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Hallo zusammen,
passend zum heutigen ComputerBase-Artikel zur neuen UGREEN-FineTrack-Serie:
https://www.computerbase.de/artikel...g-alternative-android-ios-ersteindruck.97420/
hatte ich ebenfalls das Vergnügen, mir die neuen Tracker von UGREEN vorab etwas genauer anzuschauen und rund zwei Wochen im Alltag zu testen.
Ich habe mir dabei folgende Modelle angeschaut:
Wichtig vorab:
Das hier ist bewusst kein klassischer Langzeittest mit Laboranspruch. Dinge wie die beworbenen 5 bis 7 Jahre Akkulaufzeit kann ich aktuell logischerweise nicht seriös bewerten. Der Fokus liegt daher eher auf Einrichtung, Verarbeitung, Lieferumfang, Alltagseindruck, Signalton und den Unterschieden zum AirTag.
Google Find Hub beziehungsweise Android konnte ich mangels Android-Gerät nicht testen.
Disclaimer:
Die Geräte wurden mir von UGREEN vorab für den Test zur Verfügung gestellt. Vorgaben zum Inhalt oder zur Bewertung gab es nicht. Lediglich der Veröffentlichungszeitpunkt ab dem 25. Mai 2026 war durch das Embargo vorgegeben.
Die Modelle kurz zusammengefasst
UGREEN FineTrack 2
Was mir direkt positiv aufgefallen ist:
UGREEN legt bei den FineTrack-Modellen direkt sinnvolles Zubehör bei.
Beim FineTrack Mini 2 liegt eine Silikonhülle inklusive Schlüsselring bei. Das ist im Alltag praktisch, weil ein normaler AirTag ohne Zubehör erstmal einfach nur ein runder Tracker ist.
Der FineTrack 2 kommt ebenfalls direkt mit Schlaufe beziehungsweise Lanyard.
Beim FineTrack Duo gibt es:
Die Verpackungen wirken insgesamt ordentlich und sauber gemacht. Nicht übertrieben aufwendig, aber auch nicht billig.
FineTrack 2: Kugelform statt AirTag-Kopie
Der FineTrack 2 fällt direkt durch seine Kugelform auf. Mit 34 × 34 × 34 mm ist er nicht riesig, wirkt durch die Bauform aber deutlich voluminöser als ein flacher AirTag oder der FineTrack Mini 2.
Am klassischen Schlüsselbund sehe ich ihn daher nur bedingt. Für mich passt er eher an einen Rucksack, an eine Tasche oder in einen Koffer. Dort stört die Form weniger und der Tracker ist durch die Schlaufe direkt sinnvoll nutzbar.
Die Verarbeitung wirkt sauber und entspricht ziemlich dem Eindruck, den ich bisher auch von anderen UGREEN-Produkten hatte: funktional, ordentlich und ohne erkennbare grobe Schwächen beim ersten Auspacken.
Die fluoreszierenden Markierungen sind ein kleines Detail, können im Dunkeln aber praktisch sein, wenn der Tracker irgendwo in einer Tasche oder im Rucksack liegt.
FineTrack Mini 2 vs. AirTag
Den direkten Vergleich mit dem AirTag wollte ich unbedingt machen, weil das vermutlich eine der wichtigsten Fragen ist.
Der FineTrack Mini 2 ist im direkten Vergleich etwas grösser als ein AirTag der ersten Generation. Der Unterschied fällt auf, ist im Alltag aber nicht dramatisch.
Relevant ist dabei auch der Lieferumfang: Beim Mini 2 liegt bereits eine Silikonhülle mit Schlüsselring bei. Beim AirTag muss entsprechendes Zubehör separat gekauft werden. Dadurch relativiert sich der Grössenunterschied etwas, weil ein AirTag am Schlüsselbund in der Praxis ebenfalls meist in einer Hülle steckt.
Der AirTag bleibt insgesamt kompakter und minimalistischer. Der Mini 2 wirkt dafür direkt vollständiger als Paket.
Die Silikonhülle sitzt stramm und macht bisher einen langlebigen Eindruck.
FineTrack Duo: USB-C und Apple oder Google
Der FineTrack Duo ist innerhalb der Serie das flexibelste Modell, weil er laut Verpackung sowohl Apple Find My als auch Google Find Hub unterstützt. Beides funktioniert allerdings nicht parallel. Für den Wechsel zwischen den Netzwerken ist laut Verpackung ein Factory Reset notwendig.
Android beziehungsweise Google Find Hub konnte ich mangels Android-Gerät nicht testen.
Im Vergleich zu FineTrack 2 und Mini 2 wirkt der FineTrack Duo einfacher verarbeitet. Das Gehäuse besteht stärker aus Hartplastik und fühlt sich weniger robust an. Dafür ist er wiederaufladbar, nutzt USB-C und bringt Sticker sowie Schlaufen zur Befestigung mit.
Die kleine USB-C-Abdeckung sitzt allerdings nicht perfekt. Eine habe ich tatsächlich bereits verloren. Immerhin liegen mehrere Ersatzabdeckungen bei.
Eine zusätzliche Schutzhülle oder ein stabilerer Anhänger hätten dem Gesamtpaket trotzdem gutgetan.
Einrichtung in Apple „Wo ist?“
Die Einrichtung war bei allen drei Modellen erfreulich simpel.
Tracker aktivieren, über „Wo ist?“ hinzufügen, benennen, fertig.
Eine zusätzliche UGREEN-App brauchte ich unter Apple nicht. Das finde ich wichtig, weil genau dort günstige Tracker schnell unnötig kompliziert werden können.
Einmalige Screenshots reichen aus meiner Sicht, weil die Einrichtung bei allen drei Geräten praktisch identisch abläuft.
Was allerdings direkt auffällt:
Die Nahbereichssuche eines AirTags fehlt.
Man bekommt also:
Signalton, Reichweite und Alltag
Die Lautsprecher wirken bei FineTrack 2 und Mini 2 subjektiv ziemlich laut. Für Schlüsselbund, Tasche oder Rucksack reicht das problemlos.
Der FineTrack Duo ist hörbar leiser, aber immer noch ausreichend.
Im Alltag zeigt sich recht schnell: Wenn die Lieblingsjacke mal wieder versehentlich ganz hinten im Keller landet oder der Schlüssel irgendwo zwischen Taschen und Schuhen verschwindet, findet man die Sachen über den Signalton zuverlässig wieder.
Gleichzeitig merkt man aber auch:
Wenn man spät abends sucht oder möglichst leise bleiben möchte, ist ein sehr lauter Tracker plötzlich nicht mehr nur ein Vorteil.
Die Reichweite wirkte im Alltag ungefähr auf AirTag-Niveau. Sobald mehrere Wände oder Stahlbeton dazwischen lagen, war der direkte Bluetooth-Kontakt weg. Das Verhalten unterschied sich aber nicht wirklich von meinen vorhandenen AirTags.
Auch die Zurückgelassen-Warnungen funktionierten im Alltag ähnlich zuverlässig wie bei Apple.
Echte Unterschiede zwischen FineTrack 2 und Mini 2 habe ich abseits von Formfaktor und Zubehör im Alltag kaum bemerkt.
Mein Eindruck nach zwei Wochen
Positiv:
Gerade wenn der Schlüssel irgendwo zwischen Jacken oder Schuhen verschwunden ist, merkt man relativ schnell, wie praktisch die Richtungsanzeige der AirTags tatsächlich ist.
Am ehesten sehe ich den FineTrack Mini 2 als echte Alternative zum AirTag. Er kommt dem Apple-Ansatz am nächsten, bringt direkt Zubehör mit und bietet zusätzlich IP68-Schutz.
Beim FineTrack 2 fehlt mir persönlich aktuell etwas der klare Einsatzzweck. Robust wirkt er durchaus, aber am klassischen Schlüsselbund würde ich eher den Mini 2 bevorzugen.
Der FineTrack Duo bleibt konzeptionell spannend, vor allem wegen USB-C und der Kombination aus Apple und Google. Hier merkt man aber auch am stärksten, dass dafür Kompromisse bei Verarbeitung und Wasserschutz gemacht wurden.
Preislich wird am Ende vermutlich viel davon abhängen, wo UGREEN die Geräte wirklich positioniert.
passend zum heutigen ComputerBase-Artikel zur neuen UGREEN-FineTrack-Serie:
https://www.computerbase.de/artikel...g-alternative-android-ios-ersteindruck.97420/
hatte ich ebenfalls das Vergnügen, mir die neuen Tracker von UGREEN vorab etwas genauer anzuschauen und rund zwei Wochen im Alltag zu testen.
Ich habe mir dabei folgende Modelle angeschaut:
- UGREEN FineTrack 2
- UGREEN FineTrack Mini 2
- UGREEN FineTrack Duo
Wichtig vorab:
Das hier ist bewusst kein klassischer Langzeittest mit Laboranspruch. Dinge wie die beworbenen 5 bis 7 Jahre Akkulaufzeit kann ich aktuell logischerweise nicht seriös bewerten. Der Fokus liegt daher eher auf Einrichtung, Verarbeitung, Lieferumfang, Alltagseindruck, Signalton und den Unterschieden zum AirTag.
Google Find Hub beziehungsweise Android konnte ich mangels Android-Gerät nicht testen.
Disclaimer:
Die Geräte wurden mir von UGREEN vorab für den Test zur Verfügung gestellt. Vorgaben zum Inhalt oder zur Bewertung gab es nicht. Lediglich der Veröffentlichungszeitpunkt ab dem 25. Mai 2026 war durch das Embargo vorgegeben.
Die Modelle kurz zusammengefasst
UGREEN FineTrack 2
- Kugelform
- Apple Find My
- IP68
- Herstellerangabe: 5 bis 7 Jahre Laufzeit
- nicht wechselbare Batterie
- flacher/quadratischer Tracker
- Apple Find My
- IP68
- 4er-Pack
- Herstellerangabe: ebenfalls 5 bis 7 Jahre Laufzeit
- nicht wechselbare Batterie
- USB-C
- wiederaufladbar
- laut Verpackung Apple Find My und Google Find Hub
- keine Wasserresistenz angegeben
- laut Verpackung nicht gleichzeitig mit Apple und Google nutzbar
Was mir direkt positiv aufgefallen ist:
UGREEN legt bei den FineTrack-Modellen direkt sinnvolles Zubehör bei.
Beim FineTrack Mini 2 liegt eine Silikonhülle inklusive Schlüsselring bei. Das ist im Alltag praktisch, weil ein normaler AirTag ohne Zubehör erstmal einfach nur ein runder Tracker ist.
Der FineTrack 2 kommt ebenfalls direkt mit Schlaufe beziehungsweise Lanyard.
Beim FineTrack Duo gibt es:
- USB-C-Kabel
- Schlaufe
- kleine Sticker
- Abdeckung für den USB-C-Port
Die Verpackungen wirken insgesamt ordentlich und sauber gemacht. Nicht übertrieben aufwendig, aber auch nicht billig.
FineTrack 2: Kugelform statt AirTag-Kopie
Der FineTrack 2 fällt direkt durch seine Kugelform auf. Mit 34 × 34 × 34 mm ist er nicht riesig, wirkt durch die Bauform aber deutlich voluminöser als ein flacher AirTag oder der FineTrack Mini 2.
Am klassischen Schlüsselbund sehe ich ihn daher nur bedingt. Für mich passt er eher an einen Rucksack, an eine Tasche oder in einen Koffer. Dort stört die Form weniger und der Tracker ist durch die Schlaufe direkt sinnvoll nutzbar.
Die Verarbeitung wirkt sauber und entspricht ziemlich dem Eindruck, den ich bisher auch von anderen UGREEN-Produkten hatte: funktional, ordentlich und ohne erkennbare grobe Schwächen beim ersten Auspacken.
Die fluoreszierenden Markierungen sind ein kleines Detail, können im Dunkeln aber praktisch sein, wenn der Tracker irgendwo in einer Tasche oder im Rucksack liegt.
FineTrack Mini 2 vs. AirTag
Den direkten Vergleich mit dem AirTag wollte ich unbedingt machen, weil das vermutlich eine der wichtigsten Fragen ist.
Der FineTrack Mini 2 ist im direkten Vergleich etwas grösser als ein AirTag der ersten Generation. Der Unterschied fällt auf, ist im Alltag aber nicht dramatisch.
Relevant ist dabei auch der Lieferumfang: Beim Mini 2 liegt bereits eine Silikonhülle mit Schlüsselring bei. Beim AirTag muss entsprechendes Zubehör separat gekauft werden. Dadurch relativiert sich der Grössenunterschied etwas, weil ein AirTag am Schlüsselbund in der Praxis ebenfalls meist in einer Hülle steckt.
Der AirTag bleibt insgesamt kompakter und minimalistischer. Der Mini 2 wirkt dafür direkt vollständiger als Paket.
Die Silikonhülle sitzt stramm und macht bisher einen langlebigen Eindruck.
FineTrack Duo: USB-C und Apple oder Google
Der FineTrack Duo ist innerhalb der Serie das flexibelste Modell, weil er laut Verpackung sowohl Apple Find My als auch Google Find Hub unterstützt. Beides funktioniert allerdings nicht parallel. Für den Wechsel zwischen den Netzwerken ist laut Verpackung ein Factory Reset notwendig.
Android beziehungsweise Google Find Hub konnte ich mangels Android-Gerät nicht testen.
Im Vergleich zu FineTrack 2 und Mini 2 wirkt der FineTrack Duo einfacher verarbeitet. Das Gehäuse besteht stärker aus Hartplastik und fühlt sich weniger robust an. Dafür ist er wiederaufladbar, nutzt USB-C und bringt Sticker sowie Schlaufen zur Befestigung mit.
Die kleine USB-C-Abdeckung sitzt allerdings nicht perfekt. Eine habe ich tatsächlich bereits verloren. Immerhin liegen mehrere Ersatzabdeckungen bei.
Eine zusätzliche Schutzhülle oder ein stabilerer Anhänger hätten dem Gesamtpaket trotzdem gutgetan.
Einrichtung in Apple „Wo ist?“
Die Einrichtung war bei allen drei Modellen erfreulich simpel.
Tracker aktivieren, über „Wo ist?“ hinzufügen, benennen, fertig.
Eine zusätzliche UGREEN-App brauchte ich unter Apple nicht. Das finde ich wichtig, weil genau dort günstige Tracker schnell unnötig kompliziert werden können.
Einmalige Screenshots reichen aus meiner Sicht, weil die Einrichtung bei allen drei Geräten praktisch identisch abläuft.
Was allerdings direkt auffällt:
Die Nahbereichssuche eines AirTags fehlt.
Man bekommt also:
- keine Richtungsanzeige
- keine Distanzanzeige
- kein „hier entlang“
- Kartenposition
- allgemeine Nähe
- Signalton
Signalton, Reichweite und Alltag
Die Lautsprecher wirken bei FineTrack 2 und Mini 2 subjektiv ziemlich laut. Für Schlüsselbund, Tasche oder Rucksack reicht das problemlos.
Der FineTrack Duo ist hörbar leiser, aber immer noch ausreichend.
Im Alltag zeigt sich recht schnell: Wenn die Lieblingsjacke mal wieder versehentlich ganz hinten im Keller landet oder der Schlüssel irgendwo zwischen Taschen und Schuhen verschwindet, findet man die Sachen über den Signalton zuverlässig wieder.
Gleichzeitig merkt man aber auch:
Wenn man spät abends sucht oder möglichst leise bleiben möchte, ist ein sehr lauter Tracker plötzlich nicht mehr nur ein Vorteil.
Die Reichweite wirkte im Alltag ungefähr auf AirTag-Niveau. Sobald mehrere Wände oder Stahlbeton dazwischen lagen, war der direkte Bluetooth-Kontakt weg. Das Verhalten unterschied sich aber nicht wirklich von meinen vorhandenen AirTags.
Auch die Zurückgelassen-Warnungen funktionierten im Alltag ähnlich zuverlässig wie bei Apple.
Echte Unterschiede zwischen FineTrack 2 und Mini 2 habe ich abseits von Formfaktor und Zubehör im Alltag kaum bemerkt.
Mein Eindruck nach zwei Wochen
Positiv:
- sehr einfache Einrichtung
- kein zusätzlicher App-Zwang
- sinnvolles Zubehör
- ordentliche Lautsprecher
- IP68 bei FineTrack 2 und Mini 2
- Zurückgelassen-Warnungen funktionierten zuverlässig
- Mini 2 kommt dem klassischen AirTag-Konzept am nächsten
- keine Nahbereichssuche
- FineTrack Duo wirkt einfacher verarbeitet
- FineTrack Duo ohne ausgewiesene Wasserresistenz
- Batterien bei FineTrack 2 und Mini 2 nicht wechselbar
- Apple/Google beim FineTrack Duo offenbar nicht parallel nutzbar
Gerade wenn der Schlüssel irgendwo zwischen Jacken oder Schuhen verschwunden ist, merkt man relativ schnell, wie praktisch die Richtungsanzeige der AirTags tatsächlich ist.
Am ehesten sehe ich den FineTrack Mini 2 als echte Alternative zum AirTag. Er kommt dem Apple-Ansatz am nächsten, bringt direkt Zubehör mit und bietet zusätzlich IP68-Schutz.
Beim FineTrack 2 fehlt mir persönlich aktuell etwas der klare Einsatzzweck. Robust wirkt er durchaus, aber am klassischen Schlüsselbund würde ich eher den Mini 2 bevorzugen.
Der FineTrack Duo bleibt konzeptionell spannend, vor allem wegen USB-C und der Kombination aus Apple und Google. Hier merkt man aber auch am stärksten, dass dafür Kompromisse bei Verarbeitung und Wasserschutz gemacht wurden.
Preislich wird am Ende vermutlich viel davon abhängen, wo UGREEN die Geräte wirklich positioniert.
