Union möchte tägliche Höchstarbeitszeit kippen. 30,25-35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage attraktiv?

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Blood011 schrieb:
Das hält auch niemand auf dauer aus.
Zumal da eh nix mehr produktives raus kommt.
3 Tage 11-12H macht kein sinn.
Drei Tage am Stück z.B. Dienstag-Mittwoch-Donnerstag von 8-21 Uhr durchziehen halte ich auch für völlig unmöglich weil dann wäre man am letzten Tag vermutlich wirklich nur noch als Zombie anwesend.

Aber denke wenn man die Tage so legt das jeweils ein komplett freier Tag dazuwischen ist, und man bie 8-21 Uhr dann mindestens 75 Minuten Pause hat, die man sich passend legen kann, denke ich wäre das eigentlich recht gut machbar.

Wenn ich z.B. bei 35,25 Wochenstunden vergleiche:

Mo: 8-21 Uhr (mit 75min Pause)
Di: frei
Mi: 8-21 Uhr (mit 75min Pause)
Do: frei
Fr: 8-21 Uhr (mit 75min Pause)
Sa: frei
So: frei

vs.

Mo: 8-16 Uhr (mit 30min Pause)
Di: 8-16 Uhr (mit 30min Pause)
Mi: 8-16 Uhr (mit 30min Pause)
Do: 8-16 Uhr (mit 30min Pause)
Fr: 8-13:30 Uhr (mit 15min Pause)
Sa: frei
So: frei

Ich denke es kommt auch drauf an wo man wohnt. Wenn man in einer Grossstadt oder einen Ballungsaum wohnt, und dann um 16 Uhr Feierabend hat, und spätestens so gegen 16:45 Uhr in seiner Wohnung ist, kann man sich da schon noch eine schöne Freizeit machen.

Aber auf dem Dorf oder in einer Kleinstadt ist es eben ziemlich doof, weil dann sitzt man in seiner Wohnung und starrt die Wand an. Gut, im Sommer kann man schon noch an den Badesee. Aber sonst? Um dann noch einen Feierabendausflug zu machen ist es fast schon zu spät. Wenn man am nächsten Tag frei hätte wärs ja kein Problem,

Buttkiss schrieb:
Ich weiss ja nicht wie das bei dir ist, aber mein Biorhythmus stellt sich frühestens nach drei Tagen um. D.h. ich stehe in der Regel auch am Sonntag um sechs Uhr morgens auf obwohl ich im Dorf in einer Sackgasse wohne. Das mag zum Einen wohl am Alter und/oder auch an den Kindern liegen.
Das war bei mir nie so, denn ich schleppe ja schon immer aus de Arbeitswoche ein Schlafdefizit mit, bleibe Freitags und Samstag trotzdem länger wach, und dann hält mich Samstag und besonders Sonntags die Übermüdung im Bett.
Buttkiss schrieb:
So eine Änderung hätte für meine Arbeit keine Auswirkung. Ich muss auf die vereinbarten Stunden in meinem Arbeitsvertrag kommen, wann ich die abreiße ist vollkommen mir selbst überlassen.
Das Glück haben leider nur Wenige, denn viele haben ja wegen Öffnungszeiten feste Arbeitszeiten vorgegeben, und selbst wenn man Gleitzeit hat, kann man nur etwas seine Arbeitszeit anpassen, aber ist durch die Kernarbeitszeit an ein Grundgerüst gebunden, also alle fünf Tage an den Arbeitsplatz zu kommen.

Buttkiss schrieb:
Wenn sie solche Systeme allerdings umsetzen würden das Leute, auch noch wöchentlich wechselnd, mal da sind und dann wieder nicht, würde in fast allen Bereichen vollkommenes Chaos und Frustration entstehen da es die Kommunikation zwischen Firmen, AG und AN total stören würde.
Grundsätzlich wäre es natürlich auch möglich das die Mitarbeiter immer fest in der Montag-Mittwoch-Freitag Variante oder Dienstag-Donnerstag-Samstag Variante bleiben.

Aber das wäre dann etwas ungerecht da die meisten Leute vermutlich die Montag-Mittwoch-Freitag Variante bevorzugen würden, weil ein freier Samstag mehr wert ist.
 
_killy_ schrieb:
Wie gesagt, ich hätte die Regel so angepasst, dass die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit im Ø-Wert übers Jahr nicht 40 Stunden übersteigt.
Dann kann man es auch so lassen, wie es ist, denn aktuell gilt sowieso ein Durchschnitt von 8h täglich auf 6 Monate/24 Wochen (Paragraph 3 ArbZG).

Auch kann aktuell fast 3 Wochen ohne Ruhetag gearbeitet werden (betrifft natürlich keine klassischen Bürojobs, aber Schichtdienstleistende mit Wochenendarbeit).

Wenn das nicht ausreichend ist, dann liegt der Hase woanders im Pfeffer.
 
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Bei uns im ÖPNV sind z.b. 12 Tage Arbeit am Stück möglich. Allerdings nur wenn man vor und nach den 12 Tagen seine 48h Wochenruhezeit hatte. Auch sind lange Schichten nichts ungewöhnliches. Ich hatte schon mehrfach Wochen in denen ich 60h geschoben hatte.
 
Reglohln schrieb:
Auch kann aktuell fast 3 Wochen ohne Ruhetag gearbeitet werden (betrifft natürlich keine klassischen Bürojobs, aber Schichtdienstleistende mit Wochenendarbeit).
Das nützt zwar oft den Arbeitgebern, aber ist für die Arbeitnehmer eine totale Tortur und unattraktiv.

Die Arbeitnehmer möchten ja eher lieber mehr an einzelnen Arbeitstagen arbeiten, gerne auch über die derzeit erlaubten 10 Stunden hinaus, aber dafür mehr freie Tage.
 
Martyn schrieb:
Das nützt zwar oft den Arbeitgebern, aber ist für die Arbeitnehmer eine totale Tortur und unattraktiv.
Ok, aber was ist jetzt dein Punkt, den du gegenüber meinem Post machen möchtest?

Martyn schrieb:
Die Arbeitnehmer möchten ja eher lieber mehr an einzelnen Arbeitstagen arbeiten
Wenn ich nichts übersehen habe, gab es hier im Thread dazu keine Quelle. Reich' sie gern nach 👍🏻
 
h00bi schrieb:
Was allerdings schön wäre: Reisetage komplett korrekt abrechnen zu können.
Wenn ich morgens 3 Stunden zu einem Termin fahre und dort 4 Stunden vor Ort bin, muss ich zwingend eine (Hotel-)übernachtung einlegen. Nach Hause fahren darf ich nicht mehr, obwohl es mir deutlich lieber wäre.
Einfach den Zug nehmen, gg. 6-9 Uhr Anreise, 9-14 Uhr vor Ort (inkl. Mittag), 14-17 Uhr Abreise.
 
Reglohln schrieb:
Wenn ich nichts übersehen habe, gab es hier im Thread dazu keine Quelle. Reich' sie gern nach 👍🏻
Ich hab dafür keine offizielle Quelle, aber jedenfalls in meinem Umfeld ist es so, das die Leute lieber mehr freie Tage hätten und dafür bereit wären an drei oder vier Tagen über die erlaubten 10 Stunden hinaus zu arbeiten.
 
Nur geht es eben nicht immer darum was der AN will. Der Laden muss halt laufen und das geht ggf. nicht, wenn 2/5 = 40% der Belegschaft nicht da sind.

Die anderen können ja bei Auslastung nicht mehr arbeiten sondern nur länger, ergo steigen die Wartezeiten.
Und falls sie sich mehr Stress machen steigt die Fehlerquote und nach einigen Monaten gehen die gesundheitlichen Probleme los. Da hilft auch ein Tag Pause nicht.
 
@Martyn Das ist aber sehr individuell und in Industriebetrieben mit Schicht ist diese Diskussion sehr alt - da über Betriebsvereinbarungen vieles sowieso schon möglich ist. Allerdings will es in der Regel nicht die gesamte Belegschaft und ein Unternehmen kann die Schichtzeiten in der Regel nur für alle oder für niemanden anpassen.

Über die 4 Tage Woche wurde bei meinem Vater (schon lange im Ruhestand) schon vor 30 Jahren diskutiert. Das Unternehmen hätte mitgespielt (Freitag - Sonntag Fabrik still statt Sa-So, spart ein paar Kosten). Ein Teil der Belegschaft wollte das so (hauptsächlich auch Wochenpendler) und eine anderer Teil wollte es nicht (hauptsächlich vor Ort lebende mit Kindern, die lieber jeden Tag um 15 Uhr zu Hause sein wollten).

Das jetzt das Unternehmen allein sowas entscheiden können soll, finde ich einen Nachteil für Arbeitnehmer, denn über Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen ging das schon immer.
 
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crashbandicot schrieb:
, gg. 6-9 Uhr Anreise, 9-14 Uhr vor Ort (inkl. Mittag), 14-17 Uhr Abreise.
Hätte ich das meinem Chef vorgelegt, wäre ich am nächsten 1. beim Arbeitsamt gewesen.

6 Stunden Reisezeit bei 4,5 Stunden Arbeitszeit.
Wir haben die Reisezeit bezahlt bekommen.

Und die Arbeitsorte waren die deutschen Kraftwerke.
Da liegen viele nicht direkt an der Bahn, da fährst Du noch mal eine Stunde mit dem Bus ans Werk mit Wartezeit.

Man kann die Sache also nicht so pauschal betrachten.
Mehr als 11 Stunden Arbeitszeit geht selbst bei stupider Arbeit ohne Gebrauch des Kopfes nicht.

Ansonsten kommt da nur Murks raus.
Die Höchstzeiten haben schon ihre Berechtigung.

Sonst landen wir wieder im Manchester-Kapitalismus.
 
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wuselsurfer schrieb:
Sonst landen wir wieder im Manchester-Kapitalismus.

Noch schlimmer. Zu der Zeit gab es niemanden, der die Wohnortwahl auf Wärmepumpe oder Parkbank einschränkte.

Und gegen die Parkbank bei Minusgraden gewinnt selbst das choleraverseuchte Elendsviertel.
 
wuselsurfer schrieb:
Wir haben die Reisezeit bezahlt bekommen.
Wir auch. Und wenn der Kunde will, dass ich vor Ort bin, dann muss der Kunde auch die Reisezeit bezahlen. Oder der Projektleiter nimmt es auf sein Projekt, wenn das Budget es erlaubt. Meinem Chef ist es egal ob die Kosten intern (Projekt) oder extern (Kunde) verrechnet werden.

Wer die Party bestellt, muss sie auch bezahlen.
 
Martyn schrieb:
Die Vorstellung z.B. einen Tag 11 Stunden und dann am nächstn Tag wieder 8 Stunden und dann schon wieder 11 Stunden arbeiten zu müssen wäre schon ziemlich Horror.
Irgendwann lässt ja auch die Konzentration und Co. nach, ich war durch Unwetter mal unfreiwillig 23 h auf den Beinen: da ist man einfach eine wandelnde Leiche. Im Flugzeug bin ich auch nicht so richtig zur Ruhe gekommen, weil neben den starken Schneefällen auch noch das Gepäck zwischen Rom und Sardinien abhandengekommen war.
Am nächsten Morgen waren wir froh, dass wir dann nicht arbeiten konnten, weil Rom vergessen hatte, das Gepäck einzuladen.

Vor allem, wie sehen die Berufsgenossenschaften das? Die heulen doch wegen jedem Mist rum.
Ergänzung ()

Martyn schrieb:
Ich hab dafür keine offizielle Quelle, aber jedenfalls in meinem Umfeld ist es so, das die Leute lieber mehr freie Tage hätten und dafür bereit wären an drei oder vier Tagen über die erlaubten 10 Stunden hinaus zu arbeiten.
Glaube mir, 4 Tage und jedes Mal über 11 oder 12 h und du kotzt irgendwann ab: hört sich erstmal toll an, ist es aber nicht, weil die Freizeit, auch bei Hotelübernachtungen, massiv darunter leidet.
Da kannst du dann auch regelmäßig den Beifahrer spielen und offiziell nicht über deine 10 h kommen, es ist trotzdem nichts.
 
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Aber nach einem typischen 8-17 Uhr Arbeitstag ist die Freizeit auch weder Fisch noch Fleisch.

Da ist es dann in der Regel selbst wenn man auf direktem Weg zum Parkplatz geht und direkt heimfährt so 17:40 Uhr bis man zuhause ist. Bis man dann seine Freizeitkleidung angezogen und schnell was gegessen hat ist es ratzfatz 18:00 Uhr. Noch schnell am Smartphone und Notebook Social Media checken und es ist 18:30 Uhr.

Dann kann man zwar nicht: Im Supermarkt einkaufen, ins Solarium gehen, zu McDonalds oder BurgerKing aber das wars dann im Grunde eigentlich auch schon,

Für Badesee, Freibad oder Snowboarden ist es dann eigentlich eh schon zu spät. Kino und Sishalounge wären zwar noch drin, aber wenn man am nächsten Tag um 6:15 Uhr der Wecker klingelt weil man um 7:20 Uhr ins Auto steigen und am 8:00 Uhr am Arbeitsplatz sein muss ist das auch keine praktikable Idee.

Nach einem 8-21 Uhr Arbeitstag hingegen könnte man trotzdem noch so um 22:15 Uhr ins Kino oder um 23 Uhr in eine Sishalounge gehen, dann irgendwann so gegen 3 Uhr schlafen gehen und wenn der nächste Tag dann frei ist bis 11:30 Uhr ausschlafen. Dann erstmal bis etwa 14:00 Uhr brunchen und Social Media, dann vielleicht Supermarkteinkauf erledigen und so gegen 15:30 Uhr könnte man dann an den Badesee, ins Freibad oder zum Snowboarden gehen. Und dann um 23 Uhr schlafen gehen für den nächsten 8-21 Uhr Arbeitstag.
 
Martyn schrieb:
Und dann um 23 Uhr schlafen gehen für den nächsten 8-21 Uhr Arbeitstag.
Da kommt aber nichts brauchbares dabei raus.

Als Nachtmensch hab ich auch öfter mal einen 9 - 20 Uhr Tag im Kraftwerk hingelegt, statt im Hotel rumzulungern.
Da mußte man aber nach 19:00 Uhr alle zweimal gegenprüfen, damit alles stimmte in der Revisionsplanung.
Ein Tagmensch macht da schon viel früher Fehler.

Daß es Tag- und Nachtmenschen gibt, ist längst erwiesen.
Die einen können ab 07:00 Uhr klar denken (Tagmensch), die anderen ab 09:00 Uhr.
Dafür arbeitete der Nachtmensch viel länger fehlerfrei am Abend.

Nachtschicht (22:00 ... 06:00 Uhr) ist absolutes Gift für jeden Menschen und man gewöhnt sich auch nur ein bißchen dran.
Ich hab mal im 5-Schichtsystem in einer fast geschlossenen Halle gearbeitet, da wußte ich nicht mal, welcher Monat gerade war.
Es war ja auch immer Winter, jedenfalls lag überall Schnee (Zellulose) in der Papierfabrik.
 
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Die Höchstarbeitszeit zu erhöhen - davon halte ich nichts. Außerdem bedeutet das ja nicht automatisch, dass der AN sich dadurch regelmäßig einen Wochentag freinehmen kann bzw. ganze Tage abwesend sein darf. Glaubed kaum, dass das viele AG machen werden. Dort, wo die AG kein Problem damit haben, wird es ja jetzt schon praktiziert. Dafür braucht es dann keine neue Höchstarbeitszeit.

Was mir eher gefallen würde wäre eine Variante, wo der AG weiterhin maximal 8 Std. fordern, der AN hingegen freiwillig bis zur neu festgelegten Obergrenze aufstocken darf. Dann sollte der AN entscheiden dürfen, ob der Überschuss bis zur Obergrenze steuerfrei ausgezahlt oder anderweitig gewertet werden soll, wie z.B. Zeitkonto oder Entgeltumwandlung. Um AN seitigen Missbrauch zu hemmen (Stichwort: Low-Performer mit massenweise Überstunden) sollte jeglicher Überschuss, der überhalb der Obergrenze liegt, dann nur aufs Zeitkonto gutgeschrieben werden.
 
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Martyn schrieb:
Für Badesee, Freibad oder Snowboarden ist es dann eigentlich eh schon zu spät.
Zum Snowboarden ist ohne Flutlicht auch 15 Uhr Feierabend zu spät, weil der lift um 16 Uhr zu macht.

Wenn du einen fixen bis 17 Uhr job hast, dann lautet die Lösung hier doch eher Gleitzeitjob und nicht 11 Stunden an 3 Tagen.

Und vor allem solltest du die darin enthaltene 60 Minuten Pause effizienter verwenden.

Aber wir gesagt, wärst du in meiner Abteilung, würde ich dich das durchaus testen lassen, aber sobald deine Arbeitsleistung sinkt wäre das sofort wieder beendet.
 
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Martyn schrieb:
Aber auf dem Dorf oder in einer Kleinstadt ist es eben ziemlich doof, weil dann sitzt man in seiner Wohnung und starrt die Wand an.

Ja genau. Wir Dorfbewohner starren nur die Wand an.
 
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h00bi schrieb:
Zum Snowboarden ist ohne Flutlicht auch 15 Uhr Feierabend zu spät, weil der lift um 16 Uhr zu macht.
Snowboarden unter Flutlich macht eh am meisten Spass, einerseits mag ich das Ambiente, anderseits ist vorher eher die Zeit für Junge Familien mit kleineren Kindern und rüstige Senioren.

h00bi schrieb:
Und vor allem solltest du die darin enthaltene 60 Minuten Pause effizienter verwenden.
Üblich sind hier 45 Minuten bei Mo-Do 8-17 Uhr (zählen als 8,25 Stunden) und 30 Minuten Fr 8-14 Uh (zählen als 5,5 Stunden) und so ergeben sind die üblichen 38,5 Wochenstunden.

Und ich finde diese Pausenzeiten braucht es auch.

Diese "Trickersei" mit nur die minimalen 30 Minuten beanspruchen und dann ans Ende legen und quasi in der Pause heimgehen, hab ich schon gehört. Aber selbst wenn der Arbeitgeber das erlauben würde, dann finde ich das nicht machbar ohne das man den Arbeitgeber betrügt. Denn so lange kann einfach niemand ohne Pause durcharbeiten.

h00bi schrieb:
Wenn du einen fixen bis 17 Uhr job hast, dann lautet die Lösung hier doch eher Gleitzeitjob und nicht 11 Stunden an 3 Tagen.
Gleitzeit ist zwar schon nice, aber es gilt ja trotzdem noch die Kernarbeitszeit die man einhalten muss.

Klar könnte man wenn man will auch schon um 16 Uhr gehen und dafür entweder an einigen Tagen eher anfangen oder am Freitag länger bleiben. Aber das ist auch kein wirklicher Gamechanger.

Ist zwar insofern nice, das man ggf. mal einen Arzt- oder Zahnartztermin so legen kann das es nach 16 Uhr passt. Oder das man sich nicht rechtfertigen muss wenn man es mal nicht um 8 Uhr sondern erst etwas später schafft. Oder das wenn man mal früher wach wird weil man schlecht geschlafen hat sich schon um 7:15 Uhr einstempeln kann.

Aber mehr ist es dann auch nicht.
 
Martyn schrieb:
Diese "Trickersei" mit nur die minimalen 30 Minuten beanspruchen und dann ans Ende legen und quasi in der Pause heimgehen, hab ich schon gehört. Aber selbst wenn der Arbeitgeber das erlauben würde, dann finde ich das nicht machbar ohne das man den Arbeitgeber betrügt. Denn so lange kann einfach niemand ohne Pause durcharbeiten.
Arbeitszeitgesetz (ArbZG) § 4 Ruhepausen
Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen.

Wie im Elterngeld Thread. Jeder Deiner Beiträge sind Gefühle und Glauben, Fakten sind pöse...
Ich hab da beim lesen echt das Gefühl, dass da ein 16-jähriger schreibt der noch niemals gearbeitet hat oder jemand der bewusst trollt.
Martyn schrieb:
Üblich sind hier 45 Minuten bei Mo-Do 8-17 Uhr (zählen als 8,25 Stunden) und 30 Minuten Fr 8-14 Uh (zählen als 5,5 Stunden) und so ergeben sind die üblichen 38,5 Wochenstunden.
Sieht der Gesetzgeber anders...
Martyn schrieb:
Aber mehr ist es dann auch nicht.
Du hast keine Ahnung von Gleitzeit, aber wieder Gefühle...
 
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