andi_sco schrieb:
Ja!
An einzelnen Tagen 13 Stunden von 8:00 bis 22:30 Uhr mit 90 Minuten durchreissen wenn dann immer dazwischen ein Tag frei ist und so lange ausschlafen kann wie man möchte und an diesem freien Tage dann wenigstens die Nachmittage und Abende so gestalten kann wie man möchte, würde ich das total schön finden.
Dann kann man z.B. entscheiden geht man direkt nach Schichtende ins Bett und steht am freien Tag relativ zeitig aus damit man relativ viel von seinem freien Tag hat. Oder geht man nach Schichtende noch zu McDonalds und in die Sishalounge und schläft dafür bis in die Mittagszeit aus. Oder macht man seine Lebensmitteleinkäufe gleich nach dem Aufstehen oder trotzdem erst gegen Abend vor Ladenschluss.
Hingegen 13 oder 14 Tage am Stücke von so 8:00 bis 17:00 Uhr arbeiten würde für mich bedeuten in dieser Zeit garkeine Freiheit mehr zu haben sondern "wie ein kleines Rädchen in einem grossen Getriebe den vorgegebenen Takt folgen zu müssen"
Denn durch den Arbeitsbeginn dann für jeden Tag die Zeit zu der man aufstehen muss festgelegt. Und durch den Feierabend und den Ladenschluss der Zeitraum in dem man seinen Lebensmitteleinkauf machen muss. Und durch den Arbeitsbeginn eben auch zugleich die Zeit zu der man abends schlafen gehen muss.
Wo soll da dann noch die Freiheit sein?
JMP $FCE2 schrieb:
Es gäbe einen ziemlich einfachen Weg, Vollzeit und Überstunden wieder attraktiv zu machen:
Schonvermögen proportional zur eingezahlten Sozialbeitragssumme erhöhen.
Entscheidender finde ich eher die Vergütung und den Freizeitausgleich.
Wenn man nur so roundabout 17 €/h verdient und es keinen bezahlten Freizeitausgleich gibt sind Überstunden völlig unattraktiv.
Aber wenn man stattdessen so 28,50€ verdient und es z.B. ein auf 20 Monate befristeter Job ist, wäre es schon ziemlich attraktiv 20 Monate lang jeweils so 45 Wochenstunden zu arbeiten und dabei dann so 5.557,50€ brutto / 3.323,68€ netto zu kassieren.
Nach den Ablauf der 20 Monate sich für 4 Monate arbeitslos menlden aber schon wieder den nächsten 20 Monatsvertrag unterzeichnen, damit man einerseits der Arbeitsagentur Vermittlungsversuche erspart und ansderseits sich sicher sein kann das man in den 4 Monaten in Ruhe gelassen wird z.B. unbeschränkt reisen kann.
In diesen 4 Monaten würde man dann ja trotzdem 2.040,60€ Arbeitslosengeld bekommen. Ohne Kinder, mit Kindern noch mehr.
Das wäre immer noch mehr als viele Normalverdiener verdienen und kann man als etwa Lebeshaltungskosten ansetzen.
Das heisst in jeden 20 Monatszeitraum würde man monatlich 1.250€ ansparen können was dann insgesamt ca. 25.000€ machen würde. Wenn man ein bisschen in Wertpapiere investiert könnte man sogar noch mehr draus machen. Dann könnte man ca. die Hälfte für den langfristigen Vermögensaufbau und ca. die andere Hälfte für Reisen und Luxusartikel nutzen.
Das wäre dann eine viel grössere Motivation.