Stromsparen praktische Beispiele

Die kommt aus dem Home-Assistant.
Da kann man seine Messgeräte eintragen, und HA trackt den Verbrauch und erstellt Dir Übersichten Täglich, Wöchentlich, Monatlich, Jährlich.
 
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Brauchst halt an den entsprechenden Steckdosen ein Messgerät. Entweder ein Zwischenstecker oder z.B. einen Shelly 1PM.
 
Ok, das erklärt es.

Ich habe die meisten Sachen einzeln mit einem alten Messgerät gemessen.
Das funktioniert für Lampen, Router, Fernseher usw.

Den Kühlschrank habe ich auch einige Tage lang messen lassen, aber gerade die Waschmaschine und die Spülmaschine würden mich auch interessieren.

Zumindest die Waschmaschine könnte ich Mal nachholen.

Der Kühlschrank war echt wenig...so 26 W im Schnitt.

Da brauchen router, switch und Repeater zusammen mehr.
 
Baal Netbeck schrieb:
Naja meist lohnt sich heizen mit Strom nur, wenn es um Wärmepumpen oder split Klima Geräte geht.
Ist mir zu "teuer" in der Anschaffung.
Baal Netbeck schrieb:
Infrarot oder Heizlüfter kann auch Sinn ergeben, wenn du damit speziell dich selbst für kurze Zeit heizt und nicht den ganzen Raum.

Also z.B. ein ungeheiztes Hobby Zimmer, wo du dann nicht den ganzen Raum aufheizt, nur weil du für ne halbe Stunde was da machen möchtest.
Dachte auch so im Büro, weil Infrarotheizung ja den Mensch selber direkt aufheizt und nicht den Raum, dafür auch schneller abkühlt.
Gebraucht gibts die ja schon um die 30-40€ so um die 500W.
Baal Netbeck schrieb:
Balkonkraftwerk habe ich auch, aber das ist für mich vor allem Spielerei ...keine rentable Option.

Ich habe halt auch einen Speicher dabei, den ich bis jetzt nicht brauche, da mein Zähler sich noch rückwärts dreht...und selbst wenn nicht, dauert es wohl 8 Jahre bis der sich rentiert hat....dann ist er auch schon fast kaputt...und man darf die Regelung nach Verbrauch nicht vergessen.
Wenn dein Zähler keine Rücklaufsperre hat, dann lohnt es sich ja erst recht ein Balkonkraftwerk bzw. direktes Einspeisen. Da würd ich gar kein Speicher mehr kaufen. Nur mehr PV Module und Wechselrichter, Kabel.
Hätte auch gerne, dass mein Zähler rückwärtsdreht, dann würde ich wohl nur mehr 500kWh/Jahr brauchen vom Energieanbieter. In den Sommermonaten ist der kleine Speicher teilweise schon gegen Mittag voll bei mir und ich verschenke auch sehr sehr viel Strom.
Das Geld hast sicher in kürzester Zeit wieder drinnen.
 
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Sylar schrieb:
Dachte auch so im Büro, weil Infrarotheizung ja den Mensch selber direkt aufheizt und nicht den Raum, dafür auch schneller abkühlt.
Das kann sich lohnen, aber Infrarot heizt nur zum kleinen Teil wirklich infrarot...und damit voll einseitig.

Wenn du da den ganzen Arbeitstag sitzt, kannst du meiner Meinung nach eher der Raum heizen.
Sylar schrieb:
Da würd ich gar kein Speicher mehr kaufen.
Ich war davon ausgegangen, dass die mir hektisch den Zähler tauschen, sobald ich das BKW angemeldet habe.

Bis jetzt hat sich niemand gemeldet.

Den Speicher habe ich ja jetzt und im Sommer wird der mir auch helfen den Mittags Überschuss zu speichern, da ja maximal 800W eingespeist werden...ich aber 1780?? Peak habe.
Nicht wirklich, da ich die nicht alle in die Sonne bekomme aber schon die zwei Module letzten Sommer haben über 800W produziert.

Sylar schrieb:
Das Geld hast sicher in kürzester Zeit wieder drinnen.
Eher nicht. Habe ich ja oben abgeschätzt.

Sind eher so 12 Jahre Amortisation mit der jetzigen Situation.

Im Süden/Südosten steht halt das Nachbarshaus. Stelle ich Module an meine Wand Richtung Nachbar, habe ich im Winter nur Nachmittags minimal Sonne und im sommer zumindest ab vormittags bis Nachmittags.
Abends ist die Sonne schon wieder zu weit rüber.
Dafür sind die da nicht in Weg.

Stelle ich die Module auf die Terrasse Richtung Süd Westen... Habe ich jetzt im Winter den besten Ertrag und wohl auch im Sommer besser, aber da will ich ja die Terrasse nutzen und nicht versperren.

Optimal aus meiner Sicht....
Da wäre das Flachdach vom Windfang, da könnte ich ein Modul Richtung SüdOst ausrichten um morgensonne, Mittagssonne und über bifazial auch etwas vom Nachmittag abzudecken.
Im Winter verdeckt das Nachbarhaus das Modul dann vormittags teilweise aber das geht nicht anders.

Ein zweites Modul könnte Richtung Süden ausgerichtet, am anderen Ende stehen...da dann mittags bis Nachmittags...im Winter auch Abends Sonne tanken.

Und auf der Garage dann zwei weitere...eines steiler Richtung Westen für die Abendsonne im Sommer... Und eines flacher überhängend zum Hochbeet... Für Streulicht und als Regenschutz fürs Fahrrad.

Aber das Flachdach ist Dachpappe und ich habe Sorge es könnte undicht werden. Leicht schräg ist es auch.
Es wirkt auch nicht so stabil, dass ich da 100Kg Gewicht drauf packen möchte.
Und sowas müsste es sein, da wir hier wirklich heftig im Wind stehen.
Reinschrauben werde ich nicht!
Mein Plan wäre es so Dicke Gummimatten unter zu legen um die Belastung der Aufständerug sanft zu verteilen...sowas was man unter die Waschmaschine legen kann.

Dann würde ich übriggebliebene Alu Profile von der Küchen Wandbefestigung unter legen.
Die kann ich an den dicken Holzbalken unter der Regenrinne festschrauben...da ist es trocken und ich habe keine Sorge dass etwas modert.
Sozusagen die Gummimatte trägt das Gewicht und die Alu Profile verhindern das Abrutschen und legen den Winkel fest.

Dann noch ein paar schräg gespannte Drahtseile gegen den Wind.
... Da bin ich aber trotzdem schnell weitere 150€ los für Drahtseile, Metallwinkel, Wetterfeste Schrauben.

Auf der Garage ist ein Wellblech Dach...und die Seiten sind auch nur Wellblech.
Die Querträger die das Dach tragen sind nicht auf Pfosten sondern einfach an die Wellblechwände geschraubt. :(

Das wackelt bei Wind schon ordentlich und ich kann da keine Module drauf stellen. Das Dach ist schon an mehreren Stellen verdellt und undicht.

Da müsste ich wohl Holzbalken/Schrauben kaufen...die Querträger damit abstürzen...dann zwischen den Querträgern weitere Holzlatten einsetzen um das Dach zu stützen.... Von oben wieder Metall-Profile auflegen und an den vorhandenen Schrauben befestigen....darauf dann die Solarmodule.
Da bin ich doch locker weitere 300€ los.

Ich habe da schon Bock drauf...nur weitere 450€ Materialkosten... Absurd das zu amortisieren.
 
Baal Netbeck schrieb:
Das kann sich lohnen, aber Infrarot heizt nur zum kleinen Teil wirklich infrarot...und damit voll einseitig.
Es sollte ja die Person heizen und nicht dem Raum, so wie ich es verstanden habe. Also die Luft wird nicht geheizt. Ansonsten werde ich mal schauen, kostet ja auch nicht mehr allzuviel.
Baal Netbeck schrieb:
Wenn du da den ganzen Arbeitstag sitzt, kannst du meiner Meinung nach eher der Raum heizen.
Aktuell heize ich eh den Raum mit einem alten Elektroheizung bis zu 1KW, wenn wir keine verbraucher haben und der Sonne scheint im Winter. Aber ich interssiere mich halt fürs Infrarot, weil die ja angeblich noch effizienter sind.
Baal Netbeck schrieb:
Ich war davon ausgegangen, dass die mir hektisch den Zähler tauschen, sobald ich das BKW angemeldet habe.

Bis jetzt hat sich niemand gemeldet.
Sei froh, lass die Leute in Ruhe und du machst noch mehr Gewinn. Du hast im Prinzip ein Idealfall.

Baal Netbeck schrieb:
Den Speicher habe ich ja jetzt und im Sommer wird der mir auch helfen den Mittags Überschuss zu speichern, da ja maximal 800W eingespeist werden...ich aber 1780?? Peak habe.
Aber wäre es trotzdem nicht ineffizient, weil beim Stromzähler, geht ja der Strom 1:1 zum anbieter und du hast keinen Verlust. Zumindest würd ich jetzt den Speicher mal entfernen für eine Zeit.

Baal Netbeck schrieb:
Eher nicht. Habe ich ja oben abgeschätzt.

Sind eher so 12 Jahre Amortisation mit der jetzigen Situation.
Echt so lange...hmm. Also bevor ich eine PV hatte, hatten wir rund 2500kWh Stromverbrauch.
2019 hab ich 600€ an Stromkosten bezahlt
2024 360€...also rund 240€ gespart

Ich würde auch eher so rechnen, dass du in 6 Jahren oder mehr die PV Module durch stärkere ersetzt und die alten verkaufst.

Baal Netbeck schrieb:
Im Süden/Südosten steht halt das Nachbarshaus. Stelle ich Module an meine Wand Richtung Nachbar, habe ich im Winter nur Nachmittags minimal Sonne und im sommer zumindest ab vormittags bis Nachmittags.
Abends ist die Sonne schon wieder zu weit rüber.
Dafür sind die da nicht in Weg....
Ansonsten an mehreren Orten die Module verbauen. Du kannst ja zb 800W dort verbauen wo am Vormittag/Mittag die Sonne scheint und weitere 800W wo am Nachmittag/Abend die Sonne scheint etc.

Ich habe auch auf dem Dach, auf der Garage, auf dem Zaun Module installiert. So viele wie möglich. zB im Winter produzieren die PV Module am Zaun sehr viel Strom, da die nie mit Schnee bedeckt werden.
Baal Netbeck schrieb:
... Da bin ich aber trotzdem schnell weitere 150€ los für Drahtseile, Metallwinkel, Wetterfeste Schrauben....
Da bin ich doch locker weitere 300€ los.

Ich habe da schon Bock drauf...nur weitere 450€ Materialkosten... Absurd das zu amortisieren.
Ja das ist leider nicht so ohne. Ansonsten gebrauchte Teile kaufen. Habe auch viele alte Schienen genommen oder sonstiges. Neu ist einfach alles zu teuer. Habe auch gebrauchte PV Module gekauft...285W für 40€...Neu hatten die rund 120€ gekostet damals vor X Jahren.
 
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Sylar schrieb:
Also die Luft wird nicht geheizt.
Jain...die Infrarotheizungenhaben wohl einen Wirkungsgrad von 40-90%, was die Strahlungsausbeute angeht.
Der Rest ist zwar nicht verloren, aber der heizt halt dann die Raumluft.

Und von dem was da abgestrahlt wird, wirst du nur sehr einseitig gewärmt.
Kannst du natürlich durch mehrere Infrarotmodule verbessern.
Sylar schrieb:
heize ich eh den Raum mit einem alten Elektroheizung bis zu 1KW
Dann go for it ....wenn du eh mit Strom heizt(und nicht per Wärmepumpe), dann ist Infrarot doch ein Schritt in die richtige Richtung.
Sylar schrieb:
Du hast im Prinzip ein Idealfall.
Was die Einspeisung angeht schon... was die Standortmöglichkeiten angeht leider nein.
Sylar schrieb:
Zumindest würd ich jetzt den Speicher mal entfernen für eine Zeit.
Geht nicht, da es eine Einheit ist.

Und im Sommer hilft der Akku ja, dass ich über 800W produzieren kann.
Sonst würden die Module ja auf 800W gedrosselt und einfach heiß werden.
Sylar schrieb:
2019 hab ich 600€ an Stromkosten bezahlt
2024 360€...also rund 240€ gespart
Ist eine ordentliche Ersparnis. Kommt darauf an, was man investiert hat.
Sylar schrieb:
dass du in 6 Jahren oder mehr die PV Module durch stärkere ersetzt und die alten verkaufst.
Ne... Ich kann ja(Stand jetzt) eh nicht mehr als 2000 W Peak installieren und da bin ich jetzt schon relativ nah dran.
Sylar schrieb:
Ansonsten an mehreren Orten die Module verbauen. Du kannst ja zb 800W dort verbauen wo am Vormittag/Mittag die Sonne scheint und weitere 800W wo am Nachmittag/Abend die Sonne scheint etc.
Ist ja mein Plan.
Aber im Moment stehen sie halt auf dem Boden und da habe ich wenige gute Möglichkeiten.

Für morgens eigentlich gar nichts, da das Grundstück schnell im Schatten des Nachbarhauses liegt und da wo eine Möglichkeit wäre, stehen meist Autos.

Und Mittags bis Abends nutze ich ja im Moment schon so gut wie am Boden möglich.
Sylar schrieb:
Ich habe auch auf dem Dach, auf der Garage, auf dem Zaun Module installiert. So viele wie möglich. zB im Winter produzieren die PV Module am Zaun sehr viel Strom, da die nie mit Schnee bedeckt werden.
Klingt nicht nach einem BKW.

Diverse Module wild verteilen ist sicher hilfreich....die Module selbst gibt es ja schon ziemlich günstig.

Ich habe 4 PPT und jeweils ein gutes Modul dran....damit werde ich auskommen müssen.
Sylar schrieb:
Ansonsten gebrauchte Teile kaufen.
Ich habe auch mal auf Kleinanzeigen gesucht und es war entäuschend.

Ich bräuchte noch eine vierte Aufständerung und da sind die Preise in abholbarer Nähe absurd hoch....100€ für 0815.....da kann ich besser für 26€ bei Amazon bestellen...Winkelverstellbar usw,

Metallwinkel, und gute Schrauben summieren sich auch schnell auf.
Holzbalken im Baumarkt sind unverschämt teuer....15€ für ne 2 m Latte in ordentlicher stärke.
Da muss ich mich mal mit Alternativen beschäftigen.
Wenn jemand einen guten Tipp hat, bin ich offen für sowas.
Ergänzung ()

foofoobar schrieb:
Das klingt so als könnte das Messgerät keine induktiven Lasten messen.
Es ist zumindest nicht gut bei Lastwechseln wie am PC.
Wenn es was anzeigt, dann ist der Wert realsitisch, aber wenn man ein Spiel spielt, dann zeigt es oft gar nix an.
Ich hatte noch keinen Fall, wo die Werte (die es anzeigt) unrealistisch wären.

Der Kühlschrank(Kühl/Gefrierkombi) sollte meiner Meinung nach kein Problem darstellen und es passt sogar ziemlich perfekt zur Angabe vom Miele.
Die geben 228 kWh Jahresverbrauch an.
Bei 365 Tagen a 24 h sind das 26,03 W im Schnitt.
Der ist halt immer lange zeit auf 1W und wenn der Kompressor anspringt dann bei ca 180W.
 
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foofoobar schrieb:
Das klingt so als könnte das Messgerät keine induktiven Lasten messen.
Ich denke er hat einfach nur die Einheit falsch geschrieben. 26Wh kann schon hinkommen bei einem modernen Kühlschrank. Meine 10 Jahre alte Kühl-Gefrierkombi zieht ~32Wh (0,77kWh am Tag).
Ergänzung ()


Baal Netbeck schrieb:
Ich habe auch mal auf Kleinanzeigen gesucht und es war entäuschend.
Ich habe zwei neue Trina 400W Module für je 50 EUR bei KA bekommen im brandenburgischen Outback :)
Meine Nuasol Aufständerung inkl. bereits gebohrten und montierten Rasenbordsteinen verticke ich auch bei KA für 25 EUR. Will aber niemand :(
 
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SaxnPaule schrieb:
Ich denke er hat einfach nur die Einheit falsch geschrieben. 26Wh kann schon hinkommen bei einem modernen Kühlschrank.
Was ist an "26W im Schnitt" die falsche Einheit?

Das ist der(vom Messgerät) gemittelte Momentanverbrauch über 3-4 Tage gewesen....mit relativ häufiger/realistischer Nutzung(Auf/Zu/Einkäufe einlegen/usw).
 
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"im Schnitt" ist keine Einheit. Ich habe verstanden, was du sagen wolltest. 26Wh wäre halt komplett richtig, weil ein konkreter zeitlicher Bezug dabei steht.

W ist auch kein Verbrauch sondern die Angabe für Leistung. Verbrauch bezieht sich immer auf einen Zeitraum/Strecke/whatever. Daher wird dein Messgerät ziemlich sicher ebenfalls 26Wh als gemittelter Verbrauch angegeben haben.

Letztenendes Haarspalterei, weil man trotzdem versteht was du sagen wolltest.
 
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SaxnPaule schrieb:
26Wh wäre halt komplett richtig, weil ein konkreter zeitlicher Bezug dabei steht.
Ein zeitlicher Bezug ist bei einem durchschnittlichen Verbrauch nicht notwendig.

Viel mehr müsstest du zusätzlich zur Angabe von 26Wh angeben in welchem Zeitraum die 26Wh "verbraucht" wurden, so wie du es hier gemacht hast:
SaxnPaule schrieb:
(0,77kWh am Tag).

Code:
0,77kWh am Tag =
770 Wh / 24h   ≈
 32 Wh / 1h    =
 32 W  / 1     =
 32 W

-> 0,77kWh am Tag anzugeben ist gleichbedeutend mit durchschnittlich 32 W
 
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Ich will nicht streiten...wir sind uns ja einig, was gemeint ist und was den Wert angeht.


SaxnPaule schrieb:
"im Schnitt" ist keine Einheit.
Für mich ist "im Schnitt" aber schon ein synonym für "durchschnittlich".
Natürlich hat ein Druchschnitt selbst keine Einheit....nur das wovon der Mittelwert gebildet wurde.

Ob ich jetzt sage, dass ich 300 km in 3 Stunden gefahren bin, oder ob ich sage, dass ich mit einem Durchschnitt von 100km/h gefahren bin, ist aus meiner Sicht gleich....es werden keine Einheiten falsch verwendet.
...man könnte höchstens auf SI pochen und Meter und Sekunden verwenden, aber falsch sind die Einheiten nicht.

Gerade da kein konkreter zeitlicher Bezug gegeben ist, würde ich "Wattsekunden" statt Wattstunden angeben.
Auf keinem Leuchtmittel, dass ich gesehen habe steht, dass dieses 60Wh in einer Stunde verbraucht...da steht die elektrische leistungsaufnahme von 60 W drauf....also J/s...also elektrische Energie pro Sekunde.

Und erst wenn ich sage, dass ein zeitlich begrenzter Vorgang X Energie gebraucht hat, würde ich Wh(oder kWh) verwenden.

Ein Wasserkocher, der 1200 Wh Energie braucht um Wasser für meine Teekanne zum kochen zu bringen im Vergleich zu einer Herdplatte, die z.B. 1500 Wh dafür braucht.
Da ist es praktischer und relevanter, die Wh anzugeben...hilft mir ja weniger zu sagen, dass der Herd X Sekunden mit 3000W lief und der Wasserkocher Y Sekunden mit 1800W....wenn mich interessiert, welche Methode weniger Geld kostet.

Naja so sehe ich das.....ich hätte auch sagen können, dass der Kühlschrank in 3 Tagen, 14 Stunden, 1669 Wh verbraucht hat....oder 19,4 Wh pro Stunde (das war ein Test wo der Kühlschrank praktisch nicht geöffnet/genutzt wurde).
Ich habe lieber geschrieben, dass er "im Schnitt bei 26 W" lag.(verschiedene Tests, aber ich habe nur die Rohdaten zu diesem Test gefunden).
Das war eventuell kein vollständiger Satz, aber aus meiner Sicht in Aussage und Einheit richtig.

Was interessant wäre, ware der Jahresverbrauch...dann natürlich in Wh/kWh.
Den kann ich nur hochrechnen:

Bei minimaler Nutzung und durchschnittlich 19,4 W, komme ich auf 170kWh als untere Grenze.
Und bei realistischerer intensiverer Nutzung mit 26W auf 228 kWh.

Bei 34 Cent/kWh also grob zwischen 58 und 78€...ist jetzt nicht mit Nachkommastelle und auch den Grundpreis müsste man irgendwie umlegen.
 
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Mir fällt da noch was ein.
Ist auch wieder: Das Geld bekommst Du über den Strompreis nie wieder rein.

Ich hab einen "größeren" File-Server mit vielen HDDs, der bei mir früher immer 24/7 gelaufen ist.
Idle etwas über 120W, wenn alle Platten laufen auch gerne über 400W. Jahrelang (ich glaub die ursprüngliche Fassung habe ich 2011 gebaut).

Im Zuge mehrerer Aufrüstungen habe ich alle Platten durch größere Modelle ersetzt, aber die Anzahl (und damit der Stromgebrauch wenn alle Platten hochgefahren sind) hat sich dadurch natürlich nicht geändert.

4kWh am Tag im Schnitt hat das Ding schon gefressen. Bedeutet im Jahr auch lockere 1.5MWh.

Anstatt den dauerhaft laufen zu lassen habe ich mir einen kleinen 6W SSD-Server zusammengebaut.
Kleiner Arm-Core mit 4x4TB nvme-SSD für die "Essentials". Also alles was man ständig am Mann oder an der Frau oder an den Kindern haben möchte. Und der große Filer wird jetzt nur noch bei Bedarf gestartet.

Das Ding macht nichts anderes als Daten im Netz zu verteilen. Dafür ist der Mini-Arm selbst bei einer 2.5GBe-Anbindung mehr als ausreichend.

FriendlyElec_CM3588.jpg


Ich werde allerdings erst dieses Jahr feststellen was das für den Stromverbrauch bei uns im Haushalt bedeutet.
 
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Sylar schrieb:
Ist mir zu "teuer" in der Anschaffung.
Das Totschlagargument schlechthin. Eine neue Öl oder Gasheizung sollte man sich jdenfalls aktuell nicht mehr einbauen lassen, da werden die Energiekosten die nächsten Jahre explodieren. Eine WP kostet mit der Förderung auch nicht viel mehr, so um 2k€ bis 5k€, dafür spart man zukünftig beim Energiekauf für Wärme.
 
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