Stromverbrauchs Hype!

ich ersteiger das PC-Zeug eh bei ebay weils

1. günstiger ist
2. man nicht direkt den Hersteler unterstützt (ihn motiviert munter weiter zu Produzieren damit die Rohstoffe uns so schnell wie möglich ausgehen und die Amis dank Alaska die Weltherrschaft übernehmen)

was die neuen 2-3 Liter Autos angeht denk ich nicht dass die ein Schnäppchen werden, und das trotz erheblichen Einschränkungen im vergleich zum "Normalauto". Das wird die Regierung verhindern (und die Amis)


was Bush und Obama angeht:

"it doesn't matter if ur black or white"
 
Zuletzt bearbeitet:
terraconz schrieb:
Peanuts im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten Strom zu sparen, nicht im Vergleich zu der CPU.

um Strom sparen wird es den meisten Menschen nicht gehen, ihnen geht es ums Geld.
ob die Grafikkarte nun 90€ kostet und Jährlich 80€ Stromkosten verursacht, oder ob die Grafikkarte 110€ Kostet, dafür aber nur 50€ Stromkosten verursacht, ist schon ein Unterschied, welchen man auch im Geldbeutel Spürt.

Es ging mir ja darum das die meisten eben anstatt zu richtigen Stromspar Maßnahmen zu greifen sich so auf diese neue Green IT einschiessen die mal im Vergleich so absolut gar nichts bringt.

wie kann man Falsch Stromsparen?
entweder man spart oder man spart nicht.
und ob ich nun mit meinem 300PS Auto die 500m zum Bäcker Fahre oder nicht, spielt doch keine rolle, z.b. bei der Grafikkarte spart man Geld welches man wo anders ausgeben kann...
 
Also ich hab Ökostrom (Lichtblick) und zahle knapp 20cent/kWh

Bei 50W mehr verbrauch und sagen wir mal 12h Betrieb am Tag sind das im Jahr 43,80Euro.
Hab meinen LCD TB z.B. so eingestellt das er statt fast 200eur meist nur 80-100eur frisst.. dazu nen energiesparenden Prozessor der sicher auch nochchmal 40W Ersparnis... Energiesparlampen statt normale macht nochmal etwa 50W ersparnis wobei die natürlich nur seltener an ist also rechnen wir ihr mal 15W an... macht nun zusammen bei 12h am Tag eine Ersparnis von ca. 155W das sind im Jahr schonmal 135,78 Euro ... rechnet das mal auf 10 Jahre ;)
 
zitat von flo

wie kann man Falsch Stromsparen?
entweder man spart oder man spart nicht.

du meintest wohl:

wenn man schon bei den PC Komponenten auf den niedrigen Stromverbrauch setzt sollte man sein Sparfuchs-Potential auch auf die restlichen Geräte im Haus (und sogar das Auto) ausweiten

hab selber vor paar tagen nen Stromanbieterwechsel beantragt (Vattenfall / 19,50ct anstatt EnBW). Jetzt gehts mit den Sparlampen weiter

Ich liebe diese "2 Fliegen mit einer Klappe" Geschichten
 
Klar,den meisten Leuten geht es um die Kosten, die eingespart werden können und weniger um die Umwelt. Darauf bin ich dann wohl in meinen vorherigen Kommentar zu stark eingegangen.:D

Das Achten auf Stromverbrauch kann sich rechnen, wenn es man einigermaßen konsequent durchzieht, siehe RyoBerlin, gar keine Frage.
 
florian. schrieb:
um Strom sparen wird es den meisten Menschen nicht gehen, ihnen geht es ums Geld.
ob die Grafikkarte nun 90€ kostet und Jährlich 80€ Stromkosten verursacht, oder ob die Grafikkarte 110€ Kostet, dafür aber nur 50€ Stromkosten verursacht, ist schon ein Unterschied, welchen man auch im Geldbeutel Spürt.



wie kann man Falsch Stromsparen?
entweder man spart oder man spart nicht.
und ob ich nun mit meinem 300PS Auto die 500m zum Bäcker Fahre oder nicht, spielt doch keine rolle, z.b. bei der Grafikkarte spart man Geld welches man wo anders ausgeben kann...

Ich hätte richtig unter Anführungszeichen setzten sollen, sry.
Natürlich kann man nicht "richtig" oder "falsch" Stromsparen, ich meinte damit effizienter.
Das richtig kam von Redewedungen ala "Mach es "richtig" oder lass es" oder "Dann sollen sie es halt "richtig" machen" usw, dachte das wäre für jeden ersichtlich sry ich werde es sofort editieren und das richtig unter Anführungszeichen setzten. :freak:
 
Stromsparen hat mit Umweltschutz wenig zu tun, es geht rein ums Geld. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei mir ist der PC nicht nur der Hauptverbraucher, er braucht sogar mehr Leistung als alle anderen Haushaltsgeräte inclusive Beleuchtung und Unterhaltungselektronik zusammen. Das sind enorme Kosten.

Bis letztes Jahr hatte ich 45€ im Monat Stromkosten nur für PC und Peripherie. Dann habe ich die Grafikkarte ersetzt, 5 alte Festplatten durch 3 neue ersetzt, bei meinem Zweitmonitor die Helligkeit etwas runtergeregelt, nachts statt Lautsprecher Kopfhörer verwendet. Nun bin ich bei 30€ monatlich. Hätte ich Platz für meinen 2. PC zum Surfen, könnte ich auf 15€ gehen.

Die Investitionen sind minimal, die Leistung hat sich verdoppelt, ich verzichte weder auf Komfort noch auf Leistung, alle Komponenten sind maximal übertaktet, und trotzdem spare ich viel Geld dank besserer Hardware. Dabei habe ich noch eine Energieschleuder von CPU und ein ineffizientes Netzteil, da gibt es noch Potential.

Ich wüsste keinen Bereich, in dem ich mehr Geld sparen könnte, Auto fahre ich nicht.
 
In meinen Augen macht es Sinn, wenn ein gutes Performance/Watt Verhältnis herrscht. Wenn man die ganzen Geschichten aber dann teuer verkaufen will, dann stimmt da was auch nicht.
Ich sehe es als Sport, Gaudi wie auch immer, wenn ich die Komponenten soweit wie möglich undervolten kann, ohne das Leistung flöten geht. Vorteile wie vorher schon erwähnt wurde: weniger Leistungsaufnahme bei gleicher Leistung und kühler->also kann leiser gekühlt werden.

Die Hersteller machen ja im Endeffekt nix anderes, nur ich habe dabei keine Mehrkosten. Höchstens Mehraufwand wegen Stabilitätstests. Aber das kann jeder selbst für sich entscheiden, ob mans machen will.

Ich mag auch performante Systeme, nur müssen die im idle nicht unbedingt Räume heizen.
 
terraconz schrieb:
Die 100€ sind halt "peanuts" im Vergleich zu den Alternativen die es gibt.

Genau das ist der Fehler, den viele machen, wenn es ums Geld geht. Ich meine, hier im Forum wäre irgendwann mal ein Video verlinkt gewesen, in dem es ums gleiche Thema geht. Der Typ brachte damals so ein Beispiel ungefähr:
Du willst dir ein Autoradio kaufen. Beim Händler vor der Haustür kostet es 200€, in der 5km entfernten Stadt 100€. Normalerweise sagt jeder: "Da geh ich halt in die Stadt, dann spare ich 100€". Ist auch richtig so. Jetzt willst du dir ein Auto mit Autoradio kaufen. Beim Händler vor der Haustür kostet es 40.000€, in der 5km entfernten Stadt 39.900€. Jetzt sagt plötzlich jeder: "Wozu soll ich den Weg in die Stadt machen, die 100€ sind es nicht wert!"
Der Fehler besteht darin, dass viele das gesparte Geld im Verhältnis sehen. Der 100€-Schein bleibt in beiden Fällen 100€ wert! Und 100€ haben oder nicht haben ist schon ein Unterschied.

Zu eigentlichen Thema: Ich habe mir vor ein paar Monaten einen Zweit-PC geholt, der beim surfen ~50W verbraucht. Mein Erst-PC, den ich nur noch zum Spielen einschalte, verbrauchte um die 130W. Bei jeder Stromrechnung freue ich mich wieder, den Zweit-PC gekauft zu haben (man muss dazu sagen, dass ich seit dem noch ein paar andere Änderungen bei den elektrischen Verbrauchern gemacht habe).
Man sieht also, es lohnt sich, beim Hardwarekauf auf den Verbrauch zu achten. Man muss natürlich in die Rechnung mit aufnehmen, wie lang der PC am Tag läuft!

Ja, das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren, wo es geht, lohnt sich vermutlich viel mehr, aber Kleinvieh macht auch Mist ;) (und behaltet das Beispiel von oben im Hinterkopf).
 
@ Plexus

Ich sehe da keinen Fehler.
Da spielen noch ganz andere Faktoren rein:

1) Du kennst vielleicht den Händler in deinem Dorf. Freundschaftskauf, netter Bekannter, kein zukünftiger Stress mit Garantieleistungen.
2) Du wohnst auf einem Berg und die Stadt liegt am Fuße dieses Berges. Allein den Wagen zu benutzen um hoch und runter zu fahren - und das ggf. öfter - könnte teuer werden. Außerdem kostet es Zeit. Und Zeit ist ebenso Geld.
3) Eventuell hat der Händler in der Stadt einen schlechten Ruf.
4)...

Naja ich denke, du weißt, was ich sagen will.
Man muss das Ersparte ins Verhältnis zu seinen Bedürfnissen setzen. Erst dann kann man sehen, ob es sich für einen persönlich rentiert.

Wirtschaftlich ist es, abzuwägen :)

Der 100€ Schein bleibt keine 100€ wert.
Dazu eine Frage:
Wann ist es wohl sinnvoller sein Gehalt zu bekommen? Am Anfang des Monats oder am Ende?
Natürlich am Anfang. Umso schneller du das Geld bekommst, umso mehr Wert hat es. 100€ am Ersten des Monats sind in der Finanzwirtschaft mehr wert, als 100€ am Ende des Monats.
Jetzt kannst du dir die Frage stellen, warum die Firmen eher ungern am Ersten des Monats auszahlen :D


Sprich: Du pauschalisierst etwas. Ein (sehr) vereinfachtes Modell spiegelt nicht die Realität wider. Der Wert eine Geldscheines ist nicht fix.


So long... ist IMHO ein sehr komplexes Thema, was man nicht auf die Schnelle umreißen kann.

Zum Stromsparen:

Ich denke, es lohnt mehr, wir würden alle in unseren Dörfern bleiben als ständig nach Mallorca in den Urlaub zu fliegen, die Verwandten in Kanada zu besuchen und danach einen Schwenker nach Lateinamerika zu machen. Und eventuell sollte man sich Gedanken machen, woher die Ananas im Supermarkt kommt, warum wir selbst im Winter noch Bananen kaufen können und warum ich 24 Std. an Tag online sein kann.

Richtig erkannt. Das nennt sich wohl Fortschritt und der wird mit Resourcen quasi bezahlt. Oder will jemand auf seinen wohlverdienten Urlaub in der Karibik verzichten? :)

Naja...sind nur ein paar Gedanken. Mehr nicht. Es ist jedenfalls nicht immer so einfach, wie es scheint.
 
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RyoBerlin schrieb:
Also ich hab Ökostrom (Lichtblick) und zahle knapp 20cent/kWh

Ähhm du weiß schon wo der Ökostrom herkommt? ;)

Edit: Achso ich habe das wohl falsch verstanden, sry^^
 
Zuletzt bearbeitet:
@kaigue

Mir ist klar, dass das Modell stark vereinfacht ist. Mir ging es nur darum zu zeigen, dass viele bei größeren Anschaffungen, wie zB. dem Autokauf, eher bereit sind, 100€ mehr auszugeben, als bei kleineren Anschaffungen. Das gesparte Geld ist in beiden Fällen 100€ wert.
Ich hatte nicht die Absicht, sämtliche wirtschaftliche und persönliche Einflüsse in dieses Beispiel mit einbringen zu wollen. Das würde den Rahmen sprengen.

MfG
 
Das nennt sich Kosten/Leistungs-Rechnung.

Würdest Du für 3eur/h Arbeiten wollen?
Sind doch 3Euro ;)

Geld alleine ist ebend nicht alles es kommt immer auf den zusammenhang mit dem an womit es verknüpft ist.
So zahlt man oft lieber ein paar Euros mehr um was zu kaufen das Qualität hat oder nicht GEsundheitsschädlich ist obwohl etwas das schlechter verarbeitet ist oder eher krank macht ebenso den ZWeck erfüllen würde ;)
 
Ich achte nicht darauf, siehe Signatur :evillol::evillol::evillol:
 
Also ich achte schon darauf, aber nur als sekundäres Kriterium. Die Leistung ist mir etwas wichtiger. Mich kostet eine kWh 17,84 Cent. Selbst wenn mein PC also 50W mehr verbrauchen würde als jetzt und im Schnitt 6 Stunden am Tag an ist wären das also gerade mal 0,1784Euro*6Stunden*30Tage*0,05kW=1,61Euro Mehrkosten im Monat. Umweltbewusstsein hin oder her, aber ich glaube das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ein vernünftiger, effizienter Kühlschrank, Waschmaschine oder Geschirrspüler bringt da einiges mehr an Einsparung.
 
Wer auf Umweltschutz und die Zukunft wirklich achtet wird wohl eher Ökostrom bei einem kleineren Energiebetreiber bestellen ;) Das wiederum bringt mehr als Energieeffiziente Geräte im Haushalt.

Den meisten ist die Umwelt in der sie Leben und die Zukunft ihrer (Kindes)Kinder aber scheissegal...
 
RyoBerlin schrieb:
Wer auf Umweltschutz und die Zukunft wirklich achtet wird wohl eher Ökostrom bei einem kleineren Energiebetreiber bestellen ;) Das wiederum bringt mehr als Energieeffiziente Geräte im Haushalt.

Sehe ich nicht so. Letztendlich bringts nur was, wenn der Gesamtenergieverbrauch der Volkswirtschaft sinkt, und da bringen effizienten Geräte mehr als Ökostrom. Mal ganz abgesehen davon, dass das Angebot an Ökostrom begrenzt ist und er unbezahlbar wäre wenn alle ihn haben wollen. Nur ein sinkender Gesamtenergieverbrauch würde bei absolut gleich bleibender oder leicht steigender Ökostromproduktion deren Anteil am Gesamtstromverbrauch steigen lassen und damit wirklich nachhaltig und bezahlbar etwas bringen.

Ein Beispiel: Wenn meine Berliner Altbauwohnung, in der ich im Sommer vor Hitze kaputtgehe und mich im Winter totheize, mal vernünftig isoliert werden würde wäre das für die Umwelt ein wesentlich größerer Gewinn als wenn ich auf Ökostrom umsteige, im Monat 5Euro mehr bezahle und mir deswegen beim nächsten Kühlschrankkauf für die Energiesparklasse A das Geld fehlt und ich mir B kaufen muss....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke es ist nicht vermessen, beim Neukauf von Hardware auch ein wenig auf den Verbrauch zu achten, neue Hardware nur deswegen zu kaufen (also gleiche Leistung aber weniger Verbrauch) lohnt schon wegen der Energiekosten in Produktion und Recycling nicht. Man beachte mal bitte diesen Thread. Dort finden sich moderne PCs, die im ausgeschalteten Zustand 30W verbrauchen. Ein absolutes Unding. Damit kann ich meine gesamte Wohnung beleuchten!

Ich habe inzwischen meinen PC ein wenig energieoptimiert, d.h. ein hocheffizientes, kleineres Netzteil, runtergetakter Prozessor und Grafikkarte im Idle. Trotzdem schränke ich meinen Komfort damit nicht übermäßig ein, außerdem ist es beinah das einzige elektronische Gerät, was ich derzeit außerhalb der Küche am Stromnetz betreibe.

Vielen geht es sicherlich in erster Linie ums Geld (mir zugegebermaßen auch), aber es geht auch darum Energie nicht zu verschwenden. Solang wir die Mehrheit unserer Energie aus viel zu wertvollen Ressourcen wie Öl oder Kohle gewinnen, müssen wir diesen nicht synthetisierbaren Rohstoff (nicht Energiespeicher!!!) nicht sinnlos verbraten. Ohne Erdöl und Kohle sieht es nämlich verdammt trübe aus in der kunststoffherstellenden, pharmazeutischen und Nahrungsergänzungsindustrie.
 
Melvin Melvin.. was stösst mehr Schadstoffe aus... weniger Kohle verbrennen oder garkeine Kohle verbrennen ;)

Nach deiner These könnte man eh nicht alle Wohnungen Dämmen, wer soll das denn bezahlen :D

Wegen 5eur im monat nen schlechteren Kühlschrank kaufen, klingt Logisch :D

Und Informierte Leute Wissen das wir eine Strom Überproduktion haben die Künstlich runtergefahren wird um die Preise oben zu halten.... Das man nicht von heute auf morgen alle mit Alternativer Energie versorgen kann ist nunmal genauso klar wie das man von heute auf morgen nicht alle Wohnungen mit Wärmedämmung ausstatten kann ;)

Nur die Ausrede "5eur im Monat (entspräche bei 2cent/kwH mehr = 250.000 Watt/h Monat) mehr kann ich mir nicht leisten weil ich dann Energiefressendere Geräte kaufen muss" hör ich zum 1. mal :D
Genau wie "ich gehe zu keinem alternativen energieversorger weil dann bricht das Stromnetz zusammen"

Muss sowas sein wie "Wenn ich meinen Dreck nicht auf die Straße werfe ist der Straßenfeger arbeitslos" :D


Also.... klar Energiesparende Geräte sollte man schon anschaffen, aber zugleich auch Strom aus Quellen beziehen welche kein Umweltrisiko darstellen... rein Theoretisch könnte fast jeder Haushalt sogar seinen strom selber Produzieren.. Biomasse, Solar.... alles nur eine reine GELD frage :(

Bin letztens an so einer Solarfirma vorbeigefahren kleines Kraftwerk oder so.. die haben Firmen-Elektroroller große schicke teile.. stehen vorm Haus und werden da an externen Dosen Solargeladen ;)
 
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