Trennung Internet - Grund erkennbar?

garfunkel74

Commander
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Hallo zusammen,

wir nutzen seit ca. 1,5 Jahren eine FB5590 am Glasfaseranschluss von Stiegeler. Bandbreite passt und alles ist soweit fein.
Seit ca. 2 Wochen jedoch haben wir alle 2-3 Tage eine ungeplante Trennung (siehe Eintrag anbei)

Kann man zufällig hieraus ableiten, ob es an der FB oder am Provider liegen kann? Viel Aussagekraft hat dieser Eintrag ja nicht wirklich. Aber vielleicht habt ihr eine Tendenz.......

Störung hab ich mal beim Provider gemeldet: erste Antwort war, sie können nichts feststellen /liegt bestimmt an meiner FB

Danke
 

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Ist das dann immer jene Abfolge, also „Der Internet-Anbieter hat erfolgreich …“? Das könntest Du probeweise abschalten, außer Dein Internet-Anbieter sperrt das ausschalten.
 
Zeitüberschreitung bei der PPPoE Aushandlung, liegt klar beim ISP.
Dein Gerät sagt quasi, "ich will mich mit den Daten x anmelden, aber die Gegenseite reagiert nicht mehr." Ergo keine Anmeldung, geht es nicht weiter.
Tja hast schon einmal richtig reagiert nämlich beim Anbieter den Support aktivieren. Da kann man jetzt weiter machen, halt leider bisschen rumnerven, bis sie merken das es wirklich ihr Problem ist. Oder ihnen gleich mit dem Verbrauenschutz kommen.
ggf. wenn die Leistung Messbar reduziert ist als im Vertrag angeboten, hast du ja ein Recht darauf das dir zB. die monatliche Leistung wieder zusteht. Muss man aber immer im Einzelfall nochmal prüfen.
 
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norKoeri schrieb:
Ist das dann immer jene Abfolge, also „Der Internet-Anbieter hat erfolgreich …“? Das könntest Du probeweise abschalten, außer Dein Internet-Anbieter sperrt das ausschalten.
leider nicht abschaltbar
 
Aber es ist immer jene Abfolge, also kurz vorher kommt immer „Der Internet-Anbieter hat erfolgreich …“?
 
Fujiyama schrieb:
Hättest ruhig hier die Erkenntnisse deiner bisherigen Bemühungen niederschrieben können.
https://www.glasfaserforum.de/forum...n-erfahrungen-und-aktuelle-probleme/?pageNo=1

Das Problem besteht seit einem Jahr?
nein - Anfang Februar bis April 2025 gab es Überlastungsprobleme - danach gab es eine Segmenterweiterung und bis vor ca. 2 Wochen lief dann alles perfekt.
Thread Inhalt hat daher keine Relevanz zum aktuellen Fall/Problem
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norKoeri schrieb:
Aber es ist immer jene Abfolge, also kurz vorher kommt immer „Der Internet-Anbieter hat erfolgreich …“?
ja - hat ja aber hat ja nun 8 Monate trotzdem funktioniert (Meldung kommt jede Stunde 1x)
 
Wir haben halt den gleichen Fehler, es stellt sich die Frage was sich in der Zeit geändert hat. Ich vermute da wurde was auf Seite des Providers geändert.
 
der damalige Fehler war ein massiver Bandbreiteneinbruch ab 18Uhr - das ist aktuell nicht der Fall. Aktuell sind es "nur" kurze Trennungen
 
@norKoeri nein - Zwangstrennung findet täglich zwischen 3Uhr und 4Uhr statt
Ich warte nun mal was Stiegeler meint - zumindest scheint es ja mal wieder an denen zu liegen :) danke für die Hilfe hier
 
Macht dein Provider überhaupt noch die 24-Stündige Zwangstrennung?
Welche Firmware hat deine FB? Aktuell ist die Version 8.20. Ist es die erlaubt/möglich die FW der FB zu aktualisieren?
 
gforce4711 schrieb:
Macht dein Provider überhaupt noch die 24-Stündige Zwangstrennung?
Das ist exakt auch meine Frage.
Für heutige Tage Nonsens.

Wie lange hast Du das Problem? @garfunkel74
 
Und danach bekommt man vermutlich selbige IP wieder? @h00bi

Fuer was soll eigentlich die Zwangstrennung noch gut sein in dieser Welt wo rund um die Uhr Daten von A nach B gehen und auch gesichert dort ankommen sollen?
 
BFF schrieb:
Fuer was soll eigentlich die Zwangstrennung noch gut sein
Die Zwangstrennung war eigentlich schon mit der Einführung von Flatrates absolut überflüssig. Davor gab es wenigstens noch den theoretischen Vorteil, dass eine versehentlich vergessene Trennung der Verbindung nicht gleich zum finanziellen Ruin führt. Wobei man damals auch noch keine WLAN-Router mit integriertem Modem hatte, die 24/7 liefen, daher... Nun ja...

Letztlich sind das einfach Relikte. Für die Verwendung von PPP (hierzulande als PPPoE) gibt es auch keinen technischen Grund. Dass das zu POTS-Modem-Zeiten irgendwie sinnvoll und logisch erschien, kann man aber sicher verstehen. Heutzutage verschwenden wir damit aber einfach 8 von 1500 Byte an Ethernet-Payload.

Die Zwangstrennung könnte man natürlich leichter abschaffen, viele Provider kommen ja heutzutage ohne aus. PPPoE durch DHCP zu ersetzen ist in Bestandsnetzen wahrscheinlich faktisch ausgeschlossen...
 
Web-Schecki schrieb:
Die Zwangstrennung war eigentlich schon mit der Einführung von Flatrates absolut überflüssig.
Genau das war und ist nicht der Fall.
Die Zwangstrennung galt und gilt der Rotation von IPv4-Adressen.

Sie macht im Prinzip nur bei reinen IPv6-Verbindungen keinen Sinn - vielleicht abseits eines gewissen Security by obscurity-Vorteils. 😉
 
mchawk777 schrieb:
Die Zwangstrennung galt und gilt der Rotation von IPv4-Adressen.
... und wird trotzdem von der Telekom oder auch von easybell nicht eingesetzt, obwohl beide öffentliche IPv4-Adressen vergeben. Von einer technischen Notwendigkeit kann man also wohl kaum sprechen. In Zeiten von Flatrates und "always-on" spart man genau keine einzige Adresse ein. Im Gegenteil, man muss Adressen im Pool vorhalten.
 
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BFF schrieb:
Fuer was soll eigentlich die Zwangstrennung noch gut sein in dieser Welt wo rund um die Uhr Daten von A nach B gehen und auch gesichert dort ankommen sollen?
Im anderen Forum hat es jemand ziemlich plausibel erklärt:
Es dient dazu, PPPoE-Sessions regelmäßig zu terminieren, da es dafür keinen aktiven Mechanismus gibt. Wenn also ein Vertrag ausläuft, könnte der Kunde theoretisch die PPPoE-Session ewig am Laufen halten ohne dafür zu zahlen.
 
Web-Schecki schrieb:
... und wird trotzdem von der Telekom oder auch von easybell nicht eingesetzt, obwohl beide öffentliche IPv4-Adressen vergeben. Von einer technischen Notwendigkeit kann man also wohl kaum sprechen.
Ja ... und?
Internet-Anschlüsse, die IPv4-Adressen benötigen, sind rückläufig. Häufig wird DSlite genutzt.
Ändert prinzipiell nichts an der Aussage. Vor allem, wenn unbekannt ist, welche IP-Ranges die jeweiligen ISPs zur Verfügung haben.

Anyway: Es ist m. E. eh nicht sicher, ob wir es hier mit einer Zwangstrennung zu tun haben. Eine Störungsmeldung zur Prüfung beim ISP wäre m. E. sinnvoll.
 
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