Glasfaser Telekom FTTH-Ausbau ab 2021 Thread

robert_s schrieb:
Wobei Kunden, welche schnelles Internet wollen, eh beim Kabel sein dürften und damit nicht in den Telekom-Bestandskundendaten auftauchen...
wer sollte Koax anstatt Glasfaser bevorzugen?
 
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@K.S.a.L. Koax statt Telefonstrippe. Glasfaser liegt ja noch nicht, es gibt z.Z. nur die Wahl zwischen DSL und Koax, und die Telekom bietet nur DSL an, kann also aus ihren Bestandskundendaten alleine nicht den "Bedarf" an (Multi-)Gigabit-Anschlüssen ablesen.
 
Mal ein Update zu den Dämpfungsopfern aus Beitrag 1.085.

Beide Anschlüsse im Haus haben trotz der grenzwertigen Dämpfung stabil funktioniert. Am 28.10. war, da aufgrund der Dämpfung seitens der Telekom eine Meldung an GlasfaserPlus rausging, jemand von der Ausbaufirma da und hat gemessen. Dabei wurde bestätigt, dass das Problem außerhalb des Gebäudes liegt und man sich kümmert.

Am 31.10. wurde dann am NVt gearbeitet. Mit der Folge, dass die beiden Anschlüsse im Haus seitdem einen Totalausfall haben. Es liegt zwar nun ein Signal mit guter Dämpfung an, aber die Registrierung schlägt fehl. Da wurden die beiden Fasern vermutlich auf den falschen Splitter geschaltet und kommen nicht mehr beim richtigen OLT-Port an. Seither ein Drama mit offenem Ausgang.

GlasfaserPlus wollte das Problem nicht annehmen und hat darauf hingewiesen, das Problem müsste über den Anbieter gemeldet haben. Also zur Telekom und am 04.11. waren zwei echte Telekomtechniker da, die meine Vermutung bestätigt haben, aber auch nichts machen konnten/durften, da Ausbau von GlasfaserPlus. Wurde also auch nur weitergegeben. Gestern waren zwar zwei Mitarbeiter der Ausbaufirma vor Ort, haben aber das Problem nicht verstanden. Für Montag ist nun ein neuer Termin gesetzt, wo ich dann vor Ort sein werde.

GlasfaserPlus ist echt Mist. Noch nicht mal primär wegen der eingeschränkten Anbieterwahl, sondern wegen der schwierigen Kommunikation und der fachlichen Inkompetenz einiger Subs, die am Netz werkeln. Die Kunden müssen das ausbaden. Die Telekomtechniker am Dienstag waren auch sauer, da sie das Problem genau gesehen haben, aber machtlos waren.
 
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@eifelman85
Warum wurde diese wichtige Information denn nicht im Störungsticket hinterlegt? Dann sollte die Ausbaufirma doch wissen, was zu tun ist?
Die erhöhte Dämpfung kann ja eigentlich nur durch einen schlechten Spleiß im HK entstehen, weil die Fasern ja gleich lang sind. Da hat dann wohl jemand bei der HK-Abnahmemessung geschummelt.

Die bereits inventarisierten Anschlüsse können nicht ohne weiteres auf einen anderen Port gepackt werden, daher muss die richtige Faser in Ordnung gebracht werden.
 
GIubschi schrieb:
Warum wurde diese wichtige Information denn nicht im Störungsticket hinterlegt?
Ich gehe davon aus, dass die Techniker vom Telekom Außendienst das korrekt weitergegeben haben. Die Frage ist, ob es bei GlasfaserPlus bzw. dann der ausführenden Firma auch korrekt angekommen beziehungsweise verstanden worden ist. Mit den Mitarbeitern vor Ort, die vorbeikommen, ist die Kommunikation aufgrund Sprachbarriere nicht ganz so einfach.
GIubschi schrieb:
Da hat dann wohl jemand bei der HK-Abnahmemessung geschummelt.
Ich frage mich auch, warum bei der Inventarisierung der TA nicht aufgefallen ist, dass die Dämpfung grenzwertig ist. Oder ob das überhaupt nicht geprüft wird.
GIubschi schrieb:
Die bereits inventarisierten Anschlüsse können nicht ohne weiteres auf einen anderen Port gepackt werden
Das ist mir klar, denn ein anderer OLT-Port kennt die auf einem anderen Port registrierten ONT nicht. Die Mitarbeiter, die Freitag vor Ort waren, haben nur etwas von Störung gewusst, den Kunden gesagt, dass das Signal ankommt und wussten nicht, was weiter zu tun ist. Hatten scheinbar gar keine Ahnung, wie das bei GPON im Hintergrund technisch abläuft.
 
eifelman85 schrieb:
Ich frage mich auch, warum bei der Inventarisierung der TA nicht aufgefallen ist, dass die Dämpfung grenzwertig ist. Oder ob das überhaupt nicht geprüft wird.
Der gemessene Pegel wird in der Workorder gespeichert. Ob er dem Monteur angezeigt wird, weiß ich aber nicht.
Mich wundert auch, dass die anderen Kunden, die am gleichen Splitter hängen, keine Probleme haben.
Möglicherweise hat "Dein" Splitterausgang ja auch einen weg. Sowas hätte man bei der Abnahmemessung ja nicht sehen können.
 
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GIubschi schrieb:
Mich wundert auch, dass die anderen Kunden, die am gleichen Splitter hängen, keine Probleme haben.
Im Nachbarhaus war bzw. ist die Dämpfung auch grenzwertig. Aber solange alles funktioniert, melden sich die Kunden natürlich nicht. Meine Vermutung ist, da das Dämpfungsproblem für die eine Hausnummer offiziell aufgenommen wurde, man am 31.10. nach den beiden Fasern geschaut hat. Und statt die Ursache für die grenzwertige Dämpfung zu suchen, haben die Monteure die beiden Fasern vermutlich einfach auf einen anderen Splitter gesetzt.

In dem Fall scheint den Mitarbeitern das nötige Wissen darüber zu fehlen, dass dies ein starres Netz ist und nach Inventarisierung keine Änderungen mehr an der Zuordnung gemacht werden dürfen. Einer der beiden Kunden hatte am 31.10. gesehen, wie draußen am NVt gearbeitet wurde und plötzlich Internet/TV ausfiel.

Ich hoffe, ich kann den Leuten, die morgen kommen sollen, klarmachen, was da schiefgelaufen ist und das sie es bitte korrigieren sollen. Pannen in der Kommunikation passieren sicher auch leicht, da so viele unterschiedliche Partner an Bord sind. Telekom gibt es an GlasfaserPlus, die müssen es an den Partner vor Ort (Netz Intelligenz Deutschland) geben, der wiederum auch Partner beschäftigt, da ich schon die Circet an den NVts arbeiten gesehen habe.
 
Offiziell eingetragen als Ausbaupartner vor Ort ist die Firma Netz Intelligenz Deutschland. In der Regel sieht man kleinere und größere Kombis oder Transporter in weiß ohne Aufschrift mit WES-Kennzeichen. Allerdings sind auch Fahrzeuge mit dem Circet-Logo unterwegs, die dort am Netz arbeiten.

Die gesamte Kommunikation dort war von Anfang an stark verbesserungswürdig. Fing schon mit den Terminen für die Hausanschlüsse an. Das läuft hier in einem Nachbarort, wo zwar auch GlasfaserPlus baut, die Bauarbeiten aber offiziell an die Telekom vergeben wurden, deutlich besser. Bei mir selbst baut derzeit für GlasfaserPlus die Firma ETRA aus - da werde ich bald berichten können, wie es abläuft. Hängt vermutlich stark von dem ausbauenden Unternehmen ab, wie gut oder schlecht etwas abläuft. Und da gibt es leider große Qualitätsunterschiede am Markt.
 
So, das wäre heute beinah wieder schief gegangen. Die Mitarbeiter kamen, haben wieder ewig die Signalwerte gemessen, gezeigt, dass alles super ist, Router geschaut und gesagt, Problem läge an der Telekom. Das ging fast 1 Stunde so. Erst nach mehrfachem Nachdruck meinerseits wurde die Chefin informiert, die sich dann gemeldet hat. Nachdem ich ihr alles erklärt habe, hat sie die Mitarbeiter endlich angewiesen, im NVt zu schauen, auf welchem Splitter die beiden Fasern liegen und hat es mit den Daten im System abgeglichen. Waren natürlich auf dem falschen Splitter.

Dann endlich wurde das Spleißgerät ausgepackt und die beiden Fasern wieder auf den richtigen Splitter gelegt.

fehlernvt.jpg

Jetzt ist die Dämpfung wieder grenzwertig wie am Anfang, aber die Anschlüsse funktionieren. Habe auch noch darauf hingewiesen, mal zu prüfen, warum alle Anschlüsse dieses Splitters um 10 dBm schlechtere Werte aufweisen als die des anderen, aber darauf bekam ich keine Antwort. Entweder GlasfaserPlus schaut irgendwann noch danach oder man lässt es einfach laufen, solang keine Probleme auftreten. Bescheid wissen sie zumindest, da es heute nochmal dokumentiert wurde.

Ich frage mich aber wirklich, warum um alles in der Welt am 31.10. die beiden Fasern auf einen anderen Splitter gespleißt wurden, was dann zum Totalausfall führte. Dachte vielleicht jemand, ich spleiße mal um, dann ist sicher die Dämpfung besser, ohne das Hintergrundwissen zu haben, dass man das bei GPON nicht darf.

Der Telekom habe ich jetzt gesagt, sie sollen die Störungsmeldung bezüglich der grenzwertigen Dämpfung schließen, bevor nochmal sowas passiert.
 
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Heute Mittag wurde wohl wieder am besagten PON gearbeitet.

stats.jpg

Jetzt ist das Signal von -23,1 auf -24,5 dBm runter. Aber zumindest ist man wohl noch am schauen, warum die Anschlüsse dort eine so schlechte Dämpfung haben.

Weiß zufällig jemand, wie es in den GlasfaserPlus Gebieten mit dem Service/Entstörung vom Netz läuft, wenn der Ausbau vollständig abgeschlossen ist? Solang der Ausbau im Gebiet läuft, werden Störungen in der NE3 an den Baupartner vor Ort gegeben. Muss dieser auch, nachdem er im Gebiet fertig ist, Personal für Entstörungen bereithalten? Oder arbeitet GlasfaserPlus in fertiggestellten Gebieten dann mit der DTA und DTT zusammen?

Sollte sich an dem Problem nichts ändern, wäre es sonst vielleicht sinnvoll zu warten, bis der Baupartner raus ist, die Telekom sich um Probleme im laufenden Betrieb kümmert und dann die Thematik erneut zu platzieren.
 
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Heute standen zwei Gestalten von Ranger bei mir vor der Tür und wollten mir Glasfaser verkaufen. Ich habe dann höflichst darauf hingewiesen, dass hier noch nicht einmal ein Ausbau seitens der Telekom geplant sei. Dies verneinte man und blieb dabei, dass die Telekom ausbaut und nicht Vodafone.

Was sind das bloß für Leute bei Ranger Marketing!
 
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Jau, aber wieder ärgerlich. Man könnte so viel aus der Karte machen.

Und irreführend ist es auch, da 50er Gebiete jetzt in der Einfärbung von VDSL 100 mit drin sind und 6er in der von DSL 16....
 
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Und es wird immer noch 2 Gleisig gefahren.
In den eigenen Gebieten wird im Jahre 2025 immer noch GPON ausgebaut. 🤡
Und in den geförderten XGS-PON.
 
@DLMttH Bin ich bei dir, die ganze Dörfer bei mir in der nähe sehen jetzt aus als wäre 100 Mbit/s kein Thema, ich weiß aber auch nicht ob eventuell Hybrid mit reingerchnet wird, früher wars ja explizit nicht mit drin auf der Karte.

@Holzkopf Ist das sicher fix so? Das wäre wirklich mies, ich dachte die im Hintergrund werden nach und nach schon die OLTPs / SFPs getauscht um dann mit dem "Big-Bang" nächstes Jahr live zu gehen.
Ich hänge hier zumindest an XGS-PON kompatibler Hardware, jedoch natürlich über GPON.
 
millen schrieb:
@Holzkopf Ist das sicher fix so? Das wäre wirklich mies, ich dachte die im Hintergrund werden nach und nach schon die OLTPs / SFPs getauscht um dann mit dem "Big-Bang" nächstes Jahr live zu gehen.
Ich hänge hier zumindest an XGS-PON kompatibler Hardware, jedoch natürlich über GPON.
XGS Kompatibel wird das schon alles sein, aber man findet es in 2025 nicht für nötig das in den eigens ausgebauten gebieten anzubieten....
Selbst für gebiete die Datum Dez 2026 haben wird bisher nur 1G angegeben...
 
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