Thema verfehlt - Sechs - Setzen!

Wir können ja eine Wette abschließen. :D

Wenn das Plus-Minus-System eingeführt werden sollte, bei dem jeder User jeden Beitrag nach Belieben bewerten kann, dann sorge ich dafür, dass Du drei Monate lang durchweg negative Salden auf Deinem Konto bekommst. Das ist wirklich ganz simpel zu bewerkstelligen. [Müssen wir aber wirklich nicht ausprobieren.]

Ich halte mich ja nicht nur im PuG-Forum auf, auch wenn ich dort viel schreibe. Ich unterhalte auch gute Kontakte zu Leuten, die mehr in anderen Unterforen aktiv sind, etwa weil ich ihnen manchmal per PN helfe, wenn sie Fragen im Forum stellen usw.

Ein "Racheakt-Verbund" würde ohnehin nach dem Musketier-Prinzip organisiert werden. Einer für alle, alle für einen. (Ich helfe Dir und Du hilfst mir bei den Bewertungen.) So hat man immer seine Verbündeten im Rücken. Und das kann doch nicht der Sinn und Zweck des Bewertungssystems sein.
 
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Das Karma-Systen endete ähnlich. Es gibt genügend Leute, die aus Spaß eine "Minderheit" abwerten. Für den Wertenden hat es ja keine Konsequenzen, nur für den Betroffenen. Also ich würde bei der Wette eindeutig Keshkaus Quote schmälern. ;)
 
So, wird Zeit, dass ich mich auch wieder einmal äußere... ;)

1.) Eben wegen der Gefahr, dass Beiträge negativ bewertet werden, weil dem Inhalt nicht zugestimmt wird (subjektive Meinung) und nicht die Art des Beitrages selbst (Objektivität), habe ich vorgeschlagen, dass nicht alle dazu fähig sein sollten, Beiträge zu bewerten. Wenn sehr viele nicht dazu fähig sind, auch nur halbwegs vernünftige Beiträge/Kommentare zu verfassen, warum sollten sie dann auch für ein Beitragsbewertungssystem reif sein? Eine schlechte Bewertung nur aufgrund von Meinungsdifferenzen sollte dann auch nicht allzu häufig der Fall sein (komplett ausschließen kann man es natürlich nie).

2.) Aus den Bewertungen müssen/sollen ja auch nicht gleich unbedingt direkte Konsequenzen folgen. Man muss erst einmal langsam beginnen (wie Happy Mutant schon sagte - "Das volle Programm ging das letzt Mal in die Hose..."), dieses System sollte also in erster Linie erst einmal dazu dienen, die Qualität der Beiträge zu visualisieren. Sowohl für die leser (was ist wirklich so richtig lesenswert?), als auch für die Moderatoren, die dann ggf. weitere Schritte einleiten können. Ein späterer Ausbau des Systems ist immer noch möglich und eigentlich sogar besser, wenn man erst einmal abwartet und sieht, wohin dieser erste Schritt führt. Schrittweise weiterplanen anstatt gleich von Beginn an den kompletten Weg festlegen.

3.) Solche möglichen Absprachen bringen auch eine gewisse Gefahr für den Falschspieler mit sich. Wenn ich ein solches Angebot bekommen würde, ich würde es wohl der Moderation/Administration melden...

4.) Thema Lerneffekt: Auch dafür können doch weiterhin die Moderatoren zuständig sein (PNs, Verwarnungen, etc.). Und nur weil nicht jeder auf Rückmeldungen achten würde, heißt das noch nicht, dass gleich für alle der Lerneffekt des Systems ausbleiben würde. Für manche würden wohl auch die Beitragsbewertungen selbst schon zum Denken anregen. Ansonsten soll das System, wie bereits erwähnt, erstmal nur zur Visualisierung dienen.

5.) Weiters bin ich auch gegen den Führerschein - wie auch schon einige Male erwähnt, dauert es wohl auch ein wenig, bis man sich in eine Umgebung wie FB einlebt - das würde die Offenheit der Plattform einschränken und für einige wohl auch abschreckend wirken. Ich wette einige der fleißigeren User hier sind heute nicht mehr so, wie sie es am Anfang waren. Deshalb sind die ersten Monate/Beiträge hier wohl nicht besonders aussagekräftig.

6.) Irgendwie erinnert mich diese ganze Diskussion hier - vor allem bei Vorschlägen starker Einschränkungen - an das Problem/die Diskussion der Netzneutralität...

7.) Karma: Das Projekt ist fehlgeschlagen, weil eben systematisch gleich Konsequenzen aus den Bewertungen folgten. Deshalb sollte das Bewertungssystem vorerst auch nur einmal zur Visualisierung dienen, dann bestünde dieses Problem für's Erste auch nicht.
 
Unter der Annahme, dass diejenigen, die mit böser Absicht Beiträge schlecht bewerten würden, genau diejenigen sind, die auch jetzt schon regelmäßig Hinweise und Verwarnungen kassieren, könnte dieses Problem dadurch umgangen werden, dass man in den 7 oder 14 auf eine Verwarnung folgenden Tagen keine Beiträge bewerten darf.

(Die Idee ist nicht von mir, sondern wurde hier in dem Thema glaube ich von burnout150 genannt. Wollte sie nur noch einmal herausstellen, weil sie die in den letzten Beiträgen angesprochenen Probleme lösen könnte.)
 
Zum Thema Beiträge bewerten: das gibt's seit kurzer Zeit auch für die Kommentare zu den Videos auf Youtube. Kommentare mit einer bestimmten Zahl schlechter Bewertungen werden automatisch ausgeblendet und erst auf "Knopfdruck" wieder angezeigt. Ich kann allerdings nicht sagen, dass die abgegebenen Bewertungen fair wären. Die positiv bewerteten Beiträge sind zwar meistens auch gut, aber die negativen Bewertungen sind sehr oft das Resultat einer abeichenden Meinung. Ich schätze, dass mindestens 50% der abgegebenen Stimmen das System verfehlen.

Zugegebenermaßen ist Youtube was Kommentare angeht einer der übelsten Plätze im Internet. Trotzdem sollte man, sofern es ein solches System auch hier geben soll, gewisse Mechanismen einplanen, um die drohenden Nachteile zu minimieren.

Gruß
the Interceptor
 
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Die Idee mit dem Ausblenden von Beiträgen (bei manchen Beiträgen wäre sogar ein automatisches verschieben ins Aquarium bei genügend negativen Bewertungen nicht verkehrt) finde ich persönlich nicht schlecht!
Wie schon angemerkt wurde, werden auf YouTube auch des öfteren Beiträge ausgeblendet, nur weil sie nicht der eigenen Meinung entsprechen. Das lässt sich natürlich nie vermeiden.
Man müsste halt feste Regeln für eine negative Bewertung erstellen (wie z.B. Inhaltslose Aussagen/Nicht auf die News bezogene Aussagen, Behauptungen/Aussagen ohne Begründung (in meinen Augen 2 der schlimmsten Arten von Kommentaren),...
Wenn die "Ausblend"-Funktion jedoch missbraucht wurde und ein Kommentar, der den Regeln entspricht ausgeblendet wurde, kann ein Mod dies mit sofortiger Wirkung rückgängig machen.
 
Man habt ihr alle gute Ideen.
Ich würde sagen, der der einen Beitrag bewertet hat, sollte nicht für User, wohl aber für Moderatoren sichtbar sein. Dann lässt sich schnell sichtbar machen, wer eigentlich gute Beiträge von speziellen Usern absichtlich schlecht bewertet und die Funktion missbraucht, ohne das andere User dann im Gegenzug Rache nehmen.
 
@Seppuku
In einem ersten Schritt lässt Du die User ihre Bewertungen abgeben und in einem zweiten Schritt sollen die Moderatoren wiederum die abgegebenen Urteile bewerten. Da drehen wir uns doch irgendwann im Kreis. So ein System ist nicht wirklich clever konzipiert.
 
Man sollte auch Bewertungen melden können, natürlich nur, wenn sie sachlich unberechtigt oder beleidigend sind .
 
Wenn jeder oder so gut wie jeder Bewertungen abgeben darf, so steigt die Gefahr für den Missbrauch und das Scheitern des Systems. Um diesen negativen Einfluss zu minimieren, schlage ich Folgendes vor:

An die User, die überhaupt Bewertungen abgeben dürfen, sollten hohe Ansprüche gestellt werden. Das bedeutet, dass bestimmte Mindestanforderungen formuliert werden, die sich nach der Dauer der Mitgliedschaft und der Anzahl der geschriebenen Beiträge orientieren. Zum Beispiel entweder „9 Monate und 400 Beiträge“ oder alternativ „15 Monate und 250 Beiträge“. Die konkreten Zahlen können natürlich auch ganz anders aussehen. Aber so kommen einerseits besonders aktive User und andererseits Langzeituser mit einer geringeren Aktivität gleichermaßen zum Zuge.

Den Moderatoren dürften diese User einigermaßen bekannt sein. Sie schalten bei ihnen die Möglichkeit zur Bewertung frei, sofern sie keine Bedenken haben. Wenn einem Moderator auffällt, dass unter den Leuten bestimmte „Spezialisten“ sind, denen er guten Gewissens keine Freischaltung geben möchte (viele Versenkungen oder Verwarnungen), so können die Moderatoren darüber beraten.

Auf diese Weise erhält man ein vermutlich ziemlich seriöses Bewertungsteam, das trotzdem groß genug ist, um den möglichen Missbrauch durch einzelne Mitglieder auszuhebeln.

Kleine Modifikationsmöglichkeit: Wer auffallend viele positive Bewertungen für seine Beiträge bekommt (absolut oder prozentual) könnte früher freigeschaltet werden (= Ansporn).

Man könnte auch überlegen, ob man das Bewertungssystem vorab mit wenigen Usern testet, also nur mit den wirklich alten Hasen (24 Monate und mindestens 1.500 Beiträge). Man könnte es dann immer noch schrittweise erweitern.
 
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Keshkau, das ist ansich wieder die Scout-Methode in der Lite-Version.
 
@ keshkau

Ich finde nicht, dass man sich hier im Kreis dreht, denn ein Moderator dient doch hierbei nur um das beseitigen von zu unrecht negativ bewerteten Posts. Im besten Fall sollte er hier überhaupt nicht eingreifen müssen.
Es würde sich hierbei um eine, von den Usern unterstützte, Moderation handeln.

Das mit den "ausgewählten Usern" klingt schon einmal recht vielversprechend. Jedoch würde ich zuerst die Anforderungen recht hoch schrauben und dann langsam immer erweitern (wie du schon sagst z.B. durch viele positive Bewertungen der Beiträge).
Pauschal nur nach Beiträgen und Anmeldedatum zu gehen, halte ich für keine optimale Lösung.

Die Idee, dass die Moderation Einsicht bekommt, von wem die Bewertungen abgegeben wurden, finde ich gut. Wenn jemand Blödsinn macht, kann demjenigen somit schnell das "Privileg" Bewertungen abzugeben, entzogen werden.

Wenn die Qualität der Bewertungen wirklich gesichert werden könnte, wäre ja sogar nicht nur ein Ausblenden der Posts, sondern auch ein automatisches Verschieben bestimmter Beiträge ins Aquarium denkbar, wenn eine bestimmte Anzahl von Negativbewertungen für den entsprechenden Post eingegangen ist.
 
@DXR
Eher ultra-light. Denn es ist ein gravierender Unterschied, ob die Scouts von der CB-Führung aktiv ausgewählt werden oder ob man sich aus eigener Kraft die Genehmigung zum Bewerten erarbeiten kann. Das geschieht über die Wartezeit und über die Beiträge, sofern man sich dabei nicht allzu blöd anstellt. Und dieses Auswahlkriterium, dass nämlich die "Blöden" nicht mitbewerten sollen, dürfte sogar gewollt sein.

Das System bleibt dabei völlig offen. Jeder ist Mitglied, aber nicht jeder ist zugleich "Premium-Miglied" mit der Lizenz zu bewerten.


@Seppuku
Dein Ansatz führt dazu, dass die Moderatoren "rund um die Uhr" beschäftigt werden. Denn jede negative Bewertung ist geeignet, Protest hervorzurufen, der zu Beschwerden führt und eine Reaktion der Moderatoren erfordert. Dieses Problem ist umso größer, je mehr „unqualifizierte Bewerter“ es gibt. Wählt man die Leute vorab aus, die Bewertungen abgeben dürfen, so kann die Moderation einfach sagen: „Wir vertrauen auf das Urteil dieser User und wir mischen uns nicht ein.“ Damit ist ein Großteil der Arbeit vom Tisch. Denn ich gehe nicht davon aus, dass da ein guter Artikel von allen Bewertern grundlos heruntergestuft wird.
 
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@ burnout150

Und warum?
Das würde ja den Leuten, die nicht in der Lage sind vernünftige Kommentare zu schreiben, das Recht geben, über das Niveau anderer zu urteilen. Das passt irgendwie nicht ganz zusammen ;).
 
???
Wieso. Man darf erst ab einer gewissen Anzahl von Posts und einer gewissen Mitgliedsschaftsdauer Posts anderer bewerten.

Ich meinte lediglich das man da keine Ausnahmen machen sollte auch für Leute die besonders aktiv sind oder sehr lange dabei wenn sie eines der Kriterien nicht erfüllen dürfen sie dennoch nicht Posts anderer bewerten.

Leute die alles erfüllen aber häufig im Aqua landen oder Stress mit der Moderation haben denen wird dieses Recht natürlich wieder entzogen.

@keshkauf unter mir Ja so meine ich das auch, wobei ich einen größeren Userkreis den Zutritt gewähren würde. Ähnlich wie beim MP nur ein wenig strengere Regeln.
 
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@burnout150
Es spielt keine Rolle, ob man das nun "Ausnahme" nennt oder ob man die Kriterien entsprechend formuliert. Es kommen als Kriterien schließlich nicht nur die Dauer der Mitgliedschaft und die Anzahl der Beiträge in Betracht. Da könnte man verschiedene Faktoren mixen. Wichtig ist mir nur, dass es keine automatische Freischaltung für die Bewertung gibt. Sonst könnte man das mit den Kriterien gleich wieder knicken.

Die problematischen Leute, deren Themen gleich wieder geschlossen werden und die anderweitig negativ auffallen, sollten nicht das Privileg erhalten, bewerten zu dürfen.
 
Der Aufwand wäre verm. zu hoch, aber Aqua-Posts und Doppelpost sollten Abzug geben.
 
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