@Rach
Es geht ja nicht um ein Ersetzen, SATA, Ethernet, die Sachen hängen doch am PCI Bus, und damit hängen sie potenziell bereits am TB. Dazu mal ein Ausschnitt aus der C´t 7-2011 Seite 64, den ich eben noch aufgestöbert habe:
Man könnte also etwa hinter sein externes Display noch ein Festplatten-RAID hängen, das erheblich schneller Daten schluckt oder ausspuckt als etwa eine interne Festplatte oder SSD im MacBook Pro.
Für mich bedeutet dass: wenn in eineinhalb Jahren SSD´s SATA 6GB überholen und Mainboards über die TB Schnittstelle verfügen, dann wäre es doch reine Verschwendung, die SSD "nur" an den SATA Controler zu hängen. Ein weiteres ganz großes Plus ist, dass ich mir bei der Aktion gleich ein internes Stromkabel spare.
Zum Thema Netzwerk hier mal ein Teil des Artikels aus
selbiger C´t Seite 26, der hier aber bereits verlinkt wurde:
Über aktive optische Kabel ist allerdings die Überbrückung längerer Distanzen mit Lichtwellenleitern möglich, Intel verspricht „einige zehn Meter“. Die Thunderbolt-Buchse liefert die dazu nötige Energie, sie stellt bei bislang ungenannter Spannung bis zu 10 Watt bereit. Elektro-optische Wandlerbausteine in den Steckern optischer Kabel übernehmen dann die Umsetzung.
Die Datenübertragungsrate von Thunderbolt ist selbst für externe Schnittstellen nicht revolutionär, denn 10-GBit-Ethernet-(10GbE-)Karten mit zwei Ports erreichen sie ebenfalls und schaffen mit billigen Cat-6A-Kabeln bis zu 100 Meter. Doch die billigsten Single-Port-10GBase-T-Karten kosten einige hundert Euro und brauchen ein paar Watt Leistung – für Notebooks wären sie ungeeignet. Thunderbolt bietet also ein bislang unerreichtes Verhältnis aus Kosten, Leistungsaufnahme, Datentransferleistung und Flexibilität.
(Interessant: der optische Wandler befindet sich also im Kabel) ich resümiere: es wird zwar Jahre dauern bis auch der letzte DSL Router/Hub mit TB Buchsen über die Ladentheke geht, aber irgendwann wird es passieren, und sei es weil dann, in dieser fernen Zukunft, dem Kunden die "Spezialkabel" aus vergangen Zeiten auf die Nerven gehen, wo TB Kabel doch viel einfacher, schneller, überall zu finden(hat man wohl auch Zuhause immer ein paar über), und noch dazu billiger sind.
und weiter:
Denkbare Thunderbolt-Geräte wären auch Displays mit eingebauten Grafikchips oder welche, die mit integrierten PCIe-Adaptern für Gigabit Ethernet, FireWire, USB (3.0) oder eSATA wie Dockingstations funktionieren.
Man kann das auch alles so begreifen, dass, ob extern oder auch intern, den Spielereien mit TB im Grunde keine Grenzen gesetzt sind, und das tue ich. Ich bin über den Thread quasi zum Fan geworden :-).
@LinuxMcBook
Und was hat die die Festplatte denn für einen Anschluss? Merkst du selber, nicht?
Mal davon abgesehen, dass HDD sowieso nie TB ausnutzen werden
Du bist lustig! die Festplatte hat natürlich einen
Thunderbolt Anschluss. Bei der Gelegenheit möchte ich dich auch gerade nochmals daran erinnern, dass wir von der Zukunft reden!