Studio-PC (mal was anderes)

a-e-x

Lt. Junior Grade
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Moin!
So, mein Gamingrechner ist nun fast zusammengebaut! Nun brauche ich noch einmal eure Hilfe, da ich Musik produziere und mein alter PC so langsam an seine Grenzen kommt was die Leistung angeht.
Nicht dass ihr das falsch versteht, ich nutze nicht dieses Gedöns wie Magix Musicmaker oder sowas.
Nutze Programme wie Cubase und Fruity Loops und halt diverse VSCT-Synths (wer sich damit auskennt weiß was ich meine).
Kurz und knapp: Ich brauche ne Zusammenstellung die keine Grafikpower braucht, sondern rechenleistung. Muss jetzt kein 200 Euro Prozessor sein denke ich oder? Und wie siehts mit Ram-Speicher aus? Denke da muss n bissl was kommen oder?

Wäre dankbar für eure Hilfe! Gruß, Alex
 
Würde sowas wie en i5 750 mit preiswertem Board und 8Gb Ram und entsprechen großer HDD.

Peace
 
nehm einen AMD Phenom II x4 965 für ca. 150€
dazu ein AM3 board (mit onboard graka) ca. 80€
4GB 1333Mhz (am besten CL7) DDR3 ca.100€
350W markennetzteil ist vollkommen ausreichend ca. 40€
eine 500GB Platte 50€
und noch einen DVD-Brenner ca.30€ oder ein dvd laufwerk ca. 20€
wenn dein alter PC ein Atx-gehäuse hat kanst du es weiterverwenden
macht unterm strich 450€ (440€)
und wäre ausreichend für deine Zwecke
 
Also mit den 8GB Ram, das hätt eich auch so gedacht (6 oder 8, je nachdem). Aber brauche ich wirklich einen Prozessor mit mehr als 2 Kernen? der Rest sieht gut aus soweit denke ich :)
 
Würde auch einen i5-750 nehmen. Von AMD würd ich die Finger lassen (auch wenn ich sonst AMD gern verbaue) aber in der Vergangenheit gabs immer wieder Plugins die nicht so richtig gelaufen sind auf deren Systemen und wo die Latenzen absolut nicht gepasst haben.
 
@sh33p: Denke auch dass die CPU mit 2 Kernen reicht. Aber mit dem RAM wirds knapp denke ich
 
soweit ich weiß empfiehlt steinberg für cubase 5 1024mb ram.
auch auf meinen alten rechner mit 2gb hatte ich niemals engpässe, allerdings weiß ich natürlich auch nicht genau was du damit anstellen möchtest.
 
ja für cubase ansich ists klar. das programm alleine braucht net so viel. Aber software wie NEXUS und Vanguard sind halt ziemlich hardwarefressend wenns reihlich benutzt wird. und die kombination machts dann ja letztendlich. frage ist halt nur obs auch tatsächlich den RAM-Speicher belastet oder eher auf die CPU zugreift. Kenne mich da nicht sooo gut aus....
 
also ich spiele mit den sachen zwar nur bisschen rum, aber ich sehe keine sehr großen anforderungen, ein dual core sollte ausreichend sein, auch 4gb ram dürften reichen.

falsch...er braucht enorme rechenleistung also ein 955er sollte es schon sein und entweder 8 GB ddr 2 oder 6 GB ddr3
 
Ich schick gleich vorweg, dass ich keinen Musik-Rechner mehr habe. Ich hatte aber bis vor kurzem einen (P4 2.8 GHz, 1 GB Rambus, XP SP2; Hammerfall-Interface (800er), Cubase 2.0/2.5, Propellerhead Reason, diverse Softsynthies (übrigens: VST ;) ), eingebunden waren meine analogen Saurier MS-20/MS-50 und diverse Keyboards).

Mit diesem, nach heutigen Stand betagten Equipment, konnte ich problemlos 16 Audiospuren (und mehr) plus einen Haufen MIDI-Spuren simultan aus Cubase heraus abspielen. Es gab keine "Ruckler". Ich habe aber jeweils (und mit Blick auf die Stabilität im (semi-)Live-Einsatz) die rechenintensivsten Teile vorproduziert und dann als Stereospur eingeflogen. Das gilt vorallem für Spuren/Instrumente/Tracks, die viele virtuelle Effekte benötigten; ich wollte den Prozessor damit nicht unnötig 'testen'.

Im übrigen habe ich Reason auch auf meinen Uralt-Lappi installiert (1GHz, 384 MB RAM ...) und zum Laufen gebracht :D

Ich bin überzeugt, dass die heutigen CPUs der 100 Euro-Klasse für einen Musikrechner Leistung satt mitbringen, die sogar für unzählige live-Effekt-Berechnungen reicht. Ob es mehr als zwei Kerne braucht, kann ich nicht beurteilen. Softsynthies sind selten mehrkern-optimiert.

Was sich aber auf jeden Fall lohnt, ist möglichst viel RAM. Deshalb auch ein 64-Bit-Betriebssystem. Mit sehr viel RAM kannst du nicht nur ganze Sample-Libraries, sondern auch virtuelle Instrumente, Effektgeräte etc. zu Beginn jeder Session automatisch laden und arbeitest dann viel schneller als wenn das Grand Piano-Sample mit seinen 573 MB von Harddisk nachgeladen werden muss.

Ich habe mir für diese "Lade-Orgie" ein entsprechendes Cubase-Projekt gebastelt. Wenn dann die alten Saurier warm und zum Spielen aufgelegt waren, war mein System bereit, jedwelchen 'Geistesblitz' sofort zu verarbeiten.

[als ich begonnen habe, war die Antwortspalte noch leer; alter Mann halt ...]
 
@ zazie: Du scheinst Ahnung zu haben :) Bestätigt auch gleichzeitig meine Theorie, dass es mehr auf den RAM als auf die Prozessorleistung ansich ankommt. Denke mit 6 GB DDR3 RAM bin ich dann ganz gut bedient und in Kombi mit dem von sh33p vorgeschlagenen Prozessor dürfte nichts schief gehen.
Was würdet ihr mir denn als Netzteil vorschlagen? Sind da 350 Watt nötig? Es hängen ja keine Hardwaresynths dran... Welches Netzteil wäre da empfehlenswert?
 
Die Frage ist doch folgende:

Wenn man eine DAW sich zusammenstellen will ist zwar die CPU und RAM wichtig. Wichtiger ist jedoch eine Anschaffung von DSP-Audio-Karten und Soundkarten, die zum einen die notwendigen niedrigen Latenzen bieten und zum anderen ggf. auch die passenden Schnittstellen wie Microeingang (Phantomspeisung), Midi in/out/thru - sofern man kein Midi-Equipment mit USB-Anschluss hat.
 
excalibur1976 schrieb:
[...]Anschaffung von DSP-Audio-Karten und Soundkarten, die zum einen die notwendigen niedrigen Latenzen bieten und zum anderen ggf. auch die passenden Schnittstellen wie Microeingang (Phantomspeisung), Midi in/out/thru - sofern man kein Midi-Equipment hat[...].

Gerade hier liegt der springende Punkt.

Wenn es dir wirklich um niedrige Latenzen geht, solltest du schauen, ob du bei Ebay keine MOTU Produkte, oder aber CreamWare oder andere DSPs bekommen kannst. Die erledigen die VST Berechnung dann vollständig in Echtzeit.

Unter Windows XP gab es mal ein Treibermodell namens ASIO, ich bin mir nicht sicher, ob dieser unter Vista und Windows 7 nach wie vor funktional ist. Dies war eine einfache Implementierung einer Echtzeitbehandlung von Audiosystemen durch spezialisierte Hardware.

Generell gilt aber wenn du Sampler verwendest, dass geringe Latenzen für die Files wichtig sind. (Die werden zwar im RAM vorgeladen) Gerade eine SSD Disk für die Samplefiles würden die angelegenheit sehr wahrscheinlich beschleunigen.

RAM und CPU sind natürlich Basisqualifikationen für eine schnelle DAW. Musst nur schauen, ob ein i5 nicht sinnvoll wäre wegen der TurboBoost geschichte. Singlecore Leistung ist afaik noch immer ausschlaggebender als ManyCores.

Allerdings sind das nur Gedanken, pick dir raus, was du brauchen kannst.
Ich würde dir allerdings zu einem Gebrauchten PowerMac G5 oder soetwas mit 2 CPUs raten, und dazu dann Emagic Logic, in der aktuellen Version. Damit habe ich selbst absolut gute Erfahrungen gemacht. DSP Karten fehlen natürlich auch hier noch.

Es gibt auch einige Open-Source projekte, die sich mit dieser Art Systemen beschäftigen. Es soll wohl (das habe ich iwo mal aufgeschnappt) die möglichkeit geben ein kleines Cluster zu bauen (1 Host 2 Slaves), wo die beiden Slaves die VST(i) Berechnungen durchführen, und der Host so massiv entlastet wird.

Grüße, GuaRdiaN
 
also was soundkarte und das gesamte andere equipement angeht, da bin ich gut dabei würde ich sagen. das kann ich alles aus meinem alten pc übernehmen. da bleiben (momentan noch) keine wünsche offen und sich was das angeht schon was neues anzuschaffen wäre momentan sinnlos. es geht hier rein um die prozessor, ram, netzteil und laufwerke. eine ssd ist mit sicherheit sinnvoll, die nimmt schonmal ordentlich arbeit ab. was für ein modell ist da angebracht? in dem dschungel findet man sich ja auch nicht mehr zurecht... denke 64 gb reichen da.
 
Also Headhunterz hat einen Quadcore 3,6 und ich auch... das ist also perfekt ;)

4 gb ram reichen

1tb solltens sein wenn du ernsthaft viel musik machst ;)
 
6 GB RAM sind sicher nicht falsch.

Den Nutzen einer SSD in einem Musikrechner sehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. Ich finde: besser mehr RAM, den effektiv beladen (wie beschrieben) und so verwenden wie eine RAM-Disk.

So muss nur selten (und dann sowieso in Aufnahmepausen) nachgeladen werden.

Das Speichern der Projekte darf dann ruhig etwas länger dauern. Man sollte da übrigens IMMER gleich eine Sicherheitskopie produzieren (auf separate, eventuell gar langsame externe Platte).

Und ja, bei der Grösse, die heutige Produktionen annehmen, ist VIEL Speicherplatz auf dem Massenspeicher (=HDD) nicht falsch.
 
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