Über 5% aller Steam-Nutzer benutzen Linux

Wenns nicht läuft braucht es auch keine updates, also nur dafür musst du es nichtmal starten.

Der Punkt kommt mir aber bekannt vor :-) bei mir kams dann auch an einem Tag dazu, das ich Windows an der stelle des Updates abgewürgt und dann von Linux aus gelöscht hatte. (war nicht mehr nötig) Und man kanns ja sowieso notfalls noch installieren...
Ergänzung ()

smuggler schrieb:
Lords of the Fallen
https://www.protondb.com/app/1501750?device=any
WINE_CPU_TOPOLOGY=8 %command%

vielleicht ist es ja sowas das dir hilft, EAC kommt wohl mit vielen Kernen nicht so klar (was wohl unter Windows dann das selbe Problem sein müsste)
 
Zuletzt bearbeitet:
coxon schrieb:
Etwas kurzsichtig. Ich wurde im April 2023 gehackt, November 2025 angegriffen, bei mir sind Steam, Reddit und Amazon Daten über den Browser abgeflossen, ganz ohne mein Zutun, ohne das ichs gemerkt habe oder mich die Windows-Sicherheitsmechanismen geschützt haben.
Ne sehe ich überhaupt nicht so. Deine Accounts werden nicht "einfach so" gehackt, irgendwas hast du ja dennoch gemacht das du dir das eingefangen hast.
Sei es auf komischen Seiten unterwegs oder irgendwas angeklickt.
 
VIele werden davon sowohl Linux als auch Windows nutzen.
Mache ich selbst so. Auf dem Gaminglaptop Nobara auf der einen NVMe (die per default startet) und auf der anderen NVMe dann Win11.

Es läuft mittlerweile erstaunlich gut mit Linux, gibt aber noch einige Hemmnisse.

In 5 jahren wird aber der Anteil von Linux sehr hoch sein.
 
Manchmal reicht auch eine Lücke, schtäg die Vorstellung, ich weiß. Man meint ja immer man muss etwas falsch machen aber es geht auch wirklich mal einfach so mit Lücke die noch nicht gepatched wurde...
 
Shio schrieb:
Ne sehe ich überhaupt nicht so. Deine Accounts werden nicht "einfach so" gehackt, irgendwas hast du ja dennoch gemacht das du dir das eingefangen hast.
Sei es auf komischen Seiten unterwegs oder irgendwas angeklickt.
Richtig, mir wurden die Token im Browser gestohlen. Aber natürlich muss das ja ein Fall von PebCaK gewesen sein und ich bin schuld dran, wie könnte es anders auch sein. 🙄
 
Kuristina schrieb:
Dauernd hin und her Booten nervt doch. Kann mir nicht vorstellen, dass sich das die meisten antun.
Wieso sollte das "hin und her Booten" denn nerven?

man kann es doch auch so eingestellen, dass ohne Zutun immer erst Linux bootet und WIndows erst dann wenn man das im Bootmenü des Rechners auswählt. Klappt zumindest bei mir recht gut.
 
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Ich hab mir sogar ein kleines Desktop-Skript gemacht, das Windows bootet. So muss ich immer erst Linux booten um in Windows zu kommen 🤓
 
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Alexander2 schrieb:
https://www.protondb.com/app/1501750?device=any
WINE_CPU_TOPOLOGY=8 %command%

vielleicht ist es ja sowas das dir hilft, EAC kommt wohl mit vielen Kernen nicht so klar (was wohl unter Windows dann das selbe Problem sein müsste)

Danke 😁 Funktioniert.
Hatte einige Commands und Proton Versionen probiert, aber wohl nicht den richtigen.

Läuft auf jeden Fall butterweich.
20260403220410_1.jpg
 
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Tuetensuppe schrieb:
Die allermeisten verwenden sicherlich sowohl Linux als auch Windows.
Kuristina schrieb:
Dauernd hin und her Booten nervt doch. Kann mir nicht vorstellen, dass sich das die meisten antun.
Das war früher der Klassiker: Linux zum Arbeiten und Windows als GameLoaderOS. Seitdem Valve mit Proton die Spielekompatibilität und Performance drastisch verbessert hat, machen das aber immer weniger Leute, weil es in der Tat lästig ist. Besonders wenn man Bluetooth-Geräte hat ist das mit Mehraufwand verbunden.
ElliotAlderson schrieb:
Ist halt wahr. Was soll ich als Gamer, der gerne BF6 oder Kompetitive Multiplayergames zockt mit Linux?

Technische/logische Gründe kann es nicht geben, hast recht... :freak:
gimmix schrieb:
Mit "Verein" meinte ich in diesem Fall EA, neuerdings im Besitz von Jared Kushner und den Saudis.
ElliotAlderson schrieb:
Kernel Level AC sind auf Linux lauffähig? Ich denke nicht.
ElliotAlderson schrieb:
Kernel Level AC sind nicht faktisch falsch oder veraltet und auch keine Rootkits, die mir nur schaden wollen, sondern ihren Job ziemlich gut machen. Genau das wollen einige Linuxuser in diesem Thread aber nicht wahrhaben, weil man dann zugeben müsste, dass Linux nicht in jeglicher Hinsicht überlegen ist, wo wir wieder bei deiner Frage wären.
Azghul0815 schrieb:
Nein, aber Linux ist es und deshalb kann ich nunmal auf Kernelebene das Anticheat aushebeln und das viel leichter als bei Windows.
gimmix schrieb:
Nein, denn es kann im Linux-Kernel kein Anticheat-Blob installiert werden. Deswegen kann er auch nicht "ausgehebelt" werden.
Das ist leider größtenteils falsch.

Es gibt tatsächlich kein technisches Hindernis gegen Kernel Level Anticheat. Man kann ein Linux-Kernelmodul schreiben was alles kann, das auch Kernel Level Anticheat unter Windows kann. Es fehlt allein der Business Case und es ist ggf. Mehraufwand je nachdem wieviele Distris man unterstützen will. Hinzu kommt noch, dass Linux-Nutzer tendenziell eher ablehnend gegenüber Kernel Level Anticheat eingestellt sind.

Tim Sweeney hat das vor einiger Zeit auf X (ehemals Twitter) erklärt
https://x.com/TimSweeneyEpic/status/1490565925648715781
https://x.com/TimSweeneyEpic/status/1490759707841159174
https://x.com/TimSweeneyEpic/status/1918682436101107723

Aber es gibt Bewegung in der Sache. So hat EA letztens eine Stellenanzeige veröffentlicht, in der ausdrücklich die Möglichkeiten zur Portierung ihres Javelin Anticheats nach Linux untersucht werden sollen.

https://www.reddit.com/r/linux_gami...s_hiring_a_senior_anticheat_engineer_to_lead/

Und Microsoft ist nach dem CrowdStrike-Vorfall auch dahinter gekommen, dass im Kernel rumpfuschende Drittanbieter keine gute Idee für die Zuverlässigkeit des Systems sind. Wenn sie die Sicherheitssensoren aus dem Kernel wie angekündigt verbannen (und stattdessen Schnittstellen definieren) dann wird das Anticheat wahrscheinlich auch betreffen.

gimmix schrieb:
Es würde reichen, dass sie in ihrer Anticheat-Software den Haken für Linux setzen.
Das Problem ist aber, dass die Anticheat-Software unter Linux eine schlechtere Erkennungsleistung hat, solange sie nur die Möglichkeiten des Userspace nutzt.

gimmix schrieb:
Immutible Distros, damit nur ja kein User in root rumpfuscht; "Gaming"-Distros mit fraglichem Alleinstellungsmerkmal (als ob man nicht überall Wine, Proton und Game-Launcher installieren könnte!);
Alexander2 schrieb:
Das sehe ichnicht nur als Problembehebung für Neulinge an, sondern als Praktisches Feature.
"If it stops you from doing something stupid, it also stops you from doing something smart."
Wer Linux nur will als Windows-ähnliches System ohne von Microsoft ausspioniert zu werden, für den ist immutable sicherlich gut. Wer sich aber grundsätzlich vom eigenen Betriebssystemlieferanten emanzipieren will, anstatt nur den einen gegen den anderen auszutauschen, dann bietet sich immutable eher nicht an.

nutrix schrieb:
Linux ist leider ein Moloch, was an Infrastruktur und Diversität (bezogen auf Varianten und Diversität) angeht. Selbst dort anwesende Hersteller schränken den Support und die Kompatibilität auf wenige Distributionen mit genauen Versionen drastisch ein, und das nicht ohne Grund.
Azghul0815 schrieb:
Da wird halt der grösste Vorteil von Linux, Open Source, zum grössten "Problem".
Azghul0815 schrieb:
Quellen: Warum Kernel-Anti-Cheat auf Linux strukturell versagt
Das ist alles Unsinn. Die Firmen können einfach auf SteamOS standardisieren und fertig (hat z.B. der Linux-Port von Baldur's Gate 3 so gemacht). Jede Distribution auf denen die Spiele laufen sollen, muss dann halt SteamOS hinreichend gut imitieren, was dank Open Source kein Problem ist.
 
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bart1983 schrieb:
man kann es doch auch so eingestellen, dass ohne Zutun immer erst Linux bootet und WIndows erst dann wenn man das im Bootmenü des Rechners auswählt. Klappt zumindest bei mir recht gut.
So hab ich das bei mir auch. rEFInd highlighted per Default Eintrag 1 und das ist mein EndeavourOS. Nach 10 Sekunden wird automatisch gebootet. Ich lande also immer automatisch in Linux, wenn ich nichts drücke; ich muss nichtmal am PC währenddessen sein. Will ich stattdessen in Windows wähle ich stattdessen in rEFInd einfach Eintrag 3 aus und drücke Enter.

Dazu sind EndeavourOS und Windows jeweils auf separaten SSDs installiert, damit Windows keinen Firlefanz mit meinem Bootloader anstellen kann.
 
chithanh schrieb:
Die Firmen können einfach auf SteamOS standardisieren und fertig (hat z.B. der Linux-Port von Baldur's Gate 3 so gemacht).
Danke für deinen Input.
Das mit dem Open Source bzw. Offener Quellcode klingt für mich aber dennoch plausibel.
Wenn du mir da vielleicht noch fürs Verständnis mehr Infos liefern könntest, wäre das cool (Stichworte für die Online Suche reichen auch)

Ansonsten ist halt dann doch eben das Thema "Lohnt nicht" aus welchen Gründen auch immer, weils eben doch nicht nur "nen haken" setzen ist.
 
chithanh schrieb:
Das ist alles Unsinn. Die Firmen können einfach auf SteamOS standardisieren
🤣🙃😂
Guter Scherz.
Wenn die Firmen sich mal auf einen Standard einigen könnten, wozu sie schon seit Jahrzehnten die Gelegenheit dafür hatten...
Und ich wette, es gibt auch kritische Stimmen und Gemotze gegen SteamOS, weil diverse Leute wieder nicht ihre Distribution unterstützt sehen.
 
Ich habe mal Nobara 42 getestet.

War super - hat mir gut gefallen!
 
Tevur schrieb:
So muss ich immer erst Linux booten um in Windows zu kommen 🤓
:)

bart1983 schrieb:
man kann es doch auch so eingestellen, dass ohne Zutun immer erst Linux bootet und WIndows erst dann wenn man das im Bootmenü des Rechners auswählt.
Wenn du den PC nur einschaltest, um dann mit Windows zu spielen, ist das kein zusätzlicher Weg, ja. Aber wenn du täglich mit Linux startest, weil du mit dem System auch arbeitest, dann müsstest du ja extra nochmal neu booten, um mit Windows zu spielen. Und womöglich nach dem Spielen nochmal neu booten, um wieder zurück zu Linux zu kommen. ^^ Also selbst wenn ich nicht mit Windows komplett abgeschlossen hätte, würde ich mir das nicht geben.
 
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nutrix schrieb:
noch schaffen sie es, Programme zu installieren oder gescheit ihren PC zu pflegen.
Das ist ja auch Handwerk und nicht Informatik. Programmieren kann man auch dazurechnen.
Informatik ist es, den richtigen Algo zu wählen der mit O(n) skaliert statt O(n²) damit der Techniker zu den 10 Racks nur 10 neue dazustellen muss, nicht 90, weil sich die Kundenanzahl verdoppelt hat.
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Informatik ist es, den richtigen Algo zu wählen
Ja, und? Heißt es automatisch, daß Du dann etwas von der komplexen Infrastruktur einer Softwareentwicklungsumgebung verstehst? Und es gibt oder sehr wohl Informatiker, die dann nur an Großrechnenanlagen ein paar Batches starteten oder Tapes wechselten. Nimm einen Informatiker, der seit Jahrzehnten "nur" Datenbanken betreut hat, versteht der automatisch was von SW-Entwicklung? Solange einer nicht genau sagt, wo er was macht, kann der Informatiker in vielen anderen - natürlich wichtigen - Bereichen der IT tätig sein. Trotzdem muß er von allen Bereichen nicht gleichgut automatisch was verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Azghul0815 schrieb:
Das mit dem Open Source bzw. Offener Quellcode klingt für mich aber dennoch plausibel.
Wenn du mir da vielleicht noch fürs Verständnis mehr Infos liefern könntest, wäre das cool (Stichworte für die Online Suche reichen auch)
Tim Sweeney hatte es ja gepostet, je mehr Varation es zwischen den Systemen gibt desto komplizierter wird es, und Custom-Kernel machen es nochmals komplizierter.
Kernel-basierte Sicherheitssensoren haben ein ähnliches Problem, bei CrowdStrike etwa ist die Liste an unterstützten Linux-Distributionen recht kurz. Aber es geht, wenn man es will.

Valve hatte im Rahmen der Steam Machine Ankündigung auch erwähnt, dass sie mit Anticheat-Herstellern kooperieren um die Situation zu verbessern.
nutrix schrieb:
Wenn die Firmen sich mal auf einen Standard einigen könnten, wozu sie schon seit Jahrzehnten die Gelegenheit dafür hatten...
:confused_alt: Das Beispiel Baldur's Gate 3 hatte ich doch bereits erwähnt, wo genau das der Fall ist: Larian sorgt dafür dass das Spiel auf dem Steam Deck läuft, ob es auf anderen Linux-Systemen läuft ist denen egal.
Hier zum nachlesen: https://larian.com/support/faqs/steam-deck-native-version_121

Now that there is a Steam Deck Native build, is Baldur’s Gate 3 supported on Linux?

Larian does not provide support for the Linux platform. The Steam Deck Native build is only supported on Steam Deck.​

Anderes Beispiel ist Persona5 was anfangs nur auf SteamOS lief, weil obskure alte Syscalls zum Schreiben von Savegames genutzt werden, die in Wine nicht implementiert waren, aber in Valve's neustem Proton schon. Valve und Atlus haben sich nur soweit darum gekümmert bis es auf dem Steam Deck lief. Die Open-Source-Community hat sich dann darum gekümmert, dass die nötigen Funktionen auch auf anderen Distributionen zur Verfügung stehen.

Hier auch zum nachlesen:
https://steamcommunity.com/app/1687950/discussions/0/3489752656790370080/
https://steamcommunity.com/app/1687950/discussions/0/3489752656789145463/

nutrix schrieb:
Und ich wette, es gibt auch kritische Stimmen und Gemotze gegen SteamOS,
Klar gibt es die, aber man kann es nie allen recht machen.
Und der verbleibende Aufwand um ein Spiel, welches nur unter SteamOS läuft, auf allgemeinen Distributionen lauffähig zu machen, ist um Größenordnungen geringer als wenn es nur unter Windows läuft. Daher ist das für die Community ein akzeptabler Kompromiss.
 
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ElliotAlderson schrieb:
Doch, weil Linux open source ist, du den Kernel umschreiben und dieser dem AC was vormachen kann.
Falsch, du kannst trotzdem keinen beliebigen Kernel booten wenn nur ein ganz bestimmter custom Kernel mit den Keys im uefi signiert ist.
Ergänzung ()

Azghul0815 schrieb:
Es müssen im Bios und windows Sicherheitsfeatures an sein.

Das das aus anderen Gründen schlecht ist, leugne ich ja nicht
Mein Argument ist nur das es möglich wäre auf custom Hardware mit custom Linux Kernel.

Klar will auch ich kein Kernel Level anti cheat auf meinem PC.

Das ganze war nur hypothetisch gemeint.
 
JustAnotherTux schrieb:
Falsch, du kannst trotzdem keinen beliebigen Kernel booten wenn nur ein ganz bestimmter custom Kernel mit den Keys im uefi signiert ist.
Naja, aber das kannste ja ändern? Ansonsten könntest du nie wieder updaten.

chithanh schrieb:
Das ist alles Unsinn. Die Firmen können einfach auf SteamOS standardisieren und fertig (hat z.B. der Linux-Port von Baldur's Gate 3 so gemacht). Jede Distribution auf denen die Spiele laufen sollen, muss dann halt SteamOS hinreichend gut imitieren, was dank Open Source kein Problem ist.
Dass das nicht funktionieren wird und auch gegen die Philosophie von Linux spricht, sollte wohl klar sein?
 
@ElliotAlderson Doch man kann updaten, aber der Kernel muss mit den gleichen Keys signiert sein.
Natürlich würde man dann z.B. auf SteamOS aus einem Repo von Valve so einen kernel bekommen.

Sobald der kernel in irgendeiner weise manipuliert wird passt die Signatur nicht mehr und du kannst ihn nicht mehr booten fertig, das ist bei vielen Systemen so bzw. auch wenn du Secure Boot unter einer Normalen Linux Distro mit custom Keys einrichtest.

Ergänzung ()

ElliotAlderson schrieb:
Dass das nicht funktionieren wird und auch gegen die Philosophie von Linux spricht, sollte wohl klar sein?
Im prinzip hast du Recht aber bei einem auf Custom Hardware spezialisiertem Linux ist das ja nichts neues, schau dir Android, ChromeOS, FritzOS usw. an.
 
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