Zumindest bei Anno 2070 haben sie das bisher eingehalten, wenn auch erst nachdem es Kritik aus der Community gab. Dort wurden ja die alten Server abgeschaltet und dann letzlich per Patch mit dem neuen Serversystem kompatibel gemacht.JohnMalkovich schrieb:da ham sie noch hoch und heilig versprochen das spiel spielbar zu halten auch wenn die server mal abgeschaltet werden.
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News Stop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben
- Ersteller MichaG
- Erstellt am
- Zur News: Stop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben
Mir persönlich geht es hauptsächlich darum, daß Spiele mit Online-Zwang, die aber einen Einzelspieler-Modus beinhalten, nicht einfach abgeschaltet werden sollen. Es ist technisch sehr schnell machbar, einen Online-Zwang auszuhebeln und das spielen im Offline-Modus für Einzelspieler zu ermöglichen. Das zeigen ja die ganzen Raubkopierer mit ihren Cracks.
Natürlich können reine MMO´s nicht einfach auf Einzelspieler umgestellt werden. Aber das will ja auch wohl keiner. Es wäre aber wohl durchaus möglich, die Rechte für ein bestimmtes Spiel Open Source zu machen, und somit wären dann auch die (ehemaligen) Rechteinhaber aussen vor wenn es um Haftung geht.
Natürlich können reine MMO´s nicht einfach auf Einzelspieler umgestellt werden. Aber das will ja auch wohl keiner. Es wäre aber wohl durchaus möglich, die Rechte für ein bestimmtes Spiel Open Source zu machen, und somit wären dann auch die (ehemaligen) Rechteinhaber aussen vor wenn es um Haftung geht.
Mordhorst3k
Lieutenant
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Nein, ist es nicht. Spiel werden nicht mehr so entwickelt, dass ein Community betriebener Server möglich ist. Man halt halt damit irgendwann aufgehört. Es ist halt weiterhin so, dass die Gegenargumente alle fadenscheinig sind - an den Haaren herbeigezogen. Früher gabs keine Probleme damit, wenn die Community Server gehostet hat. Masterserver laufen lassen kostet kaum bis wenig Geld. Aber hier wird dann alles überdramatisiert und ist finanziell eine enorme Belastung.kicos018 schrieb:Das Argument, dass es ja früher funktioniert hat und dementsprechend auch heute möglich ist, ist schwach. Damals ging es um das Spiel, nicht um Skins und Mikrotransaktionen.
Schau dir Spiele wie ARK an. Masterserver offline, kannst du nicht einmal auf deinen eigenen Root oder LAN-Server zugreifen. Und das habe ich vor paar Jahren mehrfach mit einem Root erlebt. Oder auch vor ca. 3 Jahren, da habe ich einen lokalen Server laufen gehabt. Master war offline und ich konnte nicht mal im LAN spielen.
Man will Spiele nicht so programmieren, damit solche Dinge möglich sind. Es ist viel einfacher damit zu argumentieren, wenn ein Spiel kein Geld mehr bringt es abzuschalten. Man enzieht dem Spieler schlicht die Lizenz.
Und genau deshalb versucht man sich herauszuwinden.BlaBlam schrieb:Irgendwas in der Art war doch zu erwarten. Über private Server wird man eben keine Loot-Boxen verticken![]()
Lerne doch einfach die Meinung anderer zu akzeptieren. Normalerweise nennt man so etwas "Diskussion". Seinen Gegenüber mit seinen eigenen Argumenten überzeugen. Die Meinung andere als lächerlich zu bezeichnen ist eines: ignorant.Fegr8 schrieb:Sorry aber manche argumentieren hier doch extrem lächerlich!
chithanh
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Was kein Problem ist weil die Petition nicht rückwirkend gilt, sondern nur für neue Spiele.Tzk schrieb:Klar, das geht halt nur nicht rückwirkend. Bzw nicht so leicht rückwirkend, weil dafür die bereits geschlossenen Verträge angepasst werden müssten. Bei Neuentwicklungen sollte es zumindest möglich sein.
Genau. Du kannst deine eigenen Daten vom Publisher runterladen und auf einen beliebigen anderen Server hochladen, um dort weiterzuspielen. Die Daten anderer Nutzer sind dafür weder nötig noch gehen sie dich etwas an.Tzk schrieb:Ja, für eigene Daten kein Ding. Aber wenn ich deine Daten runterladen könnte (username, email, Kreditkarte, Spielstand), dann wäre was verkehrt.
Das ist Unsinn. Was meinst du was während der Entwicklungsphase des Servers passiert? Genau, der wird nur In-House betrieben und speziell konfigurierte Spiele können ihn erreichen. Sonst könnte man ihn ja gar nicht testen bevor er in die Produktion geht.Mordhorst3k schrieb:Spiel werden nicht mehr so entwickelt, dass ein Community betriebener Server möglich ist.
Rockstar85
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Es war Anno 2070... ein Online Only game.. Daran erinnert sich aber die Industrie nicht mehrJohnMalkovich schrieb:als mal irgend ein anno oder ubisoft spiel das erste mal n online zwang hatte, da ham sie noch hoch und heilig versprochen das spiel spielbar zu halten auch wenn die server mal abgeschaltet werden.
Azeron
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Auf Einzelspieler nicht unbedingt aber dass die Community selber Server verwaltet ist möglich wie man bei WoW gesehen hat die das gemacht haben ohne jegliche Hilfe von Blizzard. Wenn die das also hinbekommen sowas von selbst auf die Beine zu stellen, sollte es auch für Publisher möglich sein selbst für MMOs Serverversionen zur Verfügung zu stellen wenn sie selber kein Geld mehr damit erwirtschaften möchten und es abschalten.kdr4cu schrieb:Natürlich können reine MMO´s nicht einfach auf Einzelspieler umgestellt werden.
qu3x^
Cadet 4th Year
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Ja, denn genau auf das stützen sich die Hersteller. Kosten und Zeit in die ewige Haltbarkeit von Spielen zu investieren.Nadja... schrieb:Ich könnte bei folgenden Satz aufhören zu lesen und behaupten, dass nicht das Spiel, sondern die Einbindung in den Game Pass daran schuld ist.
"Betroffen ist wohl die in Microsofts Game Pass enthaltene Version des 2017 erschienenen Shooters."
Und auf der anderen Seite rotzt M$ dann eine offenbar unangepasste Version in den Game Pass zur "Wertsteigerung" des Angebots.
Sorry, aber nicht sorry. Die Dissonanz zwischen dem Lobbygeheule versus diesem Paradebeispiel an Inkompetenz verdient schon gerichtlich verordnete Einläufe in der Managementebene bei M$
Ich wäre ja schon dankbar, wenn Singleplayer Modi den Always online Zwang entfernen, insofern sie einen haben (ohnehin ein absolutes Unding); spätestens bei der Abschaltung der Server sollte dies verpflichtend gesetzlich vorgeschrieben sein.
Ich bin dort leider bei meinen vielen Vorrednern - aber Geld verdient man damit im vergleich zu live Games deutlich wenigerFegr8 schrieb:Ehrlich... Age of Empire 2 wäre tot, wenn die leute es nicht gemoddet hätten für ein besseres Erlebnis mit neuem Windows und Netzwerkverbesserung!
eastcoast_pete
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Wenn der Interessenverband der Gaming Industrie nicht dagegen wäre, hätte die Initiative etwas falsch gemacht 😀. Die Reaktion zeigt IMHO, daß StopKillingGames auf dem richtigen Pfad ist.
Wer's noch nicht gemacht hat => Bitte Unterschreiben! Je größer der Druck von den Bürgern (uns) ist, umso eher passiert auch was.
Allgemein ist es aus meiner Sicht ein Unding, daß gekaufte Spiele vom Studio/Publisher einfach unspielbar gemacht werden können. Das gilt IMHO auch für Software allgemein, und ebenso für Software, die zum Betrieb der Hardware benötigt wird (das Van Moof Debakel). Erworbene Software ist gekauft, nicht gemietet.
Wer's noch nicht gemacht hat => Bitte Unterschreiben! Je größer der Druck von den Bürgern (uns) ist, umso eher passiert auch was.
Allgemein ist es aus meiner Sicht ein Unding, daß gekaufte Spiele vom Studio/Publisher einfach unspielbar gemacht werden können. Das gilt IMHO auch für Software allgemein, und ebenso für Software, die zum Betrieb der Hardware benötigt wird (das Van Moof Debakel). Erworbene Software ist gekauft, nicht gemietet.
Hatsune_Miku
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Drecksbande, ich will einfach nur das weiternutzen können wofür ich bezahlt habe. Ansonsten sollte man mir den Kaufpreis erstatten. Weil so sehe ich das als Diebstahl.
games sollten einfach alle von haus aus einem Offlinemodus bieten, den der entwickler nach abschaltung aktivieren kann und gut, dann gibts auch kein ärger.
games sollten einfach alle von haus aus einem Offlinemodus bieten, den der entwickler nach abschaltung aktivieren kann und gut, dann gibts auch kein ärger.
Tzk
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Sag das mal Adobe…eastcoast_pete schrieb:Erworbene Software ist gekauft, nicht gemietet.
Das wird mit der PC Version aber nicht funktionieren weil das Spiel selbst zum Teil über den Client läuft, also die Spieldaten über den Server laufen.Azeron schrieb:zB Diablo 3 nur nen Patch um die Serverabfrage rauszunehmen.
Außerdem muss das definiert sein ab wann ein Spiel als Online-Multiplayer zählt und wann nicht, da sind die Grenzen zum Teil fließend.
Oder ein anderes Beispiel wäre der aktuelle Flight Simulator, wenn da mal irgendwann in der Zukunft die Server abgeschaltet werden, wie soll das denn funktionieren?
Kann man einfach nicht genau Vordefinierten, deshalb wird so ein Zwang für Entwickler ziemlich sicher nie umgesetzt werden.
Könnte und sollte man, ja. Nicht falsch verstehen, ich selber habe die Petition auch unterschrieben. Ich sage nur, dass das ganze Thema nicht so einseitig ist wie sich viele wünschen und beide Seiten durchaus valide Punkte haben.Azeron schrieb:Achso. Trotzdem sehe ich das Lizenzargument nicht ein, auch in diesem Fall nicht. The Crew könnte man genauso als Singleplayer spielen wie andere Autorennspiele auch.
Mir ging es in erster Linie um das gewählte Argument. Weil es früher funktioniert hat, müsse es auch heute gehen, ist in meinen Augen viel zu vereinfacht und entspricht nicht mehr der Realität wie Spiele funktionieren (sollen).
Da sind beide Seiten ganz gut dabei.Mordhorst3k schrieb:Aber hier wird dann alles überdramatisiert
Die Lizenz nimmt dir ja nirgends jemand nachträglich weg? Bestes Beispiel ist doch GTA San Andreas / Vice City. Je nachdem wann du die Spiele gekauft hast, hast du unterschiedliche Musik drin.chithanh schrieb:Sobald dein Spiel legal an den Endkunden verkauft wurde, dann hat er rechtmäßig die Lizenz für alle Inhalte erworben, egal ob Autos oder Musik. Ihm sie nachträglich wegzunehmen, dafür gibt es keine rechtliche Grundlage, ...
Deine Day-One PS2 Version wird alles drin haben. Deine 15-20 Jahre später gekaufte Remastered Trilogie eben nicht.
eastcoast_pete
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Bei Flight Simulator könnte zB Microsoft im Falle der Einstellung des Spieles und Abschaltung der Server den Eigentümern (Käufern) von FS die ganzen Umgebungen usw zum Download und lokalem Nachladen bereitstellen.Gravlens schrieb:Das wird mit der PC Version aber nicht funktionieren weil das Spiel selbst zum Teil über den Client läuft, also die Spieldaten über den Server laufen.
Außerdem muss das definiert sein ab wann ein Spiel als Online-Multiplayer zählt und wann nicht, da sind die Grenzen zum Teil fließend.
Oder ein anderes Beispiel wäre der aktuelle Flight Simulator, wenn da mal irgendwann in der Zukunft die Server abgeschaltet werden, wie soll das denn funktionieren?
Kann man einfach nicht genau Vordefinierten, deshalb wird so ein Zwang für Entwickler ziemlich sicher nie umgesetzt werden.
Jetzt wird MS nicht so schnell zumachen und den FS Support einstellen, aber technisch ginge das schon. Ich würde im Fall der Fälle dann halt mehrere TB runterladen und natürlich auch gleich Backups davon machen.
Pr0krastinat0r
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Dass Konzerne wie Sony sich angeblich um Datensicherheit Sorgen machen ist an Ironie und Zynismus kaum zu überbieten. "Spieler könnten gehackt auf privaten Servern werden!"
Sagt der Konzern, welcher in regelmäßigen Abständen Millionen an Nutzerdaten inkl. Kreditkarteninformationen verliert.
EA, Ubisoft, Activision und Co. wollen weiterhin das Recht dazu besitzen, den Zugang zu einem zum Vollpreis bezahlten Spiel jederzeit abschalten zu können, ohne dass die Kunden dagegen etwas tun können, auch wenn diese eine physikalische Kopie des Spiels besitzen. Nicht grundlos verkauft man ja auch keine physikalischen Kopien von Spielen mehr, sondern Nutzungslizenzen. An der Stelle bin vollstens mit dem Motto "If buying isn't owning, then piracy isn't stealing" einverstanden.
Stellen wir uns mal vor BMW würde aus der Ferne seine Autos abschalten, weil man kein Interesse mehr daran hat Service für seine ältere 5er Serie anzubieten. Da würden Verbraucherschützer sofort auf die Barrikaden gehen. Jaja, Autovergleich
Es sollte zumindest die Verpflichtung bestehen, dass Konzerne es engagierten Spielern ermöglichen selber Server zu betreiben, damit die Onlinekomponente von Spielen nicht tot ist. Den Aufwand und die Kosten tragen dann diese, aber das Spiel kann weiterbetrieben werden.
EA, Ubisoft, Activision und Co. wollen weiterhin das Recht dazu besitzen, den Zugang zu einem zum Vollpreis bezahlten Spiel jederzeit abschalten zu können, ohne dass die Kunden dagegen etwas tun können, auch wenn diese eine physikalische Kopie des Spiels besitzen. Nicht grundlos verkauft man ja auch keine physikalischen Kopien von Spielen mehr, sondern Nutzungslizenzen. An der Stelle bin vollstens mit dem Motto "If buying isn't owning, then piracy isn't stealing" einverstanden.
Stellen wir uns mal vor BMW würde aus der Ferne seine Autos abschalten, weil man kein Interesse mehr daran hat Service für seine ältere 5er Serie anzubieten. Da würden Verbraucherschützer sofort auf die Barrikaden gehen. Jaja, Autovergleich
Es sollte zumindest die Verpflichtung bestehen, dass Konzerne es engagierten Spielern ermöglichen selber Server zu betreiben, damit die Onlinekomponente von Spielen nicht tot ist. Den Aufwand und die Kosten tragen dann diese, aber das Spiel kann weiterbetrieben werden.
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