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NewsÜberführt: Amazon kauft seltene Bücher für KI-Training und zerstört sie
Also ich verstehe jetzt die Aufregung nicht. Was sollen die denn damit machen?
Für nen 5er wieder auf Ebay reinstellen? Das ist doch den Aufwand nicht wert. Vor allem nicht bei den Budgets, die die für den ganzen KI-Kram haben.
Natürlich ist das absurd. Aber das ist doch die kleinste Absurdität von allen Absurditäten in diesem ganzen KI-Hype.
Das ist ekelhaft. Diese Firmen sind sich wirklich für nichts zu schade.
Selbst wenn es Bücher sind, von denen es meherere Exemplare gibt, geht sowas gar nicht.
Allerdings würde ich denen sogar zutrauen, daß sie Einzelexemplare vernichten.
Fast könnte man denken, sie wollten alles gedruckte vernichten, nachdem sie es vorher gescannt haben.
Und je nach Stand in der künftigen Gesellschaft, wird entschieden wer was lesen darf. Dann, so scheint es wirklich, entscheiden Einzelunternehmen, was veröffentlicht wird.
Anstatt sich aufzuregen, besser was Unternehmen! Also, warum gründet ihr keine Gesellschaft oder Verein zur Rettung von Büchern? Achso, doch nicht so wichtig? Dann bitte weitergehen!
Wie wenn jemand auf der Straße stürzt. Ach, bestimmt nicht so schlimm, jemand anderen steht auch hier und der kümmert sich. Aber dennoch aufregen das keiner Hilft - KOPFSCHÜTTEL
Noch schlimmer, die würden bei einem Weiterverkauf gegen amerikanisches Recht verstossen - das ihnen zur Auflage gemacht hat, die Bücher nach dem Scannen zu vernichten! Ausserdem vernichten sie ja auch nicht die komplette Auflage des jeweiligen Buches sondern jeweils genau ein Exemplar. Es geht also auch kein, wie auch immer geartetes, Wissen unwiderbringlich verloren, weil weder das Originalmanuskript noch die restlichen Exemplare der jeweiligen Auflagen angetastet werden.
Die kritik an den K.I. Firmen ist völlig fehl am Platz, irgend ein Politiker hat das Urheberrecht so beschissen gemacht das man die Firmen dazu zwingt oder zumindest nötigt. Einfach bei denen Anklopfen die haben das verursacht.
Ergänzung ()
tiga05 schrieb:
Also ich verstehe jetzt die Aufregung nicht. Was sollen die denn damit machen?
Also im großen Stiel könnte Amazon die sicher wieder in den Versand als gebraucht oder sowas einfügen... das Ging schon nur gibts halt urteile / Gesetze die extrem bescheuert sind.
Die Tagesschau hatte darüber bzgl. Anthropic ja schon letzten Monat berichtet, vor allem hatten sie da einen deutschen Antiquitätenbuchhändler interviewt dessen ganze Sammlung von automatischen Bot Bestellungen leer gekauft wird, mit Versandadresse USA oder Kanada. Nach deutschem Recht ist diese Wissensvernichtung btw illegal, das erklärt die Tagesschau in ihrem Artikel auch - aber nach amerikanischem/kanadischen halt nicht.
Die Vernichtung der Bücher ist in Deutschland nicht illegal. Das steht so auch nicht in dem Link. Aus Sicht des Urheberrechts ist das Scannen der Bücher in Deutschland illegal. Da geht es aber um den Inhalt, nicht um das Buch als solches.
Die Vernichtung der Bücher selbst ist nicht illegal und ist auch nichts besonderes.
Nicht nur bei privaten Haushaltsauflösungen werden täglich größere Mengen an alten Büchern entsorgt, auch deutsche Bibliotheken machen das regelmäßig, wenn keine Nachfrage mehr besteht.
Jede KI-Firma zerstört für ihre Daten schonmal ein Buch ... das sind Summe also deutlich mehr als eins.
Was mich eher stört, ist die Wissenzentrierung an wenigen Orten. Wenn erst nennenswerte Teile der Bevölkerung nur noch KI nutzt, können die ihr Monopol dann langsam so richtig ausnutzen.
Ein Buch kann man zwar aufwendig fälschen, der KI vorgeben "schreibt nur negativ über xxxx" ist viel einfacher.
Es wird doch immer nur ein Buch gekauft und dann gescannt. Dass es dafür zerstört wird, ist doch nur wirtschaftlich. Sonst müssten die Seiten doch alle umgeblättert werden. So werden einfach auf der Seite mit dem Einband maschinell 5-10 mm abgeschnitten und danach geht es in den Scanner. Automatisiert. Wie sollte man es sonst bei hunderttausenden Büchern machen.
Bei uns in der Straße stehen - wie wahrscheinlich überall - ständig Kisten mit alten Büchern herum. Neulich Karl May Erstausgaben. So ein Buch kostet 10 € im Internet. Sowas zu verkaufen, ist viel zu viel Arbeit. Ein Regenschauer und die Kiste landet im Müll. Es gab mal kurz einen Laden, in dem man alte Bücher abgeben und das Stück für einen Euro kaufen konnte. Da gab es alles (etwas übertrieben gesagt, aber mehr als in den ganzen Buchläden zusammen). Wollte nur keiner. Und auch Bibliotheken bei großen Unternehmen oder Hochschulen werden doch immer mehr digitalisiert. Das meiste ließt doch sowieso niemand mehr. Dann besser abgespeichert, wo es keinen Platz mehr benötigt und von überall zugänglich ist.
PS: Wenn ich in der Arbeit ein Word Dokument öffne, erstellt mir die KI vorsorglich automatisch eine Zusammenfassung. Auch wenn es nur 5 Zeilen Text sind. Dafür zahlt mein Arbeitgeber ein paar Euro im Monat. Bei hunderten von Millionen Arbeitnehmern, die mit sowas beglückt werden, ob es sie effektiver macht oder nicht, gibt das schon gute Umsätze und die Rechenzentren laufen heiß. Dazu bleibt noch jeder Müll gespeichert in den Verläufen. Da braucht man sich nicht über Speicherbedarf wundern.
@random_sdg
Das Scannen von Büchern ist in Deutschland nicht pauschal illegal.
Beim Erwerb von Druckern, Scannern etc. bezahlt jeder sogar eine Pauschale für legale Kopien.
Auch wenn Autoren in ihren Druckerzeugnissen (Bücher, Skripte, ...arbeiten, etc.) darauf hinweisen, dass Kopien illegal oder verboten sind, spielt das keine Rolle. Es gibt klare legale Grenzen.
Nach deutschem Recht ist diese Wissensvernichtung btw illegal, das erklärt die Tagesschau in ihrem Artikel auch - aber nach amerikanischem/kanadischen halt nicht.
Es geht sogar noch eins weiter:
Nach der aktuellen auslegung des amerikanischen Urheberrechts MÜSSEN die Firmen die Bücher nach dem Scannen vernichten, damit sie die bücher nicht illegal vervielfältigen.
Dieser wichtige zusatz wird halt gerne verheimlicht bzw unterschlagen wenn mal wieder böse-ki-firmen Artikel in deutschland geschrieben werden.
Also im großen Stiel könnte Amazon die sicher wieder in den Versand als gebraucht oder sowas einfügen... das Ging schon nur gibts halt urteile / Gesetze die extrem bescheuert sind.
Die werden ja zerschnitten, damit die Seiten gescannt werden können. Verkaufen kann man sie danach nicht.
Aber man könnte das Gesetz so ändern, dass sie die Scans einem öffentlichen Archiv zuführen müssen. Das behält die Bücher dann so lange unter Verschluss, bis das Copyright ausläuft.
So ganz kann ich die Aufregung nicht verstehen, ich hab auch schon hunderte Bücher ins Altpapier geworfen, weil die niemand mehr haben will. Jeden Tag werden bei uns zigtausende Bücher entsorgt.
Hab auch einige Bücher weggeworfen, anstatt im Keller einzulagern. Nen Entrümpler täte auch nicht anderes.
Inhalte verbieten wäre was anderes. Hat ja nix damit zu tun, dass man 1984 nicht mehr lesen dürfte.
Ach da sind alle meine Büchet gelandet, die ich mit absoluter Sicherheit noch lesen wollte. Ja schade, kann man nichts machen. 🤷🏼♂️
Ja doch, auf dem Kindle lese ich tatsächlich ab und an noch (diesmal wirklich!).