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Suche Kopfhörer und Mikrofon
- Ersteller ivans89
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Der Nachbar
Admiral
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Es wird auch schwer die Leistung des NTG8 mit seiner so gebündelten Richtcharkteristik für 159€ zu erhalten. Das NTG8 nimmt rückwärtig so gut wie nichts auf und ist nach vorne deutlich gerichtet.
Das t.bone EM 9900 könnte laut einem Beschreiber trotzdem gegenüber dem NTG1 geeigneter sein. Aber ein gut angebundenes Rednerpult setzt gerne auf eine ganz andere Aufnahmetechnik, wo eine weniger sensitive Mikrofonkapsel mühelos eingesetzt werden kann.
Die Kombination aus Richtung, empfindlicher Kapsel und guten Mikrofonverstärker ist bei 200€ auch sehr, sehr knapp bemessen. Wobei mich schon die eher positiven Hörberichte über das Behringer U-Phoria UMC 22 bei dem kleinen Preis mehr als überrascht haben. Das könnte vielleicht auch hier, wenn nicht sogar manch anderen Mischpult Mic Pre Amp übertrumpfen und bei Mischpulten ist eines der teuersten und wichtigsten Komponenten immer der Fader. Die Mikrofone die man daran verwendet, werden eher Handmikrofone sein.
Bei dem Budget wird man wohl mit etwas Suche experimentieren müssen, richtig investieren oder die gesamte Aufnahmesituation verändern.
Das jetzt mit knapp 300€ war mir schon ein Dorn im Auge, aber hätte ich mit Leben können wenn es wirklich gut funktioniert hätte.
Aber das NTG8 ist hier definitiv deutlich über meinem Budget, da würde ich dann eher zum Rode NT USB greifen und mich mit dem tippen arrangieren.
Für welchen Einsatzzweck sind Kleinmembran Mikrofone?
Falls ich es doch irgendwie hinbekommen das Mikrofon Mundnah zu installieren, welche Wahl wäre dann die beste?
Der Nachbar
Admiral
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Das Video veranschaulicht Ihnen, was man machen kann, wenn man das Budget hat.
Dann kan man auch zum drahtlosen Lavalier Mikrofon greifen. Kabelgebunden mit gerichteter Kapsel ist das natürlich günstiger. Im Selbstbau auch für 30€-40€ bei Verwendung fertiger Komponenten zu haben, weil hier die teuerste Komponente auch weiterhin noch die Mikrofonkapsel ist. Nur finden sich dann einzeln erhältliche Mikrofonkapseln für 10€ gerne in fertigen 200€ Produkten wieder.
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Der Kabelbinder
Higitus figitus zumbakazing.
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Zu A)
Die -36dB an elektr. Empfindlichkeit des Mikros sind eigentlich kein schlechter Wert. Da gibt es deutlich schwieriger anzutreibende Kondensatoren.
Zu B)
Ist leider schwer zu sagen, wie viel Dampf das AG03 wirklich hat, da in den Specs keine Angaben zum Gain gemacht wurden. Geht man davon aus, dass die Plattform identisch zum Steinberg UR22 ist, dann sollten es immerhin +54 dB sein... welche für solch ein Mikro eigentlich reichen sollten.
Zu C)
Der letzte Ausweg.
Am Anfang ist es natürlich immer eine Frage des Komforts. Rein von technischer bzw. physikalischer Seite her spricht jedoch vieles dafür, einen nicht all zu hohen Abstand (15-30cm, max. 40cm) zu wählen. Dadurch kommt mehr Pegel an, du kannst also den Vorverstärker runterdrehen und damit entlasten (weniger Rauschen!) und du erhöhst die Isolation der Stimme. Bei fest platziertem Mikro bleibt die Umgebung in der Aufnahme ja immer gleich laut. Die Lautstärke deiner Stimme jedoch kannst du mit dem Verändern des Arbeitsabstandes modulieren. Sprich: gehst du näher ran, dann erhöhst du die Differenz zwischen dem Störpegel und dem Nutzpegel. Gleiches lässt sich auch auf das Grundrauschen anwenden. Je näher du rangehst, desto höher der Nutzpegel (Stimme), desto höher letztendlich der Abstand zum (statischen) Grundrauschen.
Wenn du nun die 60cm ansetzt und ein nicht all zu lautes Signal erhälst, kannst du mithilfe der digitalen Verstärkung natürlich noch etwas rausholen. Allerdings: mit dem hohen Abstand hast du bereits inkauf genommen, dass deine Stimme im Verhältnis zur Umgebung nicht all zu laut ist. Verstärkt man nun per Software, dann heben wir natürlich beide Faktoren im gleichen Maße an. Und genau dann wird dir jedes Klappern, Rascheln und Hallen im Raum umso intensiver auffallen, da du den Raumanteil über das natürlich Maß hinaus verstärkst.
Ich hoffe, diese Beschreibung war bis hier hin einigermaßen verständlich.
tl;dr - höherer Abstand heißt leisere Stimme bei gleich lautem Raum -> wieder verstärkt mehr Umgebung in der Aufnahme
Wenn du mit die bestmögliche Isolation der Stimme suchst, dann wäre ein Ansteckmikrofon mit Nierencharakteristik anzuraten. Dieses kannst du direkt vor den Mund klemmen und somit die eigene Stimme sehr direkt (laut) einfangen.
Ansonsten nimm ein Studiomikrofon deiner Wahl und reduziere einfach den Abstand.
An meinem Desktop verwende ich schon seit langem einen "SCM-1" Kleinmembraner von der Firma Pronomic. Ist leider nicht absolut rauschfrei, hat für den Preis (35 Euro) ansonsten aber eine gute Performance. Die Wahl ist auf solch ein stäbchenförmiges "Pencil Mic"* gefallen, da die Bauweise im Vergleich zu Großmembranern mit frei schwebender Kapsel zu den Seiten und vor allem nach hinten hin besser schirmt. Eins der Extreme wäre hier zum Beispiel das Richtrohrmikrofon, bei dem zusätzlich noch der seitlich einfallende Schall durch eine gezielte Phasenlenkung ausgelöscht werden kann.
Wenn du jedenfalls den Abstand verringerst, kannst du mit dem NTG1 mindestens ganau so gut arbeiten, wie mit jedem anderen Studiomikrofon. Die stärkere Richtwirkung wäre hier sogar ein Vorteil, der es unter Umständen ermöglicht, die Umgebungsgeräusche gegenüber den anderen Bauformen noch besser auszublenden.
Den Umsteig auf ein t.bone halte ich persönlich für gewagt.
Den Spezifikationen ist spätestens in dem Preisbereich eigentlich nicht mehr zu trauen. Solche technischen Angaben einschließlich der Auswertung in Polardiagrammen sind hochkomplex und können bei der Ausmessung und Interpretation durch zigtausende Faktoren verändert (verzerrt) werden. Nimmt man dann noch hinzu, dass sich die (Haus-)Marke preislich am unteresten Rand ansiedelt, dann sind die Angaben umso fragwürdiger. Bei den zu erwartenden Fertigungstoleranzen sollte man Datenblätter übertriebengesagt eigentlich verbieten
*(hierzulande meist unter den unscharfen Kategorien "Instrumentenmikrofon" oder "Kleinmembraner" zu finden)
Der Nachbar schrieb:Kleinmembran wurde hauptsächlich für Instrumentenangriff verwendet, aber der Einsatzbereich ist mittlerweile fließend.
Das Video veranschaulicht Ihnen, was man machen kann, wenn man das Budget hat.
Dann kan man auch zum drahtlosen Lavalier Mikrofon greifen. Kabelgebunden mit gerichteter Kapsel ist das natürlich günstiger. Im Selbstbau auch für 30€-40€ bei Verwendung fertiger Komponenten zu haben, weil hier die teuerste Komponente auch weiterhin noch die Mikrofonkapsel ist. Nur finden sich dann einzeln erhältliche Mikrofonkapseln für 10€ gerne in fertigen 200€ Produkten wieder.
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Also das NTG8 klingt echt gut, das wäre vermutlich genau für meinen Einsatz, aber dafür ist mir leider keine 750€ Wert. Wie gesagt die 300€ die ich jetzt ausgegeben habe war eigentlich schon über der Schmerzgrenze aber ich hätte es in kauf genommen. Lavaliermikrofon möchte ich eigentlich nicht, will dieses mal definitiv was fest installiertes haben.
Das NT5 klingt aber auch nicht schlecht.
@Der Kabelbinder
Also so wie ich das verstanden habe benutzt das Steinberg und das Yamaha beide den gleichen Treiber, deswegen vermute ich mal das diese sehr ähnlich oder sogar identisch sind.
Vermutlich hatte hier Der Nachbar schon recht, für meinen Einsatz müsste ich wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen. Habe auch nicht so die Lust mir jede Woche neue Produkte zu bestellen und zu testen.
Ich werde mir denke ich mal noch ein Kleinmembranmikrofon angucken da ich ja das Yamaha jetzt erstmal eh da habe, sollte mir das auch nicht zusagen werde ich schauen das ich mir ein kleines Stativ für den Tisch kaufe und wieder das NT USB nehme. Das fand ich von der Sprachqualität am besten.
Weil im Endeffekt läuft es ja ganz offensichtlich darauf hinaus das ich:
a) einfach weiter rum probiere bis ich was finde das passt - da fehlt mir auch ein wenig die Zeit zu
b) direkt mer Geld in die Hand nehme - möchte ich für diesen Einsatzzweck einfach nicht
c) ein Lavaliermikrofon nehme - möchte halt eher eine feste Installation
d) einen Kompromiss eingehe mit Nebengeräuschen, Lautstärke etc. und da fand ich das NT-USB halt noch grade so im Rahmen
e) die ganze Ausgangssituation anpassen - das ziehe ich mittlerweile auch in Betracht per Stativarm
Wie sinnvoll ist eine Spinne für so ein Großmembranmikrofon?
Der Kabelbinder
Higitus figitus zumbakazing.
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Ich würd es an deiner Stelle erstmal weiter mit dem NTG1 versuchen und einfach den Abstand verringern. Damit solltest du eigentlich die bessere Abschirmung bekommen, als mit dem NT USB.
Spinne und Stativ sind bei dem Anspruch eigentlich ein Muss.
Unabhängig davon, welches Mikro verwendet wird.
Der Kabelbinder schrieb:Dein NTG1 ist kategorisch ja ebenso ein Kleinmembraner. Selbst das NT USB zählt - die Kapselgröße betrachtend - mit dazu.
Ich würd es an deiner Stelle erstmal weiter mit dem NTG1 versuchen und einfach den Abstand verringern. Damit solltest du eigentlich die bessere Abschirmung bekommen, als mit dem NT USB.
Spinne und Stativ sind bei dem Anspruch eigentlich ein Muss.
Unabhängig davon, welches Mikro verwendet wird.
Da spielt dann aber der Preis eine Rolle. 150€ zu 300€. Mit dem NT USB wird es vielleicht wenn ich näher dran bin nicht optimal aber dafür habe ich 150€ gesparrt.
Wie gesagt mir geht es hier nur beim Gaming um TS, Discord, Skype. Da ich dieses nicht mehr als 10h die Woche mache sind mir 300€ für keine optimale Lösung zuviel.
Der Nachbar
Admiral
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Bei Mikrofonen und den Preisen scheiden sich bekanntlich die Geister und seit die Asiaten den westlichen Markt überrannt haben, versteht längst kaum einer, warum einheitliche Toleranzen bei Kleinmembran so wichtig sein müssen. Sennheiser oder ein anderer Hersteller hat sein Mikrofonwerk aus China aufgrund der Qualitätsstandards wieder nach Deutschland zurück geholt.
Wenn dann die Fachhändler auf günstige Eigenmarken setzen um eben Produkte selbt in der untersten Preissegment anzubieten, dann braucht sich keiner um einen Qualitätsverfall wundern. Aber es stimmt, ein zweites Mal würde ich mir auch kein t.bone mehr kaufen. Weiss nicht, was mich da so geritten hat, denn selbst am ordentlichen Rednerpult verhunzt man sich nicht freiwillig die Stimme.
Beim weiterhin günstigen Richtmikrofon im stationären Einsatz könnte man trotzdem mit einem rückwärtigen Diffusor/Absorber im Eigenbau mögliche Einstreuprobleme von der Seite und hinten bei nicht optimaler Charakteristik beheben.
Ich habe noch eine Ideenumsetzung, aber die werde ich erst noch testen müssen, wenn ich dazu in der Woche die Zeit aufwenden und das nötige Material für besorgen kann.
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Wenn ich mir hier bei dem Video ab 08:05 angucke nutzt er ein sennheiser und dort ist er auch sehr deutlich zu verstehen bei 6-7 Metern Entfernung.
Bearbeitet er das Video hier einfach nach, also den Ton?
Kann ja nicht sein das bei mir ein Richtmikrofon bei 60cm so leise ist,
Ich am
Interface und in Windows voll aufdrehen muss damit man überhaupt was hört.
Könnte es sein das, das Yamaha vllt doch nicht so gut für den Einsatz ist? Eventuell zu wenig verstärkt?
Das sieht ja so aus als wäre das eher ein Mikrofon welches man auf den Tisch stellt.
Der Nachbar
Admiral
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Ich würde wirklich auf ein brauchbares USB Interface setzen.
Das Beyerdynamic Fox wird bei weitem Abstand auch keine Lösung zum vorhandenen Rode NT USB sein.
Der Nachbar schrieb:Das Video ist sicher geschnitten, die Audioaufnahmen unbearbeitet.
Ich würde wirklich auf ein brauchbares USB Interface setzen.
Das Beyerdynamic Fox wird bei weitem Abstand auch keine Lösung zum vorhandenen Rode NT USB sein.
Was wäre den für dich ein brauchbares USB Interface?
Hatte ja das Yamaha AG03.
Das Rode NT USB habe ich nicht, das hatte ich ja nach dem Test zurück geschickt und das NTG1 mit dem Yamaha bestellt.
Der Kabelbinder
Higitus figitus zumbakazing.
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ivans89 schrieb:Wie gesagt mir geht es hier nur beim Gaming um TS, Discord, Skype. Da ich dieses nicht mehr als 10h die Woche mache sind mir 300€ für keine optimale Lösung zuviel.
Ich glaub du musst dich grundsätzlich erst mal von dem Gedanken lösen, dass die Soundqualität einzig und allein vom aufgebrachten Budget abghängt.
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Es ist eigentlich egal, wie viel Geld du investierst, so lange du die grundlegenden Spielregeln der Tontechnik nicht wahrnimmst. Dabei gilt nach wie vor: zu viel Abstand = zu viel Raumhall + kein Bass in der Stimme = extrem dünner, halliger Sound.
Das Potenzial eines NT USB würde ich nicht derart vor die Säue werfen.
Bei dem von dir angesetzten Abstand würde vermutlich auch schon ein China-Mikrofon für unter 60 Euro reichen. Siehe dazu das obige Beispiel.
Aber hier noch ein Exempel, was man mit dem richtigen Processing und dem richtigen Arbeitsabstand aus solch einem Billig-Mikro rausholen kann:
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Und jetzt die entscheidende Frage:
ist das für VoIP nicht mehr als ausreichend?
Ich hoffe, dem Nachbarn dreht sich jetzt nicht der Magen um und verbleibe optimistisch, dass du auch mit etwas weniger Kostenaufwand gute Ergebnisse erzielen kannst.
Ich denke, du solltest einfach deine Anwendungsweise überdenken.
Wenn du näher rangehst, löst du von klanglicher Seite so ziemlich alle bisher genannten Symtome und schränkst dich andererseits auch bei der Mikrofonauswahl (extreme Richtcharakteristik) nicht ganz so sehr ein.
Das mag sein.ivans89 schrieb:Könnte es sein das, das Yamaha vllt doch nicht so gut für den Einsatz ist? Eventuell zu wenig verstärkt?
Aber nur mal angenommen, du findest ein Interface mit stärkerem PreAmp: das Problem des auffälligen Halls hast du nach wie vor. Denn dieser wird wie gesagt mitverstärkt!
Man könnte davon abgesehen übrigens auch die Annahme in den Raum stellen, dass das NTG1 einfach eine ineffiziente Richtcharakteristik hat und daher nicht sauber fokussiert.
Da wären wir dann womöglich wieder beim Punkt, das gute Boom Mics, die die Umgebung effizient ausblenden, einfach unverhältnismäßig teuer sind.
Mir ist es eigentlich ganz recht, wenn mal etwas Konkurrenz (gerade) ins Entry-Level kommt. Das belebt den Wettbewerb und bringt die bisher etablierten Marken gelegentlich ins Schwitzen.Der Nachbar schrieb:Bei Mikrofonen und den Preisen scheiden sich bekanntlich die Geister und seit die Asiaten den westlichen Markt überrannt haben, versteht längst kaum einer, warum einheitliche Toleranzen bei Kleinmembran so wichtig sein müssen.
Made in Far East ist heutzutage ja ein fast schon unumgängliches ökonomisches Fundament, wenn man in den Markt einsteigen möchte. Wo ein Produkt produziert wird, ist mir (aus Sicht eines Konsument) im ersten Moment jedoch egal, so lange die erwarteten Qualitätsstandards eingehalten werden. Und damit steht und fällts: mit den persönlichen Erwartungen.
Dass der lediglich preisorientierte Massenmarkt ganz gewiss nicht nur Vorteile mit sich bringt, dürfte denke ich klar sein. Aber immerhin: er bringt XLR unters Volk. Und wer sich erst mal an dessen Vorzüge gewöhnt hat, kann dann immernoch weitergehen und etwas mehr Geld für (größtenteils auch nachweisbare) Qualität in die Hand nehmen. Von mir aus auch für ein laborgeprüftes Matched Pair von Neumann.
Alles eine Frage des Anspruchs. You get what you pay for
Der Nachbar
Admiral
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Probieren sie doch das Focusrite Scarlett Solo und Behringer Uphoria UMC22 aus.
Das Produkt, welches passt, behalten und noch etwas mehr Geld sparen. Schlechter als das Yamaha kann es nicht werden. Für das NTG1 einen rückwärtigen Diffusor basteln um die Keule zu mindern und vielleicht noch einen mobilen Kleiderständer für 10€ mit schweren Stoff in Falten bespannt hinter sich selbst aufstellen um Hallanteile zu schlucken.
@ Der Kabelbinder
Mit den Asiaten haben wir ja die Fertigungstoleranzen im Einstiegssegment. Das ist kein guter Wettbewerb, der hierzulande einem angehenden Akustiker womöglich durch die Prüfung segeln lassen würde.
Der Nachbar schrieb:@ ivans89
Probieren sie doch das Focusrite Scarlett Solo und Behringer Uphoria UMC22 aus.
Das Produkt, welches passt, behalten und noch etwas mehr Geld sparen. Schlechter als das Yamaha kann es nicht werden. Für das NTG1 einen rückwärtigen Diffusor basteln um die Keule zu mindern und vielleicht noch einen mobilen Kleiderständer für 10€ mit schweren Stoff in Falten bespannt hinter sich selbst aufstellen um Hallanteile zu schlucken.
Das finde ich dann doch zu extrem. Werde dann vermutlich einen Mikrofonarm bestellen und das ganze Richtung Mund verlagern. Dazu werde ich mir nochmal das USB-NT, das Podcaster, das Procaster und das NTG1 bestellen und alles nochmal auf 10-20cm Entfernung nochmal in Ruhe testen.
Der Kabelbinder
Higitus figitus zumbakazing.
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Abgesehen davon: warum beschränkst du deine Wahl eigentlich nur auf Rode-Produkte?
Gerade deren dynamische Mikros finde ich vom Klang bzw. der P/L her eigentlich recht bescheiden.
Mikro:
https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2020_usb.htm
https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2035.htm
https://www.thomann.de/de/marantz_mpm_1000.htm
https://www.thomann.de/de/akg_c1000s_mkiv.htm
Interface:
https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i2_2nd_gen.htm
https://www.thomann.de/de/audient_id4.htm
https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22_mk2.htm
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Behringer-U-Phoria-UMC22/art-PCM0012133-000
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Behringer-U-PHORIA-UMC202HD/art-PCM0013442-000
Optional - PreAmp mit Soundprozessor:
https://www.thomann.de/de/dbx_286_s.htm
Damit kann man auch das Rauschen abschneiden bzw. eine hardwareseitiger Voice Activation vorschalten.
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