Über 5% aller Steam-Nutzer benutzen Linux

@Alexander2 Das war doch nur rein hypothetisch gemeint
 
JustAnotherTux schrieb:
Wenn Valve ein anti cheat kernel modul anbieten würde könntest du das trotzdem nicht aushebeln solange es keine Sicherheits Lücken hat.
Wenn 2 Module auf gleicher Ebene laufen, welches hat denn dann Recht?
Das Übersteigt nun tatsächlich mein Coding und OS Knowledge. Aber schon heute scheinen ja schon unter Windows eben auch Kernel Cheats ausgehebelt zu werden. Wieso soll dass dann bei einem OpenSource Kernel schwerer sein?
EDIT: Ich mein das nich provokant, sondern tatsächlich als Frage. Ich kann ja nur das wiedergeben, was ich weiss/aus den Daten/Quellen lese und bei den Einträgen und Interviews. Da sind ja durchaus auch Spieleentwickler dabei gewesen.
 
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coxon schrieb:
Ist ja eigentlich auch Quatsch, denn wenns ein VST oder VST3 gibt, lässt es sich in jeder DAW nutzen, unabhängig vom OS.
Ich habe das mit Absicht allgemein formuliert und nicht von VST3 gesprochen. 😉

Nur Windows oder MacOS
https://mixwave.com/products/ehx-classics-bundle?variant=47834621870339
https://strydeaudio.com/swayed
https://neuraldsp.com/plugins/archetype-misha-mansoor#video
https://www.thomann.de/de/izotope_c...mpaign=id84&affid=84&subid=widget&subid2=gnde
:
Liste beliebig fortführbar. Wenn ich die News bzgl. neuer oder interessanter Produkte in diesem Bereich lese bei gearnews, amazona, bondeo und Co., sehe ich da bei den System Requirements fast nur "Windows, MacOS", und eben selten "Linux".
Ergänzung ()

Alexander2 schrieb:
Und natürlich gibt es Tools, die NUR auf Windows laufen und genauso auch Tools, die NUR auf Linux laufen. Das ist ja nicht wirklich fraglich.
Das ist für den Fraglich, der es braucht. 😉 Und faktisch ist es nach wie vor so, daß die Wahrscheinlichkeit, eine Software für Windows zu bekommen, nach wie vor deutlich höher ist, und gerade auch die wichtigen Patch-/Firmwareupdates für die Controller oder andere Hardware.

Nichts gegen Proton, aber jeder, der viel mit Emulationen und Co. aller Arten arbeitet, weiß doch, im Endeffekt läuft es in vielen Fällen nativ doch besser. Solange ich immer wieder doch auf ein anderes OS wie Windows wechseln muss, um z.B. ein Firmwareupdate auf einen Controller zu machen, oder doch einige Spiele für DX12 auf Linux und Proton nicht richtig laufen, ist das für mich keine Alternative. Das würde bedeutet, daß ich immer 2 Plattformen pflegen und betreiben muß, oder man bei Linux eben nach wie vor auf vieles verzichten muß.
 
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Azghul0815 schrieb:
Aber schon heute scheinen ja schon unter Windows eben auch Kernel Cheats ausgehebelt zu werden.
Sind in der Regel Hardwarecheats so wie ich mitbekommen habe. da hängt teils nen ganzer seperater Rechenr neben dran.
 
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Alexander2 schrieb:
Hab des aber nicht durchforstet
Hättest du mal!
"Cheat" hat da ungefähr die Bedeutung wie "Cheat Sheet".

Azghul0815 schrieb:
Einfach mal die Quellen lesen, anstatt sie blind in Frage zu stellen.
Ich stelle sie nicht "in Frage", aber es ist in deinen Quellen von Anticheats die Rede. Du sprichst aber nun von Cheats, und du meinst damit vermutlich keine "Cheat Sheets", sondern Aimbots, Wallhacks usw.

Und ich frage nach Quellen für deine Behauptung, dass sich diese (Gaming-)Cheats leicht in den Linux Kernel injizieren ließen.

Außerdem wäre es schön zu wissen, welche Distros du benutzt, wenn du "überall" Linux verwendest. Aber musst nicht drauf antworten, wenn dir die Frage zu toxisch sein sollte... :evillol:
 
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Alexander2 schrieb:
da hängt teils nen ganzer seperater Rechenr neben dran.
Krass. muss ich mal recherchieren.

gimmix schrieb:
Ich stelle sie nicht "in Frage", aber es ist in deinen Quellen von Anticheats die Rede. Du sprichst aber nun von Cheats, und du meinst damit vermutlich keine "Cheat Sheets", sondern Aimbots, Wallhacks usw.
Von was denn sonst...
Ist das nun ein Versuch dich hier rauszureden? in CS kann ich die CheatConsole auch aktivieren, wenn ich Serveradmin bin...das wird aber kaum auf einem CS2 Server funktionieren.

Und von welchen Cheats willst du den Reden? Trainer für unendliche Munition und co. beeinflusse ja direkt die Info die RAM liegt.

Und falls es aufgrund meiner unklaren Ausdrucksweise bei dir zur Verwirrung kam, tut es mir natürlich leid. Selbstverständlich geht es um Hacks wie Aimbots und co. Mir wäre allerdings auch kaum ein Spieler bekannt, der bei Valorant oder BF6 wegen einem "/console give me unlimited ammo" gebannt wurde.
Ergänzung ()

gimmix schrieb:
Ein Cheat Sheet (deutsch:

Spickzettel, Kurzreferenz oder Merkblatt) ist eine kompakte Übersicht, die wichtige Befehle, Tastaturkürzel, Funktionen oder Regeln zu einem spezifischen Thema (z.B. Programmiersprachen, Software) auf ein bis zwei Seiten zusammenfasst. Es dient dem schnellen Nachschlagen zur direkten Arbeitserleichterung.

Nur als Info; und Nein in dern Artikeln gehts net um Cheat Sheets und der Begriff Cheater wird im allg, im Gaming durchaus für Leute benützt die Cheats, aber auch Hacks nutzen während der Begriff Hacker im dem Kontext weniger zur Anwendung kommt, obwohl man eher von Hacks als von Cheats spricht
Ergänzung ()

gimmix schrieb:
Außerdem wäre es schön zu wissen, welche Distros du benutzt, wenn du "überall" Linux verwendest. Aber musst nicht drauf antworten, wenn dir die Frage zu toxisch sein sollte...
Ich hab Headless Debian 12 und 13 auf Servern im Einsatz, Fedora in versch, Versionen mal zum Testen (Nobara war die letzte), Manjaro Cinamon als Desktop auf nem MiniPC, Ubuntu Server aktuell als Docker Server und halt nen Proxmox Server der läuft ja auf Trixie.

EDIT:
@gimmix
Wenn du nach der ganzen Diskussion nun immer noch der Meinung bist, dass du die Spieleentwickler einfach nur "nen Haken" setzen müssen um das gleiche Sicherheitslevel bei Kernel-Anti-Cheats Massnahmen zu erreichen, dann ist das halt so. Mein Job ist es nicht von etwas zu überzeugen, von dem du anderer Meinung bist. In dem Fall:
Let's agree to disagree
und geniess den Feiertag.
 
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Du hast mich immer noch nicht verstanden!

Es geht mir nicht um Cheat-Sheets, den Begriff habe ich nur erwähnt, um klar zumachen, dass es in dem von @Alexander2 geposteten link nicht um Gaming-Cheats geht.

Deine Quellenangaben beziehen sich auf Anti-Cheats.
Jeder weiß, dass Anticheats auf Kernellevel nicht mit dem Linuxkernel gehen. Das ist ja der Grund, warum einige Spiele nicht bzw. nicht mehr auf Linux laufen.

Du redest aber davon, dass Cheats in Linux leicht in den Kernel zu implementieren seien, und da habe ich meine Zweifel, und da bleibst du die Quellenangaben schuldig.

Und wenn du so viele Linux-Maschinen laufen hast, wundert mich es ehrlich gesagt sehr, dass du so wirre Behauptungen über den Kernel tätigst, bzw. fadenscheinige Ausreden von Gamedevs nachplapperst, warum sie keine Linuxunterstützung wollen.
 
gimmix schrieb:
Jeder weiß, dass Anticheats auf Kernellevel nicht mit dem Linuxkernel gehen. Das ist ja der Grund, warum einige Spiele nicht bzw. nicht mehr auf Linux laufen.
Doch, die würden gehen nur durch den offenen Quellcode von Linux kann der Coder der die Hacks programmiert das ganze schneller und einfacher umgehen als bei Windows. Warum soll ich denn keinen Anticheat auf Kernel Ebene laufen lassen können?
Darum gehts die ganze Zeit.

Es gibt jeder Menge Software die auf Kernel Ebene unter Linux läuft...
Ergänzung ()

gimmix schrieb:
Und wenn du so viele Linux-Maschinen laufen hast, wundert mich es ehrlich gesagt sehr, dass du so wirre Behauptungen über den Kernel tätigst,
Ich frag mich eher woher du das wissen hast, dass AntiCheat nicht auf Kernel Ebene lauffähig wäre...
 
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Entweder reden wir aneinander vorbei und du checkst es genauso wenig.
gimmix schrieb:
Deine Quellenangaben beziehen sich auf Anti-Cheats.
Jeder weiß, dass Anticheats auf Kernellevel nicht mit dem Linuxkernel gehen.
Warum geht das nicht? Das ist deine Aussage?

Und meine Links beziehen sich klar auf die Implementierung von AntiCheat mechanismen auf Kernel Ebene und eben den GRUND warum es keinen Sinn macht in Linux
 
Ganz einfach: Weil der Linux-Kernel mit einem closed-source-anticheat-blob kein Linux-Kernel mehr wäre.
Und ein open-source-anticheat-blob per Definitionem sinnlos ist.

Und das ist nun wirklich keine neue Erkenntnis.
Wer sich für die Implementierung von Anticheat auf Kernellevel entscheidet, entscheidet sich dadurch gegen Linux!
 
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Gut, dann also doch aneinander vorbeigeredet. Weil ich hier halt nunmal auf technischer Sicht argumentiere mit Fakten und eben mit einer Grundsatzdiskussion. Insofern verbietet sich Linux ja selbst die Implementierung und wer die Games spielen will und keine/wenige Cheater im Spiel haben will KANN kein Linux nutzen. ;)
Frohes Fest
 
JustAnotherTux schrieb:
Es geht hier doch um gaming und da ist Linux schon lange besser als MacOS.
Es ging in meinem Kommentar aber nicht hauptsächlich um Gaming...
Wozu sollte ich mir Linux nur für Gaminginstallieren wenn der Rest von Linux für mich einfach keine Alternative ist.
Wobei Linux Gaming für mich auch noch nicht wirklich eine Alternative ist.
 
Shio schrieb:
Wozu sollte ich mir Linux nur für Gaminginstallieren wenn der Rest von Linux für mich einfach keine Alternative ist.
Warum ich nur Linux(mit Wayland) nutze und auch gerne auf manche Spiele verzichte:
  1. Kein Keylogging durch verseuchte Fenster möglich (nur das aktive Fenster bekommt Eingaben)
  2. Kein Überwachen durch Malware möglich, wann eine andere App etwas in die Zwischenablage speichert (z.B. zum gezielten lesen von Passwörtern)
  3. Kein Lesen von Speicher anderer Apps möglich (zumindest mit kernel.yama.ptrace_scope = 2 oder 3)
  4. Keine unerlaubten Screenshots durch Schadprogramme möglich
  5. Schöne Möglichkeiten für Containerisierung und Sandboxing
  6. SELinux/AppArmor bei Bedarf nutzbar
Bei Windows kann so ein Infostealer einfach ins System spaziert kommen, den Speicher von anderen Prozessen auslesen oder Keylogging machen und Passwörter klauen oder überwachen, wann welches Programm (z.B. der Passwortmanager) in die Zwischenablage schreibt und das schnell rauskopieren. Bei Windows besteht Sicherheit hauptsächlich aus dem Prinzip Hoffnung, dass keine Schadsoftware auf das System kommt. Aber: "Hauptsache, es läuft" :evillol:

Es war erst letztens der Fall, dass über Indie-Spiele solche Infostealer per Update verteilt wurden, und die haben es auf Windows sehr leicht: https://www.heise.de/news/FBI-sucht...Spiele-fuer-eigene-Ermittlungen-11211660.html

Wenn ich mir jetzt noch von einer Spielefirma ein Rootkit wegen Anti-Cheat installieren lassen würde, würde ich ja mein eigenes Sicherheitskonzept kaputt machen. Wer garantiert denn, dass nicht mal ein Spiele-Update von einem Spiel mit Kerneltreiber Malware beinhaltet? Am Ende ist das ein reines Glücksspiel und wenn das Ding direkt im Kernel läuft, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.
Deshalb: Hoffentlich kommt Kernel-Level-Anti-Cheat nie auf Linux und wenn, werde ich ganz sicher solche Spiele niemals nutzen. Das wäre sicherheitstechnisch wahnsinnig dumm!
 
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rollmoped schrieb:
Wer garantiert denn, dass nicht mal ein Spiele-Update von einem Spiel mit Kerneltreiber Malware beinhaltet?
Das gab es doch schon.
Ergänzung ()

Restart001 schrieb:
Erstmal update durchlaufen lassen ist schonmal garantiert :-) als wenss soweit ist start triggern und gleich zum Kaffee machen gehen oder ähnlich. Das dauert.
 
rollmoped schrieb:
Warum ich nur Linux(mit Wayland) nutze und auch gerne auf manche Spiele verzichte:
  1. Kein Keylogging durch verseuchte Fenster möglich (nur das aktive Fenster bekommt Eingaben)
  2. Kein Überwachen durch Malware möglich, wann eine andere App etwas in die Zwischenablage speichert (z.B. zum gezielten lesen von Passwörtern)
  3. Kein Lesen von Speicher anderer Apps möglich (zumindest mit kernel.yama.ptrace_scope = 2 oder 3)
  4. Keine unerlaubten Screenshots durch Schadprogramme möglich
  5. Schöne Möglichkeiten für Containerisierung und Sandboxing
  6. SELinux/AppArmor bei Bedarf nutzbar
Bei Windows kann so ein Infostealer einfach ins System spaziert kommen, den Speicher von anderen Prozessen auslesen oder Keylogging machen und Passwörter klauen oder überwachen, wann welches Programm (z.B. der Passwortmanager) in die Zwischenablage schreibt und das schnell rauskopieren. Bei Windows besteht Sicherheit hauptsächlich aus dem Prinzip Hoffnung, dass keine Schadsoftware auf das System kommt. Aber: "Hauptsache, es läuft" :evillol:
tbh, so paranoid bin ich noch nicht, dass ich überall Malware oder anderes sehe. Deshalb ist mir der Sicherheitsaspekt von Linux relativ egal.
Einfach keinen Kram runterladen der komisch ist. :heilig:

rollmoped schrieb:
Wenn ich mir jetzt noch von einer Spielefirma ein Rootkit wegen Anti-Cheat installieren lassen würde, würde ich ja mein eigenes Sicherheitskonzept kaputt machen.
Naja auf Windows kann man diese Spiele auch einfach ignorieren ;)
 
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Azghul0815 schrieb:
Das Übersteigt nun tatsächlich mein Coding und OS Knowledge. Aber schon heute scheinen ja schon unter Windows eben auch Kernel Cheats ausgehebelt zu werden. Wieso soll dass dann bei einem OpenSource Kernel schwerer
Es würde IMO keinen Unterschied machen, per Signatur Prüfung starten wir einfach nur unseren Kernel mit unserem Module (initramfs müsste dann auch mit signiert werden denke ich) also ist es schlicht nicht erlaubt einen modifizierten Kernel zu starten oder nicht erlaubte Module nachzuladen.
 
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