Union möchte tägliche Höchstarbeitszeit kippen. 30,25-35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage attraktiv?

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Martyn schrieb:
[...] so ergeben sind die üblichen 38,5 Wochenstunden.
Wer kennt sie nicht, die "üblichen" 38,5 h Woche bei einer durchschnittlichen 40,2 h Woche (klick).

Aber ich kann's mir schon denken: du hast da einen anderen Eindruck.
 
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FrankenDoM schrieb:
Arbeitszeitgesetz (ArbZG) § 4 Ruhepausen
Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen.
Das ist ja nur das gesetzliche Minimum, ähnlich wie die 4 Wochen also 20 bzw. 24 Tage Mindesturlaubsanspruch. Aber üblich ist trotzdem mehr.

FrankenDoM schrieb:
Du hast keine Ahnung von Gleitzeit, aber wieder Gefühle...
Kenne Gleitzeit so, das es trotzdem eine obligatorische Kernarbeitszeit von Mo-Do 9-16 Uhr und Fr 9-13 Uhr gibt.

Man kann dann zwar frei seinen Arbeitsbeginn zwischen 7 Uhr und 9 Uhr legen und entscheiden ob man lieber alle Tage gleich lang arbeitet, weiter beim verkürzten Freitag bleibt, oder vielleicht sogar an zwei, drei Tagen nur die Kernarbeitszeit erfüllt und dafür an den zwei, drei anderen Tagen mehr arbeitet.

Aber wirklich früh gehen ode wirklich ausschlafen ist da ja trotzdem nicht drin.
 
Martyn schrieb:
Kenne Gleitzeit so,
Glaube ich nicht.

Martyn schrieb:
das es trotzdem eine obligatorische Kernarbeitszeit von Mo-Do 9-16 Uhr und Fr 9-13 Uhr gibt.
Ich hab das 10 Jahre lang anders erlebt.

Martyn schrieb:
Man kann dann zwar frei seinen Arbeitsbeginn zwischen 7 Uhr und 9 Uhr legen und entscheiden ob man lieber alle Tage gleich lang arbeitet, weiter beim verkürzten Freitag bleibt, oder vielleicht sogar an zwei, drei Tagen nur die Kernarbeitszeit erfüllt und dafür an den zwei, drei anderen Tagen mehr arbeitet.
Auch das war bei uns ganz anders.
Da gab es Monatskonten, die wenn möglich eingehalten werden sollten.

Martyn schrieb:
Aber wirklich früh gehen ode wirklich ausschlafen ist da ja trotzdem nicht drin.
Rechnen kannst Du auch nicht?

16:00 Uhr gehen ist nicht früh?
09:00 Uhr kommen ist nicht spät?

Scheinbar hast Du noch keine extreme Arbeitszeiten erlebt, sondern immer nur den gleichen, stupiden Bürotrott.
 
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wuselsurfer schrieb:
16:00 Uhr gehen ist nicht früh?
09:00 Uhr kommen ist nicht spät?

Natürlich ist 16 Uhr eine Stunde früher als 17 Uhr, und 9 Uhr eine Stunde später als 8 Uhr, das weis ich schon.

Aber es ist eben kein wirklicher Gamechanger.

Weil auch 16 Uhr ist schon zu spät um danach noch Snowboarden oder an den Badesee zu fahren, jedenfalls wenn der Arbeitsplatz nicht direkt in unmittelbarer Nachbarschaft ist. Und auch für einen einen Feierabendausflug in die nächste Grossstadt ist es schon zu spät.

Und auch Arbeitsbeginn 9:00 Uhr bedeutet das man seinen Wecker spätestens auf 7:15 Uhr stellen muss, das hat auch nichts mit ausschlafen zu tun. Entweder bis 0 Uhr etwas in der nächsten Grossstadt bleiben oder bis so 1:30 Uhr in der eigen Kleinstadt in der Sishalounge feiern, dann jeweils um ca. 2 Uhr nachhause kommen ist da trotzdem nicht drin.
 
wuselsurfer schrieb:
Ich hab das 10 Jahre lang anders erlebt.
Das mag sein, aber so ist es bei uns auch die Praxis
Dienstbeginn
0700-0900
Kernzeit
0900 - 1545
Ende Dienstzeit spät.
1715

Freitags identisch außer das Ende der Gleitzeit von 1230 bis 1430 ist.
 
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Martyn schrieb:
Aber es ist eben kein wirklicher Gamechanger.
Es geht auch nicht ums Spielen, sondern um Arbeitszeit.

Martyn schrieb:
Weil auch 16 Uhr ist schon zu spät um danach noch Snowboarden oder an den Badesee zu fahren, jedenfalls wenn der Arbeitsplatz nicht direkt in unmittelbarer Nachbarschaft ist.
Sorry, Käse.
Ich bin in 15 Minuten am Badesee in fast jeder größeren Stadt, wo es einen in der Umgebung gibt.
Und in der Sommerzeit bleibt man da bis 20:00 Uhr oder länger.

Martyn schrieb:
Und auch für einen einen Feierabendausflug in die nächste Grossstadt ist es schon zu spät.
Ich weiß nicht, was Du als "zu spät" empfindest, aber ich hab öfter mal einen Stadbummel von 17:00 bis 20:00 Uhr gemacht.

Martyn schrieb:
Und auch Arbeitsbeginn 9:00 Uhr bedeutet das man seinen Wecker spätestens auf 7:15 Uhr stellen muss,
Trödelst Du immer so lange morgens?

Martyn schrieb:
oder bis so 1:30 Uhr in der eigen Kleinstadt in der Sishalounge feiern, ...
Kennst Du keine anderen Freizeitbeschäftigungen?
 
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Fernab von Shishalounge, Burger King/McDonalds, Solarium oder Snowboarden (besonders relevant für die meisten Deutschen ..).

Gerade Familien/Eltern profitieren schon von 30min mehr Flexibilität. Das macht oft den Unterschied, ob man noch was Kochen kann, die Hausaufgaben kontrollieren kann oder noch den Kinderarzt erreicht. Oder ne Runde mit dem Hund oder Joggen.

Hat man noch das Privileg wie wir mit Home Office und Gleitzeit, ergeben sich sehr flexible Möglichkeiten.
Da kann man noch schnell 'ne Kuh umschubsen.

Und die Gleitzeit gibt es nicht. Es kommt auf die Branche an, es kommt auf die Größe des Unternehmens an. Weiterhin gibt es BVen, die den Rahmen vorgeben können und bei größeren Unternehmen sogar lokale BVen. Es werden Ampelphasen geregelt oder wie groß das Gleitzeitkonto anwachsen darf und auch Nulldurchgänge und deren Modalitäten. Und ganz zum Schluss kann auch die Führungskraft je nach Möglichkeiten individuelle Regelungen treffen.
 
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Martyn schrieb:
Kenne Gleitzeit so, das es trotzdem eine obligatorische Kernarbeitszeit von Mo-Do 9-16 Uhr und Fr 9-13 Uhr gibt.
Das ist ja schön das du das so kennst. Faktisch stimmt es sogar, bei der "einfachen" Gleitzeit gibt es Kernarbeitszeiten. Es gibt aber auch andere Formen von Gleitzeit bei der man seine Arbeitszeiten frei wählen kann.

Ich fange z.B. mal um 5 Uhr an und mache dann um 13:30 Feierabend.
Ich kann aber genauso erst um 11 Uhr Anfangen arbeite dann halt bis 19:30
Oder ich arbeite heute 10 Stunden und morgen dafür nur 6 Stunden
Oder ich mache einfach mal 3 Stunden Mittagspause
 
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Martyn schrieb:
Das ist ja nur das gesetzliche Minimum, ähnlich wie die 4 Wochen also 20 bzw. 24 Tage Mindesturlaubsanspruch. Aber üblich ist trotzdem mehr.
Es ist also üblich bei Dir, dass Arbeitgeber gegen geltende Gesetze verstoßen... spannend...
Klar dürfen die auch 2 Stunden Pause einräumen, aber kein Arbeitnehmer (*) MUSS auch nur eine Minute Pause machen wenn er maximal 6 Stunden arbeitet.

* Es gibt jedoch Ausnahmen: Dazu zählen unter anderem Jugendliche, Rufbereitschaft, Teilzeitkräfte sowie Personen in leitenden Positionen, in der Gastronomie oder im Gesundheitswesen. Sowohl Arbeitgeber:innen als auch Arbeitnehmer:innen sind zur Einhaltung der Pausenregelung gesetzlich verpflichtet.
Martyn schrieb:
Kenne Gleitzeit so
Ich zum Glück seit über 20 Jahren nicht.
 
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wuselsurfer schrieb:
Ich bin in 15 Minuten am Badesee in fast jeder größeren Stadt, wo es einen in der Umgebung gibt.
Hier sind es in die nächstengrösseren und wirklich attraktiveren Städte schon eher 40-90 Minuten Fahrzeit.


wuselsurfer schrieb:
Und in der Sommerzeit bleibt man da bis 20:00 Uhr oder länger.
Die beste Zeit ist hier aber erfahrungsmemäss so 16 bis 19 Uhr.

Vor 16 Uhr ist eher die Zeit der Kleinkindfamilien und Senioren, aber nach 19 Uhr ist auch nicht mehr viel los, da kommen dann eher die Tankstellenalkoholiker.

wuselsurfer schrieb:
Trödelst Du immer so lange morgens?
So 65 Minuten von 6:15 bis 7:20 oder 7:15 bis 8:20 sind schnell rum.

Duschen, anziehen, heisse Schokolade machen, ein bisschen Social Media und Nachrichten am Notebook checken, kurz auf Toilette gehen, Haare stylen, noch kurz einen doppelten Espresse an der am Vollaumaten machen, beide Tasen spülen, und dann ist die Zeit schon rum.

Und 7:20 Uhr muss man dann ja schon für 8 Uhr Arbeitsbeginn bzw. 8:20 Uhr für 9 Uhr Arbeitsbeginn aus dem Haus.
 
Passt die Freizeit eines 20-jährigen (mal so wild getippt) nicht eher ins Freizeit-Forum anstatt ins PuG? Ich vermisse hier irgendwie etwas Inhalt ..
 
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Die sollen bevor sie sowas vom Stapel lassen erst mal die Arbeitszeiten in der Logistik nach unten korrigieren... dort sind 58 und mehr Stunden immer noch legal... ARV1 etc. lassen grüssen. Aber da wird wie immer nix gemacht, Hauptsache den Leuten im Büro und der Produktion gehts gut...
 
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In der Logistik sind 8 oder 10 Stunden am Tag eine Lachnummer. Vorgeschrieben ist die Pause von 11 Stunden, kann dreimal pro Woche auf 9 Stunden verringert werden. Vorgeschrieben ist die Lenkzeit von max. 9 Stunden am Tag, kann ebenfalls zweimal pro Woche auf 10 Stunden verlängert werden. Nimmt man nur die max. Lenkzeit ist man schon bei 47 Stunden/Woche. Dazu noch andere Arbeiten wie Laden/Entladen und man hat nullkommanix 55-60 Stunden/Woche auf der Uhr. Also nicht jammern, wenn statt 7,5 jetzt vllt. 9 Stunden gearbeitet werden soll.
 
Das kann ich nicht beurteilen, ich würde natürlich den LKW-Fahrern bessere Arbeitsbedingungen gönnen, aber leider scheinen es die Leute mitzumachen.

Denn im Prinzip könnte da ja das System so ändern das die Fahrer nicht mehr an ihre Zugmaschiene gebunden sind, sondern einfach bei Schichtbeginn 3-4 Stunden ein eine Richtung fahren, dort dann ertmal Pause machen, denn ein Fahrzeug aus der Gegenrichtung übernehmen und dann ggf. und ab- und neu aufladen fahren und dann wieder an ihre Homebase zurückkommen.

Aber gerade da denke ich ist eine Arbeitszeitbegrenzung eher negativ.

Ich denke viele Fahrer würden lieber mal einen Tag 10:25h Lenkzeit fahren und danach zwei volle Tage bei ihrer Familie zuhause sein.

Die 9h Lenkzeit einhalten, dann so 75km von ihrer Familie entfernt 9h in der Fahrerkabine wo man vermutlich eh nicht so gut schlafen kann wie im eigenen Bett, dann die verbleibenden 1 1/2 Stunden fahren und dann nur noch effektiv eineinhalb Tage bei der Familie zuhause sein ist sicher auch nicht geade vorteilhaft.

Klar muss man auch an die Verkehrssicherheit denken, und über 10 Stunden Lenkzeit sind wahrscheinlich wirklich grenzwertig. Anderseits ist aber wohl auch schlafen in der Fahrerkabine an einen LKW-Parkplatz in Autobahnnähe mit entsprechendem Lärm auch nicht wirklich erholsam. Ob das dann wirklich für die Verkehrssicherheit besser ist?
 
douggy schrieb:
Passt die Freizeit eines 20-jährigen (mal so wild getippt) nicht eher ins Freizeit-Forum anstatt ins PuG? Ich vermisse hier irgendwie etwas Inhalt ..
Dafür bekommen wir doch sehr viel Phantasie und Realsatire... Die letzten beiden Beiträge von @Martyn sind doch wieder köstlich und so fernab der echten Welt da draußen.

90 Minuten bis zum nächsten See... In 90 Minuten komm ich von Nürnberg bis nach München, also durch ca. halb Bayern. So viel Blödsinn ist echt hart zu ertragen...
 
Martyn schrieb:
Kenne Gleitzeit so, das es trotzdem eine obligatorische Kernarbeitszeit von Mo-Do 9-16 Uhr und Fr 9-13 Uhr gibt.
So ungefähr ist das bei uns (ÖD Land Berlin). Mo-Do 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Fr 9:00 Uhr - 13:00 Uhr ist Kernarbeitszeit. Meine Frau dagegen ist bei einem Landkreis im Land Brandenburg und hat gar keine Kernzeit.
 
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FrankenDoM schrieb:
Dafür bekommen wir doch sehr viel Phantasie und Realsatire... Die letzten beiden Beiträge von @Martyn sind doch wieder köstlich und so fernab der echten Welt da draußen.

90 Minuten bis zum nächsten See... In 90 Minuten komm ich von Nürnberg bis nach München, also durch ca. halb Bayern. So viel Blödsinn ist echt hart zu ertragen...

Bayern ist nicht nur München und Nürnberg.

Von München und Augsbürger über Ingolstadt und Regensburg nach Nürberg und dann etweder über Bamberg nach Erfurt oder Würzburg nach Frankfurt und Mainz ist ja auch die Hauptmagistrale.

Aber nehmen wir mal 94065 Waldkirchen als Referenz, dann braucht man mit dem Auto (von ÖPNV will ich mal garnicht reden:

ca. 40 Minuten nach Passau
ca. 50 Minuten nach Deggendorf
ca. 60 Minuten nach Regen oder Vimperk
ca. 70 Minuten nach Straubing oder Prachatice
ca. 80 Minuten nach Linz oder Straconice
ca. 90 Minuten nach Regensburg, Landshut oder Braunau am Inn

München und Nürnberg sind da eine halbe Weltreise mit jeweils merklich über zwei Stunden. Mit dem ÖPNV eher dreieinhalb Stunden.
 
FrankenDoM schrieb:
MUSS auch nur eine Minute Pause machen wenn er maximal 6 Stunden arbeitet.
Hingegen MUSS er, wenn er beim Abstempeln aufgehalten wird und nach 6:01 ausstempelt, 30Min. "Pause machen". Und das finde ich eigentlich sehr nervig, schön wäre wenn dann nur die eine Minute verpufft statt gleich 30.
Kannste natürlich auch eine Zeitkorrektur machen (lassen) auf 5:58, aber gibt dann auch irgendwann Stunk für den zusätzlichen Aufwand.
Ergänzung ()

Martyn schrieb:
Anderseits wäre es aber durchaus attraktiv z.B. an drei nicht zusammenhängen Tagen 33 oder 35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage zu reissen. Also zum Beispiel
Erlaubt dein AG das denn nur wegen der aktuellen Gesetzeslage nicht?
 
h00bi schrieb:
Erlaubt dein AG das denn nur wegen der aktuellen Gesetzeslage nicht?
Das weis ich ehrlich gesagt nicht.

Aber es soll ja auch nicht nur um nicht gehen. Und ich wenn ich da vorallem an den Einzelhandel denke der in Bayern oft 8:00 - 20:00 Uhr geöffnet hat weil das Ladenschlussgesetz ja eh keine längere Öffnungszeiten erlaubt, wäre es schon ganz praktisch wenn ein Grossteil der Belegschaft drei Tage also Mo-Mi-Fr oder Di-Do-Sa oder vielleicht auch wechselnd die 8:00 bis 20:30 (es muss ja nach Ladenschluss oft noch ein bisschen aufgeräumt und die Kassen abgerechnet werden arbeiten würden.

Natürlich sollte niemand dazu gezwungen werden.

Fünf Tage von 8:00 bis 16:30 oder vier Tage von 8:00 bis 17:00 und ein Tag 8:00 bis 14:00 sollte für einen Teil der Mitarbeiter weiter funktionieren, denn man hat ja meistens für die Abende auch noch ein paar Schüler und Studenten und für die Samstage Junge Mütter die ohnehin die Samstage bevorzugen weil dann ihr Partner aufs Kind aufpassen kann im Pool.

Aber alle Vollzeitkräfte nur Fünf Tage von 8:00 bis 16:30 oder vier Tage von 8:00 bis 17:00 und ein Tag 8:00 bis 14:00 funktioniert eben auch schlecht weil so gross ist der Pool an Schülern, Studenden und Jungen Müttern dann auch wieder nicht. Ausserdem braucht es schon auch an den Abenden immer noch ein paar erfahrenere Kräfte und nicht nur Aushilfen.

h00bi schrieb:
Hingegen MUSS er, wenn er beim Abstempeln aufgehalten wird und nach 6:01 ausstempelt, 30Min. "Pause machen". Und das finde ich eigentlich sehr nervig, schön wäre wenn dann nur die eine Minute verpufft statt gleich 30.
Kannste natürlich auch eine Zeitkorrektur machen (lassen) auf 5:58, aber gibt dann auch irgendwann Stunk für den zusätzlichen Aufwand.
6 Stunden ohne Pausen finde ich aber absolut nicht machbar, und ist eigentlich unfair gegenüber Kollegen mit längeren Arbeitszeiten die ihre Pausenzeiten ordentlich einpflegen.

Das Limit bei ohne Pause würde ich eher bei so 4 Stunden sehen. Und auch dann nur wenn es nicht jeden Tag ist sondern eher so zwei oder drei Tage die Woche.

Zum Beispiel als Junge Mutter sein Kind um 8 Uhr in die Kita bringen und um 13 Uhr abholen und dann an drei Tagen in der Woche noch von 8:30 bis 12:30 Uhr dann 4 Stunden ohne Pause durchziehen.

Oder als Schüler oder Student an zwei Wochentagen in einem Supermarkt von 16:30 bis 20:30 Uhr zwei Abendschichten übernehmen.

Ansonsten würde ich sagen:

4 bis 5,5 Stunden: Mindestens 20 Minuten Pause
5,5 bis 7 Stunden: Mindestens 30 Minuten Pause
7 bis 8,5 Stunden: Mindestens 45 Minuten Pause
8,5 bis 10 Stunden: Mindestens 60 Minuten Pause
10 bis 11,5 Stunden: Mindestens 75 Minuten Pause
11,5 bis 13 Stunden: Mindestens 90 Minuten Pause

13 Stunden sehe ich zugleich aber als das allerhöchste Maximum an. Und nur dann wenn der nächste Tag komplett frei ist.

So könnte man dann bei drei Arbeitstagen also z.B Mo-Mi-Fr oder Di-Do-Sa in Branchen wo es keine Ladenöffnungszeiten gibt und auch keine Nachtschicht nötig ist wie z.B. in der Gastronomie auf bis zu 39 Wochenstunden kommen wenn man dann z.B. von 8:00 bis 22:30 Uhr Dienst schiebt.

Wo es Ladenöffnungszeiten gibt (Handel) oder wo man ohnehin eine Nachtschicht braucht (IT, Kraftwerke, Krankenhäuser, Plegeeinrichtungen etc.) wären ohnehin maximal 8:00 bis 20:30 Uhr bzw. 8:00 bis 20:00 sinnvoll.
 
Martyn schrieb:
Oder als Schüler oder Student an zwei Wochentagen in einem Supermarkt von 16:30 bis 20:30 Uhr zwei Abendschichten übernehmen.
Schüler dürfen nur bis 20:00 Uhr beschäftigt werden mit ganz wenigen Ausnahmen.

Martyn schrieb:
Ansonsten würde ich sagen:

4 bis 5,5 Stunden: Mindestens 20 Minuten Pause
5,5 bis 7 Stunden: Mindestens 30 Minuten Pause
7 bis 8,5 Stunden: Mindestens 45 Minuten Pause
8,5 bis 10 Stunden: Mindestens 60 Minuten Pause
10 bis 11,5 Stunden: Mindestens 75 Minuten Pause
11,5 bis 13 Stunden: Mindestens 90 Minuten Pause

13 Stunden sehe ich zugleich aber als das allerhöchste Maximum an. Und nur dann wenn der nächste Tag komplett frei ist.
Völliger Firlefanz, was Du hier vorschlägst und absolut realitätsfern.

Gesetzlich festlegen läßt sich so ein Durcheinander erst recht nicht.
Von der komplett nicht nachvollziehbaren Abrechnung will ich gar nicht erst anfangen.

So etwas kommt fast immer von Leuten, die noch nie Nachtschicht oder Montage gemacht haben ... .
 
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