System friert immer wieder ein

koelti92

Cadet 4th Year
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Mai 2009
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Hallo allerseits,

Seit ca. 2 Monaten habe ich das Problem, dass alle 1 bis 2 Wochen mein System komplett einfriert. Es bleibt nur ein Druck auf den Reset-Knopf.
Den Computer habe ich noch nicht neu-aufgesetzt (ich weiß, das ist das erste was man tut), da ich dafür noch eine neue Platte kaufen müsste, um meine Daten zu sichern.
Könnte da ein Zusammenhang mit diesem Thema sein? Meine Systemplatte (Spinpoint F1, 1TB) spuckt bei einem Systemneustart im POST immer einen SMART Error aus, HD Tune und Co melden aber nichts besonderes. Außerdem klackert sie beim Herunterfahren eigenartig. Die Platte babe ich noch immer nicht ausgetauscht.
Das System findet ihr in meiner Signatur bzw. im sysProfile.

Danke für eure Hilfe!
 
Hallo,

du benutzt fast ähnlich gleiches System wie ich auch mit einem GIGABYTE BOARD und AMD 770 Chipsatz. Problem gibt es mit fast allen GIGABYTE BOARDS im Zusammenspiel mit AHCI/SATA, insbesondere mit S.M.A.R.T !
Siehe GIGABYTE FORUM und suche nach AHCI.

Das BIOS deines GIGABYTE BOARDES sollte auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Das derzeit bei mir aktuellste GIGABYTE BIOS bringt ein NEUES AHCI ROM BIOS mit und ist unbedingt anzuraten. Bei deinem BOARD könnte es ähnlich sein. Zunächst einmal müßtest du klären, welche REVISION deines BOARDES du hast ? Es gibt Revision 1.0 und 1.1. Bei Revision 1.0 ist auch, wie bei mir, ein aktuelles BETA BIOS erhältlich (BIOS VERSION F6A vom 25.12.2009).
Das gleiche BIOS gibt es aber auch für die REVISION 1.1 deines Boardes.

BIOS VERSION F6A gibt es hier Bedenke nach dem Flashen, das alle Einstellungen im BIOS wieder NEU abgestimmt werden müssen.
z.B. alle SATA PORTS auf AHCI etc. BIOS Flashen kannst du direkt über das BIOS. Dazu müssen sich die 3 BIOS Dateien entpackt auf einem USB Stick befinden ...

Außerdem sollten alle SATA PORTS auf AHCI eingestellt sein und der AMD SATA/AHCI Treiber ins System eingebunden werden.

Den AMD SATA Treiber gibt es hier

Klicke auf der Catalyst Seite auf "Motherboard/Integrated VIDEO Drivers", dann Individual Drivers (Motherboard/Chipset) und dein Betriebssystem.
Dort kannst du dir nun den Southbridge Treiber und den AHCI Treiber herunterladen und installieren.
Bedenke das dieser Treiber mit dem AHCI ROM BIOS zusammenwirkt.

Sollten deine Probleme dann immer noch vorliegen, hilft dir der Tipp von @Wilhelm14 ... um erst dann die Probleme mit der HDD aufzudecken.

koelti92 schrieb:
Könnte da ein Zusammenhang mit diesem Thema sein?

Ich tendiere zu : NEIN. Kein Zusammenhang.

Viele Grüße
Ergänzung ()

Achso, nochwas. Eine Mail an einen MOD und du kannst deinen anderen DOPPELTHREAD https://www.computerbase.de/forum/threads/706345/ schließen lassen ...

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für eure Antworten.
Das BIOS sollte erneuert werden, im Moment ist noch Version F4 oben. Habe mir das Flashen zwar schon vorgenommen, aber nicht gedacht, dass das damit etwas zu tun hat.
Die Revision meines Boards ist wie bei dir 1.0.
Den SATA und Chipset Treiber habe ich mir bis jetzt immer von Gigabyte geholt (hier) und auch den "aktuellsten" installiert. Werde jetzt den von AMD direkt downloaden und installieren.

Allerdings kann ich erst am Montag Nachmittag das BIOS flashen und die Treiber installieren, da ich im Moment nicht daheim bin.
Werde mich melden, falls die Probleme weiterhin auftreten.


Edit vom 6.3.2010:
Aufgrund von Zeitproblemen, habe ich erst gestern die geplanten Aktionen umgesetzt. Bis jetzt gab es noch keine Probleme und ich bin gespannt, ob es auch so bleiben wird.
 
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Danke für deine Hilfe, aber leider hat sie das Problem nicht gelöst. Mein PC fror gerade wieder komplett ein.
HUTIL habe ich jetzt nicht ausprobiert, aber ich glaube nicht, dass das etwas helfen wird. In meinem vorhin verlinkten Thread habe ich schon das ES-Tool ausprobiert und das hat keinen Fehler gefunden. Außerdem ist es extrem umständlich das ES-Tool bzw. HUTIL auszuführen, da man entweder ein Diskettenlaufwerk (hab ich nicht), oder ein IDE CD-Rom Laufwerk braucht (hab ich auch nicht).
Falls noch irgendwer eine Idee hat, bitte hier posten.
Danke!
 
Sehe gerade das du die RAM Spannng aud 1,69V hast. Versuche mal 1,5 -1,6. Die OCZ Riegel sind da immer sehr empfindlich (meine Meinung und Erfahrung) Und wenn die Platte schon klackert ....... weiß nicht ob ich die nicht schon längst ausgetauscht hätte
 
Zuletzt bearbeitet:
Die RAM Riegel sind eigentlich laut Geizhals und verschiedene Shops auf 1.8 Volt ausgelegt. Die OCZ Produktseite spricht von 1.7 Volt. Mit 1.5 Volt (Standardeinstellung im Mainboard) habe ich sie nicht zum laufen gebracht, aber ich kann es nochmal mit 1.6 Volt probieren.
Glaubst du das die Festplatte ein Garantiefall ist? Sie klackert zwar teilweise, aber laut den Samsungtools (ES-Tool, HUTIL) gibt es keine Probleme und auch der SMART-Wert ist laut verschiedener Tools noch in Ordnung. Nur bei einem Systemneustart zeigt mir der POST einen Error an.
 
Ich weiß jetzt nicht wie es bei Samsung HDD's mit der Garantie läuft. Bei WD bzw Seagate ist es recht unproblematisch die Dinger zu tauschen.
Zu den RAM einstellungen ...... Es ist nicht immer so was auf den Riegeln steht bzw ist es auch nicht immer 100%ig was die Mainboard Einstellungen sagen. Auf AUTO ist oft die schlechteste Alternative. Ich würde mauell mit 1,5 anfangen und dann mal schauen was geht. Ist halt ein wenig Frickelkram. Ich selbst würde mir nie wieder OCZ oder Corsair kaufen. Andere schwören darauf. Kommt aber warscheinlich drauf an auf welchen Board sie verbaut sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, werde mir eine Ersatzplatte holen und die F1 anschließend einschicken.
Die Spannungen werde ich auch probieren zu senken, aber es wird wahrscheinlich nicht reichen, wenn das System startet, sondern die Riegel werden wahrscheinlich auch eine Zeit lang stabil laufen müssen (Memtest). Mit diesen Diagnosetools habe ich aber schon "schlechte" Erfahrungen gemacht, da ich eine Zeit lang immer wieder Bluescreens erhalten habe, weil der RAM-Takt zu hoch war (1600). Diesen habe ich damals aber ausgeschlossen, da Memtest86+ keine Fehler anzeigte.
 
Sorry, dass ich den Thread wieder ausgrabe. Ich habe leider ein kleines Problemchen...

Inzwischen habe ich schon auf eine neue Platte gewechselt. Ohne Erfolg.
Da das System aber relativ ruhig war (höchstens alle 2 Wochen mal eingefroren, dann wieder ewig nichts...) und ich im Sommer recht wenig da war, hab ich seither nichts mehr unternommen.

Inzwischen schaut es aber anders aus:
Zu dem Einfrieren, das inzwischen häufiger wurde, haben sich noch ein paar andere Symptome hinzugesellt:
1) Der Computer startet plötzlich neu, d.h. er ist auf einmal komplett aus und fährt wieder hoch.
2) Er schaltet sich ohne Vorwarnung aus.
3) Der Bildschirm bekommt kein Signal mehr, aber der Computer läuft noch weiter. Hatte ich erst einmal und ich kann nicht sagen, ob er normal weiterlief, oder hängen blieb.

Um neben der Festplatte auch den Arbeitsspeicher ausschließen zu können, hab ich mal Memtest86+ drüberlaufen lassen, das aber keine Fehler entdeckte. Da Memtest bei mir aber schonmal versagte, habe ich mangels Ersatzspeicher einfach einen Riegel entfernt um zu schauen, ob es dadurch vllt besser wird. Wurde es aber nicht.
Also habe ich den anderen aus- und den ersten wieder eingebaut. Dabei machte ich aber den Fehler, dass dieser nicht komplett einrastete. Beim Einschalten liefen die Lüfter dann mit 100%, so wie sie es normalerweise nur die erste Sekunde machen. Unterbrochen wurden sie diesmal nur kurz ca. alle drei Sekunden, um danach wieder auf Maximum weiterzulaufen. Der Bildschirm blieb schwarz.
Ich behob den Fehler, aber beim nächsten Einschaltversuch tat sich nichts. Der Rechner bleibt aus, egal welchen RAM-Riegel ich stecke und welchen Slot ich verwende. Manchmal leuchtet kurz das Power-Lämpchen auf, sonst passiert nichts.
Wenn man einen Riegel in einen Slot steckt wird halt doch ein stärkerer Druck ausgeübt und das Mainboard leicht verbogen. Das lässt sich aber nicht verhindern, solange man das Board nicht ausbaut, oder?

Mein System ist im Moment allerdings bei Treibern und BIOS wahrscheinlich nicht auf dem aktuellsten Stand, dazu bin ich gar nicht erst gekommen.

Könnt ihr mir sagen, was da das Problem sein kann, bzw. wie man es wieder beheben könnte.

Danke für eure Hilfe!


Edit: Ich glaub, inzwischen wird das nicht mehr der richtige Forumsbereich sein. Wenn ihr wollt, könnt ihr den Thread ja verschieben.

Edit 2: Auch ein CMOS-Clear hat nicht weitergeholfen.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass neben dem kurzem Aufleuchten der Lämpchen auch ganz kurz die Lüfter aufdrehen. Es wirkt so, als hätte das System zu wenig Strom...
Möglicherweise ein Mainboarddefekt?
 
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