So, das wäre heute beinah wieder schief gegangen. Die Mitarbeiter kamen, haben wieder ewig die Signalwerte gemessen, gezeigt, dass alles super ist, Router geschaut und gesagt, Problem läge an der Telekom. Das ging fast 1 Stunde so. Erst nach mehrfachem Nachdruck meinerseits wurde die Chefin informiert, die sich dann gemeldet hat. Nachdem ich ihr alles erklärt habe, hat sie die Mitarbeiter endlich angewiesen, im NVt zu schauen, auf welchem Splitter die beiden Fasern liegen und hat es mit den Daten im System abgeglichen. Waren natürlich auf dem falschen Splitter.
Dann endlich wurde das Spleißgerät ausgepackt und die beiden Fasern wieder auf den richtigen Splitter gelegt.
Jetzt ist die Dämpfung wieder grenzwertig wie am Anfang, aber die Anschlüsse funktionieren. Habe auch noch darauf hingewiesen, mal zu prüfen, warum alle Anschlüsse dieses Splitters um 10 dBm schlechtere Werte aufweisen als die des anderen, aber darauf bekam ich keine Antwort. Entweder GlasfaserPlus schaut irgendwann noch danach oder man lässt es einfach laufen, solang keine Probleme auftreten. Bescheid wissen sie zumindest, da es heute nochmal dokumentiert wurde.
Ich frage mich aber wirklich, warum um alles in der Welt am 31.10. die beiden Fasern auf einen anderen Splitter gespleißt wurden, was dann zum Totalausfall führte. Dachte vielleicht jemand, ich spleiße mal um, dann ist sicher die Dämpfung besser, ohne das Hintergrundwissen zu haben, dass man das bei GPON nicht darf.
Der Telekom habe ich jetzt gesagt, sie sollen die Störungsmeldung bezüglich der grenzwertigen Dämpfung schließen, bevor nochmal sowas passiert.