Union möchte tägliche Höchstarbeitszeit kippen. 30,25-35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage attraktiv?

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wuselsurfer schrieb:
Schüler dürfen nur bis 20:00 Uhr beschäftigt werden mit ganz wenigen Ausnahmen.

Schon in den 12. und 13. Klassen der Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsfachschulen sind die Schüler eher 18 oder 19. Und in an den Berufsoberschulen eher so 19 bis 22. Für die gilt dann das Jugendarbeitsschutzgesetz eh nicht mehr.

Und ich glaub selbst bei den 16 jährigen und 17 jährigen Schülern wäre es kein wirkliches Problem.

Dort ( https://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/BJNR009650976.html ) steht ja bei §14 das Jugendliche ab 16 in der Gastronomie bis 22 Uhr und in mehrschichtigen Betrieben bis 23 Uhr arbeiten dürfen.

Erstmal könnte man damit argumentieren das ein Laden der mehrere unterschiedliche Arbeitszeitmodelle kennt auch ein mehrschichtiger Betrieb ist.

Zweitens selbst wenn es nicht offiziell erlaubt wäre, dann wäre es kein wirkliches Problem, wenn der Laden eh um 20 Uhr zusperrt.

Das es so spät nach Schliessung noch eine Kontrolle gibt ist doch wirklich extremst unwahrscheinlich. Und selbst wenn das passieren würde man man zu dem Schluss kommen sollte das es nicht erlaubt wäre, wäre es nur ein Minimalstverstoss den man sich ruhig leisten kann.

Und Schüler unter 16 sollten eh noch nicht arbeiten sondern sich lieber erstmal voll auf die Schule konzentrieren.
 
Martyn schrieb:
Zweitens selbst wenn es nicht offiziell erlaubt wäre, dann wäre es kein wirkliches Problem, wenn der Laden eh um 20 Uhr zusperrt.
Du warst lange nicht im Lenebsmittegeschäft, merkt man ganz deutlich.
Selbst in der tiefsten Provinz haben Lebensmittelgeschäfte bis 21:00 Uhr auf.

Martyn schrieb:
Das es so spät nach Schliessung noch eine Kontrolle gibt ist doch wirklich extremst unwahrscheinlich.
Tja, Du hast eben noch keine Kontrolle erlebt.

Martyn schrieb:
Und selbst wenn das passieren würde man man zu dem Schluss kommen sollte das es nicht erlaubt wäre, wäre es nur ein Minimalstverstoss den man sich ruhig leisten kann.
Oder man macht den Laden kurzerhand dicht.
Pech für den Franchisenehmer mit all seinen Mitarbeitern.

Martyn schrieb:
Und Schüler unter 16 sollten eh noch nicht arbeiten sondern sich lieber erstmal voll auf die Schule konzentrieren.
Deine Ansichten sind so was von wirr.

Ich habe mich so gefreut, wenn ich als Schüler mal etwas Geld verdient habe, um mir auch mal Unterhaltungselektronik oder etwas anderes leisten zu können und nicht immer den Eltern auf der Tasche gelegen habe.
 
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wuselsurfer schrieb:
Du warst lange nicht im Lenebsmittegeschäft, merkt man ganz deutlich.
Selbst in der tiefsten Provinz haben Lebensmittelgeschäfte bis 21:00 Uhr auf.
Ich weis das in anderen Bundesländern wie Thüringen oft sogar 22 Uhr üblich sind, aber in Bayern ist ja maximal 20 Uhr erlaubt: https://www.stmas.bayern.de/ladenschlussrecht/index.php

wuselsurfer schrieb:
Oder man macht den Laden kurzerhand dicht.
Pech für den Franchisenehmer mit all seinen Mitarbeitern.
Ach was, so schnell wird kein Laden geschlossen, dazu braucht es schon wirklich gravierende Verstösse entweder bei der Hygiene oder bei der Arbeitssicherheit.

Aber sowas wäre wirklich nur ein Minimalstverstoss.

wuselsurfer schrieb:
Ich habe mich so gefreut, wenn ich als Schüler mal etwas Geld verdient habe, um mir auch mal Unterhaltungselektronik oder etwas anderes leisten zu können und nicht immer den Eltern auf der Tasche gelegen habe.
Eigentlich sollten Eltern ihren Kindern ein vernünftiges Taschengeld zahlen und wenn sich Kinder oder Jugendliche unter 16 unbedingt was dazu verdienen wollen dann können sie sich ja in der Nachbarschaft irgendwem helfen oder vielleicht bei Vereinsveranstaltungen mithelfen. Aber gut finde ich das generell nicht.

Aber in einem Unternehmen für Tätigkeiten wo man die Leute zumindet ein bisschen einarbeiten muss, möchte man schon Leute die dann auch ein bisschen Länger dabei bleiben, und nicht nur ein paarmal kommen bis sie genug Taschengeld aufgestockt haben.

Und ausserdem dem gibt es für Jugendliche unter 16 soviele gesetzliche Einschränkungen das man sie ersten kaum sinnvoll einsetzen könnte. Zweitens hat es auch keine gute Aussenwirkung wenn man so junge Jugendliche als Mitarbeiter einsetzt.

Aber ab 16 finde ich schon okay, weil Jugendliche die nach der Mittleren Reife schon eine Ausbildung machen fangen ja oft auch schon mit 16 an. Und dann ist es auch voll okay wenn gleichaltrige Jugendliche die nach die Oberstufe machen an ein oder zwei Abenden mithelfen.
 
Martyn schrieb:
Das es so spät nach Schliessung noch eine Kontrolle gibt ist doch wirklich extremst unwahrscheinlich. Und selbst wenn das passieren würde man man zu dem Schluss kommen sollte das es nicht erlaubt wäre, wäre es nur ein Minimalstverstoss den man sich ruhig leisten kann.
Martyn schrieb:
Ach was, so schnell wird kein Laden geschlossen
Damit bekommt dein Threadtitel eine ziemlich ekelige Note.
Bitte lass solche Verharmlosungen doch sein. Soll das Aufruf zu Straftaten sein?
 
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Martyn schrieb:
Bayern ist nicht nur München und Nürnberg.
Was hat das ganze Geschreibsel jetzt mit dem Thema zu tun um welches es ging?
Es ging nicht drum wie ich ausm Kaff nach irgendwo in Bayern komme sondern zum Badesee oder Freibad und da sind und bleiben Deine 40 - 90 Minuten einfach Quatsch, aber danke für den Beweis, dass man aus der Provinz lange nach München braucht.
h00bi schrieb:
Hingegen MUSS er, wenn er beim Abstempeln aufgehalten wird und nach 6:01 ausstempelt, 30Min. "Pause machen". Und das finde ich eigentlich sehr nervig, schön wäre wenn dann nur die eine Minute verpufft statt gleich 30.
Kannste natürlich auch eine Zeitkorrektur machen (lassen) auf 5:58, aber gibt dann auch irgendwann Stunk für den zusätzlichen Aufwand.
Das ist echt nervig. Finde ich aber spannend, dass das so bei Dir ist. Ich kenne das seit 21 Jahren nur so, dass ich ab 6-9 Stunden 30 Minuten Pause machen muss. Wann ich die mache ist egal, ob nach 1 Stunde oder nach 8 ist egal. Das sollte auch im Rahmen des Gesetzes sein, ich war bisher nur bei großen Firmen und ich denke nicht, dass die da alle was ungesetzliches gemacht haben.
EDIT: Hab grad das Gesetz nochmal gelesen. Das sollte passen, da steht nirgends wann die Pause zu machen ist nur, dass man über 6 Stunden 30 Minuten machen muss.
Martyn schrieb:
6 Stunden ohne Pausen finde ich aber absolut nicht machbar, und ist eigentlich unfair gegenüber Kollegen mit längeren Arbeitszeiten die ihre Pausenzeiten ordentlich einpflegen.
Hast Du schon jemals in Deinem Leben gearbeitet? Man MUSS nicht 6 Stunden arbeiten und genau dann 30 Minuten Pause machen. Niemand hält Dich auf, dass auch schon nach 4 oder 3 Stunden zu tun.
 
FrankenDoM schrieb:
Hab grad das Gesetz nochmal gelesen. Das sollte passen, da steht nirgends wann die Pause zu machen ist nur, dass man über 6 Stunden 30 Minuten machen muss.
In meinem beschriebenen Szenario geht es um Feierabend nach 6 Stunden.
Pausen dürfen nicht am Anfang oder am Ende liegen. Sonst sind es per Definition keine Pausen mehr. Und wenn du nach 6:01 ausstempelst, dann wird dir die Pflichtpause eben abgezogen.
Wenn du danach nochmal weiter arbeitest, ist es vermutlich kein Problem.
Seit man am PC stempeln kann, ist das aber kein Thema mehr. Outlook Erinnerung 5min vorher: "Feierabend in 5!", 2 Min vorher -> "Ausstempeln!"
Betrifft aber (leider) nicht mich. Ich hab keine kurzen 6 Stunden Tage :heul:


Bei einem alten AG musste die 60 Min Pflichtpause zwischen 12 und 14 Uhr liegen (Arbeitsbeginn 8 Uhr, also spätestens nach 6 Stunden Pause beendet!). Hast du die Pause nach 14 Uhr angetreten, wurden 60 Min Pauschal abgezogen + die tatsächlich gestempelte Pause.
Einsicht ins Zeitmanagement gab es nicht, ich wurde dann irgendwann mal damit konfrontiert ich hätte über 40 Minusstunden.
War aber auch ein Bumsladen, der insolvent ging.
 
wuselsurfer schrieb:
Selbst in der tiefsten Provinz haben Lebensmittelgeschäfte bis 21:00 Uhr auf.
Und dann ist noch lange nicht Feierabend.
Dann wird noch geputzt, verfüllt etc.
 
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h00bi schrieb:
In meinem beschriebenen Szenario geht es um Feierabend nach 6 Stunden.
Pausen dürfen nicht am Anfang oder am Ende liegen. Sonst sind es per Definition keine Pausen mehr. Und wenn du nach 6:01 ausstempelst, dann wird dir die Pflichtpause eben abgezogen.
Mein Fehler. Sorry und danke fürs nochmal deutlicher erklären. Ist natürlich absolut richtig was Du schreibst bzw. bei uns ist es so, dass halt wenn ich nach 6:29 aus stemple ich 6 Stunden geschrieben bekomme.
 
wir nutzen ein Zeiterfassungssystem von Zeus, das hat eine Karenzzeit von 5 Minuten hinterlegt. Logge ich mich nach 06:01 Stunden aus, werden keine 30 min Pause abgezogen, ab 06:05 aber schon.
 
Als ich mal in nem großen Konzern gearbeitet hatte mit Stempeln per Chipkarte war das tatsächlich lästig. Egal ob man die Pause voll gemacht hat, automatischer Abzug... (Homeofficezeiten wurden hingegen in ein gesondertes System eingetragen "netto" - hier also flexibel über den Tag seine Arbeit verrichten können).

Aktuell habe ich das Modell "eingetragen wird, was eingetragen wird" - die beste Lösung mMn.
Klar muss ich dann halt drauf achten dass pro Tag nicht mehr als 10h im System ankommen (Reisezeit zum Kunden bspw. als Beifahrer nicht beachtet, dann kann es auch 13h+ sein).
Führt man halt ne "schwarze Liste" und trägt die Stunden an nem Samstag oder anderen Tag ein, wo man bspw. nur 8h macht und noch 2h "Puffer" hat.
Flexibilität ist Trumpf, da kann ich auch mal hier im Forum 10-15min rumpimmeln, um den Kopf frei zu bekommen o.Ä.

Was gesetzlich geregelt wird und was dann im realen Leben Praxis ist - kann sehr weit auseinander gehen ;)
Am Ende gilt, wo kein Kläger, da kein Richter.

Ich musste wegen Deadlines auch schon mal ca 60h in 5 Tagen für ne kleine Weile schrubben. Nicht schön, will ich nicht nochmal machen. War danach richtig körperlich und auch mental ausgelaugt. Hier Hut ab an alle, bei denen das schon fast Usus ist.

Zum Threadtitel: ich finde es aber durchaus attraktiv täglich seine 10h zu machen und Freitags dann potenziell "frei/weniger" zu haben. Wenn es die Arbeit halt erlaubt. Haste nen Termin/Meting kannste nicht sagen "hab schon 40h am Donnerstag voll", pech gehabt.
An Arbeit mangelt es (zumindest bei mir) nicht^^

Da ich sowieso eig. immer 45-50h habe, erachte ich das auch nicht als "viel".
Wenigstens werden Überstunden ausbezahlt/sind abfeierbar in Monaten/Wochen wo "weniger los ist":daumen:

MfG, R++
 
Martyn schrieb:
Und Schüler unter 16 sollten eh noch nicht arbeiten sondern sich lieber erstmal voll auf die Schule konzentrieren.
Dann geh doch mit gutem Beispiel voran, konzentriere Dich auf die Schule und komm wieder wenn sich Dein ersten Lehrjahr dem Ende neigt, dann wird das Geschreibsel vielleicht weniger wirr wenn man mal in der Materie selbst drin ist.
 
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Reglohln schrieb:
Damit bekommt dein Threadtitel eine ziemlich ekelige Note.
Bitte lass solche Verharmlosungen doch sein. Soll das Aufruf zu Straftaten sein?
Also mal ruhig!

16 / 17 Jährige die es freiwillig möchten länger bei bereichts geschlossenen Laden sagenhafte 30 Minuten länger arbeiten lassen als es das Jugendarbeitszeitenschutzgesetzt vorsieht sind wirklich eine absolute Bagatelle!

Würde ich au den gleichen Niveau sehen wie z.B. mit Tacho 45 durch eine Tempo 30 Zone zu fahren. Oder im Monat so 5-10 Songs aus Youtube Musicvideos extrahieren, auf SD Card übertragen und dann regelmässig im Auto hören.

Wer von euch sowas noch nie gemacht hat darf jetzt meinetwegen gerne Steine werfen.
 
Es ist das Eine persönlich etwas zu tun, was gegen Regeln oder Gesetze verstößt, etwas völlig anderes ist es gewerbs- und regelmäßig gegen Regeln des Jugendschutzes zu verstoßen.

Tempo 45 in einer Tempo 30-Zone, die mutmaßlich wegen besonders zu schützenden Personen, also im Umfeld von Schulen, Kindertagesstätten oder Seniorenheimen errichtet wurden, zu fahren ist zudem definitiv keine Bagatelle.
 
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Martyn schrieb:
Würde ich au den gleichen Niveau sehen wie z.B. mit Tacho 45 durch eine Tempo 30 Zone zu fahren.
Also 50% mehr, als die zugelassene Höchstgeschwindigkeit ist definitiv nicht ohne.

Martyn schrieb:
Wer von euch sowas noch nie gemacht hat darf jetzt meinetwegen gerne Steine werfen.
Das ist kein Argument. Das ist Whataboutism.
 
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Leute, mir kommt es eher so vor als würdet ihr mich kollektiv trollen, statt wie ihr behauptet ich euch.
 
Klar, wir trollen Dich...

Weil wir wohl älter als 13 sind und wissen, dass der Anhalteweg bei 30 und 45 sich um 22 Meter unterscheidet
oder
weil wir, obwohl wir es auch selbst mal falsch machen, trotzdem wissen, dass es dämlich ist?
 
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Martyn schrieb:
Nach einem 8-21 Uhr Arbeitstag
Du vergisst, das dein Körper in diesem Rhythmus ist und du den mit dem extrem langen ausschlafen durcheinander bringst.
Alles hinter mir, da von Montag bis Freitag auf Montage gewesen und am WE dann im Arsch.
Und dich möchte ich mal erleben, wenn du mehrere Monate einen 13 h Arbeitstag hast - viel Spaß dabei.
Was noch annehmbar war, waren zwei Wochen durcharbeiten und dann 9 Tage (Samstag zu Sonntag) frei.
Aber auch da habe ich es mit Überstunden nicht übertrieben.

Wie gesagt, habe da einiges durch und bin bis heute über die Erfahrungen froh.

FrankenDoM schrieb:
In 90 Minuten komm ich von Nürnberg bis nach München
Nicht zu jedem Dorf führt eine Autobahn

Martyn schrieb:
Das weis ich ehrlich gesagt nicht.
Einfach mal nachfragen ist nicht?
Und nebenbei: wie Alt bist du eigentlich 🫣

Martyn schrieb:
sollte für einen Teil der Mitarbeiter weiter funktionieren, denn man hat ja meistens für die Abende auch noch ein paar Schüler und Studenten und für die Samstage Junge Mütter die ohnehin die Samstage bevorzugen weil dann ihr Partner aufs Kind aufpassen kann im Pool
Großbetriebe mit wievielen Angestellten?
Und du glaubst, das die Mütter dann die kargen Stunden einfach so wegschmeißen?
 
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Warum haben so viele Leute einen so kranken Fetisch aus lange und viel arbeiten? Wenn ihr trotz gutem Gehalt das Geld nicht zum leben langt, dann schraubt euren Lebensstil doch etwas zurück?

Mir ist es auch hier in der Schweiz schleierhaft, wie es Leute trotz 6000-7000 Netto schaffen, dass am Ende des Geldes noch (zugenüge) Monat übrig ist... Selbst wenn ich eine Wohnung in Zürich hätte müsste ich viel Sch.... kaufen, um das Geld aufzubrauchen.

Also Leute ernsthaft, tut was für eure Gesundheit (und eurer Familie) und schraubt eure Stunden/Arbeitstage was runter.
 
Martyn schrieb:
Denn im Prinzip könnte da ja das System so ändern das die Fahrer nicht mehr an ihre Zugmaschiene gebunden sind, sondern einfach bei Schichtbeginn 3-4 Stunden ein eine Richtung fahren, dort dann ertmal Pause machen, denn ein Fahrzeug aus der Gegenrichtung übernehmen und dann ggf. und ab- und neu aufladen fahren und dann wieder an ihre Homebase zurückkommen.
Das gibt es schon lange - nennt sich Begegnungsverkehr.
Es geht um die absurd hohen, aber zulässigen Wochenarbeitszeiten.
Dazu kommt, dass, wenn ein Fahrer bei einem Kunden steht und warten muss, die Wartezeit unter bestimmten Umständen als Bereitschaftszeit gewertet werden kann. In der Zeit sitzt man auch in oder in der Nähe des Trucks, diese Zeit zählt nicht zur Arbeitszeit.

(Extrem)-Beispiel aus der Praxis:
4 Stunden Fahrt zur Ladestelle
45 Minuten Pause (zwingend)
4 Stunden warten bis zur Beladung (kommt öfter vor als man denkt) = u. U. keine Arbeitszeit
1 Stunde laden (machen die meisten selbst - also Arbeitszeit)
4 Stunden Fahrt zum Empfänger
1 Stunde warten bis zur Entladung (machen auch die meisten selbst - also wieder Arbeitszeit)
45 Minuten Pause
Bleiben noch 2 Stunden Lenkzeit bis zur vorgeschriebenen Tagesruhezeit

Was haben witr jetzt:
12 Stunden kombinierte Lenk- und Arbeitszeit
4 Stunden Warten
Macht gesamt 16 Stunden - und das ist nur ein Tag
 
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