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News Stop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben

Die Mitgliedes dieser Institution sind vorwiegend Publisher und, wieso ist das nur ein Zufall, ist dort auch Ubisoft vertreten. Genau diejenigen, die bereits negativ mit ihrer Geschäftspraxis aufgefallen sind. Das Statement besteht aus vorgeschobenen Gründen (Ausreden), um sich nicht weiter mit den unbequemen und sinnlosen Belangen der Kundschaft, also die, die primär Geld in die Kassen spülen, aueinandersetzen zu müssen. Der Kunde soll gefälligst bezahlen und keine Ansprüche an das Produkt stellen. Diese Denkweise kann man auch bereits bei aktuellen Spieletiteln sehen. Das meiste ist generischer Einheitsbrei mit den immer gleichen und langweiligen Inhalten. Ubisoft und EA sind natürlich immer ganz vorne mit dabei. Wahrscheinlich haben auch genau die beiden direkt dort angerufen und sich beim Betreuer ausgeweint.
 
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iGameKudan schrieb:
Die Serverinfrastruktur musst dennoch entwickelt werden. Der Betrieb ist ein anderes Ding. Aber dann wälzt man halt die Betriebskosten auf die Community ab - und ob das so erstrebenswert ist?
Das darf die Community doch selbst entscheiden nicht? Und manche Spiele gehen dann eben doch unter und um manche bildet sich eine lebendige Community. Z.B. Supreme Commander mit FAF:Forever. Da gibt's Launcher, Karten, Patches, Masterserver...
iGameKudan schrieb:
Vorallem hat die Administration durch die Community sicherlich so ihre Vorteile gehabt, jedoch wird jeder auch schon die Erfahrung gemacht haben, dass es Administratoren gab die sich wie Gott aufgeführt haben...
Ja und, dann wechselt man den Server eben.
 
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fesc schrieb:
Ein Fehler wird entdeckt, der zu einem Datenleak führt/führen kann. Server und Clientcode muss gepatcht werde. Wer macht/zahlt das? Wer haftet?
Was ist mit den ganzen Altaccounts, mit den entsprechenden Werten die dahinterstecken (weiss gar nicht wieviel mein WoT account "wert" ist). Werden die gelöscht? Übernommen? Wer haftet wenn meine schönen Panzer auf einmal weg sind?
Ich glaube du hast hier einen Denkfehler. Es ist in meinen Augen klar, dass die Datenstände der Spiele die Server der Hersteller nicht gesammelt verlassen oder im Gesamten zum Download bereitgestellt werden. Das geht allein wegen DSGVO nicht.
Es geht hier um die Software zum Betrieb eines neuen Servers oder halt offline (dann auch gerne mit deinem Char).

Was ist denn das Problem mit Fehlern in Legacy Code? Haftungsausschluss und gut ist… Win7 wird auch nicht mehr gepatcht, der Betrieb und die Sicherheit ist dein Problem.
 
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iGameKudan schrieb:
Die Serverinfrastruktur musst dennoch entwickelt werden. Der Betrieb ist ein anderes Ding. Aber dann wälzt man halt die Betriebskosten auf die Community ab - und ob das so erstrebenswert ist?
Warum so kompliziert? Lass mich doch aus dem Spiel heraus die Möglichkeit haben ein Spiel zu hosten. Ich hab hier bei mir die Half Life Generation Box stehen und könnte davon jetzt CS installieren und nen Server starten auf den man joinen kann sofern jemand die selbe Version hat, ganz ohne Serverinfrastruktur. Ging damals ja, also sollte das heute auch möglich sein.

iGameKudan schrieb:
Vorallem hat die Administration durch die Community sicherlich so ihre Vorteile gehabt, jedoch wird jeder auch schon die Erfahrung gemacht haben, dass es Administratoren gab die sich wie Gott aufgeführt haben...
Ja, gabs aber gab auch viele gute Server. Man hatte mehr als genug zur Auswahl. Soll der Spieler entscheiden wo er joint. Besser so als gar keine Server mehr?!

iGameKudan schrieb:
Da bestünden schon Möglichkeiten - indem bspw. in der EU der Multiplayer weggelassen wird, integrierte Online-Erfahrungen fehlen, Progressing-Systeme fehlen...
Dann hat man die ganzen Systeme noch solange die Publisherserver laufen und wenn sie nicht mehr laufen, hat man diese Sachen eben nicht mehr aber zumindest kann man das Spiel noch spielen. Das ist doch immer noch besser als wenn man gar nichts mehr hat. Muss der Publisher dann entscheiden wie er das Problem löst.

iGameKudan schrieb:
Zumal auch der Verlust von GaaS-Features auch für den Spieler nachteilig sein sein...
Nachteilig weil?
GaaS hatte man früher auch nicht und es ging und es gibt heute, gerade im Indiebereich, viele sehr beliebte und erfolgreiche Spiele die das nicht haben und es funktioniert ohne dass man das Gefühl hat benachteiligt zu sein.

iGameKudan schrieb:
Weil der ggfs. längere/unbegrenzt lange Betrieb der Server eingepreist wird, wenn die Serversoftware nicht rausgerückt wird - und das wär garnicht mal unwahrscheinlich, dass man eher den Weg von Preissteigerungen geht.
Das muss dann der Publisher entscheiden. Wenn es Gesetz ist muss er eben abwägen ob er die Server weiterlaufen lässt oder ob er schon bei der Entwicklung des Spiels zu Beginn einplant dass gegebenfalls eine Serverversion benötigt wird die man anbieten kann. Oder eben ne andere Lösung. Alles besser als wenn das Spiel dann gar nicht mehr spielbar ist.

iGameKudan schrieb:
Oder die entsprechend gepolten Publisher nur noch im Abo-Modell vertreiben, wodurch das Vertragsverhältnis nur noch von Monat zu Monat geht...
Wenn sowas ausgenommen wird und die Publisher auf den Zug aufspringen sollten, wird sich dann ja zeigen ob das fruchtet. Wenn die Spielerschaft das annimmt, ja dann ist das leider so.

Aber man muss irgendwas tun denn es wird nunmal nicht besser.
 
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Azeron schrieb:
Aber du hattest das Lizenzthema angesprochen und das macht ja gar keinen Sinn weil man damals in Offlinespielen ebenfalls Lizenzen genutzt hat und die heute noch spielen kann.
Ich hab es ja im Kontext von The Crew angesprochen...
 
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Der Branchenverband vertritt ausschliesslich die Interessen ihrer Mitglieder zu denen große Spielverleger zählen. Dass die dagegen sind, Spiele nach dem Produktlebensszyklus zu erhalten, ist keine Überraschung. Geschweige denn auch nur das Geringste dazu beizutragen.

Am Besten wäre es, wenn Käufer von Spielen das Recht dazu hätten diese nach ihrem offiziellem Ende unabhängig weiter betreiben können.

Das ist bei jedem physischen Gut trivialerweise so. Zeit, Software und Hardware gleich zu behandeln.
 
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kicos018 schrieb:
Ich hab es ja im Kontext von The Crew angesprochen...
Achso. Trotzdem sehe ich das Lizenzargument nicht ein, auch in diesem Fall nicht. The Crew könnte man genauso als Singleplayer spielen wie andere Autorennspiele auch.
 
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Azeron schrieb:
Lass mich doch aus dem Spiel heraus die Möglichkeit haben ein Spiel zu hosten.
Und wer bereibt den Serverbrowser, über den man die gehosteten Spiele dann auch findet?
Azeron schrieb:
ann hat man die ganzen Systeme noch solange die Publisherserver laufen und wenn sie nicht mehr laufen, hat man diese Sachen eben nicht mehr aber zumindest kann man das Spiel noch spielen.
Aber nicht mehr in der ursprünglichen Form - und das kann teils erheblich sein. Wenn die Systeme wiegesagt überhaupt angeboten wurden und es nicht einfach hieß "Dieses Feature ist in deiner Region nicht verfügbar."

Wie schön wär denn ein auf MMO ausgelegtes TheCrew, wenn man in der großen Welt alleine rumkurvt. Das hätte nix mehr mit dem Spielspaß von früher zu tun.
Azeron schrieb:
GaaS hatte man früher auch nicht und es ging und es gibt heute, gerade im Indiebereich, viele sehr beliebte und erfolgreiche Spiele die das nicht haben und es funktioniert ohne dass man das Gefühl hat benachteiligt zu sein.
GaaS-Features haben auch gute Dinge mit sich gebracht... Genauso wie sich bei Spielen heute auch vieles im Vergleich zu damals zum Positiven entwickelt hat.

Wieso sollte man sich bei den Positiven Dingen früher oder später zurückentwickelt, nur damit eine Masse an Spielern, die nicht mal einen Linienbus füllen würde, bis in alle Ewigkeit Spiele spielen kann, die vermutlich 99,999% aller Spieler dann nicht mehr interessieren?
Azeron schrieb:
Oder eben ne andere Lösung.
Jop, man preist den Ewigbetrieb der Server vorab natürlich vielfach ein oder setzt auf ein Abo-Modell - die wahrscheinlichsten Optionen.
Azeron schrieb:
Wenn die Spielerschaft das annimmt, ja dann ist das leider so.
Und dann hat man mit dieser Initiative vieles verschlechtert anstatt verbessert zu haben. Dann hat man Spiele noch kurzlebiger gemacht und die rechtliche Situation noch weiter verschlechtert.

Und die Wahrscheinlichkeit dafür ist mMn. so hoch, dass es mMn. die wenigen Vorteile nicht wert ist.
 
iGameKudan schrieb:
Und wer bereibt den Serverbrowser, über den man die gehosteten Spiele dann auch findet?
Die Community. Gab früher auch Seiten die einfach IP Adressen und Domains gelistet haben. Im Spiel brauchst du dann nur die Möglichkeit zu einer IP zu connecten und ggf. Als Favorit zu speichern, fertig.

Wenn ein Spiel so alt ist, dass es vom Publisher keinen Support mehr erhält, dann „darf“ es auch komplizierter sein einen Server zu finden.
 
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Tzk schrieb:
Teils weil Bibliotheken genutzt werden wo die Lizenz das nicht her gibt, teils weil man die eigene IP schützen möchte.
Dann muss sich der Entwickler die Lizenz für die Redistribution sichern, ebenso wie es früher auch war. Sofern Geheimniskrams wie Anticheat vorhanden ist kann der Betreiber es vorher rausnehmen, denn das ist für den Betrieb eigener Server nicht nötig.
fesc schrieb:
Ich sehe hier viele technische Probleme im Detail, die Petition ist total schwammig. Man kann nicht ein Gesetzt für alle möglichen technischen details/implementierungen/spieletyps etc. machen. Das ist am Ende nur ein Fest für Anwälte.
Hä? Ist alles prima geregelt.
fesc schrieb:
Ein Fehler wird entdeckt, der zu einem Datenleak führt/führen kann. Server und Clientcode muss gepatcht werde. Wer macht/zahlt das? Wer haftet?
Für die Haftung und Gewährleistung auf digitale Güter (einschließlich Software) gilt EU-Richtlinie 2024/2853. Staaten haben bis 2026 Zeit, diese in nationales Recht umzusetzen, das wird also deutlich vor einem etwaigen Erfolg der Initiative wirksam.
fesc schrieb:
Was ist mit den ganzen Altaccounts, mit den entsprechenden Werten die dahinterstecken (weiss gar nicht wieviel mein WoT account "wert" ist). Werden die gelöscht? Übernommen? Wer haftet wenn meine schönen Panzer auf einmal weg sind?
Tzk schrieb:
Es ist in meinen Augen klar, dass die Datenstände der Spiele die Server der Hersteller nicht gesammelt verlassen oder im Gesamten zum Download bereitgestellt werden. Das geht allein wegen DSGVO nicht.
Was ist denn mit den Altaccounts wenn der Betreiber den Server ersatzlos abschaltet?
Die Datenmitnahme für eigene Daten ist in Art. 20 DSGVO geregelt.
fesc schrieb:
Und das soll dann so ins Gesetz? D.h. es wird mir gesetzlich vorgeschrieben das ich meinen code von vornherein so zu designen haben dass er mit einer anderen Infrastruktur arbeiten können muss?
"Mit einer anderen Infrastruktur"? Das läuft auf normaler Serverhardware von der Stange.
Teilweise bei Amazon, Microsoft, ... in der Cloud. Clientseitig muss man nur die Serveradresse konfigurierbar machen.

Es gibt möglicherweise SSO-Integration mit Publisher-Konto was ein technisches Hindernis für den Betrieb eines eigenen Servers sein könnte. Aber da sowieso jeder Hinz und Kunz dafür inzwischen OpenID Connect benutzt, ist es kein Hexenwerk das auf einen anderen Authentisierungsserver umzubiegen.
fesc schrieb:
Oder ich muss das alles im Nachhinein machen, für ein Produkt dass mit evtl. eh nur noch oder schon immer Verluste einbringt?
Kannst du dir aussuchen. Du kannst es auch schon gleich machen, aber mit der Veröffentlichung warten bis deine offiziellen Server abgeschaltet sind.

Und die Entwicklung von solchen Servern findet auch auf privater Infrastruktur des Betreibers statt.
kicos018 schrieb:
Weil generell viel mehr lizenziert wird und auch muss? Autohersteller und co sind da viel mehr drauf bedacht und fordern heutzutage sicherlich auch mehr Geld dafür ein, weil die Spiele u.a. auch ein viel größeres Publikum erreichen.

Der Aufschrei als bei San Andreas Musik aufgrund von Lizenzen entfernt wurde, war ja an Peinlichkeit nicht zu überbieten.
Der relevante Fachbegriff ist der Erschöpfungsgrundsatz. Sobald dein Spiel legal an den Endkunden verkauft wurde, dann hat er rechtmäßig die Lizenz für alle Inhalte erworben, egal ob Autos oder Musik. Ihm sie nachträglich wegzunehmen, dafür gibt es keine rechtliche Grundlage, selbst wenn die Verträge des Publishers mit den Rechteinhabern auslaufen.
 
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chithanh schrieb:
Dann muss sich der Entwickler die Lizenz für die Redistribution sichern, ebenso wie es früher auch war.
Klar, das geht halt nur nicht rückwirkend. Bzw nicht so leicht rückwirkend, weil dafür die bereits geschlossenen Verträge angepasst werden müssten. Bei Neuentwicklungen sollte es zumindest möglich sein.

chithanh schrieb:
Was ist denn mit den Altaccounts wenn der Betreiber den Server ersatzlos abschaltet?
Die Datenmitnahme für eigene Daten ist in Art. 20 DSGVO geregelt.
Ja, für eigene Daten kein Ding. Aber wenn ich deine Daten runterladen könnte (username, email, Kreditkarte, Spielstand), dann wäre was verkehrt.
 
iGameKudan schrieb:
Und wer bereibt den Serverbrowser, über den man die gehosteten Spiele dann auch findet?
Dann gibts zum Beispiel keinen Serverbrowser im Spiel sondern joint direkt mit der IP? Zum Beispiel.
Oder die Community bastelt irgendwas. Aber es ist machbar und immer noch besser als wenn man das Spiel gar nicht mehr spielen kann.

iGameKudan schrieb:
Wie schön wär denn ein auf MMO ausgelegtes TheCrew, wenn man in der großen Welt alleine rumkurvt. Das hätte nix mehr mit dem Spielspaß von früher zu tun.
Ob das dann Spaß macht oder nicht, sollen die Spieler die es spielen wollen dann für sich entscheiden aber immer noch besser als wenn man es gar nicht mehr spielen kann.

iGameKudan schrieb:
GaaS-Features haben auch gute Dinge mit sich gebracht... Genauso wie sich bei Spielen heute auch vieles im Vergleich zu damals zum Positiven entwickelt hat.
Und trotzdem ist ein Spiel ohne GaaS Features immer noch besser als wenn man es gar nicht mehr spielen kann.

iGameKudan schrieb:
Wieso sollte man sich bei den Positiven Dingen früher oder später zurückentwickelt, nur damit eine Masse an Spielern, die nicht mal einen Linienbus füllen würde, bis in alle Ewigkeit Spiele spielen kann, die vermutlich 99,999% aller Spieler dann nicht mehr interessieren?
Weil es immer noch besser ist als wenn man das Spiel dann gar nicht mehr spielen kann.

Ich verstehe das Problem nicht. Die Publisher können ihre Spiele dann ja noch immer so machen wie immer nur dass sie beim Entwicklungsprozess dann miteinbeziehen müssen wie es dann nach der Serverabschaltung noch spielbar sein wird. Die haben die Technik und die Ressourcen um sich Lösungen auszudenken und wenn man einmal eine solche Lösung hat, das wird anfangs natürlich etwas aufwändiger sein, kann man die in Zukunft dann immer nutzen und der Aufwand hält sich ab dann in Grenzen.

Ich raffe halt wirklich nicht wie man so krass dagegen sein kann dass man ein Produkt wofür man Geld bezahlt hat, auch nach Abschaltung der Server weiter nutzen können soll. Und ich raffe auch nicht wie man da die Publisher noch verteidigen kann. Riesige Multimillarden Dollar Konzerne verteidigen. Ich verstehs wirklich nicht.

Wenn alle anderen Produkte so funktionieren würde wie Videospiele heute, wäre der Aufschrei RIESIG. Warum ist es bei Videospielen in Ordnung dass man den Konsumenten diktiert wann sie wie das Produkt nutzen können? Und warum argumentiert man dass die Produkte dann plötzlich schlechter werden?

So wie ich das in den letzten Jahrzehnten wahrgenommen habe sind die Spiele eher mit dem erzwungenen Servergedöns schlechter geworden und hätte wirklich kein Problem damit wenn man wieder mehr dahin zurückgeht wo wir vor 20 Jahren und mehr waren.
 
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Die Frage ist wer hier in der Pflicht steht ein Spiel mit einem letzten Offline Patch zu versehen?
Ein Publisher oder eher das ausführende Entwicklungsstudio?

Ein Publisher bräuchte nur den Trick anzuwenden, dass dahinter liegende Entwicklungsstudio "insolvent" gehen zu lassen, womit das Recht eines eines letzten Patches schon verfallen würde.

Den Mitarbeiter des Entwicklers wird "gekündigt" bevor sie dann bei einem "neuen" Studio plötzlich wieder Arbeit finden, welcher (was für eine Überraschung) für den gleichen Publisher wieder tätig wird.

Oder wird der letzte Offline Patch so lieblos hingerotzt, dass er zwar theoretisch funktioniert, aber mehr Fehler als im Onlinebetrieb hat, denn es gibt wohl kein Gesetz für fehlerfreien Betrieb, denn ohne Nachbesserungspatch schafft es heutzutage kein Spiel mehr.

Bei allen guten Absichten wird das eher bei einem Erfolg nur ein lauer Wind werden.
Primär ehemals auf Mehrspieler ausgelegte Titel weine ich auch keine Träne nach...
 
iGameKudan schrieb:
GaaS-Features haben auch gute Dinge mit sich gebracht...
Mir fällt da persönlich nichts ein, aber es gibt ja auf jeden Fall Menschen, die daran ihre Freude haben. Ich hab mal einen Forenpost gelesen, von jemanden der in irgendeinem Shooter alles freigeschaltet hatte, was es freizuschalten gab und dann meinte, das Spiel wäre jetzt langweilig.

Die meisten Leute meinten dazu, dass das Spiel vermutlich schon die ganze Zeit langweilig war, wenn das Spielen des Spiels selbst langweilig ist. Nur das Freischalten jat Spaß gemacht. :D
 
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Das ist eine gute Auflistung von all den Gründen, weswegen ich aufgehört hab Multiplayer-Shooter zu spielen. Matchmaking war für mich kein Fortschritt. Früher hatte man seine Lieblingsserver, wo man wusste, dass Cheater konsequent gebannt werden und coole Leute unterwegs sind. Die Maps und Skins aus der Community waren auch super.

Fühl ich absolut! - Counter Strike Source war damals mein game, man hatte seine 1-2 Lieblings Server und hatte einfach Riesen Spaß. Admins waren eh immer da o. durch Teamspeak 2 erreichbar. Man war das eine schöne Zeit, einfach mal zu zocken und plötzlich steht die Uhr auf 4:00 Uhr. :hammer_alt:
 
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Postman schrieb:
Die Frage ist wer hier in der Pflicht steht ein Spiel mit einem letzten Offline Patch zu versehen?
Meiner Meinung nach der Rechteinhaber. Ist der Rechteinhaber ein Entwicklerstudio das dann plötzlich insolvent gegangen ist und die Rechte danach keiner übernimmt, ja dann ist es Abandonware und dann hab ich auch kein Problem damit mir es anders aus dem Netz zu besorgen weil wer soll mich zur Rechenschaft ziehen wenn es niemanden mehr gibt der sich für das Spiel verantwortlich sieht?

Postman schrieb:
Oder wird der letzte Offline Patch so lieblos hingerotzt, dass er zwar theoretisch funktioniert, aber mehr Fehler als im Onlinebetrieb hat, denn es gibt wohl kein Gesetz für fehlerfreien Betrieb, denn ohne Nachbesserungspatch schafft es heutzutage kein Spiel mehr.
Die Gothic Community hat es geschafft Gothic 3 spielbar zu patchen. Wenn man ne Community hat die interessiert ist dass das Spiel weiterhin funktioniert, ist das alles machbar aber das Spiel sollte halt grundsätzlich mal spielbar bzw. zu starten sein ohne Server.
 
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tomgit schrieb:
Klingt ja fast wie bei Apple.
Das dachte ich mir auch..
Man könnte fast meinen, dass der Verband die Forderung nicht verstanden hat. Aber immerhin outet man sich als Geldgeil.
 
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Sorry aber manche argumentieren hier doch extrem lächerlich!

Keiner verlangt das die Daten zu Verfügung gestellt werden, außer du stimmt zu das Teile übernommen werden kann! (Kreditkarten runterladen...ihr argumentiert wie Pirate Software! Oder die Lobby...das geht alleine wegen der DGSVO nicht!)
Alte Spiele sind ausgenommen!
Ich habe schon mal erlebt wenn Spiele zur Community überführt wurden: Anti-Cheat, IP-Zeug und DRM rausgepatcht! Neue Lizenz und gut war...
 
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als mal irgend ein anno oder ubisoft spiel das erste mal n online zwang hatte, da ham sie noch hoch und heilig versprochen das spiel spielbar zu halten auch wenn die server mal abgeschaltet werden.

die zeiten ham sich geändert.
 
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Der Multiplayermodus von Dark Souls Prepare to Die Edition wurde vor einigen Jahren abgeschaltet wegen eines Security-Bugs. Dank der Community kann man aber, wenn man will, noch immer zusammen im Multiplayer spielen und das ganz ohne Unterstützung durch die Entwickler oder sonstiges.

Wenn man die Publisher dazu zwingen würde solche Dinge nicht aktiv zu verhindern hätten wir schon viel gewonnen.
 
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