Tuetensuppe schrieb:
Die allermeisten verwenden sicherlich sowohl Linux als auch Windows.
Kuristina schrieb:
Dauernd hin und her Booten nervt doch. Kann mir nicht vorstellen, dass sich das die meisten antun.
Das war früher der Klassiker: Linux zum Arbeiten und Windows als GameLoaderOS. Seitdem Valve mit Proton die Spielekompatibilität und Performance drastisch verbessert hat, machen das aber immer weniger Leute, weil es in der Tat lästig ist. Besonders wenn man Bluetooth-Geräte hat ist das mit Mehraufwand verbunden.
ElliotAlderson schrieb:
Ist halt wahr. Was soll ich als Gamer, der gerne BF6 oder Kompetitive Multiplayergames zockt mit Linux?
Technische/logische Gründe kann es nicht geben, hast recht...
gimmix schrieb:
Mit "Verein" meinte ich in diesem Fall EA, neuerdings im Besitz von Jared Kushner und den Saudis.
ElliotAlderson schrieb:
Kernel Level AC sind auf Linux lauffähig? Ich denke nicht.
ElliotAlderson schrieb:
Kernel Level AC sind nicht faktisch falsch oder veraltet und auch keine Rootkits, die mir nur schaden wollen, sondern ihren Job ziemlich gut machen. Genau das wollen einige Linuxuser in diesem Thread aber nicht wahrhaben, weil man dann zugeben müsste, dass Linux nicht in jeglicher Hinsicht überlegen ist, wo wir wieder bei deiner Frage wären.
Azghul0815 schrieb:
Nein, aber Linux ist es und deshalb kann ich nunmal auf Kernelebene das Anticheat aushebeln und das viel leichter als bei Windows.
gimmix schrieb:
Nein, denn es kann im Linux-Kernel kein Anticheat-Blob installiert werden. Deswegen kann er auch nicht "ausgehebelt" werden.
Das ist leider größtenteils falsch.
Es gibt tatsächlich kein technisches Hindernis gegen Kernel Level Anticheat. Man kann ein Linux-Kernelmodul schreiben was alles kann, das auch Kernel Level Anticheat unter Windows kann. Es fehlt allein der Business Case und es ist ggf. Mehraufwand je nachdem wieviele Distris man unterstützen will. Hinzu kommt noch, dass Linux-Nutzer tendenziell eher ablehnend gegenüber Kernel Level Anticheat eingestellt sind.
Tim Sweeney hat das vor einiger Zeit auf X (ehemals Twitter) erklärt
https://x.com/TimSweeneyEpic/status/1490565925648715781
https://x.com/TimSweeneyEpic/status/1490759707841159174
https://x.com/TimSweeneyEpic/status/1918682436101107723
Aber es gibt Bewegung in der Sache. So hat EA letztens eine Stellenanzeige veröffentlicht, in der ausdrücklich die Möglichkeiten zur Portierung ihres Javelin Anticheats nach Linux untersucht werden sollen.
https://www.reddit.com/r/linux_gami...s_hiring_a_senior_anticheat_engineer_to_lead/
Und Microsoft ist nach dem CrowdStrike-Vorfall auch dahinter gekommen, dass im Kernel rumpfuschende Drittanbieter keine gute Idee für die Zuverlässigkeit des Systems sind. Wenn sie die Sicherheitssensoren aus dem Kernel wie angekündigt verbannen (und stattdessen Schnittstellen definieren) dann wird das Anticheat wahrscheinlich auch betreffen.
gimmix schrieb:
Es würde reichen, dass sie in ihrer Anticheat-Software den Haken für Linux setzen.
Das Problem ist aber, dass die Anticheat-Software unter Linux eine schlechtere Erkennungsleistung hat, solange sie nur die Möglichkeiten des Userspace nutzt.
gimmix schrieb:
Immutible Distros, damit nur ja kein User in root rumpfuscht; "Gaming"-Distros mit fraglichem Alleinstellungsmerkmal (als ob man nicht überall Wine, Proton und Game-Launcher installieren könnte!);
Alexander2 schrieb:
Das sehe ichnicht nur als Problembehebung für Neulinge an, sondern als Praktisches Feature.
"If it stops you from doing something stupid, it also stops you from doing something smart."
Wer Linux nur will als
Windows-ähnliches System ohne von Microsoft ausspioniert zu werden, für den ist immutable sicherlich gut. Wer sich aber grundsätzlich vom eigenen Betriebssystemlieferanten emanzipieren will, anstatt nur den einen gegen den anderen auszutauschen, dann bietet sich immutable eher nicht an.
nutrix schrieb:
Linux ist leider ein Moloch, was an Infrastruktur und Diversität (bezogen auf Varianten und Diversität) angeht. Selbst dort anwesende Hersteller schränken den Support und die Kompatibilität auf wenige Distributionen mit genauen Versionen drastisch ein, und das nicht ohne Grund.
Azghul0815 schrieb:
Da wird halt der grösste Vorteil von Linux, Open Source, zum grössten "Problem".
Azghul0815 schrieb:
Quellen: Warum Kernel-Anti-Cheat auf Linux strukturell versagt
Das ist alles Unsinn. Die Firmen können einfach auf SteamOS standardisieren und fertig (hat z.B. der Linux-Port von Baldur's Gate 3 so gemacht). Jede Distribution auf denen die Spiele laufen sollen, muss dann halt SteamOS hinreichend gut imitieren, was dank Open Source kein Problem ist.