_Cassini_ schrieb:
Kann ich nicht bestätigen, fahre ein Model 3 seit einem Monat, davor Mercedes, der Mercedes ist qualitativ schlechter.
Wie bewertest du denn die Qualität (nach 3 Monaten)?
Bist du Fahrzeug Sachverständiger? Hattest du dein Model 3 auf der Bühne?
Ich persönlich betrachte Qualität bei einem Auto nicht danach, wie die Innenverkleidung gestaltet ist.
Mich interessieren Themen, wie Lackierung und Rostschutz, Zugänglichkeit zu Verschleißteilen, Auslegung von Bauteilen bzw Häufigkeit von Ausfällen und solche Dinge.
Laut ADAC Statistik ist das Model Y und das restliche Tesla Portfolio mit gewaltigem Abstand die Fahrzeuge die am häufigsten bei der ersten Hauptuntersuchung durchfallen.
https://www.adac.de/news/tuev-report-2026/
Auch Konzepte, wie das die Batterie teil der tragenden Karosserie sind und das durch die "Gigapress" ein "Unibody" Fahrzeug entsteht, was bei Blechschäden Reparaturen massiv erschwert und ganz schnell das Fahrzeug zum wirtschaftlichen Totalschaden werden lässt sind so Dinge, die mich an Tesla abschrecken.
Das Model 3 gibt es mittlerweile schon einige Jahre und am Anfang gab es katastrophale Themen, wie die Fahrwerksaufhängung. Da ist mir aktuell nicht klar, da Tesla die Weiterentwicklung nicht transparent weitergibt, in wie weit das noch ein Thema ist.
Wenn ich jetzt nüchtern entscheiden will, was ich für ein Auto kaufe und lese mir halt so Berichte wie den ADAC Beitrag durch, würde ich mal so bewerten, dass Tesla eher eine schlechte Qualität hat.
Wie wichtig das einem ist, ist halt auch eine Frage, wie man fährt und wie lange man ein Auto behält. Ich möchte ein Auto schon >10 Jahre behalten und fahre allerdings auch nur ~12tkm im Jahr.
Da ist Rost halt schlimmer zu bewerten, wie wenn ich nur 3 Jahre lease.
Ich finde es halt ein wenig traurig, wenn man dann Influencer Videos sieht, wo man Qualität daran festmacht, wie das Amaturenbrett unterschäumt ist und ob da Echtleder aufgespannt ist, oder ob die Rahmenlose Tür einen schönen Klang beim zumachen der Tür hat.