Vor allem muss man mal abwarten, was bei dem Stresstest rauskommt. Denn die mangelnde Kapazität ist ja ein wichtiger und relevanter Kritikpunkt. Das ist eben ein Erfolg der Schlichtung, dass man das jetzt offen untersucht und nicht mit Gutachten, die dann in der Schublade verschwinden, wenn die Ergebnisse nicht passen.
Wobei ja jetzt schon die zuständige Verkehrsministerin in BW zusätzliche Gleise für unnötig hält. Das hätte die beauftragte Firma ihr schon mal so gesagt:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,732174,00.html Ich will gar nicht darauf eingehen, was das alles implizieren könnte, aber die Äußerungen sind wieder dermaßen ungeschickt und zu einer Unzeit, das man sich schon fragt, ob sie nicht gelernt haben.
Da muss ich auch
nicoc zustimmen, dass es eben auch noch in den Sternen steht, ob sich von Seiten der Bauherren auch wirklich dran gehalten wird. Vor allem wenn die vollen Mehrkosten zuschlagen. Man tut ja jetzt schon wieder so, dass es ohne oder mit geringen Mehrkosten ginge, so wie man vorher immer wieder alles schön geredet hat und am Ende immer das Worst-Case-Szenario übertroffen wurde.
@Einhörnchen: Ich wüsste auch gern, wer hier nur polemisiert? Ich meine alleine diesen Spruch so zu bringen und nicht mal zu belegen, führt den Spruch direkt ad absurdum, es sei denn man meinte sich damit selber.
Es wurden keineswegs nur ein paar Bäume versetzt, es wurden für die Grundstücke (die bisher eh unverkäuflich waren) ein besseres Konzept empfohlen. Auch das ist ein Erfolg der Skeptiker. Das man ausreichende Rettungswege und Zugänge in einer Schlichtung überhaupt erst durchsetzen muss ist eh eine Farce.
Wo die Grünen nun "weiter machen wie bisher", wo sie "schlechte Verlierer" sind, musst du mir erst mal zeigen. Seit wann die Grünen auch synoym mit der S21-Gegner sind, wäre auch mal interessant zu erfahren. Die Äußerungen die ich vernommen habe waren eher doch gemäßigt. Das man nicht zufrieden ist, heißt nicht, dass man ein schlechter Verlierer ist. Wen sich an den Punkten die man kritisiert hat nichts ändert, dann darf man das ruhig sein. Ich bin halt auch nur deswegen leidlich zufrieden, weil es zumindest theoretische Fortschritte in den Dingen gab die ich kritisierte. Aber an der Kostenfrage, an den städtebaulichen Problemen usw. ändert es aber auch nichts.
Ganz ehrlich, die Debatte hat sich versachlicht. Aber das scheint mir absolut nicht in deinem Interesse, denn dein Beitrag ist augenscheinlich der Versuch, möglichst wieder eine Gruppe zu verunglimpfen. Weiter Öl ins Feuer zu gießen ist kaum angebracht oder das was die Schlichtung bringen sollte. Von daher scheinen mir viele Punkte deines Beitrages auf dich zuzutreffen.