Union möchte tägliche Höchstarbeitszeit kippen. 30,25-35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage attraktiv?

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andi_sco schrieb:
Nicht zu jedem Dorf führt eine Autobahn
Das hab ich auch nirgends geschrieben und war auch nicht das Thema. Das Thema war, dass man min. 40-90 Minuten braucht um an einen See oder in ein Freibad zu kommen und darauf habe ich geantwortet, dass man in der Zeit auch durch halb Bayern kommt. Möglicherweise mag das komplett vereinzelt irgendwo stimmen mit den Badeorten, aber die Regel ist das sicherlich nicht, falls es sowas überhaupt gibt in Bayern auf welches sich der Kollege immer bezieht.
 
Tici schrieb:
Warum haben so viele Leute einen so kranken Fetisch aus lange und viel arbeiten?
Ich sage es mal so: in jungen Jahren kannst du etwas für später arbeiten.
Sprich mehr sparen oder dir etwas mehr leisten, was in späteren Jahren vllt nicht mehr so wichtig ist. Und nicht jeder geht mit dem Durchschnittslohn nach Hause. Da kann ein "aufstocken" schon gut sein und nein, nicht jeder verlässt gleich sein Dorf um in die große, weite Welt zu ziehen.
 
@andi_sco Ja, keine Frage. Meine Aussage bezieht sich auf diejenigen, die schon überdurchschnittlich verdienen und's Geld trotzdem vorne und hinten reicht. Irgendwas läuft da falsch. Und insbesondere die aufm Dorf haben es (trotz oftmals niedrigeren Lohn) besser. Wenn meine Eltern z.B. was am Haus machen müssen, kennt man immer jemanden der einen kennt der wiederum einen kennt. Dann wirds stattt mehrere Tausend eher Materialkosten + Grillabend und man hilft dem bei der nächsten Gelegenheit.

Und man kann auch normal arbeiten, sparen und trotzdem was erleben, wenn man die Ausgaben halbwegs optimiert. Das geht ja heutzutage durch die grosse Verfügbarkeit von Informationen, Amazon und co. so einfach wie nie.
 
Dann kommt halt die Ausrede, das man ja was erleben muss und deswegen muss man wegfliegen etc.
Warum ich zuletzt Polen und Dänemark besucht hatte? Weil ich da zeitlich ungebunden bin und noch nie in Polen war und Dänemark auch schon 30 Jahre her ist🤷
Hört sich halt nicht so hipp an, wie ein Kurzurlaub in New York.
 
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andi_sco schrieb:
Du vergisst, das dein Körper in diesem Rhythmus ist und du den mit dem extrem langen ausschlafen durcheinander bringst.
Alles hinter mir, da von Montag bis Freitag auf Montage gewesen und am WE dann im Arsch.
Und dich möchte ich mal erleben, wenn du mehrere Monate einen 13 h Arbeitstag hast - viel Spaß dabei.
Was noch annehmbar war, waren zwei Wochen durcharbeiten und dann 9 Tage (Samstag zu Sonntag) frei.
Aber auch da habe ich es mit Überstunden nicht übertrieben.
Das stelle ich mir wiederum für mich viel schlimmer und keinesfalls machbar vor.

Klar klingt es erstmal verlockend mal 9 Tage am Stück frei zu haben, weil man damit dann schon mehr anstellen könnte als mit einem typischen 2 Tage Wochenende.

Aber ich glaub nach so 13 oder 14 Arbeitstagen ohne einzigen freien Tag dazwischen wäre ich erstmal so geschlaucht das ich die ersten 3 freien Tage total schlafend und ausgelaugt verbringen würde.

Dann hätte man 3 oder 4 freie Tage die man wirklich geniessen könnte.

Aber die letzten 2 oder drei freien Tage wären dann schon wieder geprägt da man bald den nächsten 13 oder 14 Arbeitstage Block antreten müsste.

andi_sco schrieb:
Ich sage es mal so: in jungen Jahren kannst du etwas für später arbeiten.
Sprich mehr sparen oder dir etwas mehr leisten, was in späteren Jahren vllt nicht mehr so wichtig ist. Und nicht jeder geht mit dem Durchschnittslohn nach Hause. Da kann ein "aufstocken" schon gut sein und nein, nicht jeder verlässt gleich sein Dorf um in die große, weite Welt zu ziehen.
Anderseits muss man aber auch bedenken das man die ganzen Sachen die man mit so etwa 16-32 gut machen kann mit 45+ einfach nicht mehr machen kann, egal wieviel Geld man auf dem Konto hat.

Deswegen finde ich das "für später sparen" auch nicht bzw. sehr begrenzt zielführend.

andi_sco schrieb:
Dann kommt halt die Ausrede, das man ja was erleben muss und deswegen muss man wegfliegen etc.
Warum ich zuletzt Polen und Dänemark besucht hatte? Weil ich da zeitlich ungebunden bin und noch nie in Polen war und Dänemark auch schon 30 Jahre her ist🤷
Hört sich halt nicht so hipp an, wie ein Kurzurlaub in New York.
Fairerweise muss man aber sagen Kurzurlaube in den Nachbarländern auch so ihre Tücken haben.

Da wäre erstmal das das Wetter eine ziemliche Glücklotterie ist. Wenn man relativ kurzfristig und spontan frei nehmen und reisen kann ist das natürlich kein Problem. Aber Wochen oder Monate in voraus kann es leicht passieren das man dann fast den ganzen Urlaub bei unter 22°C und Regen oder Dauergrau am Strand sitzt. Da sind die Mittelmeerinseln oder auch Fernziele wie Mexico oder Thailand einfach zuverlässiger.

Und dann auch noch der Preis: Die halbwegs attraktiven Nachbarlandsziele wie z.B. Oostende, Blankenberge, Gdansk oder Klaipėda sind meistens deutlich teuerer als Pauschalreisen oder Halbpauschalreisen auf eine Mittelmeerinsel. Und garnicht mehr viel günstiger als Cancun, Tulum, Pattaya oder Khao Lak.
 
andi_sco schrieb:
Ich sage es mal so: in jungen Jahren kannst du etwas für später arbeiten.

Das ist dank der idiotischen Schröderpolitik zu sehr zum Glücksspiel geworden. Freibrief zu Altersdiskriminierung, Billiglohndegradierung und Vermögensanrechnungsdiebstahl.

Dazu noch die maßlos überzogene und fehlpriorisierte Klimapolitik, die Wohneigentum für weite Teile der Bevölkerung unerreichbar gemacht hat.

Wenn man kein Interesse an Weltreiseprasserei und Protzautos hat, ist die gewonnene Freizeit durch Teilzeitarbeit das einzige, was einem nicht nachträglich durch Anrechnung gestohlen werden kann. Umso wertvoller, je unwahrscheinlicher es wird, eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu bekommen.

Es gäbe einen ziemlich einfachen Weg, Vollzeit und Überstunden wieder attraktiv zu machen:

Schonvermögen proportional zur eingezahlten Sozialbeitragssumme erhöhen.
 
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andi_sco schrieb:
Da kannst du dann auch regelmäßig den Beifahrer spielen und offiziell nicht über deine 10 h kommen, es ist trotzdem nichts.
Wenn meine Firma will, dass ich irgendwo hinfahre, dann ist das alles Arbeitszeit. Ob ich nun selber fahre, oder gefahren werde. In meiner Freizeit kann ich machen was ich will und wenn ich nicht irgendwo hinfahren will, bleibe ich zu Hause. Da ich nicht aufs Handy gucken kann, während einer Fahrt, zieht bei mir nichtmal das Argument 😂
 
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Martyn schrieb:
Aber ich glaub nach so 13 oder 14 Arbeitstagen ohne einzigen freien Tag dazwischen wäre ich erstmal so geschlaucht das ich die ersten 3 freien Tage total schlafend und ausgelaugt verbringen würde.
Und dann willst du deutlich mehr als 10 h am Tag arbeiten:confused_alt::confused_alt::confused_alt:

Martyn schrieb:
Fairerweise muss man aber sagen Kurzurlaube in den Nachbarländern auch so ihre Tücken haben.
Lieber ein, zwei Nächte WE in Österreich, als zu Hause zu sitzen, als es noch ging.
Leider habe ich den unrühmlichen Luxus, unabhängig zu sein.


xeroftw schrieb:
Wenn meine Firma will, dass ich irgendwo hinfahre, dann ist das alles Arbeitszeit.
andi_sco schrieb:
Da kannst du dann auch regelmäßig den Beifahrer spielen und offiziell nicht über deine 10 h kommen, es ist trotzdem nichts.
Nochmal für dich hervorgehoben. Sicherlich war das vollbezahlte Arbeitszeit, aber offiziell zählt die Beifahrerei bei der BG* nicht als Arbeitszeit. Und damit kannst du auch bei 12 h unter deinen 10 h Arbeitszeit bleiben.

*außer das hat sich mittlerweile geändert
 
Bei uns wird sowieso alles gestempelt, da wird gar nicht unterschieden, wer fährt oder nur daneben sitzt. Hat die BG überhaupt was bei der Arbeitszeit zu melden? Quasi wenn nix passiert? Wird das nicht durch andere Überwacht?
 
xeroftw schrieb:
Hat die BG überhaupt was bei der Arbeitszeit zu melden? Quasi wenn nix passiert?
Wenn du z.B. tagtäglich 14 h kloppen sollst, kannst die eigentlich schon informieren. Geht ja gerade bei so etwas um Arbeitsschutz.
Ein Nachbar hatte das mal, das ein Ex-Kollege die Informiert hatte und danach hieß es Stunden reduzieren und alles Haar klein nachweisen.
 
JMP $FCE2 schrieb:
die Wohneigentum für weite Teile der Bevölkerung unerreichbar gemacht hat.
Die Immobilienpreise haben nichts mit der Klimapolitik zu tun. Es hieß doch sogar, die Preise würden fallen, weil viele Immobilien nicht saniert sind.

Und nebenbei: Die Union möchte das GEG in der Form samt der Förderungen für klimafreundliche Energieträger sogar abschaffen. Klar, klappt in der angestrebten Koalition natürlich nicht so ganz, aber dennoch mal so als Einwurf.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Das ist dank der idiotischen Schröderpolitik zu sehr zum Glücksspiel geworden.
Gab ja auch 16 Jahre lang keine Möglichkeit der Korrektur - ach warte
 
andi_sco schrieb:
Und dann willst du deutlich mehr als 10 h am Tag arbeiten:confused_alt::confused_alt::confused_alt:
Ja!

An einzelnen Tagen 13 Stunden von 8:00 bis 22:30 Uhr mit 90 Minuten durchreissen wenn dann immer dazwischen ein Tag frei ist und so lange ausschlafen kann wie man möchte und an diesem freien Tage dann wenigstens die Nachmittage und Abende so gestalten kann wie man möchte, würde ich das total schön finden.

Dann kann man z.B. entscheiden geht man direkt nach Schichtende ins Bett und steht am freien Tag relativ zeitig aus damit man relativ viel von seinem freien Tag hat. Oder geht man nach Schichtende noch zu McDonalds und in die Sishalounge und schläft dafür bis in die Mittagszeit aus. Oder macht man seine Lebensmitteleinkäufe gleich nach dem Aufstehen oder trotzdem erst gegen Abend vor Ladenschluss.

Hingegen 13 oder 14 Tage am Stücke von so 8:00 bis 17:00 Uhr arbeiten würde für mich bedeuten in dieser Zeit garkeine Freiheit mehr zu haben sondern "wie ein kleines Rädchen in einem grossen Getriebe den vorgegebenen Takt folgen zu müssen"

Denn durch den Arbeitsbeginn dann für jeden Tag die Zeit zu der man aufstehen muss festgelegt. Und durch den Feierabend und den Ladenschluss der Zeitraum in dem man seinen Lebensmitteleinkauf machen muss. Und durch den Arbeitsbeginn eben auch zugleich die Zeit zu der man abends schlafen gehen muss.

Wo soll da dann noch die Freiheit sein?

JMP $FCE2 schrieb:
Es gäbe einen ziemlich einfachen Weg, Vollzeit und Überstunden wieder attraktiv zu machen:

Schonvermögen proportional zur eingezahlten Sozialbeitragssumme erhöhen.

Entscheidender finde ich eher die Vergütung und den Freizeitausgleich.

Wenn man nur so roundabout 17 €/h verdient und es keinen bezahlten Freizeitausgleich gibt sind Überstunden völlig unattraktiv.

Aber wenn man stattdessen so 28,50€ verdient und es z.B. ein auf 20 Monate befristeter Job ist, wäre es schon ziemlich attraktiv 20 Monate lang jeweils so 45 Wochenstunden zu arbeiten und dabei dann so 5.557,50€ brutto / 3.323,68€ netto zu kassieren.

Nach den Ablauf der 20 Monate sich für 4 Monate arbeitslos menlden aber schon wieder den nächsten 20 Monatsvertrag unterzeichnen, damit man einerseits der Arbeitsagentur Vermittlungsversuche erspart und ansderseits sich sicher sein kann das man in den 4 Monaten in Ruhe gelassen wird z.B. unbeschränkt reisen kann.

In diesen 4 Monaten würde man dann ja trotzdem 2.040,60€ Arbeitslosengeld bekommen. Ohne Kinder, mit Kindern noch mehr.

Das wäre immer noch mehr als viele Normalverdiener verdienen und kann man als etwa Lebeshaltungskosten ansetzen.

Das heisst in jeden 20 Monatszeitraum würde man monatlich 1.250€ ansparen können was dann insgesamt ca. 25.000€ machen würde. Wenn man ein bisschen in Wertpapiere investiert könnte man sogar noch mehr draus machen. Dann könnte man ca. die Hälfte für den langfristigen Vermögensaufbau und ca. die andere Hälfte für Reisen und Luxusartikel nutzen.

Das wäre dann eine viel grössere Motivation.
 
Martyn schrieb:
An einzelnen Tagen 13 Stunden von 8:00 bis 22:30 Uhr mit 90 Minuten durchreissen
Martyn schrieb:
Oder geht man nach Schichtende noch zu McDonalds und in die Sishalounge
Träum weiter, nach 13 h bist im Arsch, wenn du volle 13 h Leistung bringen musstest.
Und wenn es dann noch heiß wird, im Sommer, bist du nen ganz Teil früher ausgelaugt. Keine Chance!
Da nützt dir ein freier Tag überhaupt nichts, weil es danach wieder losgeht.
Sprich, 7 Uhr aufstehen und 11 Uhr aufstehen wechselt sich andauernd ab - du bringst da Null Rhythmus rein.
 
andi_sco schrieb:
Und wenn es dann noch heiß wird, im Sommer, bist du nen ganz Teil früher ausgelaugt. Keine Chance!
In einem Outdoor-Beruf wie Gerüstbauer oder Dachdecker kann ich mir das natürlich nicht vorstellen, da stimme ich dir völlig zu. Und da wären solche Arbeitszeiten ja allein wegen dem Lärmschutz der Anwohner kaum machbar.

Ich denke eher an normale Indoor-Berufe wie z.B.

  • Buchhändler/innen in einer Bahnhofsbuchhandlung
  • Dialogmarketingkaufleute in einem Callcenter
  • Sport- und Fitnesskaufleute in einem Fitnessstudio
  • Restaurant- und Hotelfachleute in der Gastronomie und Hotellerie
 
Und die sitzen die die ganze Zeit rum und popeln in der Nase?
Oder müssen die sich auch mal konzentrieren und gegebenenfalls auch mal körperlich aktiv werden?
Glaub mir: lass es mit 10 h+
Selbst asbach lange Autofahrten, nicht schneller als 130, da Ausland, und entspannten Verkehr ist anstrengend genug.
Dir fehlt irgendwann die Konzentration und dann willst danach noch eventuell feiern gehen? Ja, hat mein Vater früher auch gebracht und ich schüttel da mit dem Kopf.
Selbst wenn ich "nur" etwas für einen Kunden prüfen musste, bin ich lieber den nächsten Tag gekommen, als es mit irgendwelchen blödsinnigen Überstunden zu übertreiben.
 
@Martyn, in welchem Bereich bist du tätig und/oder wie alt? Ggf. fehlt dir die Arbeitserfahrung. Bzw. du kannst dein hypothetisches Modell Null einschätzen.
Ja ich hatte schon kurzfristig als Arbeitszeit ca. 55h in 5 Tagen (natürlich max 10 offiziell gebucht + Stunden gemerkt) + Pendelzeiten on top (was auch Arbeitszeit ist bei mir bspw., wenns zum Kunden geht).
War ich davon 11h 100% produktiv? Natürlich nicht. Das bist du aber auch bei 8h nicht. Das ist aber alles vom AG einkalkuliert. Mal Kaffee holen, mal aufs Klo gehen. Mal sich kurz Strecken/aufstehen oder kurz mit jemanden reden.

Wenn es bei mir auf Projektebene eben harte Deadlines gibt, kannst nicht Punkt 17 Uhr den Stift fallen lassen. Auch wenn du schon 8 Uhr oder früher angefangen hast. Aber ich war tot danach. Quasi nur aufstehen, arbeiten, immer mal was nebenbei essen um Zeit zu sparen, arbeiten. Heim kommen, kurz was reinstopfen und ins Nest fallen und schlafen. Und repeat.

Überstunden sind Mittel, um die Arbeit dann doch noch (zur Deadline) zu beenden. Aber falls es utopisch wird, sollte das auch nach oben hin kommuniziert werden zwecks Dispo/Planung der Ressourcen. Du kannst idR nicht Überstunden machen, wenn bzw. weil du grade Lust drauf hast (ja gut, Arbeit gibts immer sagt mein Chef^^) mehr zu verdienen...

Unabhängig davon gibt es kein Recht irgendwelche Freizeitaktivitäten durchführen können zu müssen an einem Arbeitstag. Wenn du nach Feierabend an einen Baggersee weit weg fahren willst ist das dein Bier. 17 Uhr ist doch super früh, da hat man ja noch unendlich viel Zeit zeugs zu erledigen. Ich will auch viel, ist aber eben nicht alles drin.

MfG, R++
 
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Martyn schrieb:
An einzelnen Tagen 13 Stunden von 8:00 bis 22:30 Uhr mit 90 Minuten durchreissen wenn dann immer dazwischen ein Tag frei
Hast Du schon mal 13 Stunden voll konzentriert schwere Kopfarbeit gemacht (Programmieren)?
Nach 7 Stunden bist Du schon hart an der Fehlergrenze, nach 9 Stunden ist die weit überschritten.
Was danach rauskommt, ist blanker Müll.

Aber das kennst Du nicht, sonst würde hier nicht so eine Grütze kommen.
 
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R++ schrieb:
Ja ich hatte schon kurzfristig als Arbeitszeit ca. 55h in 5 Tagen (natürlich max 10 offiziell gebucht + Stunden gemerkt) + Pendelzeiten on top (was auch Arbeitszeit ist bei mir bspw., wenns zum Kunden geht).
Das glaube ich dir, aber das ist eben auch aus zwei Gründen ganz was Anderes!
  • Erstens hattest du dann keinerlei Erholungstage dazwischen frei
  • Zweiten hattest du dann wohl eh schon viel Stress und nichtmal Zeit richtige Pausen zu machen
wuselsurfer schrieb:
Hast Du schon mal 13 Stunden voll konzentriert schwere Kopfarbeit gemacht (Programmieren)?
Das behauptet ja auch niemand, aber in kaum einen Job muss wirklich ständig und imme schwere Kopfarbeit gemacht werden. Sondern es gibt ja auch imme wieder zwischendurch einfache Routinearbeiten oder Kundengespräche oder Meetings.

Wenn man jetzt im Durchschnitt von einer 30min Mittagspause und drei 20min Pausen ausgeht, dann entstehen fünf Arbeitsblöcke mit so 2:20h bis 3:00h Dauer.

Abhänging von dem was gerade wann anfällt und auch etwas von der eigenen Tagesform und eigenen Leistungskurve müsste man eben schauen wie man was schiebt.
 
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