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Weniger Kohle wird nur verbrannt wenn insgesamt weniger Energie verbraucht wird und nicht wenn ein paar Leute auf Ökostrom umsteigen. Wenn das was in Deutschland mehr für Ökostrom ausgegeben wird in mehr Energieeffizienz gesteckt werden würde, dann würde der Gesamtenergieverbrauch sinken und bei angenommener konstanter Ökostromproduktion würde weniger Kohle verbrannt werden. Zu glauben, wenn man auf Ökostrom umsteigt wird auch mehr Ökostrom produziert und weniger Kohle verbrannt ist ein Trugschluss.
Der Strompreis kennt nur eine Richtung und zwar nach oben. Habe mir den 24/7 Betrieb jedenfalls abgewöhnt und beim Kauf einer neuen Grafikkarte, die noch dieses Jahr ansteht, ist mir der Verbrauch im 2D wichtiger als pure 3D Leistung.
Am lustigesten find ich ja die leute die schreiben das sie ne sparsame CPU haben wollen, aber gleich danach nach dem kauf in der signatur sone sachen stehen haben wie: Intel XXXX @ 5Ghz @ 12Volt
@Hanni2k: LOL ja ne.. schön sparsam und dann voll overclock Aber die sparsamkeit haben se nicht zum sparen gekauft sondern wegen evtl. übertaktungspotential denke ich.
@kaigue: Gibt ja nun genug freie Medien, Webseiten, Foren, Dokumentationen (Phoenix, RBB, ZDF, ARD)
Hm, als ich letztens mal im Kernkraftwerk war, habe ich mir ein Leistungsdiagramm über das Jahr verteilt angesehen.
Die Reaktoren liefen 24/7/365 bei 100%. Alles andere wäre auch viel zu teuer und unwirtschaftlich.
Ein Kernkraftwerk kann man nicht "eben" mal runterfahren.
Bei Kohlekraftwerken sieht's ähnlich aus.
Außerdem haben wir keine "Überproduktion." Es wird soviel Strom erzeugt, wie gebraucht wird.
Ihr solltet alle eure Lampen nachts anmachen. Da ist der Strom dann günstiger, weil das tatsächlich nicht die Spitzenlastzeit ist
Was aber stimmt, ist, dass genug Kraftwerke rumstehen und als Ersatz bereitstehen. Zum Beispiel um gewisse Spitzenlasten auszugleichen wenn z.B. der Wind mal nicht weht, die Sonne nicht scheint oder irgendwo ein Kraftwerk vom Netz genommen wurde.
Natürlich kostet es Geld, dieses Kraftwerk betriebsbereit zu halten. Und natürlich werden auch diese Kosten auf die Kunden umgelegt.
=> Nichts schlimmes.
Und so hoch sind die Preise doch nun auch nicht. Ich zahle knapp 40€ im Monat Abschlag für meinen Singlehaushalt. Da bekomme ich sicher noch am Jahresende was raus. Und dass dafür, dass ich zu quasi jeder Zeit mein PC anmachen kann, mir was zu Essen kochen kann usw. Das halte ich für nicht so dramatisch.
Dramatischer finde ich es, knapp 20€ monatlich an die GEZ abzutreten, nur damit ich ein bisschen von diesen "freien" Medien genießen kann
Genug freie Medien? Soso. Man sollte allen Medien kritisch gegenüberstehen. Denn auch Phoenix hat kein Monopol auf "die" Wahrheit.
Lustig wie man sich in einem Beitrag wiedersprechen kann
1. Aussage: 24h am Tag 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr immer 100%
2. Aussage: es wird nur soviel Strom erzeugt wie man benötigt
tsts... Stabilere Kraftwerke wie Kernenergie, Gas, Kohle und so werden meist für Grundenergie verwendet.
Es stimmt natürlich das man AKWs nicht mal ebend so und so auslasten kann.. nochn Grund sie abzuschalten Und Windstille wie fehlendes Sonnenlicht (Nennt man Nacht) ist eigentlich immer etwas mit dem man Rechnen kann und muss, ist ja nix neues.. Wind und Solarkraftwerke dienen ja auch nicht als Grundenergiequelle.
Ich sehe keinen Widerspruch: Das sind Grundlastkraftwerke die immer ausgelastet werden sollten. Spitzenlastkraftwerke sind dann diese, die die Lastspitzen abdecken und halt nicht immer gebraucht werden.
Und ja, Energie lässt sich schwerlich sp eichern. Daher ist man darauf angewiesen, dass produziert wird, wenn verbraucht wird.
Das heißt, der Strom der in deiner Glühlampe verbraucht wird, wenn du sie anschaltest, wurde zu eben diesem Zeitpunkt erzeugt.
Und dem "Strom" ist es herzlich egal, ob er nun aus einem Windkraftwerk oder aus dem Atommeiler kommt. Ökostrom ist deshalb noch lange nicht Öko
Gaskraftwerken sind übrigens eher Spitzenlastkraftwerke, weil sie sehrschnell einsatzbereit sind.
Ein Kohlekessel muss man erstmal aufheizen. Das dauert. Wie lange es braucht, ein KKW hochzufahren brauch ich dann wohl nicht mehr erwähnen.
Die KKWs werden übrigens schon ausgelastet. Sie lassen sich jedoch nicht einfach herunter- und wieder hochfahren.
Energie kann man in Akkus zwischenspeichernspeichern und in Wasserstoff das ist kein Problem heutzutage
Wobei Wasserstoff Kritisch ist da leicht flüchtig.
Wäre doch schade wenn überschüssige Energie einfach sich verflüchtigt.. gibt doch so einige GEräte welche im Betrieb ihre Akkus selber gleich wieder aufladen mit der Energie die sie zum Betrieb gerade nicht brauchen... wo später dann evtl. die energie wiederum nicht ausreicht und zusätzlich aus dem Akku energie gezogen werden muss......
blablabla laber laber eigentlich schon genug gesagt
1. Nutzt mehr Ökostrom, am besten von kleinen alternativen Anbietern die nix mit den großen zu tun haben
2. Kauf Energieeffiziente Geräte
3. Nutzt die Geräte die ihr habt Energieeffizient (nicht Spielen lassen wenn ihr eh nicht da seid)
....
Nein, wenn du Ökostrom kaufst dann erhält irgendjemand anders, der seine Strom bisher als Querschnitt der derzeitigen Stromproduktion, also als "Mix" erhalten hat, dafür jetzt mehr Strom aus Kohle/Atomkraft und weniger Ökostrom. An der gesamten Zusammensetzung der Stromproduktion ändert sich aber gar nichts. Ich weiß, ist nicht ganz leicht zu verstehen. Womit wir bei den Versorgern wären, denn diese sind diesbezüglich in der Tat recht klever und nutzen die Naivität einiger Menschen aus. Die haben halt beispielsweise 1Mio Kunden die sie mit Strom versorgen, welcher eben zu bestimmten Anteilen aus Kohle, Atomkraft und regenerativen Energien produziert wird. Jetzt bezahlen halt einige mehr Geld dafür, dass sie mehr Strom aus regenerativen Energien erhalten, was aber letztendlich gar nichts bringt, da von den anderen Kunden dafür welche umso mehr Strom aus Kohle/Atomkraft erhalten. Der einzige der profitiert ist der Versorger. Denk mal drüber nach.
Wenn dem so wäre, gäbe es keine Durchleitungsprobleme für Windkraftanbieter, wir könnten Blitzenergie anzapfen und Mercedes-Benz hätte seine Brenstoffzellen-Technologie schon vor 10 Jahren aus dem Dornrösenchenschlaf erweckt. Vergiß es.
Der einzige der profitiert ist der Versorger. Denk mal drüber nach.
Eben passiert, bin zu anderem Ergebnis gekommen. Ökostrom der bezahlt wird, muß auch irgendwo produziert werden.
Deine Energiemix-Theorie ist nur bis zu dem Punkt gültig, an dem der Versorger durch den Marktdruck (der Kunden / Konkurrenten / etc) zu Investitionen in "grüne" Technologie gezwungen ist.
Da inzwischen jeder große Anbieter entsprechende Angebote vorzuweisen hat und Ökostrom auch außerhalb alternativer Wohnprojekte nachgefragt wird, scheint sich da doch einiges zu bewegen.
Back to topic: Möglichst energiesparende Komponenten sind in meinen PC-Bauten einfach ein notwendiges Übel, um einen kühlen und damit leisen PC zu erhalten.
Übrigens, zum Energiesparen des PC trägt ebenfalls bei, wenn man die Kiste einfach mal ausschaltet
Eben passiert, bin zu anderem Ergebnis gekomen. Ökostrom der bezahlt wird, muß auch irgendwo produziert werden.
Deine Energiemix-Theorie ist nur bis zu dem Punkt gültig, an dem der Versorger durch den Marktdruck (der Kunden / Konkurrenten / etc) zu Investitionen in "grüne" Technologie gezwungen ist.
Da inzwischen jeder große Anbieter entsprechende Angebote vorzuweisen hat und Ökostrom auch außerhalb alternativer Wohnprojekte nachgefragt wird, scheint sich da doch einiges zu bewegen.
Der Anteil regenerativer Energien an der Stromproduktion beträgt getrieben durch staatliche Subventionen/Förderungen meines Wissen mittlerweile ~15%. Der "Marktdruck" bzw. die Nachfrage der Kunden ist bei weitem nicht so groß, als dass die Versorger hier gezwungen wären, zusätzlich zu investieren. Die 15% reichen locker aus, um die Nachfrage zu bedienen.
Damit ihr mich nicht falsch versteht: Ich bin definitiv für den weiteren Ausbau regenerativer Energien, aber meiner Meinung nach bringt es diesbezüglich gar nichts, auf Ökostromangebote zu setzen. Lieber Energie sparen wo es geht, denn es wird sicher eher ein Kohle- oder Atomkraftwerk abgestellt als Windräder oder Solaranlagen. Somit erhöht sich der Anteil regenerativer Energien an der Stromproduktion dann von selbst.
Nö, schon verstanden.
Ebenso falsch finde ich nämlich die unkritische Investition in ungeeignete Öko-Alternativen.
Was ich gerne mal berechnet sehen würde, ist die Ökobilanz in Deutschland aufgestellter Solaranlagen.
Die Produktion von hochaufbereiteten Produkten auf Siliziumbasis verschlingt Unmengen an Energie, bei der niedrigen Effizienz (um 20%) und den wenigen nutzbaren Sonnenstunden dürfte so manche Anlage hierzulande in der Entstehung mehr Energie verbraucht haben als jemals produziert werden kann.
Energie kann man in Akkus zwischenspeichernspeichern und in Wasserstoff das ist kein Problem heutzutage
Wobei Wasserstoff Kritisch ist da leicht flüchtig.
Wäre doch schade wenn überschüssige Energie einfach sich verflüchtigt.. gibt doch so einige GEräte welche im Betrieb ihre Akkus selber gleich wieder aufladen mit der Energie die sie zum Betrieb gerade nicht brauchen... wo später dann evtl. die energie wiederum nicht ausreicht und zusätzlich aus dem Akku energie gezogen werden muss......
blablabla laber laber eigentlich schon genug gesagt
1. Nutzt mehr Ökostrom, am besten von kleinen alternativen Anbietern die nix mit den großen zu tun haben
2. Kauf Energieeffiziente Geräte
3. Nutzt die Geräte die ihr habt Energieeffizient (nicht Spielen lassen wenn ihr eh nicht da seid)
....
Diese Aussage ist absolut haltlos! Woher nimmst du bloß diese "Infos"?
Du bist mit dem Thema nicht sonderlich vertraut. Das ist prinzipiell kein Problem, jedoch sollte man dann nicht versuchen, Fehlinformationen als Wahrheit zu verkaufen.
Dazu möchte ich auch sagen, dass ich auch (noch) nicht wirklich bewandert in dem Thema bin. Das ein, oder andere was du jedoch erwähnt hast, lässt sich recht schnell entkräften.
Übrigens ist es genau das, was ich an diesen sog. freien Medien kritisiere.
Denn glaubst du ein Nachrichtenmoderator hat das Wissen und die Zeit, komplexe Sachverhalte in einer einige Minuten andauernden Show zu erklären?
Nein, da wird gekürzt, vereinfacht und das so lange, bis sich komplexe Zusammenhänge sooo einfach erfassen lassen:
Auf einmal ist es ganz einfach: Atomenergie ist böse, die "großen Konzerne" sind es auch und nur der "Ökostrom" von Lichtblick ist das Wahre. Kohlekraft ist übrigens auch böse :
Aus diesem Grund findet quasi immer eine Art von Manipulation statt.
Das ist jedoch normal, denn es ist halt unmöglich, die Welt in den 20:15 Uhr Nachrichten zu erklären...
=> Ergo: Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Im übrigens sind es auch nicht immer nur die Leistungsgrenzen der Freileitungen, die der limitierende Faktor sind.
Manchmal weht halt einfach der Wind und es gibt keinen Nachfrager, der ihn benötigt.
Und diese 6000MW Batterie, die den Strom dann wirtschaftlich speichern soll, musst du mir mal zeigen
Ergänzung ()
RyoBerlin schrieb:
Energie kann man in Akkus zwischenspeichernspeichern und in
Und verzeiht mir mein Klugscheiß...denn auch ich bin mir bewusst darüber, dass ich so einiges nicht weiß, aber:
Energie lässt sich nicht speichern, sondern nur in eine andere Energieform umwandeln.
Dein Akku wandelt elektrische Energie in chemische um, und bei Bedarf wieder zurück.
Wenn ihr weiter debattieren wollt, dann bitte per PN. Ich finde das Thema sehr interessant und wenn Interesse besteht, können wir ruhig weitermachen.
Ich sehe das ähnlich wie der Threat-Ersteller. Beim Kauf und auch beim OC achte ich auf eine gute Verhältnismäßigkeit. Wenn der Stromverbrauch nur gering oder gar nicht unterschiedlich ist, so achte ich darauf auch nicht. Wegen 10 Watt ein Fass aufmachen ist imho lächerlich. Allerdings gibt es schon immer krasse Aussetzer, die ich so auch nicht kaufen würde - Zum Beispiel früher die Phenom-1 Prozessoren oder eine HD2900 XT. Wenn ein Gerät deutlich mehr Strom benötigt und dafür weniger leistet und kein deutlich besseres P/L beim Einkauf bietet, so ist ein solches Gerät unten durch.
Anderes Beispiel:
Wenn ein CPU-A mit 3,2 Ghz im Schnitt 50 Watt verbraucht und ein CPU-B (selbe CPU, anderer Takt) für 3,4 Ghz schon 65 Watt benötigt, dann wäre in meinen Augen der CPU-A die bessere Wahl, weil man deutlich weniger Strom für nur 200 Mhz weniger Takt benötigt.
So sehe ich es z.B. auch beim OC - Mein i7 läuft ohne manuele Veränderung vom BIOS mit 2,67Ghz bei 1,25v (last). Er würde bei Stock-Taktraten auch mit etwas über 1v laufen. Darauf habe ich aber keinen Bock - Ich kaufe eine CPU um ordentlich leistung zu erzielen. Also hab ich ihn auf 3,5 Ghz mit 1,20v (Last) übertaktet. Der Stromverbrauch ist dabei unter Last etwa um 10 Watt höher, als auf Standard (2667 Mhz bei 1,25v). Im Idle funktioniert nun außerdem das untervolten der CPU nicht mehr. Hier ist der Stromverbrauch um etwa 15 Watt gestiegen.
Um meinen CPU aber von 3,5 auf 3,8 Ghz zu heben müsste ich die Spannung deutlich steigern. Den QPI von 1,20 auf 1,34v und den vCore von 1,20v auf 1,25v - Insgesamt eine Stromerhöhung von 15 Watt im Idle und fast 40 Watt unter Last. Hier stimmt jetzt im Gegensatz zu der Erhöhung auf 3,5Ghz die Verhältnismäßigkeit nicht mehr. Für einen fast winzigen Performanceboost benötige ich viel mehr Strom. Von Stock auf 3,5 Ghz ist es andersrum - Für nur geringfügig höhere Stromkosten erhalte ich eine viel höhere Leistung.
Es kommt also imho immer auf das Verhältnis an. Ein bisschen mehr Stromverbrauch für ein gutes Stück mehr Performance oder einen deutlich besseren Einkaufspreis nehme ich gern in Kauf. Aber deutlich mehr Stromverbrauch für eine geradezu winzige Mehrleistung akzeptiere ich dagegen nicht. Wie gesagt - Die Verhältnismäßigkeit von Stromverbrauch zu Performance muss einigermaßen stimmen. Ein i7 leistet viel, also darf er auch etwas mehr Strom verbrauchen, als die Konkurenz. Eine TDP von 200 Watt würde ich deswegen aber nicht akzeptieren.
Ich sehe das ähnlich wie der Threat-Ersteller. Beim Kauf und auch beim OC achte ich auf eine gute Verhältnismäßigkeit. Wenn der Stromverbrauch nur gering oder gar nicht unterschiedlich ist, so achte ich darauf auch nicht. Wegen 10 Watt ein Fass aufmachen ist imho lächerlich. Allerdings gibt es schon immer krasse Aussetzer, die ich so auch nicht kaufen würde - Zum Beispiel früher die Phenom-1 Prozessoren oder eine HD2900 XT. Wenn ein Gerät deutlich mehr Strom benötigt und dafür weniger leistet und kein deutlich besseres P/L beim Einkauf bietet, so ist ein solches Gerät unten durch.
Anderes Beispiel:
Wenn ein CPU-A mit 3,2 Ghz im Schnitt 50 Watt verbraucht und ein CPU-B (selbe CPU, anderer Takt) für 3,4 Ghz schon 65 Watt benötigt, dann wäre in meinen Augen der CPU-A die bessere Wahl, weil man deutlich weniger Strom für nur 200 Mhz weniger Takt benötigt.
So sehe ich es z.B. auch beim OC - Mein i7 läuft ohne manuele Veränderung vom BIOS mit 2,67Ghz bei 1,25v (last). Er würde bei Stock-Taktraten auch mit etwas über 1v laufen. Darauf habe ich aber keinen Bock - Ich kaufe eine CPU um ordentlich leistung zu erzielen. Also hab ich ihn auf 3,5 Ghz mit 1,20v (Last) übertaktet. Der Stromverbrauch ist dabei unter Last etwa um 10 Watt höher, als auf Standard (2667 Mhz bei 1,25v). Im Idle funktioniert nun außerdem das untervolten der CPU nicht mehr. Hier ist der Stromverbrauch um etwa 15 Watt gestiegen.
Um meinen CPU aber von 3,5 auf 3,8 Ghz zu heben müsste ich die Spannung deutlich steigern. Den QPI von 1,20 auf 1,34v und den vCore von 1,20v auf 1,25v - Insgesamt eine Stromerhöhung von 15 Watt im Idle und fast 40 Watt unter Last. Hier stimmt jetzt im Gegensatz zu der Erhöhung auf 3,5Ghz die Verhältnismäßigkeit nicht mehr. Für einen fast winzigen Performanceboost benötige ich viel mehr Strom. Von Stock auf 3,5 Ghz ist es andersrum - Für nur geringfügig höhere Stromkosten erhalte ich eine viel höhere Leistung.
Es kommt also imho immer auf das Verhältnis an. Ein bisschen mehr Stromverbrauch für ein gutes Stück mehr Performance oder einen deutlich besseren Einkaufspreis nehme ich gern in Kauf. Aber deutlich mehr Stromverbrauch für eine geradezu winzige Mehrleistung akzeptiere ich dagegen nicht. Wie gesagt - Die Verhältnismäßigkeit von Stromverbrauch zu Performance muss einigermaßen stimmen. Ein i7 leistet viel, also darf er auch etwas mehr Strom verbrauchen, als die Konkurenz. Eine TDP von 200 Watt würde ich deswegen aber nicht akzeptieren.
Dem stimme ich eigentlich vollkommen zu!
Manche übertreiben es einfach mit dem Stromsparhype, das ist jetzt scheinbar in Mode oder so. Also plappern alle es nach und dann liest man so Sachen, wie in den comments zum I7 oder Phenom 2 X4, das die CPU vollkommen unbrauchbar wäre wegen des hohen Strombedarfs den sie hat.
Die Frage ist eben, was man damit machen möchte. Hat man einen HTPC in Planung, der gleichzeitig Stereoanlage ist, dann braucht man keine i7, selbst wenn er gemäß Flop je Watt der beste Prozessor sein sollte, ein kleiner AthlonX2 EE tuts da auch. Meine Eltern erfreuen sich immer noch an ihrem Intel Celeron M380 in ihrem Desktop und der ist schnell genug.
Ich habe mich auch für das "Sparen" entschieden und trotzdem ein PhenomII Quad gekauft, aber dafür den Rest des Rechners soweit möglich optimiert und erziele damit akzeptable Einsparungen. Manchmal will ich aber auch die reine Rohkraft haben.
Ich hoffe der Beitrag RyoBerlin war nicht ernst gemeint. Bestünde die Möglichkeit der einfachen Speicherung, wäre die Welt um einige Probleme ärmer. Das Problem besteht a) im begrenzten chemischen Potential (Zellen geben nur um die 1,5 V Spannung ab) und b) darin, dass die Stromstärke bei Abgabe und Speicherung sehr begrenzt ist (an dieser Stelle wurde aber vor kurzem erst ein Durchbruch im Labormaßstab erzielt). Die Flüchtigkeit von H2 und die Problematik bei portablen Akkumulatoren ist ein vergleichsweise kleines Probleme (in der Raketentechnik gehts mit viel Aufwand auch jetzt schon).
Man sollte halt die gute Energie nicht zum Fenster raus werfen. Und wenns zu warm wird im Zimmer: Einfach mal die Kiste aus lassen .
@TermyLucky: Ich wiederspreche ja auch gar nicht der Auffassung, dass im Allgemeinen der Stromverbrauch ein Kriterium beim Kauf ist. Nur ist die die Verhältnismäßigkeit ganz wichtig. Für 10% mehr Leistung akzeptiere ich nicht 30% mehr Stromverbrauch. Aber den Stromverbrauch mit allen Mitteln zu drücken und z.B. seine Geräte untervolten finde ich aus Stromsparender Sicht ziemlich lächerlich. Einige kaufen sich ne i7-Plattform für 600€ und untervolten ihn mit Standard-Taktraten auf 1,0v um am Ende 20 Watt Strom im Idle und vielleicht 40 Watt unter Last zu sparen, anstatt das Teil mit vielleicht 1,20v auf 3,5 Ghz zu gehen. (1,2v ist üblicherweise sogar weniger Spannung als Default). Wie sinnlos ist das denn? Bei ner Nutzungsdauer von 8 Stunden am Tag im Idle und 2 Stunden unter Last (Was die Durchschnittliche Nutzung weit übersteigt) sind das etwa 18€ Stromkosten im Jahr. Erst 600€ für ne Plattform ausgeben und dann wegen 18€ Stromkosten im Jahr rumkacken? Nach 5 Jahren Nutzung spart man dadurch ein Sechstel des ursprünglichen Einkaufspreises. Ziemlich dämlich, oder?
Als Zocker braucht man nunmal eine gewisse "Grundperformance" und die bieten sowieso nur Quadcore-CPUs und Grafikkarten vom Schlage einer HD4870-1G oder GTX-260-216. Apropo HD4870 vs GTX-260. Hier ist zum Beispiel die Verhältnismäßigkeit meiner Meinung nach nicht gegeben. Beide Karten sind etwa gleich schnell, die GTX-260 verbraucht im Idle allerdings 40 Watt (!) weniger. Unter Last sind es dann noch 20 Watt Unterschied. Das ist für mich wieder so ein Beispiel, wo die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben ist. Denn hier liegt der Anschaffungspreis nur bei etwa 150€ im Gegensatz zur i7-Plattform. Kostet also die GTX-260 ungefähr das gleiche würde ich diese Karte klar vorziehen. Wegen 10 Watt würde ich mich hier jetzt nicht aufgeilen, aber 40 Watt dauerhaft im Idle ist imho ein dicker Batzen. Das sind pro Monat etwa 2€ bei 8 Stunden Idle/Tag. Bei der Durchschnittlichen Nutzungsdauer einer Grafikkarte von etwa 2 Jahren sind das schon fast 50€. Ein Drittel des Einkaufspreises nach nur 2 Jahren. Das ist schon ein Faktor, der beim Kauf berücksichtigt werden sollte.
Lächerlich finde ich auch z.B. "Green Festplatten" wegen Stromsparen. Einziger Vorteil der Dinger ist imho die niedrigere Geräuschkulisse, geringere Mechanische Belastung (Dadurch wahrscheinlich längere Lebenszeit) und niedrigere Temperaturen. Ob eine HDD aber 8 Watt (WD "Black" 1TB) oder 4 Watt (WD "Green 1TB) braucht ist sowas von scheiß egal. Bei einem normalen 8 Stunden Betrieb pro Tag sind nach fünf Jahren Nutzungsdauer ganze 12€ gespart worden.... Da zählen ganz andere Kriterien.
(Unabhängig davon dass ich die "Green"-Festplatten als Massenspeicher für äußerst sinnvoll halte und selbst eine besitze - Aber nicht wegen dem Stromverbrauch, sondern wegen der Geräschentwicklung)
Stromsparen ist wichtig für mich!
Ich spare Strom ohne zu verzichten.
Wenn ich etwas nicht brauche, dann schalte ich es aus.
Standby gibt es bei mir nicht. Da ziehe ich den Stecker raus.
Da ich mein Haus nicht Dunkel haben will, habe ich LED Spots eingebaut. Da braucht einer 1,5W.
Ich weiss, was mein Rechner beim Spielen oder Idle verbraucht, weil ich es gemessen habe.
Spiele ich Crysis dann sind es 281,75W.
Internet surfen mit einem Monitor sind 195,5W.
Internet surfen mit zwei Monitore sind 245W.
Somit kann ich mir ausrechnen, was 8 Stunden am Rechner kosten.
Da der Rechner mein Hobby ist, habe ich im Vergleich ein billiges Hobby (klar Briefmarken sammeln ist billiger).
Man sollte schon im Haus darauf achten, Energie zu sparen, weil unnötig verbrauchte Energie ist wie Geld zum Fenster rausschmeissen.