Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
NewsStreitgespräch auf Re:publica 25: Inwieweit die Telekom absichtlich das Netz verlangsamt
Dass die Deutsche Telekom mutwillig den Zugang zum Netz verlangsamt, um mit Peering-Abkommen Geld zu verdienen, ist ein aktueller Vorwurf von Verbraucherschützern. Tim Lohninger wirft der Telekom nun auf der Reublica 25 vor, einen sehr konkreten Plan zu verfolgen. Die Telekom bestreitet die Vorwürfe.
Wenn mal wieder Cloudflare betroffen ist, ist das halbe Internet langsam. Mir reichts jetzt jedenfalls, ich wechsle nach acht Jahren zu einem anderen ISP. Und das ausschließlich wegen der effektiven Performances des "besten Netzes".
Auch als privater: seitdem ich bei Magenta war hatte ich immer wieder miese Verbindungen auf Gameserver in der Niederlande, (Routing war einfach Mist ist bekanntes Problem mit Magenta) vor alle PoE war quasi unspielbar, anderer Anbieter und es gibt kein Problem mehr
MS zieht da keine Nummer ab, aber die Handhabung der Mapdaten wurde im Gegensatz zum Vorgänger geändert. Damals wurde der Großteil der Weltdaten noch lokal auf dem Rechner bei der Installation gespeichert.
Mit dem aktuellen FS werden die umfangreicheren und höher aufgelösten Mapdaten gestreamt, weil der lokale Speicherbedarf viel zu hoch wäre (einige TB aufwärts für die grundsätzlichsten Weltdaten). Deshalb hat FS 2024 auch bedeutend höhere Anforderungen bezüglich der notwendigen Internetanbindung für das Streamen an sich wie auch höhere RAM-Bedarf, um die detaillierteren Daten zu puffern.
Müsste die Bundesnetzagentur nicht relativ einfach überprüfen können, ob die Peeringverbindungen der Telekom "ausreichend" sind? Klar muss man nicht zu sämtlichen Stellen Verbindungen haben, aber müsste die Bundesnetzagentur nicht Auslastungsnachweise einfordern können?
So könnte untersucht werden, ob die Verbindungspunkte einfach zu gering dimensioniert sind. Dabei muss das Netz der Telekom auch getrennt betrachtet werden, da sie als international agierendes Unternehmen natürlich viel Peering mit sich selbst im Ausland macht.
Die Telekom möchte natürlich aus Kostengründen die großen Anbieter (Youtube, Netflix etc.), die hohe Datenmengen generieren, direkt innerhalb ihres Netzes einspeisen lassen (womit kein externes Peering nötig wäre). Durch die scheinbare Verweigerungshaltung zu anderen Anbietern Peeringverbindungen zu erstellen werden letztendlich die Endkunden benachteiligt und dies geschieht meiner Ansicht nach auch wettbewerbswidrig, da kleine Anbieter es sich nicht leisten können zusätzlich nochmal die direkte Anbindung an die Telekom zu zahlen. Somit wird eine freie Entfaltung des natürlichen Wettbewerbs zumindest erschwert für unseren heimischen Markt.
Die Probleme kann ich bestätigen: Ich habe bei der Telekom eine 300/150-Glasfaserleitung. In Speedtests wird dies auch immer bestätigt. Allerdings habe ich besonders mit ausländischen Webseiten das Problem, dass diese nur sehr langsam bis sogar gar nicht laden. Ein Beispiel wäre wordery.com Ich verwende dann immer einen Server von Hetzner als Proxy und damit geht dann alles so schnell wie erwartet.
So aktuell, dass die Kritik über eine Dekade alt ist: https://www.teltarif.de/double-paid-traffic-telekom-hetzner/news/61976.html
Tkom versucht schon ewig sich Peering vergolden zu lassen. Lustigerweise wird als Druckmittel die Kundschaft hergenommen, die ja eigentlich schon fürstlich dafür löhnt eine allenfalls mittelprächtige Anbindung an das GESAMTE Internet zu bekommen.
Und bei Tkom Kunden ist es ja bald Standard, dass man VPNs empfiehlt, wenn es Verbindungen in die USA, Asien, Australien geben soll (naja, und die Verwendung alternativer DNS-Server).
Wenn mal wieder Cloudflare betroffen ist, ist das halbe Internet langsam. Mir reichts jetzt jedenfalls, ich wechsle nach acht Jahren zu einem anderen ISP. Und das ausschließlich wegen der effektiven Performances des "besten Netzes".
Ja, die selbe Erfahrung mache ich auch seit Jahren. Ich habe auch gemerkt, dass es oft Seiten sind, die mit Cloudflare arbeiten. Auch andere, kleinere Seiten sind betroffen. Nur bei großen Seiten habe ich keine Probleme (a la youtube oder social media)
Keine Ahnung, warum ich bei diesem Saftladen noch immer bin. Preis schlecht, Leistung schlecht.
Mich hat die Telekom mit dem Gebaren jedenfalls als Kunden verloren.
Ich gebe dem ISP Geld dafür mich mit anderen Diensten verbinden zu können, also hat der ISP gefälligst sicherzustellen, dass das auch klappt.
Wenn man der Telekom monatlich Geld für 250MBit/s ins Maul wirft und davon dann nicht selten so ca. 0 MBit/s ankommen, weil die Telekom noch von der Gegenstelle auch mit Geld beworfen werden möchte, dann fällt mir dazu nichts mehr ein.
Ich meine Microsoft zieht hier gar nichts ab. Es liegt eben in der Natur dieses Simulators sehr großen Traffic zu erzeugen, wenn mal schnell der Stadtplan für den Großraum Manhattan geladen und gerendert werden soll.
Wie im Artikel geht es darum, dass die Telekom wohl die Bandbreite auf dem Papier bereitstellt...in der Praxis aber wohl weit darunter liegt.
Aber derweil wir beide das Game eh nicht spielen ist das ja dann auch Wurscht. 🙂
Wenn man der Telekom monatlich Geld für 250MBit/s ins Maul wirft und davon dann nicht selten so ca. 0 MBit/s ankommen, weil die Telekom noch von der Gegenstelle auch mit Geld beworfen werden möchte, dann fällt mir dazu nichts mehr ein.
Meine Großeltern habe ich wegen Analog-Telefonie-Abschaltung zu Telefonica mit 16 Mbit/s DSL umgezogen (fragt nicht), zu Stoßzeiten sind die 16 MBit/s beim Surfen schneller als meine 290 Mbit/s per Telekom
Braucht man ja nicht, da an so gut wie jeder mit Telekom Internet versorgten Adresse ein alternativer Provider mit ähnlichen Preisen auf der selben Leitung verfügbar ist, mit welchem man das komplette Internet nutzen kann. Modemrouter kosten fast nichts mehr, der neue Anbieter kündigt für dich beim Alten, alles gut.
Ich bin vor vielen Jahren von 50 MBit Telekom-DSL auf 50 MBit Kabel gewechselt. Nachdem monatelang reproduzierbar am Samstagabend die Bitrate von Youtube-Videos auf 480p eingebrochen, bzw. teils die Wiedergabe komplett abgebrochen ist. Mir kann die Telekom gerne erzählen, dass es nicht am Peering liegt, aber als Kunde haben sie mich dauerhaft verloren...
Anfang des Jahres? Da muss Anfang des Jahrtausends stehen. Das ist doch nichts neues. Die Telekom peert nicht in Frankfurt sondern an ihren eigenen Punkten und kann diese gezielt "volllaufen" lassen und dann Geld erpressen. (wir haben nur 500GB/s Traffic an dem Punkt, den hat leider Netflix schon gebucht, du kannst aber auch garantierte Kapazität kaufen, dann bauen wir dann an, steht dann aber instant zur Verfügung, welch wunder) Niemand kann es nachweisen, weil es die eigenen sind. Alle müssen Geld zahlen. Ob du rein oder raus willst.