News Übernahme: IBM will Red Hat für 34 Milliarden US-Dollar kaufen

Vitche

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#1
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#2
Großer Deal, aber ich weiß noch nicht genau was ich davon halten soll.

Ich bin gespannt wie IBM mit RHEL verfahren wird und was das für die durchaus sehr enge Zusammenarbeit mit dem Fedora Projekt bedeuten wird.

IBM könnte in der Linux Welt noch so einiges (mehr noch) bewegen.

Liebe Grüße
Sven
 
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#8
34 Milliarden ^^ Obwohl Hilmar Kopper würde jetzt vermutlich sagen "Peanuts !" :D
 
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#9
Die Angst ist berechtigt, was Lizenzmodelle angeht ist IBM kein Stück besser als Oracle und RedHat ist sehr eng mit der Linux Entwicklung verzahnt.
 

neofelis

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#10
Wenn sich Big Blue die Übernahme so teuer erkauft, wird das wohlüberlegt sein. Sprich es soll sich am Ende auszahlen und das investierte Geld kann ja nur vom Kunden kommen.

Auf der anderen Seite kassieren die Eigentümer von Red Hat eine so große 'Bestechungssumme', damit sie Ja zur Ehe sagen.

Da Red Hat vor der Übernahme gut funktioniert hat, sehe ich Marktkonzentrationen immer kritisch. Die Logik spricht gegen einen Kundennutzen. Für den Kunden ist eine größere Anzahl von Wettbewerbern am Markt immer besser.

Die Macher von Red Hat sollten das 'Bestechungsgeld' nehmen und direkt bzw. so bald es geht wieder einen Konkurrenten gründen. Das würde mir gefallen.
 
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#11
Wie gleich alle anfangen ihren Aluhelm auszupacken! Herrlich.

Wegen CentOS mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Es ist nicht so als würden sie etwas verbotenes oder etwas im Grau-Bereich machen. Das ist alles absolut legal und eine Abmahnung hätte überhaupt keine Gültigkeit.
Zumal wie bereits gesagt RedHat Entwickler aktiv und offen an CentOS mitarbeiten.

Linux ist und war im Enterprise Bereich immer stark vertreten und wird es wohl auch in Zukunft sein, zumal RedHat hier zu den führenden Unternehmen zählt.
Ich bin froh, dass der Aufkauf durch IBM erfolgt und nicht durch irgendwelche dubiosen chinesischen Firmen die am Ende nur daran interessiert sind Patente aufzukaufen um ihre Marktmacht zu stärken bzw. Technologien zu stehlen.

Während auch ich natürlich nicht über eine Glaskugel verfüge, so denke ich trotzdem das RedHat bei IBM in guten Händen ist.
Ich würde mir generell wünschen, dass Linux (bzw. GNU etc.) die Aufmerksamkeit bzw. Würdigung bekommt die es verdient. Viele sehen es als Nieschenprodukt, vergessen dabei aber wie viel es doch letzten Endes zur IT-Welt beigetragen hat und wie etabliert es in einigen Bereichen ist.

Da ich generell nicht zu den Verschwörungstheoretikern bzw. paranoiden Mitbürgern zähle, sehe ich diese Übernahme erstmal positiv. Die Zukunft wird zeigen was sich daraus ergibt.

Liebe Grüße
 
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#12
Früher war IBM ein Pionier der Hardware-Sparte, heute werden sie mehr und mehr zur "Software-Klitsche".
34 Mrd. und dann auch noch 2/3 über Kurswert. Das sieht sehr danach aus, dass IBM irgendwelche Schwergewichte der Tech-Szene um jeden Preis kaufen MUSS, um nicht in wenigen Jahren vom Markt zu verschwinden.
 

Fliz

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#13
Früher war IBM ein Pionier der Hardware-Sparte, heute werden sie mehr und mehr zur "Software-Klitsche".
34 Mrd. und dann auch noch 2/3 über Kurswert. Das sieht sehr danach aus, dass IBM irgendwelche Schwergewichte der Tech-Szene um jeden Preis kaufen MUSS, um nicht in wenigen Jahren vom Markt zu verschwinden.
Hehe genau das hab ich auch gedacht.. IBM lebt noch von der Vergangenheit, da kam schon lange nichts Neues mehr. Und das sie Lotus Notes am ausgestreckten Arm haben verhungern lassen, verzeihe ich denen nie..
 
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#14
IBM könnte in der Linux Welt noch so einiges (mehr noch) bewegen.
Wird aber wohl nicht passieren, weil man dafür ja Geld investieren muss was man kaum wieder zurück bekommt :/

Ich hoffe, dass es nicht passiert. Ich habe das Gefühl das Sachen wie Fedora einfach fallen gelassen werden oder nur nich wie die Stiefmutter behandelt werden.
 
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#15
Ich würde mir generell wünschen, dass Linux (bzw. GNU etc.) die Aufmerksamkeit bzw. Würdigung bekommt die es verdient. Viele sehen es als Nieschenprodukt, vergessen dabei aber wie viel es doch letzten Endes zur IT-Welt beigetragen hat und wie etabliert es in einigen Bereichen ist.
Bekommts doch. Linux läuft doch quasi überall in Recehnzentren, auf Servern, Embedded Geräten, etc. Das ist doch eine super Würdigung.
 

Eusterw

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#16
Red Hat, macht ja schon mehr als 500 Millionen Gewinn im Jahr. Hatte gar nicht auf dem Schirm, das die schon so gross geworden waren.

Krasse Sache...
 

DFFVB

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#17
Spannend und wegweisend. Man wird sehen was IBM daraus macht, entweder innovativ gut oder wie bei Oracle... Ich hoffe natürlich auf ersteres, dass MS gezwungen wird, den Öffnungskurs weiter zu fahren
 
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#18
für IBM sind das peanuts, und wenn man mal in die geschichte zurück schaut, wäre Microsoft nicht dort wo sie sind wenn es IBM nicht gegeben hätte. daher könnte das sicher ( im Profimarkt) durchaus Früchte tragen
 
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#19
Bekommts doch. Linux läuft doch quasi überall in Recehnzentren, auf Servern, Embedded Geräten, etc. Das ist doch eine super Würdigung.
Ich meine damit in der Gesamtbevölkerung und nicht in irgendwelchen Rechenzentren. Dass es dort weit verbreitet ist und dort einen hohen Stellenwert hat, habe ich bereits geschrieben.

Frag mal DAU0815 welche Erfahrungen er mit Linux basierten Systemen hat bzw. was er davon hält. Der wird noch nicht mal wissen, dass sein tolles Samsung BlingBling-Smartphone, welches er täglich nutzt, damit läuft. Windows kennt er aber sehr wohl.

Liebe Grüße
 
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#20
Früher war IBM ein Pionier der Hardware-Sparte, heute werden sie mehr und mehr zur "Software-Klitsche".
34 Mrd. und dann auch noch 2/3 über Kurswert. Das sieht sehr danach aus, dass IBM irgendwelche Schwergewichte der Tech-Szene um jeden Preis kaufen MUSS, um nicht in wenigen Jahren vom Markt zu verschwinden.
die Software machts halt aus. Starkes Hardware mit schlechter Software bringt nix... dafür gute Software mit schlechtem Hardware = bessere Ausschöpfung.
 
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