.

Wenn Du das anders siehst, und zwar auf Chip Ebene und nicht auf Treiber Ebene, dann verlinke bitte eine Quelle.
 
Die Daten liegen nicht als PCM vor, sondern als Wavedaten.

DA Wandler arbeiten mit Wave Daten, nur wenige mit PCM Daten.

Wenn Du das anders siehst, und zwar auf Chip Ebene und nicht auf Treiber Ebene, dann verlinke bitte eine Quelle.

https://de.wikipedia.org/wiki/RIFF_WAVE

Das WAVE-Dateiformat ist ein Containerformat zur digitalen Speicherung von Audiodaten
Enthalten sind meist sogenannte PCM-Rohdaten, also eine zeit- und wertdiskrete Darstellung des zeitlichen Verlaufs eines Signals

achja und was das transcodieren betrifft: es wir immer erst dekodiert in ein rohformat wie PCM bei audiodaten oder YCbCr/RGB bei videodaten und dann in ein neues format enkodiert, ein direktes konvertieren von einem bestimmten format in ein anderes wäre im prinzip zwar auch möglich, dafür müsste man aber erst einen speziellen algorithmus programmieren, sowas wäre nur in einem spezialfall wirklich sinnvoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ändert nur nichts an der Tatsache, dass beim Transcoding decodiert und anschließend encodiert wird. :rolleyes: Ja, es gibt einen Zwischenschritt mit unkomprimierten Daten und nein, Decoding und Encoding wird nicht ausschließlich im Zusammenhang mit Analog-Digital-Wandlung verwendet.

Und egal wie oft du es behauptest, es wird nicht analogisiert.
 
miac schrieb:

nehmen wir doch mal den etwas ausführlicheren englischen Artikel dazu: https://en.wikipedia.org/wiki/Sampling_(signal_processing)

Audio sampling[edit]

Digital audio uses pulse-code modulation and digital signals for sound reproduction. This includes analog-to-digital conversion (ADC), digital-to-analog conversion (DAC), storage, and transmission. In effect, the system commonly referred to as digital is in fact a discrete-time, discrete-level analog of a previous electrical analog. While modern systems can be quite subtle in their methods, the primary usefulness of a digital system is the ability to store, retrieve and transmit signals without any loss of quality.
(Hervorhebung von mir)

Es gibt kein ominöses Wave-Format (und nochmal, wenn es das Format gibt muss es doch auch eine genaue Beschreibung dazu geben,. mehr als nur den Artikel zur Abtastung, der Beschreibt ja nur das Vorgehen, nicht das Format)... das ist PCM dass da verwendet wird!

DACs Arbeiten mit PCM (steht auch in dem von dir Verlinkten PDF von Realtek!), Audio-CDs sind PCM (https://en.wikipedia.org/wiki/Compact_Disc_Digital_Audio), eigentlich alles was nicht komprimiert (mp3, aac usw.) ist ist im Consumer-Bereich PCM.


Ich glaub langsam du willst hier nur trollen...
 
Ich kann Jesterfox nur unterstützen.

@miac, ich habe das Gefühl, dass von dir wild irgendwelche Quellen angeben werden, die du gar nicht gelesen hast oder nicht verstanden hast. Ansonsten gib doch bitte Mal Zitate aus deinen Quellen, die deine Aussagen unterstützen, so wie es Jesterfox getan hat.
 
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