News Synology DS1823xs+: AMD Ryzen V1780B und 10 GbE für das Enthusiasten-NAS

cupidstunt schrieb:
ein, den zwei Schuhe (Gr. 45) in Anspruch nehmen würden
Abmessungen 804 (LxBxH). 370 x 468 x 412 mm Really? Mess mal besser deine Schuhe nach…. Habe selbst 45
 
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Wie kommst du denn auf solche Maße? Hast du irgendwo bei Amazon geschaut wo die Verpackungsgrößen angegeben werden? Ich komme auf 344x307x389mm. Das sind dann eher Stiefel. Hab mich aber auch geirrt, im Schuhschrank steht der 304, der 804 steht im Sideboard.
 
War von Geizhals, aber auch die tatsächlichen Maße sind dennoch erhebliche Unterschiede:

DS 1522+: 16,6 x 23,0 x 22,3 cm = 8,5 Liter
DS 1621+: 16,6 x 28,2 x 24,3 cm = 11 Liter (bietet Platz für 6 Lw wie das 304 und unterliegt nicht den Beschränkungen von Mini-ITX).
HP Microserver Gen8: 23 x 22 x 25 cm = 12 Liter (fast gleiches Volumen, wie DS1621+, bietet aber nur 4 LW).
304: 25,0 x 21,0 x 37,4 cm = 19 Liter
804: 34,4 x 30,7 x 38,9 cm = 41 Liter
 
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Laut dem Hersteller:
Node 804
  • Gehäuse Abmessungen (LxBxH)
    344 x 307 x 389 mm

Node 304
  • Gehäuse Abmessungen (LxBxH)
    250 x 210 x 374 mm
 
Habe ich doch von dort im Post #83?!?
 
Ok, erhebliche Unterschiede - das ist völlig subjektiv. Der Node 304 ist 7 cm kleiner, dafür 8cm breiter und 13cm tiefer als ein DS 1621+, bei dem auch die ratternden Lüfter inklusive sind. Wenn das jetzt nen Grund ist lieber Synology zu kaufen, dann bitte. Der nächste kommt mit angenehmeren Farbtönen um die Ecke.

Das ist ne komplett sinnlose Diskussion. Niemand hat behauptet, dass ein universelles Metallgehäuse mit einem embedded System, wo das Gehäuse Teil der Konzeption ist, mithalten kann. So drastisch, wie der Unterschied hier aber dargestellt wird, ist er nur, wenn man die Kiste auf den Schreibtisch stellt. Wem die paar cm Tiefe und Breite jetzt ultra wichtig sind, und der bereit ist dafür eben 50-100% mehr Geld zu bezahlen (inklusive Software, Garantie, weniger Arbeit für Laien) der soll auf jeden Fall Synology/Qnap oder was auch immer kaufen.

Das hier im Artikel vorgestellte Gerät hat für Firmen seine Daseinsberechtigung, auch wenn man noch 300€ für ne gescheite USV drauflegen muss, die Synology mal wieder auch bei "Enthusiasten-Geräten" für 2k€ nicht mitliefert. Dafür ist die Kiste schön klein.
 
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Hi wollte mich auch der Unterhaltung anschließen, ich weiß ob das noch aktuell ist.

Ich habe mich der Thematik NAS Eigenbau beschäftigt und hatte schon viele Systeme selber gebaut und verschiedene OS getestet, mit verschiedener Hardware. Natürlich habe ich mich mit dem großen Thema Gehäuse auseinander gesetzt.

Aktuell und nach vielen verschiedenen Gehäuse habe ich durch Zufall das richtige und "Perfekte" Gehäuse gefunden. Ich stelle einfach mal mein NAS vor, die Preise kann sich jeder selber suchen aber aktuell sind das Peanuts gegenüber einem Syno oder "KuhNapf" ;-). Natürlich nenne ich auch die Preise die ich bezahlt habe, dann hat man eine kleine vorstellung davon.

Gehäuse: Thermaltake Armor Series VA8000 ca. 60 Euro

Mainboard: Asus H310 K ca. 30 Euro

Ram: DDR4 16Gb Riegel ca. 30 Euro (Marke egal und kein ECC !)

CPU: Intel G4900T max. TDP 35w ca. 50Euro

Wechselrahmen: Inter-Tech-St-5255 ca. 70 Euro (5 BAY Wechselrahmen mit Lüfter) Lüfter tauschen gegen ein Arctiv P8 PWM PST CO / Aktuell ist nur ein Wechselrahmen verbaut aber geplannt sind 3
Netzteil: 550 watt Bequit ca. 35 Euro

Raid controller: 16x SATA RAID PCIe CONTROLLER LSI 3WARE 9650SE-12/16ML ca: 50 Euro

SDD Cache: 2x INTENSO Top Performance Festplatte, 512 GB M.2 ca: 60 Euro

Diverse kleinteile: PCIE to M2. x 2 Ports: 12 Euro, Lüfter und Kabel 40 Euro

Wie man sieht kommt man auf knapp 450 Euro und dann noch die Platten mit guten 80 Euro pro 4Tb.
In dieses von mir geschaffene System passen 15 Stück.

Meine persönliche Meinung zum einem Gehäuse ist, das es leicht bedienbar sein sollte.
Wenn ich Laufwerke rein und raus nehme, will ich nicht ständig das gewussel haben.
Ich möchte nichts abbauen oder etwas entfernen, wenn ich an die Platten dran muss.
Ich will auf das Ding schauen und alle im überblick haben. Auch die Kühlung spielt eine große Rolle, was ich nicht verstehe bei den allen genannten Gehäsue hier. ( das ist keine Kritik)
Ausserdem sollte der Wechselrahmen eine Status Leuchte haben für den Smart Status und eine Kühlung für die Platten, den wenn ich mal im Keller bin und eine grüne Lampe leuchten sehen am NAS, dann weiß ich Ahha Festplatte im Ar.. :D und muss dafür nicht extra aufs Handy schauen oder ins Webinterface gehen um sowas zu prüfen.
 
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So unterschiedlich können Anforderungen sein. Ich erwarte, daß das Ding ohne Interaktion läuft. Wenn es das nicht tut, will ich einfach nur dies wissen. Dann geht bei mir das Telefon hoch udn ein Techi wird traben. Ob das Ding nun wegen fehlerhafter Kühlund, defekter Festpallten oder aus sonst einem Grund nicht geht, ist mir egal. Ebenso ob da ein grünes oder rotes Lämpchen angeht. Ich erwarte, daß nach der Reparatur alle Daten weiterhin vorhanden sind. Mich interessiert es auch nicht, welche Festplatten von welcher Größe verbaut sind. Der Servicepartner des Herstellers hat diese auf Lager zu aben. Muß ein Techi zweimal antraben, Wird der Händler/Hersteller kontaktiert und gefragt, ob er künftig kein Geld mehr verdienen will.

Für mich ist ein NAS wie ein Switch, oder ein DSL Modem. Es hat einfach zu laufen. 24/7 und ohne Zuwendungen und Hätscheleien. Ich habe keine Zeit und kein Interesse, mitr über ein NAS Gedanken zu machen. Da habe ich schon anderweitig genügend zu tun. Wenn ich mich auch noch darum kümmern müsste, hätte ich bei der Auswahl des NAS einen großen Fehler begangen. In den Keller gehe ich höchstens, um irgendwelche Originaldokumente zu holen oder zu archivieren. Das NAS ist bei mir wie auch der restliche IT-Kram im Serverschrank verbaut.

Meine zwei NAS haben je 64TB. Welche Festplatten da verbaut sind? Keine Ahnung. Welche Netzwerkanbindung verbaut ist? Keine Ahnung. Die 40 Bildschirmarbeitsplätze erledigen ihr Backup in jeder Nacht fehlerfrei. Es startet, nachdem die Mitarbeiter abends gegangen sind. Morgens bei Arbeitsbeginn sind alle Backups erledigt. Ich kann im Zweifelsfall auf dem NAS auch meine Daten speichern. Egal ob das Videodaten, Scan-Daten oder Konstruktionsdateien sind.
 
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Ursprünglich ging es doch um die Kritik an Synology, deren NAS

  • Seien zu teuer
  • Verbrauchen zu viel Strom (im Idle)
  • Haben zu langsame Netzwerkschnittstellen
  • Haben keine iGPU (mehr)
  • Alte CPU
Das lustige ist, wenn es einer hier mit seinem Selbstbau eines der Kriterien zu schafft übertreffen, leidet mindestens eines der anderen darunter.
( habe selbst genug NAS mit unterschiedlichen Anforderungen selbst gebaut um um hier meine 2 Cents beizutragen und genügend Synology NAS betrieben).

Wer einen zusätzlichen RAID Controller verbaut (eigentlich unnötiger Single-Point-of-Failure), und zig kleine Disks dran hängt, soll sich über die Leistungsaufnahme mal nicht beschweren.

Wer bei dem drei oder vierfachen Gehäuse Volumen unterwegs ist sollte sich über die Schnittstellen bei Synology nicht beschweren.
Wer versucht in jeder Hinsicht (Größe, Leistungsaufnahme, 10 GbE, 2x M2 SSD Cache Slots,….) ein Synology nachzubauen , kommt schnell an die Grenzen, dass der Markt das teilweise nicht ermöglicht oder nur mit zusätzlicher Extra „Nischen-Aufpreis“.

Ganz klar Synology könnte billiger und schröpft den Markt. Sich aber hinzustellen und zu behaupten man könne es in allen Konstellationen besser, sparsamer und billiger, da belügt man sich selbst. So ehrlich sollte man sein.

Was geht , ist man kann einen der Punkte, die einem wichtig sind stärker hervorheben. Z.B. viele HDDs, oder schnelles Netzwerk oder oder kleines Gehäuse, oder billig. Aber man bekommt nicht alles unter einen Hut.

Hier mal ein Nachbau einer DS920+., so nah am Orginal wie es geht. https://geizhals.de/?cat=WL-3001225&hloc=de&hloc=at&nocookie=1

Das Teil hat zwar 5 Einschübe wie die 1520+ aber das Board hat nur 4 SATA Steckplätze. Will man mehr muss man auf ITX-Serverboards zugreife oder den einzigen, daher wertvollen PCIe Steckplatz benutzen und 10GbE aufgeben. Dazu noch mal ein Board, das den Nachbau einer 1522+ darstellt. Interessant wird es erst in Richtung mATX. Aber da verlässt man den SFF.

Gegenüber der 1522+ fehlt sogar die Nachrüstbarkeit von zeitgleich 2 NVMe und 10 GbE. Und für den RW-Cache werden 2 NVMe benötigt und ohne Cache nutzen 10 GbE nicht mehr viel.

Wäre dankbar, wenn jemand den Nachbau gleich groß mit allen Optionen einer 1522+ oder besser (2x NVMe, 10 GbE, 5 HDD, ECC. möglichst neue CPU (keine ollen c2000er oder c3000er Atom,kein Broadwell) und damit es besser wird mit iGPU und dazu bitte < 10 Watt im Idle) für weniger hinbekäme.

Rummaulen ist leicht. Besser machen nicht.
 
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Die Frage ist ja nicht kann man ein System so gut bauen wie Synology sondern gewichtet man das genauso wie Synology.

Also die Entscheidung will ich einen Server der für alle alles ok macht oder will ich einen Server der für mich in dem was mit wichtig ist maximal optimal ist - auch wenn der dann für andere weniger optimal ist.

Natrlich sind Synologoy und Co gut im Allround sonst wären sie ja nicht so erfolgreiche - aber sie können halt nicht optimal im individuellen sein, weil halt jeder irgendwas anderes höher gewichtet als anderes.
 
Das kann aber kein Hersteller. Alles was von der Stange kommt ist „frisss oder stirb“. Daher sollte man das den OEMs nicht vorwerfen.
 
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